
Deep Strikes und vermehrte zivile Opfer auf beiden Seiten eskalieren den Krieg
Auch die Ukraine führt den Krieg zunehmend gegen die russische Zivilbevölkerung, was bislang Russland vorgeworfen wird. Die Ukraine versucht mit Angriffen in Russland den massiven Personalmangel zu kompensieren, im Patt an der Front suchen beide Parteien den Gegner zu erschöpfen. Das Eskalationsrisiko des Krieges steigt.

Die Geopolitik der Abhängigkeit
Die Globalisierung sollte Wohlstand schaffen und Konflikte entschärfen. Doch wachsende Rivalitäten machen wirtschaftliche Verflechtungen zu strategischen Machtressourcen – mit schwerwiegenden Folgen für Politik, Wirtschaft und […]

Heul leise, Bärbel!
Nach dem Bundeskanzler beklagt sich aktuell auch Bärbel Bas über die Wut, die sie erfährt. Die Mandatsmimosen leben jedoch in im besten Deutschland, das es […]

Der Bauer und der Tod
Die Bauern sterben. Nicht nur, weil ihre Höfe dem sogenannten Strukturwandel zum Opfer fallen, nicht nur, weil sie Opfer ihres Umgangs mit Pestiziden werden, Krebs […]

Deutschland und Kuba: Peinlich
Kein Wort der Regierung zur gnadenlosen Strangulierung des Landes und seiner Bevölkerung durch die USA. […]

Steht das BSW vor Schicksalswahlen, Frau Wagenknecht?
Das BSW will die politische Landschaft verändern. Doch wie stehen die Chancen der neuen Partei wirklich? […]

USA riskieren einen atomaren Weltkrieg
Die Trump-Administration setzt auf totale Eskalation. Und die Bundesregierung leistet aktive Beihilfe. […]

Ungarn: Wenn der EU-Freund die Gewaltenteilung aushebelt
Die neue Regierung ordnet sich der EU unter, die duldet, dass Regierungschef Magyar den ordentlich gewählten Präsidenten aus dem Amt drängen und ins Justizsystem eingreifen […]

US-Regierung überlegt, weitere Atomwaffen nach Europa im Rahmen der nuklearen Teilhabe zu verlegen
Die Erweiterung der Nuklearen Teilhabe könnte eine Kompensation für den geplanten größeren Truppenabzug aus Europa sein und dürfte gleichzeitig dazu dienen, der französischen Initiative eines […]

Bequemlichkeit als politische Waffe
Ein Zukunftsmärchen voller Luxus, Lust und ewiger Jugend. Bis sichtbar wird, dass hinter der perfekten Oberfläche kalt organisierte Menschenverachtung herrscht. […]

BND-Akten zur Festnahme von Adolf Eichmann 1960 in Argentinien auf ewig geheim?
Wie das Bundeskanzleramt die Gesetze ignoriert. […]

Nachruf auf die vom „Westen“ propagierte wertebasierte Weltordnung!
Die Sicherheitspolitik „des Westens“ ist gekennzeichnet von Doppelmoral, Double Standard, Pharisäertum und einer Relativierung des internationalen Rechts. […]

Bajonetteanwendung: Erklärt in gewaltfreier Sprache
Gebt mir eure Feinfühligen, eure Weinerlichen, eure toxisch Unmännlichen – so wird die Bundeswehr nach Einführung der Wehrpflicht werben müssen. Die Generation Z steht bereit […]

Gehirne im Tank
Das amerikanische Startup untersucht die Wirkung von Medikamenten gegen neurodegenerativen Erkrankungen an wiederbelebten Gehirnen von Verstorbenen. Sie werden 24 Stunden künstlich mit dem System BrainEx […]

Angriff auf Atomkraftwerk Saporischschja schürt erneut Angst vor Atomkatastrophe
IAEA hat einen Angriff auf das ukrainische AKW Saporischschja bestätigt und Schäden an dem von Russland kontrollierten Atomkraftwerk festgestellt. Die Ukraine und Russland beschuldigen sich […]

Wie kann ich meinen kleinen Jungen von Oppenheimers tödlichem Spielzeug retten?
Unsere schönsten Antikriegslieder. Heute: Russians. […]

Der neue Kalte Krieg
In Trumps zweiter Amtszeit kämpft Washington um die Dominanz im 21. Jahrhundert. Sieben Schauplätze zeichnen die Spuren im Konflikt mit China nach. […]


Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert ist (Mittwoch 03.06.2026):
Die Siedler haben in Surif, nördlich von Hebron mindestens ein Kraftfahrzeug beschädigt.
Die Siedler greifen den Vorsitzenden des Gemeinderats von Majdal Bani Fadel an und dieser muss sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Siedler zünden die Felder der Palästinenser in Odala, Balata, Al-Sawiya und Burin südöstlich und südlich von Nablus an. Es wurden von den Siedlern in sieben Dörfern die Felder der Palästinenser angezündet. Es haben der Zivilschutz und dutzende von Freiwilligen geholfen die Feuer zu löschen. Die Siedler zünden am Abend wieder die Felder in Burin an. Die Siedler zünden ein Kraftfahrzeug in Madama, südlich von Nablus an (Dienstag). Die Siedler zünden in Umm Safa, nördlich von Ramallah, zwei Kraftfahrzeuge an und sprühen rassistische Rede an die Wände der Zuhause (Dienstag). Die Siedler zünden in Burqa, östlich von Ramallah die Felder der Palästinenser an. Wahrscheinlich wird das Getreide verbrannt um Einnahmeausfälle zu verursachen und die Palästinenser zu vertreiben.
Das Militär durchsucht das Zuhause der Tarteer-Familie in Nablus. Die Sofas sind aufgeschlitzt, alles aus den Schränken liegt am Boden, der Steinboden draussen ist aufgeschlagen und ein Teil einer Wand ist abgeschlagen (vier Stunden durchsuchen und Sachschaden). Das Militär begibt sich in das Khallat Al-Amoud-Viertel östlich von Nablus, nach Al-Tayba im Süden von Jenin und nach Beit Fajjar, südlich von Bethlehem. Das Militär verhaftet dutzende von Palästinenser in Tarqumiyah und Beit Ula, nordwestlich von Hebron. Das Militär verlängert die Schliessung von drei Flüchtlingslägern in Jenin und Tulkarm bis 31.07. und die über 33.000 vertriebenen Palästinenser können seit Januar 2025 nicht zurück.
Die Fussball Nationalspielerin Rand Halwani, 20 wird auf einer Polizeistation und die ehemalige Fussball Nationalspielerin Natalie Abu Dayaund (und drei andere Studentinnen) nach Durchsuchungen ihrer Studentenunterkünfte in Birzeit, nördlich von Ramallah verhaftet.
Es gab Angriffe im Libanon auf die Al-Housh Gegend (sechs Tote) , Kafr Tebnite, Deir Al-Zahrani (auf ein Kraftfahrzeug), Al-Haniyeh, Siddiqine, Kafr Tebnite, Kouthariyet El-Roz, Zrariyeh, Irzay, Jba‘, Shoukin, Shehour (zwei Sanitäter werden getötet), Zibqin, Hanine, Qlaileh, Majdal Zoun, Arnoun Al-Shqif, Touline, Al-Shahabiyeh, Kfar Roummane, Chaqraa, Majdal Selem und Tyre. Die meisten Angriffsziele liegen im Süden. Es werden bei einem Angriff auf das Jabal Amel-Krankenhaus in Tyre mindestens sechs Menschen getötet und über einhundertundzwanzig verletzt (Montag). Die Anzahl der getöteten Sanitäter liegt ingesamt bei 134. Es wurden im Libanon ungefähr 62.000 Zuhause zerstört sagt Hr.Safa vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.
Das passierte in Gaza:
Der Student Atiya Al-Najar wird beim Verlassen des Gaza-Landstreifens festgenommen. Obwohl er eine Erlaubnis hat in Italien sein Medizinstudium zu beenden (seine Frau und die vier Kinder und der Onkel und dessen Familie wurden am 25.10.2024 getötet) (Dienstag). Es gibt einen Angriff auf das Al-Maghazi-Flüchtlingslager in Gaza-Mitte (zwei Tote, vier Verletzte). Ein Fahrradfahrer wird im Al-Bureij Flüchtlingslager angegriffen und getötet (Montag) Bei einem Luftangriff auf einen fahrenden Skoda auf der Salah al-Din-Strasse in Deir al-Balah wird Ahmed Khaled Abu Mghaseeb, 32 getötet und mehrere verletzt (Dienstag). Bei einem Luftangriff auf eine Gruppe von Menschen westlich von Khan Younis gibt es zehn Tote und mindestens zwei Schwerverletzte (Dienstag). Das Militär beschiesst die Wohngebäude, Zelte und die östlichen Gegenden von Jabalia. Es wird das Al-Tuffah-Viertel in Gaza-Stadt beschossen. Das Militär zerstört Gewächshäuser südlich von Khan Younis und stellt gelbe Klötze hin. In den vergangenen 24 Stunden wurden vier Menschen getötet und fünfunddreissig Menschen verletzt. Das Rote Kreuz ruft auf Blut zu spenden um die Patienten und Verletzten zu versorgen (Al-Saraya-Feldhospital). Die Wohngebäude werden zerstört.
Mehr als 3.500 Kinder unter sechs Jahre wurden im April wegen Mangelernährung behandelt. Es sind 77% der Haushalte auf humanitäre Hilfe zur Nahrungsmittelversorgung angewiesen. Es haben 20% der Haushalte nur eine Mahlzeit am Tag. Es wurden im Mai mindestens 119 Menschen getötet. Ein Drittel davon sind Frauen, Kinder und Ältere. Seit letzten Oktober wurden 936 Menschen getötet und 2.903 verletzt. Die Anzahl der getöteten und verletzten Palästinenser liegt bei über 245.000.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Themenfremd, unzulässig, aber Overton zensiert ja lieber sachliche Kommentare…. Und das ganz automatisch.
Volle Zustimmung! Wieso der Ex-… (schreibe den Namen bewusst nicht, denn dann wird eigenartigerweise zensiert) unter neuem Nickname hier weiter sein Unwesen im völligen Widerspruch zu den neuen Forums-Regeln treiben kann, ist mir ein absolutes Rätsel.
Diese Spammerei ödet mich an.
Ich hoffe, daß dem mal ein Riegel vorgeschoben wird, bei normalen Kommentaren klappt das doch auch.
Um nur einen einzigen Punkt, es gäbe noch etliche andere, aber darum können sich ja Andere kümmern, herauszugreifen. St. Petersburg ist eine Enklave, daher kann eine ukrainische Drohne nur über Staatsgebiet von Drittstaaten dahin gelangen. Von dem schwachsinnigen Ablenkungsargument wollen wir hier gar nicht sprechen und auch die Erklärung, dass die ukrainischen Drohnen gegen den Willen der Staaten, die überflogen werden, nach St. Petersburg gelangen, ist prekär. Das würde bedeuten, dass deren Flugraumüberwachung wirklich gar nicht funktioniert. Wahrscheinlicher ist, dass die Ukraine-Sympathisanten ihren Luftraum schlicht für die ukrainischen Drohnen geöffnet haben. Womit sie Kriegsteilnehmer sind. Im Golf hat das zu iranischen Angriffen auf diverse Staaten geführt.
Na du warst in Geografie wohl immer Kreide holen!?
Seit wann ist Sankt Petersburg eine Enklave?
Die ukrainischen Drohnen können von der Ukraine komplett über russischem Territorium fliegen und das Leningrader Gebiet treffen ohne ein anderes Staatsgebiet zu überfliegen!
Die Drohnen überm Baltikum und Finnland sind durch elektronische Abwehrmaßnahmen der Russen von ihrem Ziel abgelenkt worden.
Das tun sie aber nicht. Sie fliegen klar über die Baltenstaaten ein. Die Russen sehen das schließlich auf dem Radar und es gibt auch massenhaft Berichte aus dem Baltenstaaten über solche Flüge. Die dürfte es nicht geben, wenn die Drohnen über Russland flögen. Und ganz nebenbei wurde dieser Fakt längst offiziell bestätigt. Aus der NATO!
Ja, man muß sogar davon ausgehen, daß man die Drohnen sogar erst in Estland startet! Zwar hat die Ukraine Drohnen, die auch die ganze Strecke fliegen könnten (also Ukraine, Polen, Litauen, Estland, Russland), aber dann kämen sie ohne Sprengsatz dort an, weil das ganze Startgewicht für den Treibstoff draufginge. Tatsächlich sind die Sprengsätze aber sehr groß und damit schwer, was an den Zerstörungen ablesbar ist.
Ja, letztlich sind es NATO-Drohnen-Angriffe.
Denn die Drohnen werden von NATO-Staaten bezahlt, verwenden für Schlüsselkomonenten Teile aus NATO-Staaten, halten über den gesamten Flugweg mit Starlink des NATO-Staates USA die Verbindung, nutzen NATO-US GPS.
Uns sehr sicher erfolgt die Einsatzplanung mit Statlietenfotos welche die NATO-Staaten USA und England der Ukraine zur Verführung stellen.
Soweit es Petersburg betriff fliegen die Drohnen um die 8St völlig ungestört durch NATO Luftraum, was die Baltischen Staaten auch offen zugeben — in Form von Drohnenalarm für die eigenen Bevölkerung in den Gebieten wo die ÜBerflüge stattfinden.
Und nein Russland kann keine tief-fligenden Drohnen mit Mitteln der elektronischen Kampfführung 100km von Russischen oder Weißrussichen Grenze vom Kurs abbringen.
Erdkrümmung und quasioptische Ausbreitung von Funkwellen höhrer Frequenz machen das unmöglich.
Wir sehen letztlich immer und immer wider de-facto NATO-Drohnen-Angriffe auf Petersburg.
Und das Ziel „Energie-Exportwirtschaft“ sprich Öl-Terminal für den Export wird nichteinmal ein kriegsrechtlich legetimes Ziel sein.
Denn alleine nur „unmittelbare Militärische Logik“ kann auch im Krieg militärische Mittel rechtfertigen.
Bei einer Öl-Rafinerie oder Öl-Depot für das Inland kann man eine „unmittelbare Militärische Logik“ leicht darlegen.
Militär braucht Treibstoff, Öl-Rafinerie oder Öl-Depots werden benötigt sie breit-zu-stellen.
Das begründet Angriffe so gut wie Angriffe auf Rüstungsunternehmen und dergleichen.
Aber die „Logik“ welche die Ukraine vorbringt ist ein Verstoß gegen Kriegsrecht.
Die Ukraine argumnetiert mit den Angriffe auf die Öl-Export-Anlagen die Russischen Einnahmen zu beschränken und so der russichen Kriegsführung zu schaden.
Das wird völkerrechtswidrig sein.
Denn wäre es legetim wäre jeder Teil einer Volkswirtschat ein legetimes militärische Ziel und wir können die Hälfte der Genver Konventionen wegschemeiss.
Fazit:
Die Ukraine und wir „der Werte-Weste“ verstoßen in gleich mehrfacher-weise gegen Kriegsrecht,begehen somit Kriegsverbrechen (gezielte Angriffe auf letztlich zivile Ziele ohne unmittelbare miliärische Begründung, Verstoß gegen die Pflicht neutraler Staaten sich nicht Kriegshandlungen zu beteiligen).
Und das offenslichtlich alleine nur mit dem Ziel den Krieg zu eskalieren und Verhandlungen zu verhindern.
„St. Petersburg ist eine Enklave, daher kann eine ukrainische Drohne nur über Staatsgebiet von Drittstaaten dahin gelangen“
Deine Geographie-Kenntnisse sind mangelhaft.
Auch dieser Artikel beschreibt wieder die
Oberfläche des Krieges mittels der etab- lierten Phrasen und trägt nichts zur Auf-
klärung bei. Stammtisch“niveau“
Merkwürdiger Artikel. Denn alles daran ist altbekanntes Theater. Es wird geschossen, gestorben und gelogen – und wir sollen empört sein. Nur, dass die Empörung längst ritualisiert ist.
Doch wo ist das Neue bei dem Ganzen? Drohnen über Petersburg? Drohnen über der Krim? Solche Angriffe gibt es seit Jahren. Neu ist allenfalls, dass die Russen sie nun auch im eigenen Fernsehen prominent ausstellen. Warum also diese plötzliche Aufregung? Wer hat ein Interesse daran? Was ist das Ziel? Warum sind diese Einschläge interessanter als die Depots, Fabriken und Lagerhallen, die Nacht für Nacht in der ukrainischen Etappe brennen? Nur Futter für die alte Wunderwaffenerzählung, die regelmäßig auftaucht, wenn die Realität an der Front für Kiew zu unerquicklich wird?
Und alles angereichert mit Anglizismen und Denglisch bis zum Anschlag: Wenn aus Kriegsgebiet „Killzone“, aus Tötung „Targeting“ und aus Eskalation „Deep Strike“ wird, klingt das Sterben fast wie ein Innovationsprojekt auf einer Sicherheitsmesse. Der Tod wird dadurch nicht weniger endgültig, aber deutlich marktkonformer.
Die Lage an der sichtbaren Front bleibt aber unverändert: Russland erdrosselt die Ukraine schrittweise, hüpft nicht höher als nötig, demonstriert Muskeln, ohne die Katastrophe auszulösen, und die Ukraine setzt Nadelstiche, um die eigenen Unterstützer zu beeindrucken – oder schlägt im Untergang um sich, wie ein Ertrinkender, der hofft, irgendein rettendes Wrackteil zu fassen.
Das alles soll strategisch, moralisch oder gar weltgeschichtlich relevant erscheinen. In Wahrheit ist es Routine, verkleidet als Sensation. Die eigentlichen Fragen schaffen es nicht einmal auf die Tagesordnung. Am Ende verrät das Schlachten womöglich weniger über Russland oder die Ukraine als über ein westliches Publikum, das sich längst an die Vorstellung gewöhnt hat, Krieg sei der menschliche Normalzustand und Frieden lediglich eine etwas weltfremde Unterbrechung der Geschichte. Wo früher der Krieg begründet werden musste, muss sich heute der Frieden rechtfertigen. Das ist die eigentliche Zeitenwende.
Währenddessen präsentiert die Antifa in Russland ihre Zukunftsvision:
https://www.n-tv.de/politik/Putin-Vertraute-praesentieren-bestes-Szenario-fuer-Russland-mit-Atomschlag-id30892897.html
Es ist immer vom Krieg zwischen Ukraine und Russland die Rede. Die Hauptrolle spielt jedoch ganz offensichtlich die NATO.
Der NATO-Ukraine-Rat (NUC) ist ein Krisen-, Koordinations- und Entscheidungsforum, in dem die Ukraine und alle 32 NATO-Staaten gemeinsam beraten, planen und Maßnahmen beschließen.
Es werden Führungs- und Lagebildsysteme (C2/C4ISR-Komponenten) als Command-and-Control-Systeme zur:
Darstellung des Gefechtsfelds, Koordination von Einheiten und Übermittlung von Befehlen benutzt.
Satellitenkommunikation (SATCOM)dienen zur Verbindung zwischen Front und Kommandoebenen. Die NATO nennt SATCOM explizit als Teil ihrer (so genannten nicht)-tödlichen Unterstützung.
Wie weit sich die USA aus dieser Kriegsführung zurückgezogen haben, konnte ich nicht eruieren. Aber sie haben sich finanziell zurückgezogen und liefern auch keine Waffen mehr. Daraus folgere ich, dass sie sich auch aus der Kriegsführung zurückgezogen haben. Dass NATO-Staaten in USA noch Waffen kaufen können, ist wohl nicht zu verhindern.
Um der Zensur zu entgehen, muss ich hier meine Ausführungen abbrechen.
Sie stecken doch alle schon bis zur Halskrause drin, allen voran Deutschland. Mit Geld, Waffenlieferungen, Technologietransfers, Geo-, Radar- und Satellitendaten zur Anschlagsplanung und -durchführung sowie tatkräftiger Mithilfe von Soldaten und Geheimdienstlern („Berater“),
„Auch die Ukraine setzt auf Terror gegenüber der Zivilbevölkerung“
Was soll dieser Sch…? Ist das hier ein NATO-Blatt oder „BILD lügt für sie“?
Würde Russland, wie behauptet, „auf Terror gegenüber der Zivilbevölkerung setzen“, wären inzwischen mehrere Millionen ukrainische Zivilisten tot – und nicht 15.000
„Offenbar ist er auch nicht interessiert, mit einer neuen Großoffensive Geländegewinne um den Preis vieler Menschenleben zu machen.“
Mit welchem Sprit und Militärkram soll den diese Großoffensive angetrieben werden?
Das Internet ist voll von kaputten und brennenden russischen Öl-Transportern und Lastern.
Interessanter Kommentar in der Junge Welt vom 5.6. – zum Krieg und der russischen Wirtschaft. Neu für mich diese Zahlen: „Kriegsverluste – nach eigenen russischen Angaben etwa 350.000 Gefallene und bis zu einer Million schwer Verletzte“.
Krise beherrschbar? Lage der russischen Wirtschaft. Von Reinhard Lauterbach
Man kennt das aus der Geschichte der Arbeiterbewegung: die Erwartung des »großen Kladderadatsch«, der Endkrise des Kapitalismus, der den Sozialisten das gegnerische System wie eine reife Frucht in die ausgespannten roten Fahnen fallen lassen und ihnen eigene revolutionäre Aktivitäten ersparen würde. Was daraus geworden ist, sollte einen skeptisch gegen Versuche stimmen, ein ähnliches Szenario für Russland zu skizzieren.
Unter anderem anlässlich des Wirtschaftsforums in St. Petersburg wird wieder vermehrt ein Zusammenbruch der russischen Volkswirtschaft beschworen, der das Land irgendwann in einigen Monaten außerstande setzen werde, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen. Zugegeben, der Krieg ist teuer, er frisst nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen zehn und 40 Prozent des russischen Sozialprodukts. Ausgaben, die ihrer Natur nach unproduktiv sind. Auch wenn einzelne von den staatlichen Rüstungsausgaben durchaus profitieren mögen. Arbeitskräfte sind durch Rekrutierungen und Kriegsverluste – nach eigenen russischen Angaben etwa 350.000 Gefallene und bis zu einer Million schwer Verletzte – knapp, die Kriegswirtschaft stößt an die Kapazitätsgrenze. Doch das Finanzministerium hält die staatliche Neuverschuldung bei 2,5 Prozent des Sozialprodukts, das ist weniger als in den allermeisten EU-Staaten. Und die weiterhin trotz aller Sanktionen und Behinderungen laufenden Ölexporte lenken Geld in die Staatskasse, zuletzt sogar mehr, weil durch den nicht durch Russland vom Zaun gebrochenen Iran-Krieg die Preise gestiegen sind. Dass dieses Geld, kaum eingenommen, gleich für den Krieg verbrannt wird, stimmt schon. Genau wie der Rohstoff, mit dem es verdient wird. Es ist also wirtschaftlich ein Nullsummenspiel.
Aber solange russische Unternehmen über die hohen Leitzinsen klagen und sie als Investitionshindernisse darstellen, heißt das auch, dass sie nach wie vor investieren wollen und Perspektiven sehen. Und genau weil die tatsächliche Kriegführung sich verstärkt auf den Drohnenkrieg verlagert hat, ist der Bedarf an frischen neuen Soldaten gleichzeitig gesunken. Es gibt also parallel Momente der Krise und »entgegenwirkende Ursachen«, die diese relativieren.
Es bleibt eine politische Entscheidung, ob Russland irgendwann seine Kriegsziele reduziert und zu Verhandlungen etwa über einen Waffenstillstand entlang der Frontlinie zu verhandeln bereit sein wird. Wunschdenken hilft da wenig, und all die Krisenprophezeiungen scheinen vorrangig das Ziel zu haben, den Entscheidern und der Öffentlichkeit im Westen zu suggerieren, es brauche »nur noch ein bisschen mehr Druck«, damit das eintrete, was insbesondere die EU bisher nicht erreicht hat: der Zusammenbruch Russlands. Aber Brüssel streitet nach wie vor, ob man überhaupt mit Russland verhandeln dürfe. Wer isoliert sich da eigentlich gerade?