
Austria – Zero Points
Der Eurovisions-Zirkus ist vom 12. bis 16. Mai in Wien. Stadt, Land und Österreichischer Rundfunk sind mit dem nötigen Balanceakt überfordert, die Feierstimmung wirkt bestenfalls gezwungen.

Genozid in der Bibel?
Israels Landnahme um 1200 vor der Zeitrechnung soll durch Ausrottung der vorherigen Bewohnerschaft erfolgt sein – doch solche Fiktionen haben Bibelautoren erst Jahrhunderte später ersonnen. […]

Würden Sie mit Hitler sprechen?
Mit Höcke zu sprechen, ihn gar sprechen zu lassen: Darf man das? Ja, man darf es – man soll es – man muss es. Journalisten, […]

Der Kampf um die Ukraine
Der Kriegsausbruch in der Ukraine 2022 hat gezeigt, dass das Anti-Russlandprojekt für den „Westen“ ein voller Erfolg war. Davon träumte man im Deutschen Kaiserreich und […]

Silones „Schule der Diktatoren“
Es liest sich wie das vielleicht einzige Buch, das Trump je gelesen hat. Die europäischen Demokratien sind im Niedergang, der Faschismus marschiert allenthalben voran und […]

Weiter im Gleichschritt: Eingehegte Diskurse
In den vergangenen Jahren nehmen die juristischen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Befunde zu, dass in Deutschland grundrechtlich verbriefte Äußerungsfreiheiten in Gefahr sind. […]

Ukrainische Drohnen in Lettland, Finnland und Griechenland
Gestern landete eine vermutlich ukrainische Drohne gezielt oder nicht in einem lettischen Öldepot, eine ukrainische Marinedrohne wurde an der Küste der griechischen Insel Lefkada gefunden. […]

Kontexte der Kunstgeschichte
Welche Bedeutung hat die neuerliche Ausstellung eines 1818 gemalten Gemäldes des spanischen Klassizisten José Aparicio? […]

Ökonom widerlegt Bezos’ jüngsten Angriff auf die Vermögenssteuer durch seine Washington Post
„Lokale Krankenhäuser und Notaufnahmen könnten für immer schließen, weil Milliardäre darauf bestehen, weniger zu zahlen als der Rest von uns“, sagte Emmanuel Saez, der französische […]

Haben wir 1989 alles richtig gemacht, Frau Gysi?
Wie blickt Gabriele Gysi heute auf die sogenannte Wiedervereinigung? War es ein Aufbruch oder eher ein „Anschluss“ der DDR? […]

Die Entweihung des 9. Mai
Was bleibt von der Erinnerung an den Krieg, wenn neue Kriege jede Sprache des Humanismus zerstören? Eine persönliche Reflexion über Familiengedächtnis, den 9. Mai, den […]

Kernfusion: Durchbruch oder Dauerprojekt?
Kernfusion gilt als Hoffnungsträger für saubere, nahezu unbegrenzte Energie, bleibt trotz Projekten wie ITER aber vorerst Zukunftsmusik. […]

Mensch bleiben!
Ist der blanke Hohn und die gelebte Schadenfreude gegen solche statthaft, die sich in den Corona-Jahren über Impfverweigerer ereiferten? Offenbar ist Unmenschlichkeit auf allen Seiten […]

Selenskij will Ukraine zum Standort von Militärunternehmen oder Söldnertruppen machen
Die Pläne gibt es schon länger. Jetzt aber hat es Selenskij eilig, weil es in diesem Jahr zu einem Ende des Krieges kommen könnte und […]

Im Gleichschritt: Behinderung und Einschränkung gesellschaftlicher Diskurse
Die juristischen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Befunde, dass in Deutschland grundrechtlich verbriefte Äußerungsfreiheiten in Gefahr sind, nehmen in den vergangenen Jahren zu. […]

Die USA sind die Enttäuschung des 20. Jahrhunderts
Die Amerikaner haben Sehnsucht nach der Zeit, als sie noch attraktiv für die Welt waren. […]

Dolchstoß der Sozis bringt Rumäniens proeuropäisches Kabinett Bolojan zu Fall
Kampf um die Macht zwischen Transatlantikern und Souveränisten geht in eine neue Runde. […]


„Vor einem Jahr hatte man das Glück, respektive Pech, den Eurovision Songcontest (ESC) wieder zu gewinnen. Er fand damals in der Schweiz statt und wäre um ein Haar von dem Beitrag aus Israel gewonnen worden. Ebenjener Beitrag war damals sehr umstritten, weil das israelische Fernsehen zum zweiten Mal in Folge Songs entsendet hatte, die eine gewisse politisch-agitatorische Note aufwiesen.
Genau dies ist aber beim Songcontest verboten. Ein unauflösbarer Widerspruch: „
Nicht für die Veranstalter des „Song Contest“, EBU. Die haben schon vor Jahren politische Beiträge etwa der Ukraine (Lied über die Vertreibung der Krimtataren durch Stalin) zugelassen, und Proteste der russischen Teilnehmer abgewiesen. So gewann dann dank der Jurys der eigentlich verbotene politische Beitrag den Wettbewerb. Ebenso wurde mit keinem Wort auf die politische Instrumentalisierung im Folgejahr eingegangen, als die Ukraine Gastgeber war, und Poroschenko erklärte, er werde das Finale auf der Krim veranstalten, die zu dem Zweck natürlich erst mal zurückerobert werden müßte. Am Ende verhinderte Kiew wenigstens die Teilnahme der russischen Künstlerin mit dem skandalösen „Grund“, sie habe gegen ukrainische Gesetze verstoßen (weil sie auf der Krim war, ohne über die Ukraine eingereist zu sein).
Dann wurde Russland ausgeschlossen, dann Weißrussland.. aber Israel, das die Abstimmung (und zwar die Televotngs) im letzten Jahr offensichtlich manipuliert hatte, ist natürlich weiter dabei – Genozid in Gaza, Irankrieg, Westjordan-Terror hin oder her….
https://taz.de/Eurovision-Song-Contest-2026/!6177446/
Dafür will man jetzt das Televoting einschränken, nicht daß Israel trotz Ausbuhens wieder „völlig unerwartet“ das „Publikumsvorting“ gewinnt. Dann könnte der ESC ganz einpacken, denn das würde dann wohl nicht mal mehr der deutsche Kulturbeauftragte verstehen, der vor Monaten mit dem deutschen Boykott des Finales gedroht hatte, wenn Israel ausgeschlossen würde…
Es ist schon lange nicht mehr unpolitisch! Aber so lange „die Richtigen“ das Ereignis politisch mißbrauchen, ist alles „ok“…
Wer diesen mittlerweile von der Wokeness-Sekte zur narzisstischen Selbstbeweihräucherung dominierten Deppen-Zirkus voller Geschmacksverirrungen namens ESC allen Ernstes noch für ein „musikalische“ Veranstaltung hält, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Die mehr als unappetitlichen politischen Begleiterscheinungen lasse ich jetzt mal außen vor, die hat Herr Jödicke in seinem Beitrag sehr ausführlich und treffend skizziert.
ja, ja, der Anti-Semitismus! Ist schwer zu verurteilen ! Sogar der ö. ex Parlaments – präsident rückte mit Farbe und Pinsel und Medienmeute aus, um „anti-semitische Schmiereien“ zu übermalen. Was aber stand vor dem Mann an der Wand ? DEATH TO ZIONISM ! Das kommt davon, wenn Präsidenten nicht lesen können.