Die Friedensliebe der Rabbiner

Nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n.Chr. verstand sich das rabbinische Judentum in zwei Jahrtausenden als eine Religion des Friedens – und verabscheute die Mordwaffen des Krieges.

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8 Kommentare

  1. Es ist Wahnsinn, dass Trump schon wieder die Rüstungsausgaben erhöhen will. In Deutschland können die Rüstungsausgaben gesenkt werden, wenn eine Regierung aus AfD und Basis gebildet wird. Alice Weidel sollte mit Darwin Dante (Pseudonym) zusammenarbeiten.
    Bitte klicke auf „Lebensreformer“.

    1. @Jolantos

      Danke für den Hinweis, wie bereits erwähnt (monotheistische) Religion läßt sich für Pazifismus ebenso wie für Kriegstreiberei, ja sogar Kriegsverbrechen bzw. Massenmord (AT; „Jahwe als biblischer Rachegott“) rechtfertigen – da macht die jüdische Religion (leider) keine Ausnahme – wenn Mensch das mal alles ohne religiösen Kitsch betrachtet.

      Gruß
      Bernie

  2. „[…]Gegen das Idealbild eines ‚rabbinischen Pazifismus‘ mag manch ein Argument ins Felde geführt werden[…]“

    Eigentlich doch nur eines:

    „[…]Viele Religionen und Sekten sind antiquiert und in ihrer Existenz bedroht

    Die meisten Glaubensgemeinschaften sind heute nicht mehr attraktiv, weil sie veraltete Weltbilder transportieren und die Lebenswirklichkeit der modernen Menschen verkennen […]“

    Link:

    https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/362644891-religionen-und-sekten-sind-antiquiert-und-in-ihrer-existenz-bedroht

    Und auch mal eine andere Sicht auf die (angeblich) friedliche Religion(en), die in Wahrheit (ohne religiösen Kitsch) überaus janusköpfig sind – mal zum Pazifismus neigen, oder zum Krieg aufrufen (Bibel z.B. oder Koran oder jede andere monotheistische Schrift):

    „[….]Sektenblog – Was hat der Prophet Mose mit dem Konflikt im Gazastreifen zu tun?[….]“

    Link:

    https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/536729052-prophet-mose-was-er-mit-dem-konflikt-in-gaza-zu-tun-hat

    Gruß
    Bernie

  3. Und wer schon mal einen Menschen getötet hat, versteht worin es im vorliegenden Text geht.
    Demnach deutet dieser eine Thora-Satz “ was du nicht willst das man dir tut . . . “ auf die gemeinschaftliche gleichzeitige Existenz aller Menschen hin, vielleicht sogar aller Geschöpfe.
    Frage: Haben wir denn vielleicht Mörder unter uns? –
    Wenn man den Kapitalismus versteht als Krieg der ‚oben gegen die unten‘ dann gibt es diese MordsFührungsSchicht wohl schon lange. Jeder (abgesehen von Aussteigern und anderen Aussätzigen) wird gezwungen mitzumachen in der Ausbeutung von anderen Menschen sowie natürlichen Resourcen.
    Da ist Frieden doch nur erreichbar wenn man das System abschafft.
    Doch das ist aussichtslos ?

  4. Jede monotheistische Religion tendiert, wenn sie nur kann, zur Gewalt und zur Unterdrückung von Dissidenten und Andersgläubigen, das steckt ganz einfach im Monotheismus drin.
    Liest man das alte Testament, bekommt man einen Eindruck von diesen „friedliebenden“ jüdischen Ahnen. Ob die jüdische Religion besser ist als die christliche oder islamische? Man weiß es nicht, da sie meistens in der Opposition war und verfolgt wurde, ihre Greueltaten liegen zudem lange zurück – das macht sie in jedem Fall sympathischer und brachte viele ihrer Mitglieder der Aufklärung und dem Sozialismus nahe.
    Man sollte es mit Voltaire halten: „Wenn es … nur eine einzige Religion gibt, droht ein Despotismus;
    gibt es zwei, schneiden sie sich gegenseitig die Kehle durch; wenn es aber dreißig gibt, leben sie friedlich und glücklich miteinander“ (Philosophische Briefe, 6. Brief).
    Dass auch im jüdischen Monotheismus dieser Drang zum Despotismus steckt, zeigt die Geschichte von Spinoza, von Uriel da Costa im Amsterdam des 17. Jhdts, wo den Rabbinern das Recht einer eigener Rechtsprechung zugestanden wurde.

  5. Bitte den Titel „Die Friedensliebe der Rabbiner“ in

    Die Friedensliebe der Menschen, die zufällig religiös waren“

    ändern.

    Mittlerweile haben alle Religionen bewiesen, dass Religion selbst keine Gewähr für Frieden ist.

    Schmückt euch meinetwegen mit einer anderen Deko, aber hört auf, euch selbst (und andere) zu belügen.

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