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Vom Elfenbeinturm auf den Betonboden
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Gleich ob in Finnland oder den baltischen Staaten, in Griechenland, Rumänien oder dem Schwarzen Meer sind bewaffnete ukrainische Drohnen unterwegs. Auffällig ist auch in den […]

Starkult
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Nach einem geleakten internen Dokument von Microsoft soll mit dem autonom agierenden Agenten beim Nutzer Abhängigkeit geschaffen werden. Das liegt allen KI-Bots und -Agenten, aber […]

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Kein Platz am Tisch
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KGB-Methoden auf russischer und ukrainischer Seite
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Deep Strikes und vermehrte zivile Opfer auf beiden Seiten eskalieren den Krieg
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Die Geopolitik der Abhängigkeit
Die Globalisierung sollte Wohlstand schaffen und Konflikte entschärfen. Doch wachsende Rivalitäten machen wirtschaftliche Verflechtungen zu strategischen Machtressourcen – mit schwerwiegenden Folgen für Politik, Wirtschaft und […]




Die Position des Atomkriegs hat sich nicht geändert. Sie ist weiter die der letzten Eskalation. Bisher hat noch keine Atommacht den Einsatz taktischer Atomwaffen offiziell befohlen. Die meisten Leute wissen weiters nicht, dass es Atombomben grob in zwei Grössen gibt: in der Grösse, wie sie die Militärs gerne einsetzen würden – in etwa so gross wie Hiroshima oder Nagasaki. Und in der Grösse der Wasserstoffbombe, die alleine dem Drohszenario der vollständigen Vernichtung dient. Statt Zahlen hier ein etwas eindrücklicherer Vergleich: eine Wasserstoffbombe verwendet eine Hiroshima-Bombe als Zünder. Entsteht nur die Sprengkraft der Hiroshima-Bombe, dann war es ein Blindgänger. Die grosse Bombe haben alle fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates – weshalb sie das Vetorecht haben (sie haben es de facto ja sowieso). Alle anderen Atommächte und Nicht-Atommächte sind dem untergeordnet. Russland, China, USA, UK, Frankreich.
„Bisher hat noch keine Atommacht den Einsatz taktischer Atomwaffen offiziell befohlen.”
Naja, Sie nennen in Ihrem Text ja selbst: den bisher einzigen kriegerischen Einsatz in Hiroshima und Nagasaki, – offiziell befohlen von Harry S. Truman, 33. Präsident der USA.
Der moderne konventionelle Krieg (ohne den Einsatz von Massenvernichtungswaffen) ist dem des ersten Weltkrieges ähnlich. Es handelt sich um einen Stellungskrieg, der als Abnutzungskrieg geführt wird. Der Bewegungskrieg, wie ihn die Wehrmacht zu Beginn des zweiten Weltkrieges wieder eingeführt hatte, ist zuende – es besteht heute vollständige Gefechtsfeldtransparenz auf beiden Seiten, und den Drohnen entkommt keiner. Es sterben jedoch wie im ersten Weltkrieg (und den meisten anderen modernen Kriegen auch) die meisten Soldaten durch Artilleriefeuer. Der Abnutzungskrieg besteht heute aus dem Frontlinien-Halten durch Kanonenfutter, und der teilautomatisierter Gefechtsführung mit den beweglichen Elementen der Mittel- und Langstreckenwaffen für Angriffe hinter die Linie, sowie der Spezialeinheiten zum Abschlachten des Kanonenfutters, um durch zu brechen und die Frontlinie zu verschieben. Letztere sind im Wesentlichen eine auf allen Seiten gepflegte Weiterentwicklung der Sturm-Bataillone. Der Blitzkrieg ist längst zuende.
St. Petersburg wurde von NATO-Gebiet aus angegriffen. Um das zu belegen, genügt ein Blick auf die Landkarte. Der Angriff ist vergleichsweise klein, eher ein Nadelstich. Die EU-Führung möchte den Dritten Weltkrieg provozieren, und hofft, dass Russland endlich gegen ein NATO-Land zurück schlägt. Das wäre zwar legitim (immerhin wird Russland von dort aus angegriffen), aber die Massenmedien der EU warten nur darauf, ihre Kriegshetze ins Maximum zu drehen, und zu verkünden, dass seit 5:45 wieder zurück geschossen werde. Die angeblichen “Journalisten” dort stehen Gewehr bei Fuss, um ihre Kriegslügen zu komplettieren. Russland weiss das. Die russische Regierung steht innenpolitisch immer mehr unter Druck, vor allem seit die ukrainische Armee eine russische Schule angegriffen und die Schüler dort absichtlich abgeschlachtet hat, um den Krieg endlich eskaliert zu bekommen. Die Ukraine muss so vorgehen, denn zwar kann sie im Stellungskrieg bisher die Front halten, auch gehen ihr bisher nicht die Munition und der sonstige Nachschub aus, schliesslich sind sie die Fronttruppen der EU (vormals der ganzen NATO), und werden dort in beliebiger Höhe mit beliebigen Schäden für die Volkswirtschaften der EU-Länder beliefert, die im Kriegszustand regiert werden. Jedoch geht der Ukraine das Kanonenfutter aus. Es läuft nicht mehr so gut, im Zweifel einfach Truppen auszuheben, indem man auf offener Strasse Männer entführt. Auch der Nachschub mit Ausländern ist langsam ausgespielt, denn die meisten Freiwilligen aus NATO-Ländern sind nun tot. Südamerika und Afrika sollen es nun als Menschenreservoir richten, man will nun neben den eigenen Waffen-SS-Fans und Neonazis direkt “People of Color” abschlachten lassen, als Kameraden. Die Woke-Sektenideologie soll es richten. In wieweit das klappt, wird den Krieg entscheiden. Denn geht der Ukraine schneller als dem um ein Vielfaches grösseren Russland das Kanonenfutter aus, hat Russland den Stellungskrieg gewonnen. Entwicklungen wie die Diskussion in Deutschland, dass man nun Männer aus der Ukraine aus der EU direkt an die Front verfrachten will, zeigen, das Problem ist nicht unerheblich. Da Russland auch nicht weiterkommt, wäre es ein geschickter Zeitpunkt für Friedensverhandlungen. Nur leider wollen die Deutschen Revanche für die zwei verlorenen Weltkriege und wollen Moskau endlich brennen sehen. Entsprechend werden zunächst keine ernstzunehmenden Friedensgespräche stattfinden. Die Kriegsgeilheit in der EU ist noch viel zu gross. Man bereitet hier ja vor, den Dritten Weltkrieg als erneut totalen Krieg gestartet zu kriegen. Es lohnt, einfach mal Strack-Rheinmetall oder ihrem CDU-“Wollt Ihr den totalen Krieg”-Pendant Kiesewetter zuzuhören, dann bekommt man schnell einen Eindruck, was im deutschen Fernsehen lanzt.
„Nur leider wollen die Deutschen Revanche für die zwei verlorenen Weltkriege und wollen Moskau endlich brennen sehen.”
Das mag ja sein, – möglicherweise einen Kiesewetter, eine Strack-Zimmermann oder eine Göring-Eckardt in ihrem völkischen Unterbewusstsein motivieren, aber die Franzosen und die Engländer waren einst zusammen mit Amerikanern und Russen alliierte im Kampf gegen den deutschen Faschismus.
Sollten sie sich nun freiwillig einem deutschen imperialistischen Vorhaben unterwerfen wollen?
Warum?
Ist die „Nachkriegsgeschichte” eventuell gar keine Nachkriegsgeschichte sondern nur ein taktischer relativ friedlicher Intervall innerhalb einer sehr langatmigen (ca. 112 Jahre) Strategie Russland zu unterwerfen?
„schliesslich sind sie (die Ukrainer) die Fronttruppen der EU (vormals der ganzen NATO)“
Es sollte besser heißen „die Fronttruppen der Nato und mittlerweile auch der EU“. Der Krieg gegen Russland ist zu allererst ein US-amerikanischer Krieg. Das war von Anfang an so und hat sich bis heute nicht geändert. Das einzige was heute anders als am Anfang ist, dass US-Amerika der EU mit der Machtübernahme des Trump-Regimes eine aktivere und „eigenständigere“ Rolle anbefohlen hat.
„Da Russland auch nicht weiterkommt,“
Ist das so? Ich meine, können Sie das wirklich beurteilen? Wissen Sie was tagtäglich auf beiden Seiten zerstört und getötet wird? Kennen Sie die Kriegsziele und die Kalkulationen der russischen Führung in ihrer Gesamtheit? Wenn ja, dann wären Sie hier im Forum wohl der einzige…
„wäre es ein geschickter Zeitpunkt für Friedensverhandlungen.“
Wer bitte, soll denn Ihrer Meinung nach verhandeln und worüber? So wie der Westblock aufgestellt ist, werden Verhandlungen erst dann zu einem Ergebnis führen können, wenn die Zelenskyy-Chunta bereit ist, zu kapitulieren und der Westblock es ihr auch erlaubt. Oder wenn Russland bereit ist zu kapitulieren. Meine Prognose dabei ist, dass es sich mehr lohnen dürfte auf ersteres zu warten anstatt auf letzeres.
Alles andere was Sie schreiben hat wie ich finde Hand und Fuß.
„St. Petersburg wurde von NATO-Gebiet aus angegriffen. Um das zu belegen, genügt ein Blick auf die Landkarte.“
Welche Landkarte soll das sein?
@ Vende 20 Uhr 59 : Welcher Atlas ? Es reicht ein gewöhnlicherAtlas mit Ostsee-Anrainer, Osteuropa, Europa bis zum Ural usw.
Tatsächlich war der Atomkrieg nie näher. Ich gehe davon aus, dass es demnächst knallen wird, die Frage ist nur, ob in Form eines Tests, eines EMP-Angriffs oder doch eines (oder mehrerer) echten Atomschlags.
„Anstelle der Ideologie des „liberalen Internationalismus“ tritt eine revitalisierte Expansionspolitik des US-Imperialismus“
Ich glaube, es ist einfach zu teuer, Gebiete zu besetzen und auch zu halten
Das US-Imperium nutzt andere Mittel um Kontrolle auszuüben, wie SWIFT, Dollar, Sanktionen, Stellvertreter
Es wir der Begriff „Strukturelle Abhängigkeit“ eingeführt.
Sehr interessante Arbeit dazu, lesenswert: https://worldlinesletter.substack.com/p/multipolarity-in-a-multilayered-cage
Interessant ist, dass SWIFT ein europäisches System ist. Nichts da mit „US-Vasallen“. Die stehen ganz vorn in der Etappe.
Was einen zutiefst stutzig machen sollte ist, dass es im Falle Irans als Katastrophe gilt, wenn er ein halbes Dutzend Atombomben baut, und im Falle Russlands, das 6.000 davon besitzt, so getan wird, als seien diese nichtexistent.
Das Problem hier ist, dass es sich bei den Europäern um absolute Laien in Sachen geopolitischer Atompolitik handelt. Nicht, dass sie während des Kalten Krieges nicht gefährdet waren – ganz im Gegenteil. Aber sie waren nie in den Entscheidungen involviert (das gilt übrigens auch für Frankreich und England). Während die Hauptkontrahenten mit der Zeit wussten, wie sie mit Signalen und Gefährdungen umzugehen hatten, gar eine ganze Wissenschaft drum herum entwickelt haben (die Spieltheorie), ist die EU blind und taub gegenüber jeglicher atomarer Gefahrenlage.
Absolute Atomlaien provozieren also unentwegt die größte Atommacht. Ein explosiveres Rezept für einen Atomkrieg kann es nicht geben.
Den Drohnenkrieg gibt es nicht nur an der Front, sondern auch hinter der Front, wo Städte mit Drohnen angegriffen werden. Anscheinend werden die meisten dieser Drohnen abgeschossen. Auch wenn Raffinerien und Öldepots angegriffen werden, werden sie meist nicht vollständig sondern nur teilweise zerstört. Allerdings kommt es dabei zu Bränden, die sich propagandistisch gut ausschlachten lassen.
Ich verstehe nicht, dass Truppenverbände nicht in der Lage seien, sich gegen Drohnenschwärme zu verteidigen, zumal sie im Gegensatz zu Städten beweglich sind, also auch die Möglichkeit haben, auszuweichen. Jedenfalls werden weiterhin Panzer und gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt. Z. B. meldet RTDE der Truppenverband Süd habe zwei Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und drei Geschütze eliminiert. usw.
Es gibt noch andere Punkte, die für den Laien unverständlich sind. Z. B. könnte Russland von Belarus aus hinter die beanspruchten Gebiete gelangen und sie einkesseln.
Anscheinend hat Putin wirklich Angst vor einem Panzerkrieg mit der NATO, und will für diesen Zweck Kriegsgerät zurück halten.
Auffällig ist auch, dass Selenskyj sich anscheinend doch ernsthaft um Frieden bemüht und versucht, die Europäer zur Unterstützung zu gewinnen. Vielleicht befürchtet er, dass die Front zusammenbricht.