Die NATO im Spagat zwischen Auftrag und Völkerrecht

Eine Nachbetrachtung zur Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO.

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12 Kommentare

  1. Dass Verteidigungsbündnis ein dehnbarer Begriff ist, bewies die Nato, die sich selbst als Verteidigungsbündnis bezeichnet, spätestens 1999 mit ihrem Angriff auf Jugoslawien.

    Aber wenn sich die Nato den bekannten Spruch „Angriff ist die beste Verteidigung“, Zugrunde legt. dann kann sich die Nato als Verteidigungsbündnis bezeichnen.

  2. Das Renommee einst prestigeträchtiger Preise wird in letzter Zeit immer leichtfertiger aufs Spiel gesetzt. Ging nicht ein Friedensnobelpreis jüngst an eine ultrarechte Südamerikanerin, die die USA darum bat ihr Land zu bombardieren oder der Friedenspreis des deutschen Buchhandels an einem russophoben Hate-Speech-Schreiber, um zwei besonders herausragende Beispiele dieser entwerteten Praxis zu nennen?

  3. Kanzler Merz sieht sich im Ukrainekrieg in einer Schicksalsgemeinschaft mit Kiew. Es gehe dabei um den Fortbestand seiner politischen Ordnung in Europa, betonte er.

    1. War bei Berlin und Rom nicht viel anders, so vor ca. 90 Jahren….. war auch eine Schicksalsgemeinschaft, wenn man es mal so nennen will und beide sahen sich als Verteidiger einer politischen Ordnung.

    2. @Monty Allerdings

      Auf die Frage eines Journalisten, ob Merz davor Angst habe, zur Kriegspartei von Putin erklärt werden, mit der möglichen Folge eines Atomkriegs, erwiderte er: „Ich habe keine Angst“.

      Warum sollte er also Angst vor einer Schicksalsgemeinschaft mit Kiew haben?

  4. Die NATO ist in meinen Augen ein kriminell- terroristisches Gebilde. Wenn sie dereinst auf dem Müllhaufen der Geschichte landet, so bricht nicht gerade der Weltfriede aus. Aber die Welt wird ein ganzes Stück sicherer sein…

  5. NATO=Nordatlantische Totmacher Organisation, ein durch und durch aggressives Killer-Bündnis bekommt einen „Friedenspreis“, fällt einem nix mehr zu ein…

  6. Ergänzend: Am selben Tag, als Mark Rutte den „Friedenspreis“ für die NATO entgegennahm, machte eine Aussage von ihm die Runde, derzufolge die USA den Iran nicht hätten angreifen sollen….

    (Kunstpause)

    Das hätten stattdessen die europäischen NATO-Staaten tun sollen!
    …die aber leider nicht die Mittel dazu hätten…

    Tusch!

    Und jetzt das Merz mit seiner Laudatio!

  7. Der heutige „Überraschungsbesuch“ (der keiner war, spätestens die Abreise war allen bekannt) von März in Kiew war ein Panikbesuch. Wie das Signal in Deutschland gewirkt hat (er reiste laut Google bereits am 3. Oktober aus Deutschland ab), müsste ihm bewusst gewesen sein. Dass dies auch in Russland entsprechend so wahrgenommen wird auch. Es muss also ausschließlich innenpolitischen ukrainischen Zwecken gedient haben.
    Und hier herrscht blanke Panik. Kiew steht davor in Links- und Rechts-des-Dnjepr geteilt zu werden und es ist schon von einer Verlegung der Regierung nach Lwiw die Rede. Ein Datenzentrum explodiert nach dem anderen, das Internet steht vor dem Kollaps, die Strom- und sonstige Versorgung sowieso. Doch ansonsten – so das Narrativum – gewinnt die Ukraine ja bekanntlich.
    Meinte März und sagte den Gruß. Nützen wird das nichts.

    1. Hochnotpeinlich auch die Inszenierung vor Ort. Schön öfter hat die Kiewer Truppe beim Besuch ausländischer Gäste mal kurz die Sirenen angeworfen, um Eindruck zu schinden, wohlwissend, daß die Russen nicht angreifen, da die ja ohnehin von dem Besuch unterrichtet worden waren.

      So auch heute. Aber diesmal vor laufenden deutschen (!!!) Kameras, um plakativ in die Abendnachrichten zu kommen. Kriegsheld Merz! Jawoll!

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