Im Fall einer US-Invasion plant das kanadische Militär eine „unkonventionelle Kriegsführung“

Vorbild ist die Guerilla-Taktik der Mudschaheddin und Taliban in Afghanistan. Man könnte auch an die Stay-behind-Gruppen der Nato denken. Und dann glauben Militärs, es würden "deutsche Schiffe und britische Flugzeuge" Kanada zur Hilfe kommen.

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34 Kommentare

  1. „Im Fall einer US-Invasion plant das kanadische Militär ….. “

    Gewisse Leute können es wohl nicht erwarten.
    Spinnen jetzt alle rum?
    Träume die alle vom Krieg?

    Dass Militärführer von Krieg träumen kann man ja vielleicht noch verstehen.
    Ich denke, als Berufssoldat ein ganzes Leben in Kasernen zu verbringen ist ja wohl auch ziemlich öde
    und nie das ausüben zu können/zu dürfen für das man ausgebildet ist,
    das muss ja auch frustrierend sein.

    Das ist ja ähnlich wie bei einer Person, die sich mit Begeisterung zum Lkw-Fahrer hat
    ausbilden lassen und dann jahrzehntelang bei einer Spedition nur im Versandlager
    arbeiten darf.

    Ansonsten: Kanada ist wirtschaftlich so sehr abhängig von den USA.
    Wenn die USA wirklich Kanada einkassieren wollte, dann braucht es dafür keine US-Invasion,
    mit einem Wirtschaftskrieg kann die USA so etwas viel einfacher erreichen.

  2. Frei nach einem ehemaligen bekannten Cordhütchen-Träger aus der verblichenen DDR: Den Wahnsinn in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

    Das einzig Positive, was sich für mich aus dieser irrsinnigen Situation ergibt, ist, dass dieser Drecksladen NATO tatsächlich endlich krepieren könnte.

  3. Das ist natürlich militärische Traumtänzerei.
    Dennoch ist jegliche appeasement-policy bei dem Irren völlig falsch. Auch dass es überhaupt Länder gibt, die bereits für die Trumpsche Inthronisierung („Friedensrat“) unterzeichnet haben, ist an Wahnwitz nicht zu überbieten.
    Trump müsste mit Entschlossenheit und jeder Härte begegnet werden, bis ihm die Idee vom imperialistischen Welt-König keinen Spass mehr macht und er sich lieber wieder dem Golfen widmet.
    Besonders in der rechten Ecke sieht man Trump indes immer noch positiv, vermutlich, weil die Freude an dessen Hatz auf Ausländer alles andere marginalisiert.

    1. @Zebraherz: „Trump müsste mit Entschlossenheit und jeder Härte begegnet werden, bis ihm die Idee vom imperialistischen Welt-König keinen Spass mehr macht und er sich lieber wieder dem Golfen widmet.“

      Und wer, bitte schön, soll das wie machen??

      1. @Zebraherz
        „Trump müsste mit Entschlossenheit und jeder Härte begegnet werden, bis ihm die Idee vom imperialistischen Welt-König keinen Spass mehr macht und er sich lieber wieder dem Golfen widmet.“

        „Wenn es Trump ist, dann ist es Frieden.“ (Viktor Orban)

      2. @jemp1965
        Ein Anfang könnte darin bestehen, dass weltweit Staats- & Regierungschefs abwechselnd im Wochentakt nacheinander in Moskau und Peking aufschlagen und Entspannungspolitik betreiben.

  4. Warum erinnert das ganze an „Die Ritter der Kokosnuss“ ?!?!?!?

    (vielleicht zieht sich demnächst VdL und der Rest der Sacknasen in Brüssel die Latexmasken vom Gesicht und drunter kommt Monty Python zum Vorschein)

      1. @Kalsarikännit

        „Die Showeinlage mit den Reptiloiden kommt später“

        Von wegen……….. Der Oberreptiloid hat bereits gesprochen.

        „Pflichtjahr für alle?: Der Ruhestand ist kein Rückzugsrecht“

        „……………….Kein Geringerer als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat mehrfach für die Einführung einer „sozialen Pflichtzeit“ plädiert – für jede und jeden, gleich welchen Geschlechts und gleich welchen Alters…………..“

        https://www.tagesspiegel.de/wissen/pflichtjahr-fur-alle-der-ruhestand-ist-kein-ruckzugsrecht-15154264.html

        „Im Stechschritt Links zwo drei vier, links zwo drei vier…………….“

  5. Dachte ich mir, die „Redaktion“ meidet das Thema Grönland. Wie übrigens auch die „Tagesschau“, und das ist weit entfernt, ein Zufall zu sein.

    Der Donald hatte gezwitschert, er habe mit dem NATO-Sprecher Rutte eine „Rahmenvereinbarung zu Grönland“ getroffen, welche militärische Massnahmen und die angedrohten Zollstrafen erübrigen werden – oder würden?
    Welches verdammte Mandat hat Mark Rutte, „für die Europäer“ zu sprechen?

    Nun, zunächst ist es ein angemaßtes Mandat, dem z.b. in Davon niemand widersprochen hat, guckt ihr hier:
    https://www.nato.int/en/news-and-events/events/transcripts/2026/01/21/nato-secretary-general-at-world-economic-forum-davos?selectedLocale=

    Ferner ist es ein mehr oder weniger widerwillig konzediertes Mandat, guckt ihr hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=vh5WJoSQDZA
    Das ist ein Interview mit Vizekanzler Klingbeil in den „Tagesthemen“ von gestern. Klingbeil ist entgegen langer Tradition nicht Außenminister, wieso wurde das Interview nicht mit Wadephul geführt? Offenbar stand der nicht zur Verfügung!
    Nun ist Klingbeil als Vizekanzler natürlich über alle außenpolitischen Fragen pronto in Kenntnis zu setzen, aber er wußte über die „Rahmenvereinbarung“ Ruttes mit dem Donald genau nichts, und dafür nimmt ihn die Moderation aufs Horn, wie das jeder der 80% postfaschistischen Patrioten, die hier kommentieren, auch getan hätte:

    „Wissen Sie jetzt etwas mehr darüber, als Vizekanzler der größten Volkswirtschaft Europas? – Klingbeil: eine Minute Blah Blah – wuff wuff – Moderation: „Also, das heißt, Sie werten das, was passiert ist, und von dem Sie nicht wissen, was es ist, als etwas Gutes“ (verblüffte Pause) – als gutes Zeichen„. Klingbeil: genervtes Blablawuffwuff

    Also, was war passiert?
    Rutte hat mit einem Mandat verhandelt. Das liegt zwar etwas am Rand seiner Kompetenzen, aber ja, wenn er solch ein Mandat von den obersten Gremien der NATO erhält, kann er das tun, und sowas gab es auch in der Vergangenheit.
    Die obersten Gremien der NATO sind der Nordatlantikrat (politisch) und der Militärrat (Military Commitee). Und weil Klingbeil von nichts wußte, oder leugnete etwas zu wissen, wissen die Hörer und Leser, das Mandat kam nicht vom politischen Rat, dem im Normalfall die NATO-Botschafter in Vertretung ihrer Außenminister angehören.
    Selbst wenn Klingbeil von einer Entschließung und einem Mandatsauftrag des Rates an Rutte wissen TÄTE, zeigt die Verleugnung, der Rat zog es vor inkognito im Hintergrund zu bleiben, und das ist natürlich kein Wunder, angesichts der schwer oder gar nicht überbrückbaren Differenzen im Rat.

    Der Auftrag kam folglich vom Military Commitee, und dessen Beteiligung ist in diesem Fall auch unverzichtbar, wie wir aus den geleakten Details wissen. Ich will mich über die Einzelheiten nicht verbreiten, guckt halt selbst.
    https://apnews.com/hub/greenland
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/groenland-usa-rahmenabkommen-daenemark-gxe
    Widerstand aus Dänemark wurde zeitgleich mit Donalds Tweet angemeldet und bezog sich offenkundig an erster Stelle auf ein amerikanisches Vetorecht bei bergbaulichen Investitionen, aber die Vertagung einer solchen Auseinandersetzung hat Rutte allem Anschein nach am 19.1. in einem gesonderten Treffen mit dem dänischen Kriegsminister und der „Außenministerin“ Grönlands, Vivian Motzfeldt vereinbart.

    Was haben wir also?
    Das ist der erste offizielle, wenngleich im Belang noch relativ harmlose Fall einer NATO-Militärherrschaft über Europa, also das, wovon ich euch unter dem Nom de Guerre „Tom Gard“ erstmals 2022 und seither immer wieder erzählt habe, es sei das minimal strittige Ziel in einer „Parallelaktion“ (Ulrich, der Mann ohne Eigenschaften läßt grüßen) von NATO-Generalität und EU-Kommission, welche die politische Leitlinie des Russlandkrieges darstellt – sie, bzw. eine Erzwingung der Föderalisierung der EU, ist das eigentliche Ziel des europäischen Krieges.

    Full Circle also, was mich betrifft.

    1. „Eine Föderalisierung der EU ist das eigentliche Ziel des europäischen Krieges“

      Damit haben Sie leider Recht.
      Genauer zu betrachten währen dabei noch die Dinge die vorher (also vor dem Krieg) zum gleichen Zweck „aufgeführt“ wurden das ist nämlich eine Operation der 1000 Schnitte wie man das so schön ausdrückt.
      Man hatte wohl 2019 das Gefühl die Entwicklung der EU gehe nicht „rund“ genug von statten und hat den „Turbo“ aktiviert der seitdem auf voller Drehzahl läuft und laufen wird bis irgendwas nachgibt .

    2. @Qana

      Es handelt sich um einen bilateralen Konflikt zwischen USA & DK.
      Ein ECHTES Mandat können daher nur genau zwei Personen erteilen, nämlich Mette & Donald. Fehlt auch nur eine Zustimmung (hier: DK), so hat er kein gültiges Mandat.

      Ich vermute, es ist unkomplizierter: ein paar europäische Regierungschefs haben sich mit Rutte ein Zimmer genommen und ihn gebeten, seine Zäpfchen-Position in Donalds Rektum mit seinen diplomatischen Fähigkeiten zu kombinieren, in der Hoffnung, dass etwas Verwertbares dabei rumkommt. Sind doch grad alle im selben Gebäude.

  6. Eine Brata canadensis schmeckt mindestens so gut wie ein american Turkey – und
    Donald muß endlich eine Eroberung vorweisen. Interessiert DEN ein paar tote Marines oder collateral canadians ?

  7. Der von Herrn Rötzer zitierte pensionierte Generalmajor David Fraser scheint ein echter Komiker zu sein: „… Die Menschen interessieren sich sehr dafür, was mit Kanada geschieht, anders als bei Venezuela. Man würde dann deutsche Schiffe und britische Flugzeuge in Kanada sehen, um die Souveränität des Landes zu stärken.“

    Puuh, da geht den Amis dann aber der Arsch echt auf Grundeis, insbesondere wenn Deutschland zusätzlich noch das 13-köpfige (oder waren’s 15?) Grönland-Regiment zur Verstärkung schicken würde.

    Grundgütiger…🤪🤪🤪

    1. Ich Denke mal Sie können davon ausgehen das die BW an der Seite der US Armee kämpfen würde. Vermutlich würde Merz Winteruniformen liefern. Eine der Schwächen der US Armee besteht im Mangel an Erfahrung mit Winterkriegen und mit Kriegen in Schützengräben da könnte die BW echte Hilfe anbieten.

      Blackrock würde Merz enteignen wenn er nicht spurt. Und was wäre Merz ohne Blackrock?

    2. Ich fürchte, Sie unterschätzen die Bedeutung des deutschen Kontingents: nicht nur würden wir unser Kontingent verdoppeln (also von 13 auf 26; 27, wenn Merz nen guten Tag hat), sondern wir kämen diesmal auch mit einem eigenen Schlittenhund! So nem richtigen kleinen Kampf-Husky. jawoll!
      Die müssen sich warm anziehen!
      Oh, sehe gerade, das müssen die ja sowieso, temperaturbedingt, … wissenschon…
      Egal, aber sowas von warm anziehen!

  8. Ach nein, wirklich?
    Seit Vietnam und spätestens seit Afghanistan ist das doch der Plan jedes Landes, dass im Fokus der USA steht und militärisch deutlich unterlegen ist…
    Es kann durchaus Jahre und Jahrzehnte dauern, aber irgendwann…

    Und Kanada ist, ähnlich wie auch Grönland, kein einfaches Gelände mit harten und schneereichen Winter, teils ziemlich menschenleer mit einer Bevölkerung, die sich mit Land und Witterung ziemlich gut auskennt und recht gut bewaffnet ist, Kanada hat ähnlich weitreichende Waffengesetze wie die USA, da hat auf dem land jede Familie zumindest ein Jagdgewehr.
    Kanada dürfte für die USA leicht zu erobern sein, aber, ähnlich wie Vietnam und Afghanistan, auf Dauer nicht zu halten.

    1. Es ist falsch das die US Truppen je Vietnam, Afghanistan oder jetzt Venezuela erobert hätten, sie konnten jeweils nur Strukturen zerstören und Chaos anrichten. Nirgends, aber auch wirklich nirgends haben sie nach dem Sieg über Nazideutschland dauerhaft sich halten können.

      Der Angriff auf Venezuela hat auch nur so stattfinden können, weil es im Militär und in der Regierung von Venezuela Veräter gegeben hat. Es gab keinen Widerstand des Militärs gegen den Angriff, da die Militärs teilweise gekauft waren.

      Und noch eines ist sicher, mit Blackrock Kanzler Merz steht die BW an der Seite der US Truppen.

      Canda ist gespalten, es gibt das französische und das britisch geprägte. Und Progressiv ist Canada auch nicht. Nachdem Sieg der Roten Armee haben die Mörder der ukrainischen Juden in Canada eine neue Heimat gefunden sie waren es die die Hungersnot in der Ukraine als Völkermord brandmarken konnten, obwohl in anderen Gegenden der UdSSR im Verhältnis wesentlich mehr Menschen umgekommen sind.
      Canada hat sehr viele Nazihelfer aufgenommen, die Ukrainer sind dort eine große Einwanderer Gruppe.

    2. Wenn die Kanadier klug sind, holen sie sich finnische Veteranen ins Land, die ihnen zeigen, wie’s geht.

      Die Teilnehmer selbst leben natürlich nicht mehr, aber das Wissen darum dürfte immer noch vorhanden sein.

  9. Hm, haben alte, weiße Männer, die sich in der neu entstehenden multipolaren Weltordnung nicht zurecht finden, Kriegs- und Gewaltfantasien? Da hilft doch sich vor Augen zu führen, was der kanadische Premier am Dienstag in Davos sagte:

    „ Wir wussten, dass die Geschichte von der internationalen, auf Regeln basierenden Ordnung teilweise falsch war, dass sich die Stärksten bei Bedarf selbst davon befreiten und Handelsregeln asymmetrisch durchgesetzt wurden. Und wir wussten, dass das Völkerrecht je nach Identität des Angeklagten oder des Opfers mit unterschiedlicher Strenge angewendet wurde.

    Diese Fiktion war nützlich, und insbesondere die amerikanische Hegemonie trug dazu bei, öffentliche Güter, offene Seewege, ein stabiles Finanzsystem, kollektive Sicherheit und Unterstützung für Rahmenwerke zur Streitbeilegung bereitzustellen.

    Also haben wir das Schild ins Fenster gestellt. Wir haben an den Ritualen teilgenommen und es weitgehend vermieden, auf die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität hinzuweisen. Dieser Kompromiss funktioniert nicht mehr. Lassen Sie mich offen sprechen. Wir befinden uns mitten in einem Bruch, nicht in einer Übergangsphase.“

    Quelle https://www.telepolis.de/article/Nuetzliche-Fiktion-Kanadas-Premier-haelt-der-alten-Ordnung-den-Spiegel-vor-11148607.html

    Über die Aussagen berichtet natürlich die Presse hier nicht. Man denkt sich die Welt, wie es den heruntergekommenen Europa gefällt. Man liest in letzter Zeit auf Telepolis mehr geistreiche Analysen als hier auf Overton..

    Interessant auch, Kanada hat mit China eine strategische Partnerschaft geschlossen und verteidigt diese gegen europäische Dummköpfe. Diese haben noch immer nicht kapiert, der amerikanische Kaiser ist nackt, managed den amerikanischen Abstieg. Daß das alte Europa nicht nur ebenfalls im Abstieg ist, sondern noch dazu an einer Depression leidet, das haben die Leute nur noch nicht bemerkt…

  10. Die USA führen, wenn irgendwie möglich ist, keine eigene Kriege, sondern lassen Stellvertreter für sie Kriege führen, denn die US-Führer vermeiden, dass eigene Leute sterben. Auch deshalb braucht Kanada nicht befürchten, dass sie vom US-Militär überfallen werden.

    1. Funktioniert das denn? Also, wenn ich auf „Lebensreformer“ klicke, dann arbeitet der Herr Trump mit den Red-Letter-Evangelikalen zusammen?

    2. Nette Verwendung für eine KI-Websuche: man kann, statt auf so einen Drecks-Link zu klicken, die Inhalte dahinter von der KI analysieren lassen. Die Zusammenfassung:

      „Gesamtbild:
      Der Blog präsentiert eine stark normativ‑geprägte Weltanschauung, die einerseits spirituelle Selbstverbesserung (Lebensreform) propagiert und andererseits klare moralische Grenzen zieht. Gleichzeitig wird die Praxis des Traumyogas als Methode zur mentalen Weiterentwicklung angeboten. Die Texte enthalten zahlreiche moralische Verurteilungen bestimmter sexueller und gesellschaftlicher Praktiken und betonen die Notwendigkeit, diese zu vermeiden, um ein „reines“ Leben nach den Prinzipien des Jesuanismus zu führen.“

      Wie armselig ist es, wenn man in den Kommentarbereichen von Online-Magazinen auf die Jagd nach neuen Jüngern geht.. !

  11. Bin auch am nachdenken, aber nicht über Kanada, sondern wenn die EU anfängt die Digitalen US Boliden einzuschränken, und mir scheint, das bahnt sich an .
    Die werden das natürlich am Anfang alles auf die User abwälzen, aber das wird nicht funktionieren auf Dauer, weil das Ihr eigenes Geschäftmodell ab einen bestimmten Punkt in Frage stellt ..
    Kanada ist dann das kleinste Problem … o)

  12. So wie ich das sehe, sind die USA dabei den Bogen zu überspannen.
    In den NDS ist ein Artikel erschienen, laut dem die Chinesen auf Venezuela begonnen haben zu reagieren.
    In den südlichen Häfen der USA, wie Miami sind die Abfertigungen an chinesischen Containern, deren Hauptimporte chinesische Container sind, um 35% zurück gegangen, die BRICS-Staaten beginnen Swift zu verlassen und auf Einladung Chinas deren Zahlungssystem zu nutzen. Der Export seltener Erden in die USA ist inzwischen mindestens stark rückläufig.
    Selbst in Europa werden einige Regierungen die USA betreffend wacher, die EU-Kommision scheint mehr Gegenwind zu bekommen.
    Ich sehe zumindest erste Anzeichen, das die USA dabei sind, weltweit ernste Gegenwirkungen auszulösen.
    Den Trumpschen Amoklauf wird die übrige Welt auf Dauer nicht mehr mitmachen. Repressive Machtpolitik hat in der Menschheitsgeschichte immer Gegenwirkungen ausgelöst, das kann gar nicht anders sein, da bin ich mir sicher!
    Wie das im einzelnen aussehen wird und was dabei herauskommt, kann ich nur vermuten, aber nicht prognostizieren.
    Wenn mir jemand vor zehn Jahren die Entwicklung, die den heutigen Stand der Dinge herbei geführt hat, vorausgesagt hätte, ich hätte das nicht geglaubt!
    Habe ich in diesem Ausmaß auch nicht vorher gesehen!
    Ein paar Worte noch zu Kanada:
    Zunächst einmal ist Kanada das zweitgrößte Land der Erde. Die US-Streitkräfte sind auf dem ganzen Planeten disloziert, zwar überall präsent, aber dadurch auch verzettelt. Um ein riesiges Land wie Kanada gegen den Willen der Bevölkerung zu besetzen, reichen m.E. die Kräfte nicht aus, zumal die kanadische Armee kaum so bescheuert wäre, sich in offener Feldschlacht zu stellen. Gewiss könnte die USA kanadische Häfen blockieren und die Bevölkerung zumindest der großen Städte von der Versorgung abschneiden, aber das ganze riesige Land befrieden? Das kann ich nicht glauben!
    Die NATO wäre dann erledigt, schon bei einer Besetzung Grönlands, glaube ich das.
    Nicht das ich einer Auflösung der NATO nicht das Wort reden würde, das tue ich schon seit 1990, aber unsere Apologeten des europäischen Vasallentums könnten ihre Haltung nicht mehr aufrechterhalten.
    Selbst in den USA sträuben sich vielen ja schon die Haare, spätestens seit Trump die venezolanische „Ölgewinnung“ mit den CEOs der Ölkonzerne besprach und nicht mit dem Kongress.
    Der Mann macht sich auch zu Hause immer mehr Feinde.
    Also ich glaube, das sich in vielen Bereichen, weltpolitisch und innenpolitisch immer mehr Gegenkräfte formieren werden und bin überzeugt, das die USA, wie ich als Schachspieler formulieren möchte, ihre Stellung überzieht!
    Was passieren wird, wenn den jetzigen Machthabern der USA dies bewusst wird und wie sie dann reagieren werden, vermag ich nicht vorher zu sehen!
    Da kann alles passieren und ich befürchte das Schlimmste!

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