Elif für Berlin, Wahlkampf in Berlin

Remmo, die Linken und der selbstgefällige Untergang

Wie die politische Linke auf den Clan-Skandal rund um die Berliner Linkspartei reagiert, zeigt am Ende mal wieder, warum die Linke gesellschaftlich – außer in Berlin – ins Hintertreffen geraten ist.

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14 Kommentare

  1. Völlig unabhängig davon, ob man die Linken mag oder nicht, aber die Clankriminalität ist ein Witz gegenüber den Immobilienspekulanten und Kriegstreibern.

  2. Ich fasse mal den aktuellen Stand der veröffentlichten Meinung zum Problem #1 in Berlin (und vielen anderen Städten) – der Wohnungsnot samt den daraus resultierenden Mietpreisexplosionen – zusammen:

    „Da kann man leider nichts machen.“

  3. Thema verfehlt.

    Es geht nicht um die persönlichen Gefühle vom Mitbürger mit Migrationshintergrund in der Familie, der sich von anderen Migranten in seinem verwahrlosenden Viertel bedroht fühlt oder warum Manche von Der Linken gemein zu ihm waren, weil er sich nicht gegen Corona impfen lies. Das interessiert doch Niemanden, egal wie oft er noch versucht das durchzukauen.

    Es müsste um eine klar erkennbare rechte Kampagne (Immo-Clan passt) gegen die Linke gehen, weil sie „enteignen“ könnten, also das Referendum umsetzen. Das durfte ich mir auch von einer Rechten anhören. Dann wies ich sie darauf hin, dass „die Linke“ nicht alleine regieren kann und mit wem nochmal waren die in der Koalition als die SPD die Sozialwohnungen verkaufte?

    Würde man den anderen Artikel schreiben wollen, müsste man natürlich erst einmal sich viel Zeit nehmen zum Recherchieren und das juristisch absichern. Dafür hat OM kein Geld.

    Interessant ist auch, was je nach Ideologie vorgeschlagen wird:

    RDL: Keine Migranten mehr, gibt schon zu viele. Muss untersucht werden, ob Migranten auch Demokraten sind.
    Rechte: Keine Enteignung, höchstens Neubau (und natürlich auf Naturschutz scheißen)
    RDL sorgt sich noch um die Schulden oder Finanzierung.

    Wie war das? Die Grünen, die Verbotspartei, die sich effektiven Lösungen widersetzt? Letztlich geht es nur um den Tumult und bei der Schlammschlacht dabei zu sein. Erinnert sich noch wer wie bei dem Verein „Deutsche Wohnen enteignen“ der Michael Prütz metoed wurde? Das geschah auch zum schlechtesten Zeitpunkt und war kein Zufall.

    Als Nächstes schreibt der RDL einen Artikel wie der Immo- und die Reichen im Remmo-Clan zusammenarbeiten. Waugwaugwaugh …

  4. Nachdem das „Establishment“ schnell gemerkt hat das mit einem Remmo Mitglied nicht unbedingt eine Sittenhaft für den kriminellen Teil des Remmo Clan herbeizureden ist, hat man nun ein ganz anderes Kaliber gefunden:
    Antisemitismus ! Diese Karte trumpf immer!
    Linke Politik, Enteignungen von kapitalistischen Heuschrecken in Deutschland? Niemals !

  5. Beim Thema Vergesellschaftung enttäuscht der Autor doch erheblich, den grundsätzlichen Unterschied zwischen privat und gesellschaftlich ignorierend: Private Wohnungskonzerne müssen Gewinn erzielen, gesellschaftliche wie Genossenschaften und kommunale müssen nur kostendeckend arbeiten, was für die Höhe der Miete entscheidend ist. Vonovia soll im letzten Jahr über eine Milliarde Gewinn erzielt haben – Geld, das den Mietern nun fehlt, da es in die Taschen der Konzern-Aktionäre gewandert ist.

    Die Enteignung kostet Geld, das sich die Kommune am Kapital-Markt holt. Die entschädigten Aktionäre können ihr Geld also gleich wieder anlegen. Das Kapital wird dann zwar immer noch bedient, allerdings nicht mehr vom Individuum (dem Mieter) sondern von der kommunalen Wohnungsgesellschaft, jedoch nur noch solange bis der Kredit abbezahlt ist. Die Vorteile für die Mieter sollten offensichtlich sein: sie sind nicht mehr der Willkür der privaten Vermieter ausgesetzt und sie müssen nicht mehr für den Gewinn ihrer Vermieter blechen.

    1. Und die kommunale Wohnungsgesellschaft hat das Geld, das sie den Banken zurück zahlen muss, woher? Das ist das Geld der Mieter. Und wenn nach 30 Jahren der Kredit plus Zinsen von den Mietern getilgt wurde, dann stehen Sanierungen an. Für die das inzwischen durch zig Parteifunktionäre erweiterte kommunale Unternehmen kein Geld hat… Und der Bürger hat gar nichts dagegen, das die kommunalen Wohnungen zu Billigpreisen an Wohnungskonzerne verhökert werden. Schließlich müssen die heruntergekommenen Wohnungen saniert werden….

    2. Und dadurch werden dann die dringend benötigten Wohnungen gebaut? Das ist doch der Punkt, es werden nicht genügend Wohnungen gebaut und Sie meinen ernsthaft, dass es durch Ihr Model dann besser wird? Sehe ich nicht.

  6. Guter Artikel. Danke Roberto.

    Die Vonovia gebärdet sich in Berlin in weit größerem Maßstab so, wie einst der Spekulant Kaußen. Was um 1980 herum für bundesweite Empörung sorgte. Dass die Linkspartei dem einen Riegel vorschiebt, ist äußerst wünschenswert. Kommt jetzt aber nicht, wegen Kuschelns mit Hardcore-Terroristen und der Organisierten Kriminalität.
    Vielleicht schaut man sich jetzt doch einmal diese Clans etwas genauer an. Der Experte diesbezüglich ist Ralph Ghadban, der seine Analyse gleich mit der Feststellung beginnt, dass diese Clans mit der Hisbollah verbunden sind:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/video248266314/Islamwissenschaftler-Ghadban-Die-Clans-hier-in-Deutschland-sind-mit-der-Hisbollah-im-Libanon-verbunden.html

    Verbunden? Etwas genauer ist das die Hisbollah in Deutschland, welche mit ihren Verbrechen ihren Krieg gegen Israel finanziert. Beziehungsweise ist der Abu Chakr Clan die Hamas. Details kann Gadban natürlich nicht liefern, er ist ja kein Kommissar. Das wäre Aufgabe der Geheimdienste. Da passiert exakt nichts. Der Staat hat keinerlei Interesse, Licht ins Dunkel zu bringen. Es scheint, als ob der Tiefe Staat seine Hand über die Clans hält.
    Die vorige Koalition hat entschiedenen Kampf gegen die Clans versprochen. Eins sensationelle Enthüllung brachte dann einen illegalen Spielautomaten ans Tageslicht. Womit die Sache wieder einschlief.
    Nicht ganz. Es wurden dann doch 77 Immobilien konfisziert, darunter eine Villa. Es kann aber sein, dass diese von den Clans nicht mehr gebraucht werden. Nie wurde untersucht, inwieweit die Clans in den Captagonhandel Assads eingebunden waren. Assad hat Captagon für 58 Milliarden Dollar jährlich produziert. Diese wurden in arabische Staaten verschickt , was aber bemerkt wurde und dazu führte, dass die Pakete abgefangen wurden. Dann wurde das Captagon nach Deutschland verschickt und in Maschinen und Möbeln versteckt. Um von dort in die arabischen Länder verschickt zu werden. Wer hat dazu Arbeitskräfte und Räumlichkeiten? Die Hisbollah in Form von Clans. Die Hisbollah, die Assad im Jahr 2017 den Kopf gerettet hat. Passt.
    Da wurde nie hingeschaut. Im Gegenteil, es wurde proaktiv weggesehen. Vielleicht ändert sich das jetzt.

  7. Chapeau!
    Eine wirklich weiterführende, gelungene und kluge Analyse des seltsamen Aufschwungs bzw. eher scheinbaren Aufschwungs der Linkspartei.

    Insbesondere die Darstellung des Bedeutungsverlustes dieser Partei in den nicht großstädtischen Räumen ist beeindruckend und gibt zu denken.
    Man fragt sich, in welchen Stadtagglomerationen diese Linke womöglich in Zukunft – ebenso wie in Berlin – noch ihre Sumpfblüten zum Leuchten bringen könnte?
    —

    Noch galliger und humorvoller hat es indessen gestern Alexander Marguier im „Cicero“ formuliert:
    „Elif und die 40 Räuber“
    https://www.cicero.de/innenpolitik/berlin-linkspartei-wahl-ferat-kocak-elif-eralp
    —

    Unwillkürlich fällt mir nun auch eine ebenfalls gestern gelesen Passage von Norbert Bolz ein, der darauf hinweist, dass die SED-Nachfahren den bewussten Satz von Brecht vom Juni 1953 nun doch verstanden haben:

    „Gewählt haben die Linken junge Frauen, Antifa-Sympathisanten, Kiez-Fetischisten aus Kreuzberg, vor allem aber Muslime. Und das ist die wichtigste Lehre, die man aus den Berlin-Wahlen ziehen müsste. Der Import von Muslimen ist die wichtigste politische Strategie der Linken. (…) Bertolt Brechts ironischer Rat an die Politiker, sich ein anderes Volk zu wählen, wenn die Bürger das Falsche wählen, wird von linken Regierungen ernst genommen.“
    (aus „Kontrafunk Aktuell vom 24. September 2026“)

  8. Ach ja, soweit ist es also schon gekommen. Weil die CDU die verköstigung von mitessern verweigert, sind die verarmten Remmo-Clan-mitglieder jetzt gezwungen, sich bei der wahlparty der Linken durchzuschlauchen. Dabei ist es ein wunder (oder justizversagen!?), dass bei den vielen straftaten, die diesem clan nachgesagt werden, immer noch einzelne mitglieder frei herumlaufen und nicht in staatlichen verwahranstalten zwangsverköstigt werden…

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