Tibetexpedition, Mönche mit Muscheltrompeten

75 Jahre freies Tibet

Die Geschichte Xizangs: von der feudalen Theokratie bis zur modernen Entwicklung – ergänzt durch persönliche Eindrücke aus Lhasa und Nyingchi.

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Ein Kommentar

  1. Die Begeisterung der Westler für Tibet läuft über die Religion. Der ursprüngliche Buddhismus wurde aus Indien nach Süden und nach Norden verdrängt. Im Süden, also in Sri Lanka, wirkt noch heute der Ur-Buddismus, dem man die Herkunft aus dem Hinduismus anmerkt. So gibt es alte Tempel, in denen auch der hinduistische Gott Hanuman verehrt wird. In Tibet wurde der Buddhismus mit mystischer Naturreligion, in denen es von Dämonen und geheimen Kräften nur so wimmelt, aufgeladen. Diese sehr esoterische Version des Buddhismus fasziniert die Sinnsucher aus dem Westen, und so wird er auch importiert. Der Dalai Lama versteht es ausgezeichnet, die Rolle eines sanften, spirituellen vergeistigten Guru zu spielen. Welch ein Kontrast zum „kommunistischen“ China. Tibet als Projektionsfläche funktioniert so ausgezeichnet.

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