Spanischer Lawfare

Isabel Ayuso: Die Hoffnungsträgerin der spanischen Rechten wird von Covid-Masken verfolgt.

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3 Kommentare

  1. Wie ich schon mehrfach immer wieder bekundete, gibt es auf der parlamentarischen Ebene keine Guten mehr.
    Nirgendwo auf dieser Welt.

  2. Zitat: „Die Hoffnungsträgerin der spanischen Rechten wird von Covid-Masken verfolgt.“

    Um Himmels willen! Ich habe die Bilder schon vor meinem inneren Auge! Die Hoffnungsträgerin, die Lichtgestalt – zumindest sofern man einen ausreichend starken Scheinwerfer auf sie richtet – verlässt ihr Haus. Nervös blickt sie über die Schulter, denn sie weiß, dass SIE da draußen lauern.

    Und dort, im Halbschatten einer Gasse oder unter den Zweigen eines besonders missgelaunten Buchsbaums, warten SIE bereits. Die FFP2-Masken. Ein ganzes Rudel. Regungslos. Die Dolche gewetzt. Auf den richtigen Moment lauernd.

    Das ist wirklich bemerkenswert. Bislang ging ich immer davon aus, dass Masken Gegenstände seien: textile Artefakte zur Bedeckung von Mund und Nase. Nun erfahre ich, dass SIE über Eigeninitiative verfügen, Verfolgungsabsichten entwickeln und offenbar auch zu längerfristigen Observationsmaßnahmen fähig sind. Damit wären SIE nicht länger Gegenstände, sondern Akteure – und zwar solche mit erheblicher krimineller Energie.

    Noch bemerkenswerter ist allerdings die stillschweigende ontologische Revolution, die sich hier vollzieht. Offenbar genügt es heute nicht mehr, Tiere zu vermenschlichen; nun müssen auch Gebrauchsgegenstände anthropomorphisiert werden. Die Maske verfolgt, die Demokratie zittert, die Geschichte sendet Signale, und irgendwo verfasst vermutlich bereits ein besonders ambitionierter Toaster erste Leserbriefe.

    Früher glaubte ich, solche Formulierungen seien bloße Nachlässigkeiten. Inzwischen drängt sich mir eine andere Erklärung auf. Ich beginne zu glauben, dass diese Seite von einem besonders hartnäckigen Satzbaufluch verfolgt wird. Anders lässt sich die wiederholte Beseelung unbelebter Gegenstände kaum noch erklären. Es wird Zeit für einen Exorzisten oder eine Familienpackung Knoblauch.

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