Metapolitik statt Kampf für ein besseres Leben?

Die Hitze scheint vielen zu Kopf gestiegen sein. Dennoch wird der Kampf gegen die Klimakrise vertagt, und es wird auf technische Wunder der Tech Bros gewartet. Die rechnen allerdings ohnehin bereits mit der Apokalypse. Warum dementgegen jetzt Solidarität und Sorgearbeit wichtig sind, begründet die Politologin Birgit Sauer.

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3 Kommentare

  1. “ Und die politischen Kräfte jenseits des rechten Spektrums sollten Sorge als lebensnotwendig anerkennen“
    warum nur die Kräfte jenseits des rechten Spektrums? Sind die per se intelligenter, oder empathischer oder was sonst?

    „– Sorge für verletzliche Menschen, wie auch Sorge für die Umwelt. Dafür braucht es soziale Investitionen, die allerdings nicht zu Lasten von Menschen gehen dürfen, die wenig Geld besitzen. Vielmehr müssen jene Personengruppen zur Verantwortung gezogen werden, die vom kostenfreien Zugang zu Sorgearbeit und zu Naturressourcen am meisten profitieren – die Superreichen. Eine umverteilende Steuerpolitik ist unbedingt nötig und Unternehmen müssen einen größeren Beitrag zur Finanzierung von Sorgearbeit leisten.“

    Nun, das fordere ich seit ca. 50 Jahren … und nicht ich allein. Komisch, dass genau das Gegenteil getan wird.

  2. Wenn das mal kein Einblick in eine Ideologie ist, die sich völlig verrant hat, dann weiß ich auch nicht. Macht Lösungen und arbeitet euch nicht an irgend welchen vermeintlich rechten Strategien ab! Wo soll darin überhaupt der Nutzen liegen? Zumal die Erklärungsansätze mich wirklich kaum überzeugen, teilweise ist das einfach nur noch grotest.
    Allein schon die Eingangsnummer mit „Hitze macht aggressiv“… echt jetzt? Also mich macht die eher träge. Gibt es dazu belastbare Zahlen?

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