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Wie viel Mensch steckt im Klimawandel?

Der Mensch beeinflusst das Klima – aber wie genau lässt sich sein Anteil an der Erderwärmung bestimmen? Zwischen Klimamodellen, wissenschaftlichen Unsicherheiten und politischen Gewissheiten stellt sich die Frage, wie belastbar die Zahlen sind, auf denen weitreichende Entscheidungen beruhen.

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4 Kommentare

  1. Jetzt hat der Autor also erst in insgesamt 7(!) Teilen Quark breitgetreten, um dann am Ende doch, auf dem Niveau, das wir von den „Skeptikern“ seit über 20 Jahren sehen, die Talking Points nachzubeten, die von den einschlägigen Think Tanks ersonnen wurden, um die Diskussion ewig offen zu halten, die uralte Strategie, mit der die Tabakindustrie den Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs vernebeln wollte. Glückwunsch.

  2. Vielen Dank für diesen ausführlichen und differenzierten Artikel. Das Ergebnis der Klimamodelle sind stark abhängig von den gewählten Parametern. Als Elektroingenieur denke ich gern in Frequenzen. Vielleicht hilft das hier weiter:

    Der Mensch hat erst vor 150 Jahren die Möglichkeit gehabt, das Klima zu beeinflussen – und so richtig los ging es damit erst vor 50 Jahren. Das ist sehr sehr wenig im Vergleich zur gesamten Geschichte der Erde. Die Dinosaurier sind vor etwas mehr als 50 Millionen Jahren ausgestorben. 50 Jahre gegen 50 Millionen Jahre. Wenn ich die 50 Jahre auf einer Strecke von 5 mm auf Millimeterpapier abtrage (also 1 mm für 10 Jahre), dann bräuchte ich einen Bogen von 1.000 Meter Länge, um ganz am Ende das Aussterben der Dinosaurier darauf aufzutragen. Und auf der y-Achse tragen wir die Temperatur auf. Das Leben auf der Erde ist wasserbasiert, über 100° ist damit Schluss. Mit einer Temperaturerhöhung von 1° schöpfen wir bereits 1% der Bandbreite aus, in der Leben möglich ist.

    Die Temperatur hat sich auch früher schon geändert. Im Zeitmaßstab der Erde sind Veränderungen, die sich innerhalb von 50 Jahren abspielen, extrem hochfrequent. Die Frage ist: Ging das damals auch so schnell? Der Ausbruch großer Vulkane kann die Temperatur auf der Erde sprunghaft verändern, aber das ist ein singuläres Ereignis, was der Mensch gerade macht, scheint eher dem Effekt einer ganzen Kette von Vulkanausbrüchen zu gleichen. In dem Punkt muss ich Angela Merkel recht geben, als sie fragte, ob „genügend Evidenz für einen menschlichen Einfluss vorliege, um im Interesse zukünftiger Generationen zu handeln.“

    Was wir jetzt gerade tun, ist aber der völlig falsche Weg. Anstatt unsere wirtschaftliche Aktivität zu begrenzen und zu verringern, verballern wir auch die letzten Ressourcen der Erde – angeblich um das Klima zu retten, in Wirklichkeit aber, um den Elefanten im Raum immer neues Futter zu geben und der heißt: Wachstum um jeden Preis. So wird das nichts.

  3. Die klassische AfD-Argumentation. Laut AfD-Programm ist der Klimawandel nur durch Simulationen am Computer entstanden. Nichts falscher als das. Die Klimaforschung begann, weil man wissen wollte, warum die Alpengletscher jetzt 1000 Meter früher enden als vor 100 Jahren. Über irgendwelche Szenarien zu diskutieren, bringt in diesen Kreisen nichts. Fakten, das was man sieht. Zum Beispiel das hier:
    https://x.com/SchaafAmBerg/status/2110773066099839281

    Das Finden anderer Ursachen, das hat doch EIKE jahrzehntelang versucht. Vor etwa zehn Jahren sind sie damit hläglich gescheitert. Da ist eben nichts.

    Die andere Seite ist eben die, dass im Zuge der Erneuerbaren Techniken entstanden sind, die eindeutige Vorteile haben. 92 Prozent des weltweiten Invests im Energiebereich gehen inzwischen in Erneuerbare. Und auch das E-Auto und die Wärmepumpe werden sich durchsetzen. Diese Techniken sind einfach besser und billiger als die alten.
    Und nebenbei sind die Smogalarme und die Schadstoffe in der Luft weitgehend verschwunden. Herr Froschauer ist doch sehr in der Minderheit, wenn er das vermisst.

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