Rette sich, wer kann: Wohngemeinschaften in Apokalypse-Bunkern

Angst vor Atomkriegen, Katastrophen, Pandemien, Unruhen lässt Bunker zu einer neuen Arche Noah werden. Nur kann es schon zuvor unter den Sicherheit Suchenden, aber auch zwischen Kunden und Betreibern schwierig werden.

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15 Kommentare

  1. Wohngemeinschaften in Apokalypse-Bunkern? Also davon habe ich ja noch nie was gehört. Erinnert an Eve und der letzte Gentleman und diesen anderen US-Streifen mit John Goodman und dem Ameisenmann.

  2. „Mit dem Vivos Global Genome Vault tragen wir dazu bei, die Artenvielfalt des Planeten vor einem möglichen Aussterben der Menschheit oder vor allem zu bewahren…“ – Um diese Art Mensch wäre es nicht schade…😄

  3. nach einem Banküberfall hätte ich ja das Geld für einen solchen Bunkerplatz
    – und eine Schußwaffel für einen sicheren Aufenthalt darin wohl auch.

  4. Vor Jahren erzählte der ehemalige Leiter des SDI-Progammes, das nach seiner Darstellung wegen Unbeherrschbarkeit nur 1 Tag aktiv war, von einer Einladung zu einem Milliardärsclub, der die stillgelegten Schächte der Raketen zu Bunkern ausbauen lassen wollten, um von seiner Expertise zu profitieren. Für ein Salär, das größer war als seines aus Professur im Jahr.
    Er konnte sich die Frage nicht verkneifen, warum die Wachen in einem toten Umfeld, wo nichts zu kaufen war, sie nicht umbringen und an ihrer Stelle weiterleben sollten.
    Die Verlegenheit soll physisch spürbar gewesen sein.
    Dabei kamen ihm die historischen Beispiele nicht mal in den Sinn. So verfuhren z B die türkischen Truppen mit ihren arabischen Herrschern.

  5. Line up in an orderly manner!
    Nicht umsonst wurde diese Regel uns Fallout Spielern schon seit 1998 eingetrichtert.
    Wir wissen, wie man sich in einer Vault ordentlich zu benehmen hat!

  6. Man kann mit so vielem Geld machen: würde mich interessieren, wie es jemandem geht, der in so einem Ding nur einige Monate / Jahre zugebracht hat.

    „„Sie wurden so gebaut, dass sie Hunderte von Jahren überdauern und den Kräften einer 20-Megatonnen-Atomexplosion in nur wenigen Kilometern Entfernung standhalten.“
    100e Jahre reichen für einen Atomkrieg aber nicht aus: 100.000 oder so wäre da doch besser.

    „,,,,,unter den Sicherheit Suchenden…“ ist das die aktuelle Schreibweise?
    Also ich würde „unter den Sicherheitssuchenden“ schreiben.

  7. „Da gibt es zum Beispiel in South Dacota “The Largest Survival Community on Earth” des Vivos Netzwerks“

    Wenn man die Mitte sucht, um die die landgestützten US-Interkontinentalraketen angeordnet sind, landet man in South Dakota.
    Sicher eine gute Entscheidung, wenn man in die Mitte des Geschehens will, und das Leiden kurz bleiben soll.

  8. Wir hatten diese Debatten schon in den 80-ern. Resümee war immer: die Lebenden werden die Toten beneiden. Habe nachgeshen, wie eine 20 Megatonnen-Bombe in 4 km Entfernung wirkt. Da ist alles völlig verbrannt und die
    Kontamination ist so hoch, dass mit schwerer Strahlenkrankheit zu rechnen ist. Das Stromnetz ist weg. Lieferando kommt auf Anruf nicht (was wahrscheinlich jenseits der Vorstellung ist). Medizinische Behandlung ist nicht möglich.
    Aber im Fall eines Aufstandes? Das kann nach hinten losgehen. Militante Anhänger der Linkspartei könnten auf die Idee kommen, die Insassen nur herauszulassen, wenn diese Vermögenssteuer zahlen. Eigentor perfekt.

    1. Welchen Wert hat das Geld nach dem Atomkrieg? Keinen. Der Wert des Geldes bestimmt sich über das, was mit dem Geld gemacht werden kann, nämlich Austausch. und der bricht ja total zusammen.

  9. Mal eine bescheidene Frage:
    Wie will man in so einem Bunker ein Jahr nur überleben? Luft, Wasser, Lebensmittel. All das muss für ein Jahr vorhalten. Dazu Energie. Und dann, nach einem Jahr? Draußen ist alles kaputt, nichts funktioniert mehr. Wie wollen die Leute das überleben?
    Und wenn nur ein Bruchteil dessen stimmt, was in den ganzen Dystopiefilmen gezeigt wird, herrscht da noch Hauen und Stechen … Zumal, welchen Sinn hat das Leben dann noch?
    Es wäre einfacher, ganz eindeutig der Militarisierung abzuschwören und diese Katastrophe zu verhindern.

    1. „Wie will man in so einem Bunker ein Jahr nur überleben? “

      Es geht doch nicht über ein vermeintliches Leben im Jenseits, sondern um ein Geschäft im Diesseits.

      1. Ich denke, es geht um beides. Das ist wie mit einer Risikolebensversicherung oder einer Hausratversicherung. Die muss man nicht abschließen. Wer sie abschließt, der zahlt auch ein in der Hoffnung, dass nichts nichts passiert wird und hofft nicht darauf, dass der Risikofall eintritt. Wenn der Risikofall nicht eintritt, dann hat man zwar umsonst an die Versicherung gezahlt, aber man hat viel ruhiger und entspannter geschlafen als viele andere.

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