„Koalition der Willigen“ übt Truppenverlegung in die Ukraine nach Waffenstillstand

Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting hat in Washington die Übung mit deutschen, britischen, französischen und polnischen Truppen bekannt gegeben. Demonstriert werden soll, dass auch die europäischen Nato-Staaten Sicherheitsgarantien für die Ukraine stellen können. Russland sieht bekanntlich in einer Stationierung einen Kriegsgrund.

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25 Kommentare

  1. Alles für den Frieden und die Freiheit selbstverständlich.
    „Den Kampf zum Feind zu tragen.“ Das macht die NATO nun schon jahrelang. Allein heute Nacht über 1000 Drohnen über St. Petersburg und Moskau. Und die Irren von der NATO werden weiter eskalieren, bis eine Atombombe aus Russland zurück kommt.

  2. Man darf davon ausgehen, dass es im NATO-Raum detaillierte psychologische Gutachten über alle Führungspersönlichkeiten „des Feindes“ gibt. Die Einschätzung Putins führt nun zu dem, was wir beobachten! Sie halten ihn einfach für einen erbärmlichen Feigling, der sogar nach Angriffen auf Moskau nicht reagiert und haben damit bisher ja auch völlig richtig gelegen (-> Die Ukraine als „Verantwortungsnehmer“). Und nach dem, was ich bisher beobachtet habe, will ich nicht mehr ausschließen, dass er nach einem verheerenden Großangriff auf die Hauptstadt einfach kapitulieren wird. Also nur weiter so!

    Sollte er allerdings gestürzt werden, dann droht das hier: https://www.imdb.com/de/title/tt0090163/

    1. Alexander: Glauben Sie wirklich Putin sitzt alleine an den Hebeln? Die Russen haben einen
      ausgeprägten Geduldsfaden. Im Moment verausgabt sich die Koalition der Willigen in vollen
      Zügen. Deren Länder sind Pleite und wie sich das entwickelt sehen wir gerade in Frankreich.
      Ein Angriff auf Kaliningrad wird aber den Geduldsfaden reißen lassen. Auch der Einmarsch der
      Nato in die Ukraine. Die Ammis haben das scheinbar erkannt. Ich glaube nicht, das Trump wegen
      ein paar Litern Diesel einen Rückzieher macht. Da vermute ich eher, dass die Russen den Iranern
      ein paar „richtige“ Waffen überlassen haben, die den Ammis wirklich Angst eingejagt haben.
      Auch die Israelis haben den Schwanz eingekniffen. Raketen, die beim Angriff plötzlich im Zick-
      Zack tanzten und so nicht mehr zu bekämpfen waren, hatten die noch nicht gesehen. Und noch Eines:
      Die Russen (allerdings auch die Ukrainer) sammeln jetzt Kampferfahrung und testen neue Systeme
      vor Allem für die Drohnenabwehr. So etwas konnten die Ammis bislang nicht. Gegen die Taliban zu
      kämpfen war etwas total anderes, wie sie jetzt ja auch im Iran feststellen mußten.

      1. „Glauben Sie wirklich Putin sitzt alleine an den Hebeln?“

        Dazu kann ich nichts sagen (*). Der leider viel zu früh verstorbene investigative Journalist Jürgen Roth könnte dazu vermutlich mehr sagen. Aber es passiert genau das, wovor schon der nach der Papierform verdammt unsympathische Paul Craig Roberts vor Jahren (aber nach ’22) gewarnt hat! Am Ende wird uns Putins „Strategie“ alle umbringen!

        —

        (*) Gerassimow wurde jedenfalls gerade wieder beim Lügen in Sachen „Schlachtfelderfolgen“ erwischt

        1. Alexander: Putins Strategie ist, für das Überleben Russlands zu sorgen. Wenn eine
          Strategie uns alle umbringt, ist es die des Westens, die Russland möglichst erobern
          und dann aufteilen will. Der Sinn des Maidan, von Nuland/ dem CIA mit Millonen finanziert,
          war, Russland zum Handeln zu zwingen. Das ist geglückt. Man hat allerdings nicht gesehen,
          dass die Russen sich nach dem Durchmarsch bis Kiew wieder zurück ziehen und sich nur
          noch auf die Verteidigung der neu entstandenen Dombasrepubliken konzentrierte.
          Gerade bildet sich aber eine nicht mehr zu kontrollierende Situation heraus, weil die
          Ukraine mit deutschen und englischen weitreichenden Drohnen geflutet wird. Wenn
          es sich auch noch bewahrheitet, dass diese Drohnen von Polen oder den Giftzwergstaaten
          aus gestartet werden, wird es jetzt ganz schnell richtig krachen. Schon das Überfliegen lassen
          der Drohnen in Richtung St. Petersburg, macht diese Länder zu Kriegsteilnehmern.

  3. Und nochmals Danke, Herr Rötzer, an einem Sonntagabend, es kann nicht oft genug betont werden, was auf dem Spiel steht.

    Die Deutschen und die Koalition der Billigen harren mit Selenskij bis zu den US-Wahlen im November aus und werden bis dahin alles tun um Trump zu schaden.

    Inmitten des jüngsten Skandals zwischen den USA und der Ukraine hat Selenskyj nun enthüllt, dass das Haushaltsloch für die Ukraine noch tiefer geworden ist, und angekündigt, dass er Partner brauche, die zusätzlich unglaubliche 155 Milliarden Euro aufbringen müssten. Bin mal gespannt, wann wir einen „Ukraine-Soli“ zahlen sollen! Mich wundert eigentlich nur, das bisher noch niemand auf die Idee gekommen ist!

    Ich verstehe nicht, warum wir der Ukraine helfen, Russen zu töten. Niemand spricht über Russlands Recht auf nationale Sicherheit und darauf, sich sicher zu fühlen. Die NATO hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 16 Länder um Russland herum aufgenommen, nachdem sie versprochen hatte, sich nicht einen Zentimeter nach Osten auszudehnen. Alles Lügen. Die NATO hat den gesamten Krieg angezettelt, angefangen 2014, als Victoria Nuland mit 5 Milliarden Dollar den Maidan-Putsch in der Ukraine inszenierte. Alles ein ausgeklügeltes Komplott des Westens, um Russland zu schwächen und seine enormen Bodenschätze zu plündern. Und die Ukraine ist nicht einmal NATO-Mitglied. Das Ganze ist völlig absurd. Der Westen ist nichts als eine Bande von Schlägern in Anzügen.

  4. Mir ist völlig schleierhaft wieso die NATO gelegentlich als aggressives Miltärbündnis beschrieben wird.

    > „Koalition der Willigen“ übt Truppenverlegung in die Ukraine nach Waffenstillstand
    Interessant auch das man von Waffenstillstand redet und nicht von Frieden. Waffenstillstand heisst man möchte weiterkämpfen wenn man genug Truppen versammelt hat.

  5. Bei all dem was da von den Millitärs der Nato abgesondert wird und auch schon vor
    2022 abgesondert wurde, wundert sich wirklich noch jemand darüber, dass Russland
    mit der Sonderoperation einen regelrechten Befreiungsschlag vollzogen hat? Die Wahrscheinlichkeit,
    dass die Nazi-Ukraine ohne diesen Akt heute Nato Mitglied wäre und womöglich auch noch über
    Atomwaffen verfügen könnte, wäre sehr hoch. Die Engländer schaffen es ja vielleicht doch noch
    ihren Krieg mit Russland anzuzetteln. Dafür müßten sie allerdings völlig auf die Waffen der Restnato
    setzen, weil sie außer einigen Drohnen kaum noch funktionierende Waffen vorweisen können. Sie
    glauben immer noch, dass sie wie in den letzten 1500 Jahren durch ihre Insellage geschützt sind.
    Aber immerhin konnten die ollen Römer vorher schon diese Sicherheit knacken.

  6. Was gibt es für eine außergefechtsmäßige Truppenverlegung zu üben ? Fahren ohne Diesel ? Straßennavigation nach GPS ?
    Sie möchten außerhalb einer Waffenruhe
    NATO-Truppen in die Ukraine drücken und
    die Russen überrumpeln.

  7. Russland war mal Garantiemacht für die Ukraine nach dem Budapester Memorandum, aber das ist ja nur diese Diplomatie die einen Putin nicht juckt.

  8. „Auch um dies zu verhindern, hat Moskau den Krieg gegen die Ukraine begonnen. “
    Muß man zumindest einem NATO -Narrativ folgen, um nicht auf die Abschußliste der „Demokratie“ zu geraten?

    1. „Muß man zumindest einem NATO -Narrativ folgen, um nicht auf die Abschußliste der „Demokratie“ zu geraten?“

      Tja, tut mir leid, Ihr Freunde des russischen Angriffskriegs, aber auch ein Herr Rötzer kann die Fakten schlecht leugnen.

      Und noch was: Ich fürchte eure Sorgen sind berechtigt. Wenn der „erbärmliche Feigling“ Putin, der ja so ausgesprochen rücksichtsvoll mit der Ukraine umgeht, nicht endlich mal eine Atomrakete zündet, wird wohl die NATO von Russland nichts mehr übrig lassen.

  9. Der Fahrplan ist eindeutig: Eskalieren bis zum letzten Ukrainer. „Wir“ liefern Waffen, Zielkoordinaten und „Berater“, um den Krieg auch in Russlands Hinterland zu tragen.

    Russland bleibt so gar nichts anderes übrig, als die Infrastruktur zu zerstören, den Nachschub zu unterbinden und auch den Zivilisten das Leben zur Hölle zu machen (soweit das die ukrainische Regierung nicht selbst tut). Die Blockade zu See und Land wird erweitert, die Ukraine wird stranguliert, bis ihr die Luft ausgeht.

    Einen Waffenstillstand wird es nicht geben, weil man in Russland gelernt hat, dass der nur zur Wiederaufrüstung der Ukraine genutzt würde. Ein „Entlastungsangriff“ der NATO auf Kaliningrad wäre denkbar und ist sicher auch angedacht, birgt jedoch unkalkulierbare Risiken. Er würde vermutlich in dem Verlust der 3 baltischen Staaten enden.

  10. Es wird wohl keinen Waffenstillstand geben. Sondern die bedingungslose Kapitulation der Ukraine und damit des „Westens“. Das westliche Finanzsystem steht unter massivem Druck. Ende Oktober tagen die Fed, die EZB und die jap.Notenbank. Die können die sich anbahnende Staatsschuldenkrise und die wirtschaftliche Deflation nicht mehr verhindern. Den westl. Staaten fehlt einfach das Geld, um ihren Stellvertreterkrieg weiter zu führen. Und wenn sie noch mehr Geld aus ihren Untertanen pressen wollen, dann waren die Unruhen vom WE nur ein laues Lüftchen im Vergleich zu dem, was kommt…
    Als Ausweg sehen die globalistischen „Eliten“ den 3.WK. Nur tut Ru ihnen diesen Gefallen bisher nicht…Der Angriff auf St.Petersburg in der letzten Nacht erfolgte vom Territorium der baltischen Staaten. Die NATO will unbedingt Ru zu Gegenaktionen provozieren. Daher tarnt sie auch nicht ihre Beteiligung….
    Gleichzeitig fährt “ der Westen“ seine Propaganda
    mit „Überlast“. Keine Lüge ist primitiv genug, um nicht unters Volk geworfen zu werden….
    Die USA unter Trump haben sich aus dem Schlamassel zurück gezogen. Die Niederlage lassen sie den „Europäern“….Und die wollen das, was sie zwei Mal nicht geschafft haben, jetzt unbedingt ein drittes Mal versuchen…

  11. Russlands Bedingungen sind klar: die Ukraine muss neutral bleiben und es dürfen dort keine NATO-Truppen operieren, auch nicht in einem Manöver. Frankreich und Schweden haben versucht, dort Kontingente zu stationieren. Nach diesen suchen die Russen natürlich bevorzugt. Beiden ging es überhaupt nicht gut. Die Schweden hatten wohl keine Überlebenden.
    Wenn nun Russland den Donbass hat, bleibt es stehen. Hier ist ein Waffenstillstand möglich und in der EU bricht natürlich dann sofort ein Tumult aus, wer denn jetzt Soldaten in die Ukraine entsendet.

    Sie kennen die Gefahren. Wenn zwar alle wollen, aber keiner tut, passiert nichts.

  12. Ob diejenigen die für die willigen Koalitionäre da rein gehen sollen, so willig (oder überhaupt zahlenmäßig vorhanden sind) sind, wird sich noch zeigen!

    1. @Jasmina
      Es wird alles unter Kriegsrecht und Zwang geschehen.
      Sieht vermutlich wie folgt aus:
      Internierungslager für Russlanddeutsche
      AFD- und BSW-Politiker werden verhaftet
      Kriegsdienstverweigerer werden in die Munitionfabrik geschickt
      Der Rest wird eingefange und an die Front geschickt, siehe Ukraine

  13. Also irgendwie fehlt mir zur Zeit ein Artikel der sich mit der Situation in Frankreich, Italien und Albanien auseinandersetzt. Insbesondere mit der ach so hilfreichen Rolle des gewalttätigen schwarzen Blocks, der hunderttausende von friedlich protestierenden Bürgern delegitimiert, ins mediale Off schiebt, während überall nur die Bilder der Zerstörung perpetuiert werden. Ebenso wie die Stimmen, die sagen, mehrheitlich Migranten in Italien und so, alte Spaltpilzaktion halt. Oder die behaupten, je nach Land, das bringt nix (Frankreich, Italien) oder das bringt was (Albanien). Ebenso wenig wird diskutiert, was offensichtlich passieren wird, die Ausschreitungen geben den Politikern die Mittel in die Hand, der wachsende und ausufernde Polizeistaat. Böse Ukraine und die bösen Russen ja und? Einmal im Monat reicht. Den Rest kennt man ja eh schon. Und sorry, für nen Artikel und Recherche reicht grade meine Kraft nicht mehr.

  14. Sollen sie (die Nato) doch üben. Am besten für etwas, was es sowieso nicht geben wird wie einen Waffenstillstand…

    Die Nato hat den Krieg in der Ukraine verloren. Sie möchte jetzt, während der restukrainische „Staat“ und sein Regime in der Vorwinterzeit in Windeseile liquidiert werden und sie selbst demnächst die Rechnung dafür präsentiert bekommt, davon ablenken und der eigenen Bevölkerung wie der Welt lieber vom Narrativ der eigenen Macht, Stärke und Unbesiegbarkeit erzählen.

    Als Zuschauer gilt es dabei vor allem die Nerven zu bewahren und sich bei Bedarf auch einmal ein paar Tage auszuklinken und Dinge zu tun die dem eigenen Wohlbefinden zuträglicher sind.

  15. Ich kann mir nicht helfen, aber das, was der General da im letzten Absatz von sich gibt, klingt genau wie vor ca hundert Jahren. Und die „Opferbereitschaft“ läuft wie immer unter dem Motto „und seid ihr nicht willig, dann … wird’s halt befohlen“

  16. Ich verspüre eine grosse Opferbereitschaft all die Kriegstreiber abzusetzen , auch Gauck der uns unsere Glückseligkeit nicht gönnt ,und das Geld all derer ,welche an dem Leid der anderen verdienen ,aufzuteilen an Geringverdiener ,Rentner Arbeitslose usw..

  17. Der Artikel zeigt, wohin die Reise geht: Die NATO probt bereits Truppenbewegungen in die Ukraine für die Zeit nach einem Waffenstillstand. Selbst ein mögliches Kriegsende wird militärisch schon wieder als Ausgangspunkt für die nächste Eskalation behandelt. Das ist keine Friedensstrategie. Das ist eine Konfrontationspolitik, die Europa wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich immer tiefer in die Sackgasse treibt.

    Milliarden für Aufrüstung, wachsende Schulden, eine unter Druck geratene Industrie und eine Migrationspolitik, deren Folgen die Politik nicht in den Griff bekommt: All das geschieht gleichzeitig, während die Bürger die Rechnung bezahlen. Ich halte es für notwendig, auch den Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen und den strategischen Interessen der politischen Führung zu hinterfragen. Wem nützt ein Europa, das wirtschaftlich geschwächt, gesellschaftlich gespalten und außenpolitisch von einer dauerhaften Konfrontation mit Russland abhängig ist?

    Die unkontrollierte Migration gehört für mich ebenfalls zu diesem politischen Gesamtversagen. Ihre Folgen für Wohnraum, Infrastruktur, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt werden seit Jahren nicht ausreichend bewältigt. Ob diese Entwicklung Teil eines übergeordneten Plans ist, muss durch konkrete Belege geklärt werden, aber die Verantwortlichen dürfen sich der kritischen Prüfung ihrer Entscheidungen nicht entziehen.

    Eine Annäherung zwischen Deutschland und Russland wird geopolitischen Interessen geopfert, während die NATO weiter aufrüstet und neue militärische Szenarien vorbereitet. Ein Kurswechsel würde die gesamte bisherige Politik infrage stellen – und genau deshalb braucht es endlich eine schonungslose Aufarbeitung. Wer hat diese Entscheidungen getroffen? Wem dienen sie? Und warum müssen die europäischen Bürger die Folgen tragen?

    Schluss mit der Eskalation. Schluss mit politischer Selbsttäuschung. Schluss damit, die Interessen der Bevölkerung geopolitischen Machtspielen unterzuordnen. Europa braucht Frieden, wirtschaftliche Vernunft, eine kontrollierbare Migrationspolitik und eine Politik, die den eigenen Bürgern verpflichtet ist.

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