Zutiefst erschüttert.

Aus dem Baukasten der Pietätlosigkeit

Die immergleichen Statements und Satzbausteine, die man nach einem Anschlag vernimmt, stellen den Terror nach dem Terror dar. Damit reicht es nun endlich!

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13 Kommentare

  1. Politiker abschaffen. KI Robottern langweilige Gesichter verpassen und ins Parlament schicken.
    Billiger auf alle Fälle und besser ziemlich sicher auch. Eventuelles hacken dieser Robotter eher unwahrscheinlich und egal, da die sogenannten echten Politiker sowieso schon maximal gehackt sind und deren Software( verseuchte Hirnmasse)
    voll mit Viren 🦠 ist.

    1. repräsentative Demokratie abschaffen und durch Los-Demokratie ersetzen. Wie bei einer Gerichts-Jury werden Mitglieder der Gesellschaft per Los-Verfahren auf Zeit zu unseren Vertretern ernannt, sicherlich unterstützt von Technokraten.

      Die alten Griechen haben schon vor zweitausend Jahren festgestellt, dass bei Wahlen komischer Weise immer die gleichen Menschen gewonnen haben, und zwar immer die mit dem meisten Geld. Dann haben die auf Los-Demokratie umgestellt.

  2. Ich bin Gelsenkirchener, stamme aus einer Bergmannsfamilie, als solcher schoß mir als Erstes der Gedanke durch den Kopf:
    „Können die nicht einfach mal die Fresse halten?“
    Werde ich nicht mehr erleben, ich weiß!

    1. „Können die nicht einfach mal die Fresse halten?“

      Haben sie doch! Ein Mitarbeiter in der Bundestagsverwaltung hat in deren Namen ihre „Gedanken“ gepostet.

  3. Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche 2.0 der Täter (Gefährder) war die ganze Zeit auf dem Radarschirm der Gefahrenabwehr!
    Genauso wie das Massaker in Stade, da wurde der Täter sogar noch von einer NGO bei seiner Tatausführung unterstützt.

    1. Tja, Härte und Repression gegen Individuen ist dann wohl das, was beim „Tacheles Reden“ rauskommt. Danke RDL.

      Ich sehe den „Krieg gegen den Terror“ als Wurzel des Übels. So lange der Postkolonialismus anhält, werden wir auch die ungewollten Früchte immer wieder im Korb haben.

      Diese ganzen Politiker-Plattitüden sind überhaupt nur möglich, weil kaum noch ein Journalist anderes tut, als immer wieder die gängigen Fragen zu stellen, auf die dann die gängigen Antworten erwartet werden, weil eben auch die Journalisten sowie ihre Leser und Zuhörer nicht mit abweichlerischen Ideen konfrontiert werden wollen.

      Die Leute fliehen aus (Wirtschafts-)Kriegsländern nach Europa. Sind dort dann ungewollte Unterschicht. Ihren Kindern fehlt durch die Unterschichtenrolle häufig ein positives Selbstbild. Selbst-Aufwertungsmöglichkeiten entstehen durch Radikalisierung als Kriminelle oder Islamisten. Für Mädchen und Frauen das Kopftuch, das durch den 20-jährigen erfolglosen „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan zum Hosenanzug junger Muslimas inmitten einer feindlichen westlichen Welt geworden ist.

  4. Man müsste der Einfachheit halber alle diese inhaltsleeren Floskeln durchnummeriern und in einem Katalog zusammenfassen.
    Dann bedürfte es in einem solchen Fall lediglich der Nennung einer Zahl. Man spart dabei die Zeit der Formulierung für andere Banalitäten.

  5. Ein verantwortungsvoller Politiker, vor allem wenn er Macht hat, hat nach Antworten auf die Frage zu suchen, wie diese sich ständig wiederholenden Taten endlich verhindert werden können. Und was er selbst dafür tun kann. Wir brauchen politisches Wirken mit wirksamen Ergebnissen. Keine hoch-bezahlten Politmanager, die sich selbst als „fassungslos“ bezeichnen, einem der peinlichsten Modewörter der KI-Idiotie.

  6. Schlimm auch, wie Politiker unterschiedslos unreflektiert und bar jeder persönlichen Note morgens „Guten Morgen“ und abends „Guten Abend“ sagen.
    Wäre das nicht auch einen aufgeregten Artikel wert?
    Zumindest gibt es ja hier noch die „Grüß Gott“-Opposition, das lässt ein wenig hoffen.

  7. Ja, inhaltsleere Phrasen, meist in überflüssigen Ausführungen verpackt, sind ein großes Übel unserer Zeit.
    Immerhin ist deren Verwendung nicht exklusiver Natur, sondern ein jeder Berufene darf sich dieser mal weniger, meistens aber mehr bedienen – oder!?

  8. Ja, es stimmt. Es würde reichen wenn die einen Sprecher auserkören, zum Bsp den Steinkopf. Der kann dann stellvertretend für alle seine Bestürzung kundtun und in einfacher Sprache erklären dass dies ein Anschlag auf „unsere Art zu leben“ ist.

  9. Wenn das nicht die wortgleichen Tweets sind, dann ist das Bild aber schon irreführend. Das Ausmaß ist aber viel schlimmer, außer falschen Beileidbekundungen. Aber was soll man auch erwarten von Politikern, die den Genozid in Gaza unterstützten?

    ich fand die Schlagzeile von diesem Artikel passend.

    https://theintercept.com/2026/07/27/berlin-pride-attack-afd-trump/

    The Right Seeks to Capitalize on Berlin Pride Attack — Even as It Poses Its Own Existential Threat to Queer Lives

    Auch bei Springer sieht man haufenweise wie sie alle wegen dem Anschlag durchgreifen wollen, selbst in der scheiß Lokalzeitung wird auf Pseudo-AfD gemacht.
    Natürlich gibt es auch keine generelle Kritik an dem ganzen Woke-Kram, weil jetzt sind sie ja die armen Opfer.

    Manche CSDler durchschauen wohl das falsche Spiel, ist ja auch nicht schwer. (edit) Im Übrigen ist das ein Vorgeschmack wie toll das Wording unserer großartigen Regierung erst wird, wenn es den ersehnten Krieg mit Russland gibt und die damit verbundenen Opfer.

    Es gibt natürlich auch keine Reflexionen, dass deutsche Rechte und Islamisten doch ziemlich ähnlich ticken bei dem Thema. Die deutsche Polizeiarbeit wird auch immer amerikanischer: Der Täter wurde einfach erschossen. Gute Sache, kann er nicht mehr reden und schweigt für immer.

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