Umfrage in der Ukraine mit einer Antwortrate von 10 Prozent

Umfrageergebnisse aus der Ukraine über politische Präferenzen oder Krieg und Frieden scheinen wenig repräsentativ zu sein. In einem Fall haben nur 10 Prozent der Angefragten teilgenommen. Aber es gibt weitere Einschränkungen.

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4 Kommentare

  1. Meinungen zum Schweigen zu bringen schwächt nicht nur diese. Auch ihr Unterdrücker bekommt nach einer Weile das Problem, seine schweigenden Gegner immer weniger einschätzen zu können.
    Aber vielleicht lässt sich dieses Informationsdefizit ja noch durch konsequente Überwachung der privaten Kommunikation ausgleichen. Auch die Auswertung von KI-Chats wäre vielleicht ein vielversprechender Ansatz.

  2. Der Autor muss nur einen Artikel weiter unten einbauen, dann weiß auch er, dass Umfragen ein Teil der Manipulation sind und nicht Ausdruck der Bevölkerungsmeinung.
    Geschenkt.

  3. Wer in einem Land wie der Ukraine, wo Menschen auf offener Straße von der Regierung gekidnappt werden, bei einer Telefonumfrage offen und ehrlich seine Meinung äußert, ist entweder akut suizidgefährdet oder hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Es bräuchte nur einen einzigen Mitarbeiter, der die Liste der Telefonnummern an einen Geheimdienst weiterleitet, damit die Gespräche abgehört werden können, oder ganze Umfrage könnte ein Fake der Regierung sein.
    Wer dann die falsche(n) Antwort(en) gibt, der bekommt Besuch von Elendskjs Asow-Kumpels und wird von denen auf den „rechten Weg“ gebracht – und der führt schnurstracks an die Front.

    Und apropos Asow: Erstaunlich, dass gleich 2 der 3 beliebtesten Parteien zum Asow-Sektor gehören, wo es in der Ukraine doch angeblich gar keine Nazis gibt. Das muss wohl so ähnlich sein wie bei uns im Bundestag, wo Regierung und weite Teile der Opposition für Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit sind, obwohl es da doch angeblich gar keine Kriegstreiber gibt.

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