Vance: „Die Professoren sind die Feinde, die Universitäten feindliche Institutionen“

JD Vance hatte schon 2021 das jetzt stattfindende Abwracken der Universitäten, die Säuberung von Inhalten und die Massenentlassung von Wissenschaftlern angekündigt. Es bahnt sich ein Brain Drain Richtung Kanada und Europa an.

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37 Kommentare

    1. Ich kann – vermutlich aus guten Gründen – kaum Informationen darüber finden, um welche ,Forschenden_innen‘ es da eigentlich genau geht. Bisher weiss ich von Historikern, Politik,wissenschaftlern‘ und Gender,forschenden’…
      Klar, immer her damit, nach Jurop!

  1. Es wäre schlecht für die USA, Vorrangstellung in Wissenschaft und Technik zu verlieren, was auch die militärische Überlegenheit in Frage stellen würde.

    Diese Vorrangstellung haben sie bereits verloren, zusammen mit Europa, und auch ihre militärische Überlegenheit wird gerade ganz konkret in Frage gestellt.

  2. Zum Stichwort: „Brain Drain“ und „Kanada und Europa scheinen vor allem Ziele möglicher Wissenschaftsmigranten zu sein.“

    Dann dürfen die heutigen Wernher von Brauns, im übertragen Sinne, endlich wieder zurück in ihre Heimat?

    Okay, ein wenig böse. Im Ernst – der „Brain Drain“ ging ja die meiste Zeit in Richtung USA nach dem 2. WK, was wäre daran so furchtbar, wenn er wieder in die Gegenrichtung fließen würde? Ich denke jedoch, in den Zeiten Wernher von Brauns gab es noch Dinge zu entdecken – vom Raketenantrieb, Satelliten, Telekommunikation bis hin zum PC. Diese Entwicklungen waren ja alle schon absehbar zu der Zeit. Was ist heute absehbar? KI? Da kann man auch im Home Office forschen. Ich erkenne schon ein gewisses Plateau in der technisch-wissenschaftlichen Entwicklung. Auch in den Geisteswissenschaften liegen die großen Entdeckungen hinter uns, vom psychologischen Roman über die Gewaltenteilung bis zum Veil of Ignorance von Rawls in den 70ern.

    Wäre es also so ein riesiger Verlust für die USA und ein Gewinn für Europa, würden die Damen und Herren US-Akademiker zu uns rübermachen?

    Im übrigen glaube ich so langsam, ihr veröffentlicht solche Artikel extra…

    1. Furchtbar daran wäre, was „Europa“ demnächst so alles an „Wissenschaftlern“ bekäme. Bodenständige Naturwissenschaftler wären da nämlich nicht darunter, da die ja weiterhin lehren dürften. Stattdessen würden wir mit Geisteswissenschaftlern überflutet, die man eher „Ungeistes“-Wissenschaftler nennen müßte. Leute, die nicht erforschen, wie die Welt ist, sondern aufgrund einer mit religiöser Inbrunst vorgetragenen Ideologie festlegen, wie sie zu sein hat.

    2. Unkontrollierte akademische Migration aus USA könnte durchaus ein Problem für europäische Länder werden, die dann zum Sammelbecken des globalen Wokeismus verkommen könnten.

    3. Die naturwissenschaftliche Forschung in den USA lebte immer schon von ausländischen PostDocs. Vor einigen Jahrzehnten kamen die aus Europa, viele aus Deutschland. In den letzten Jahrzehnten kommen sie aus ostasiatischen Ländern, viele aus China.

      Diese PostDocs und ihre Kreatiität könnten deutsche Universitäten gut gebrauchen.
      Die US Profs sind hingegen zu teuer, sie müssten ja in Deutschland Fördermittel für ihre Forschung beantragen.

      Den Wokeismus der US „Geisteswissenschaften“ kann niemand gebrauchen.
      Umschulung zum Bandarbeiter würde ich vorschlagen, wenn in den USA die Produktion wieder anlaufen sollte.

  3. „Vance: „Die Professoren sind die Feinde, die Universitäten feindliche Institutionen““

    Und Recht hat er.

    Wenn dort seit den 60`er Jahren (siehe Emanuel Tod) nur Neokapitalismus und „nach oben buckeln und nach unten treten“ und seit neustem auch Ideologie gelehrt wird, dann haben wir es hier zurecht mit einer gehörigen Fehlentwicklung zu tun. Von wie viel verloren Generationen reden wir hier eigentlich?

    Und wann findet die Aufarbeitung dieser falschen Gehirnwäsche statt? Wann lehren wir wieder Mitgefühl mit unseren Partnerlebewesen auf dieser einzigartigen Matschkugel.

    https://static.vecteezy.com/system/resources/thumbnails/013/377/829/original/3d-planet-earth-moving-away-animation-space-zoom-spinning-view-concept-of-climate-change-dark-night-city-lights-sunrise-world-planet-satellite-stars-nebula-and-galaxy-black-background-in-4k-video.jpg

  4. Der Präsident in einfacher Sprache hat es natürlich nicht so mit Bildung. Für seine archaischen Unterteilungen in „stark“ und „schwach“ reicht sein begrenzter Horizont auch aus. Um mit 14 auf dem Feld zu arbeiten, damit keine ausländischen Erntesklaven benötigt werden, ist eine rudimetäre Schulbildung, die gerne auch kreationistischen Inhalt haben darf, völlig ausreichend. Wer auf dem Wahlzettel drei Kreuze bei den Republikanern machen kann, braucht kein weiteres Wissen.

  5. Ich sehe das so:
    die aktuell in den Unis und Forschungsinstituten tätigen Forscher, Professoren, Lehrbeauftragte usw. sind nach politischen Kriterien und nach woker Ideologie eingestellte Angestellte, sozusagen Parteisoldaten der „Demokraten“ in den USA und der „New Green Deal“ – Industrie. Dementsprechend forschen und lehren sie nicht ergebnisoffen und rein nach Faktenlage, sondern oftmals so, dass in den Studien genau die Ergebnisse herauskommen, die die Auftraggeber sehen wollen. Sieht man ja als gutes Beispiel an unserem PIK mit Sponsor Munich Re.
    Von daher ist das, was Trump und Vance nun starten völlig folgerichtig. Politische „Gegner“ werden entlassen (das gleiche trifft ja für die Medien/Nachrichten-Industrie zu), stattdessen stellt man jene ein, die der eigenen Partei wohlgesonnen sind. Also im Prinzip der Austausch vorheriger Ideologie durch aktuelle der jetzigen Regierung.
    Beide „Mannschaften“ handeln nach dem Motto „Wes` Brot ich ess, des` Lied ich sing!“

  6. Diese irren „Wokisten“ können sie gern behalten. Ehrliche Arbeit täte denen mal ganz gut. Da kämen sie auf andere Gedanken, statt sich jeden Tag 10 neue Geschlechter auszudenken, um damit die eigene jämmerliche „wissenschaftliche“ Existenz zu rechtfertigen, während Biologen, also echte Naturwissenschaftler(innen) keine Vorträge an Unis mehr halten dürfen….

    Ich sehe natürlich auch die Gefahren. Aber die waren vorher auch schon da – nur um 180° gedreht.

  7. sieht man mal von den Unis ab, wobei Trump und Vance das Grundproblem durchaus richtig erkannt haben – derweil die Maßnahmen schon etwas erreäatisch sind, denn nicht nur Deutschland setzt ganz gezielt auf Verarmung der Arbeiter um den Export massiv auszuwerten. ich empfehle das Heiner Flassbeck zu lesen „Trump hat Recht – Sein Faktenblatt zerstört den deutschen Merkantilismus“.

  8. Angesichts von Impfterror, CO² und Klimaschwindel, Wirtschaftsprognosen, woker Anthropologie, Extremismusforschung usw. dürfte eigentlich jedem klar sein, dass an den Universitäten keine Wissenschaft mehr gemacht wird, sondern Hochstapelei und Betrug. Mit der Freiheit der Wissenschaft ist es längst vorbei. Wer abweichende Lehren verbreitet, wird „verbrannt“ oder verbannt, wie Galileo Galilei, der in seiner Villa Gioiella in Arcetri seine lebenslanger Kerkerhaft im Hausarrest verbrachte, wo er sein wichtigstes Werk schrieb, nämlich die Discorsi e Dimostrazioni. Soviel Respekt hatte die Kirche vor der Wissenschaft trotz der opportunistischen Inquisition. Aber an den Universitäten gibt es keinen Respekt mehr vor Erkenntnis.
    Wissenschaft wird heutzutage in Firmen wie Space X und Tesla gemacht. Vielleicht sollte man auch die Ausbildung dorthin verlagern.

  9. Das ist mir alles viel zu vage, die Unis sind linksextrem/woke Brutstätten geworden, mit Freiheit und Forschung haben die meisten schon lange nichts mehr zu tun, auch in Deutschland nicht. Das trifft aber vor allem die geisteswissenschaftlichen Fächer und diverse Studentenorganisationen.

    Man irrt allerdings, wenn man denkt, bei MINT wäre alles im grünen Bereich, da blüht die Korruption und selbstherrliche Professoren, die ihre Macht ausnutzen, sind dort leider auch keine Seltenheit (davon abgesehen, reden da mittlerweile auch die Genderspinner rein, versuchen Quoten durchzusetzen usw. während auf privatwirtschaftlicher Seite korrupte Promotionsstraßen für die großen Konzerne gebaut werden):
    https://www.forschungsmafia.de/blog/
    oder der Klassiker
    https://www.danisch.de/Adele.pdf

    Zumal das Bundesverfassungsgericht sich (unter der lesbischen Genderpriesterin Susanne Baer) geweigert hat, Urteile zum Prüfungsrecht zu sprechen (von dem die meisten Professoren nichtmal wissen, dass es überhaupt eines gibt, weil die auch nie in ihren Beamtenpflichten geschult werden). Das ist ein riesiger Sumpf!

    Von mir aus könnte man die ganzen Universitäten neu aufsetzen, alle Profs werden änderungsgekündigt und dürfen sich unter neuen strengen und überwachten Regeln neu bewerben. Und was erforscht wird, legen die Bürger fest, indem sie entsprechende „Credits“ für Projekte vergeben, Forschung muss endlich unabhängig von Politik und Konzernen werden!

    Oder sowas hier, an der linksextremen Berliner Humboldt-Uni (wenn Humboldt das wüsste), ich zitiere mal:

    Budgetrecht des Parlaments? Transparente Haushaltsführung? Mehr Gleichheit in der Verteilung von Macht? Mehr Demokratie wagen? Steht alles in den Grundwerten der SPD. Im „RefRat“ der Humboldt-Universität (unterstützend: Juso-Hochschulgruppe, Rechtsaufsicht: Sabine Kunst, SPD; darüber: Michael Müller, SPD) hat man es nicht so mit dem Wagnis Demokratie. Offenheit und Transparenz sind den Studentenvertretern ein Gräuel. Deshalb ist nicht bekannt, wer die 16, vielleicht sogar 48 Referenten und Co-Referenten des „RefRat“ sind. Die Namen der Regierung sind: geheim.

    Die Studenten der Hochschule wissen also nicht, wer in ihrer Regierung sitzt. Die Studentenvertreter im Studentenparlament wissen es auch nicht. Sogar die Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus wissen es nicht. Öffentlichkeit? Presse? Keiner weiß es. Es handelt sich um eine Geheimregierung. Nun könnte man das achselzuckend hinnehmen, wie jene 91 Prozent der Studenten an der Humboldt-Universität, die im Januar dieses Jahres nicht zur Wahl gegangen sind.

    Wohlgemerkt: Hier wurde nur das Studentenparlament (Stupa) gewählt. Der Refrat wird vom Stupa gewählt – aber auch nur teilweise. Die „besonderen Referate“ (LGBTI, queer_feministisch, Studierende mit Kind, Antifaschismus, Antirassismus, Fachschaftskoordination) werden auf Vollversammlungen der jeweiligen „Statusgruppe“ gewählt. Allerdings gibt es bei den Wahlen extreme Ankündigungsdefizite. Die Ankündigung erfolgt meist nur versteckt auf einer Unterseite der RefRat-Webseite. Daher wählen manchmal weniger als zehn Personen einen Referenten.“

    https://www.cicero.de/kultur/Humboldt-Universitaet-Berlin-SPD-Jusos-Michael-Mueller-Sabine-Kunst-RefRat-Hochschulpolitik?utm

    Ein linker Sumpf. Wir sollten Trump mal einladen, bei uns Ordnung zu machen, unsere Regierungen bekommen das offensichtlich nicht hin…

    1. Da fordert hierceiner offen auf, die Hochschulen politisch auf Linie zu bringen, weil ihm gewisse Inhalte nicht gefallen. Und das im Namen der Wissenschaftsfreiheit?

      Ein offensichtlich pathologischer Fall schwerer kognitiver Dissonanz.

      1. Da fordert hierceiner offen auf, die Hochschulen politisch auf Linie zu bringen

        1) ich will das geforscht wird, Universitäten haben sich nicht politisch festzulegen (von wegen „politisch auf Linie bringen“ ich denke nicht wie du)

        2) Fächer, die nicht forschen, sondern nur ihren Confirmation BIAS mit Steuergeldern pflegen, solche wie „colonial studies“ oder noch schlimmer „gender studies“, die beliebigen Unsinn behaupten und gar nicht wissen, was Wissenschaft eigentlich heißt, müssen weg, daran besteht kein Zweifel (solltest du auf so einen Zug aufgesprungen sein, wechsel lieber in ein konstruktives ernsthaftes Fach)

        3) wenn du meinen Kommentar richtig liest, fordere ich eine Direkt-Demokratisierung der Forschung (klar gefällt dir das nicht, dann trocknet nämlich der korrupte linke Steuergeldregen weg…)

        Aber ich bezweifle, dass du das verstehst, so falsch wie du meinen Kommentar auslegst, bist du eine astreine Rudeldenkerin (solche Leute sollte man mit IQ-Tests aussieben, weil die an einer Uni vollkommen fehl am Platze sind, weil ihnen die Ratio abgeht)…

        1. Sorry, aber da ist jeder einzelne Punkt Stuss von. In Punkt 1&2 legst Du fest, welche Forschung erlaubt ist und welche Forschung nicht! Wie wird Zensur bitte noch mal geschrieben?

          Demokratie ist immer an diskursive, kommunikative Verfahren gebunden. Deine Cupon-Steuerung hat mitbDemokratisierung hat das nichts zu tun, sie ist das Gegenteil davon. Das ist nur eine andere Form eines autoritären und totalitären Marktradikalismus.

    2. Freiheit und Forschung, in einer kapitalistischen „Ordnung“ ist das ein ähnlich krasser Widerspruch wie Kapitalismus und Demokratie. Einen Fisch bekommst du nicht, wäre schade um den Fisch. Bekommst den Standardtext zu deiner Verlogenheit:

      Links und rechts sind ja nicht lediglich – in ihrem Bezug auf die Sitzordnung in der verfassunggebenden französischen Nationalversammlung von 1789 – historische Einteilungen entlang einer eindimensionalen Eigenschaft. Als solche wären sie in der Tat nicht nur historisch überholt, sondern auch hoffnungslos unterkomplex. Links steht vielmehr für die normativen moralischen und politischen Leitvorstellungen, die über den Menschen und über die Möglichkeiten seiner gesellschaftlichen Organisation in einem langen und mühsamen historischen Prozeß gewonnen wurden und die in der Aufklärung besonders prägnant formuliert wurden. Den Kern dieser Leitvorstellungen bildet ein universeller Humanismus, also die Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen.

      Bereits aus dieser Leitvorstellung ergeben sich schwerwiegende und weitreichende Folgerungen. Beispielsweise schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      Aus dem universellen Humanismus ergibt sich also das spezifische Leitideal einer radikal-demokratischen Form einer Gesellschaft, in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die die eigene ökonomische und gesellschaftliche Situation betreffen; er schließt also Gesellschaftsformen aus, die auf einer Elitenherrschaft oder auf einem Führerprinzip beruhen. Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar.

      Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging.
      (…)
      Ein universeller Humanismus und das sich daraus ergebende Leitideal einer gerechten und menschwürdigen demokratischen Gesellschaft sind mit einer kapitalistischen Wirtschaftsform nicht verträglich. Demokratie in einem ernsthaften Sinne und Kapitalismus schließen sich aus.
      (…)
      Es ist nämlich konstitutiv für die rechte Perspektive, dass sie das normative Ideal einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen mit all seinen Implikationen rigoros zurückweist und eine radikal nationalistische, chauvinistische und rassistische Haltung – ihr Rassismus tarnt sich nur dürftig durch ihr Konzept des „Ethnopluralismus“ – vertritt. Ihr Gesellschaftsideal ist das einer kulturell homogenen und hierarchisch-elitär organisierten Volksgemeinschaft, in die sich der Einzelne einzufügen und der er sich unterzuordnen habe.

      Aus:
      Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.
      05. August 2016

      Die NachDenkSeiten beschäftigen sich von Beginn an mit dem Thema Manipulation und mit der Frage, wie man sich davor schützen kann. Ein großer Experte dafür ist auch Professor Mausfeld. Ihn hatten wir im vergangenen Sommer mit den NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern bekannt gemacht. Jens Wernicke hat ihn jetzt aus aktuellem Anlass ein zweites Mal für die NachDenkSeiten interviewt.

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=34504

    1. Beeindruckend klaudie, also in Anbetracht daß du so eine wissenschaftliche Kapazität bist. Immerhin hast du ja die mrna-Impfungen beworben und es im Anschluß in der Folge-Fülltextauseinandersetzung nicht geschafft, das einmal zu begründen:

      https://overton-magazin.de/top-story/die-wissenschaften-fuenf-jahre-nach-corona/#comment-217841

      Also inwiefern ist Vance ein pathologischer Fall schwerer kognitiver Dissonanz? Und gesetzten Fall es gäbe so ein Krankheitsbild, also wirklich nur mal angenommen, denn das ist blühender Blödsinn. Worin bestände dann der Unterschied zur selben Besetzung der Position in der Vorgängeradministration?

      Setz von mir aus auch ChatGPT drauf an.

      1. Was hat Traumatisierung mit kognitiver Dissonanz zu tun? Fremdwörter sind Gkückssache bei Dir?

        Das Niveau an Gesellschaftskritik ist mittlerweile unterirdisch geworden. Wenn auf Schweinereien mir esoteren, antiwissenschaftlichen Stuss wie zu Corona reagiert wird, dann ist die Zeit gekommen, wo die Herrschenden sich alles erlauben können. Kleiner Tipp: das Graue zwischen den Ohren ist eigentlich zum Denken da

  10. JD ist ja auch ein besonderer Haufen 💩. Mental auch Russen. Vorsicht vor der Rache von Leuten, die sich aus der Gosse erhoben haben wie Putin, Hitler und Vance!

  11. Da kommen sich auch nur die eitlen Kulturbürger und Alchemisten, die den Herrschenden Gold versprechen und Schrott liefern. Die brauchen wir nicht, solche haben wir genug!

    1. Nachtrag: Bei der aktuell in Europa herrschenden Kriegsgefahr und dem stattfindenden wirtschaftlichen Niedergang würde jeder halbwegs intelligente Mensch (wozu auch die meisten Wissenschaftler zählen dürften) den Teufel tun, aus den USA ausgerechnet nach Europa auszuwandern.

  12. Der Text gibt keine Auskunft darüber, ob ausnahmslos alle Universitäten und Fächer bedroht werden oder ob man sich auf gesellschaftswissenschaftliche Fächer einschießt, wo man, sicher nicht zu Unrecht, die entschiedensten Gegner der eigenen Administration vermutet. So krank, dass sie die Axt an MINT-Fächer legen, können die nicht sein. Oder?
    Amerikanische Genderprofessorinnen werden sicher Özdemirs Einladung gern annehmen. Sie können dann den unerträglichen Mangel, der an unseren Universitäten besteht, endlich beheben. Ich freu mich drauf und theoretische Physiker aus Amiland nach Deutschland zu holen, wird eher schwer.

    Man hat heuer fast jeden Tag merkwürdige Meldungen aus den USA, die nur schwer zu verstehen sind. Und es bleiben viele Fragen, auch solche, die erst durch den Text aufgeworfen werden. Der geschätzte Autor schreibt, dass die Attacken, die von der neuen Administration geritten werden, alles übersteigen, was der Wokeschismus an Entgleisungen bisher verbrach. Mag sein. Aber wodurch wird diese These belegt? Was mir bisher über das Klima bekannt wurde, über den Gesinnungsterror, die Cancel Culture, die Verhaltens – und Sprachvorschriften, die Gängelung jeglicher abweichender Lehrmeinung, die soziale Vernichtung von Abweichlern, die alltägliche Gefahr verleumdet und denunziert zu werden, der Zwang nach anderen Kriterien als nach der Leistung zu urteilen, lässt mich sehr ernsthaft fragen, woran der Autor seine Behauptung festmacht? Vielleicht der Glaube, dass der woke Irrsinn doch eine emanzipatorische Komponente hat?
    Mir fällt da nur Heines „Disputation“ ein und das Fazit in der letzten Strophe :

    Welcher Recht hat, weiß ich nicht –
    Doch es will mich schier bedünken,
    Daß der Rabbi und der Mönch,
    Daß sie alle beide stinken.

    Egal ob Wokeschismus oder Trumpismus……..

  13. Erwin Chargaff, Altösterreicher, hat jahrzehntelang in den USA als Molekular Biologe geforscht, und war nicht nur
    hochkarätiger Wissenschafter, sondern auch Kritiker des Wissenschaftsbetriebs.
    Schon in den 1980 ern (!) hat er kritisiert,
    dass in die Wissenschaft viel zu viel Geld
    gesteckt wird.

    1. Es freut mich, dass Erwin Chargaff hier genannt wird.
      Ein Wissenschaftler alter Schule, dem es um naturwissenachaftlichen Erkenntnisgewinn ging.
      Er hat vorausgesehen, dass das viele Geld in der Wissenschaft Narzisten und Machtmenschen anlocken wird, welche die wahrheitssuchende Grundidee der Wissenschaft korrumpieren werden.

      Seine Autobiografie „Das Feuer des Heraklit“ zeigt einen Wissenschaftler mit unkorrumpierbarer ethischer Grundhaltung, der noch beseelt war, von der Ehrfurcht vor der Komplexität und erstaunlichen Funktionalität der belebten Natur, die er als Biochemiker untersuchte.
      Sehr lesenswert!

  14. Mal zu den Ergebnissen: die Woken sind weg. Einfach kampflos verschwunden. Was meine These stützt, dass diese immer vom Tiefen Staat gehätschelt wurden, durch USAID und andere. Das kam von oben und wenn sich oben etwas ändert, ist Feierabend. Mit ihnen die Antisemiten, mit denen sie durch eine Personalunion verbunden waren. Die auch.
    Aber das ist Nebenkrieg. Die Hauptsache ist, die Wissenschaft vom Klimawandel zu säubern. Das ist der eigentliche Daseinszweck aller Rechtspopulisten und Trump tut wie befohlen. Die Umweltbehörde EPA ist wohl jetzt schon zum Schweigen gebracht. Die NASA, die sehr viel zum Erkenntnisgewinn beigetragen hat, bekommt sicher jetzt schon einen Maulkorb. Was sich natürlich mit Musks Absicht trifft, die NASA zugunsten seines Space X abzuwickeln. Mummenschanz statt Wissenschaft.
    Nach dem Krieg war es immer so, dass die besten Köpfe der Wissenschaft unbedingt in den USA studieren wollten. Unter anderem, weil man sich dort als Ausländer unbeschwert entfalten konnte. Damit ist jetzt Schluss. Özdemir hat recht, wenn er geprüft haben will, ob man da etwas abzwacken kann.

  15. Es freut mich, dass Erwin Chargaff hier genannt wird.
    Ein Wissenschaftler alter Schule, dem es um naturwissenachaftlichen Erkenntnisgewinn ging.
    Er hat vorausgesehen, dass das viele Geld in der Wissenschaft Narzisten und Machtmenschen anlocken wird, welche die wahrheitssuchende Grundidee der Wissenschaft korrumpieren werden.

    Seine Autobiografie „Das Feuer des Heraklit“ zeigt einen Wissenschaftler mit unkorrumpierbarer ethischer Grundhaltung, der noch beseelt war, von der Ehrfurcht vor der Komplexität und erstaunlichen Funktionalität der belebten Natur, die er als Biochemiker untersuchte.
    Sehr lesenswert!

  16. Etwa so, wie im Kommentarbereich zu diesem Artikel, darf man sich wohl die Stimmung bei den Bücherverbrennungen vor den deutschen Unis im Mai 1933 vorstellen. AfD-Stammtischexperten, welche selbst die heimischen Unis nur von außen kennen, geben „Expertenmeinungen“ darüber ab, wie sich der Lehrkörper an us-amerikanischen Privat(!)-Unis zusammensetzt, wer da hineingehört bzw. wer rausgeworfen gehört – und natürlich auch darüber, was eigentlich Wissenschaft ist oder nicht.

    Nur ein paar Möchtegern-Linke können sich noch nicht entscheiden, ob „Wokismus“ (was auch immer das sein soll) wohl schlimmer ist als eine sich faschisierende Oligarchenordnung.

    Glückwunsch Overton! Ihr habt alles richtig gemacht.

  17. Eine bestimmte Klientel klatscht auch zu jedem noch so grossen Schwachsinn begeistert in die Hände, solange nur „Kampf gegen den Wokeismus“ auf der Verpackung steht… oder man sich das irgendwie hinbiegen kann. Findige Leute haben da mit der Überhöhung dieses Themas und der absehbaren Empfänglichkeit bestimmter affiner Gruppen ganze Arbeit geleistet, denn, wie augenscheinlich beabsichtigt, geht auch die reaktionärste rechtskonservative Transformation weitgehend klaglos durch oder wird mit der dümmlichen Aussage „hauptsache nicht woke“ weissgewaschen.

  18. Also, die amerikanischen Universitäten waren noch nie ein Hort der Gleichheit und der Korruptionsfreiheit.

    JD Vance konnte als Sohn einer Drogenabhängigen nur an Yale studieren weil man ihn als Aushängeschild brauchte, ein Armer unter vielen Reichen. Das Jurastudium an Yale kostet normalerweise 20.000 Dollar pro Studienjahr und dauert nur 3 Jahre. In 6 Semester schafft in der BRD niemand ein Jurastudium. In den US kommt die Masse der Reichen nach 3 Jahren durch, weil die Uni von den Fördergeldern der Superreichen abhängig ist und Abschlüsse liefern muß. Vance war sozusagen ein soziales Aushängeschild in diesen Eliteclub. Wer in Yale studierte, konnte mit 120.000 Dollar Jahresgehalt sicher rechnen. In Deutschland kommt ein Jurist nach 9 bis 11 Semestern höchsten auf 80.000 Euro Einstiegsgehalt. Allerdings dürfen westdeutsche juristische Leistungsverweigerer mit schlechten hessischen Juraexamen als Besatzungsjurist in Thüringen verbeamtete Personalverantwortung übernehmen, die über fachliche weit bessere Ossis kommandieren dürfen. Das ist Deutschland!

    Amerikanische Universitäten sind durch und durch korrupt. Die Professoren sorgen dafür daß ihre Reichen Sprößlinge nach den Kurzstudium gut unterkommen. Dieses Universitätssysten war noch niemals demokratisch, sondern immer sehr teuer und eine gute Brutstätte der amerikanischen Oberschicht.

    Ich frage nicht was Trump da noch viel zerstören kann?

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