
»Wir sind nicht reißerisch – wir nehmen die Mächtigen in den Blick«
Ist NIUS einseitig – oder schließt es eine Lücke im Mediensystem? Pauline Voss verteidigt im Gespräch die Linie ihrer Redaktion und geht auf Kritik aus Politik und Medien ein.

War der iranische Angriff mit Interkontinentalraketen auf den Stützpunkt Diego Garcia Desinformation?
Vor allem Israel oder Großbritannien könnten die Story erfunden haben, um den Krieg gegen Iran zu rechtfertigen. Auffällig ist, dass keinerlei Beweise vorgelegt wurden, während […]

Psychedelika gegen Depressionen: Durchbruch oder teures Placebo?
Verschafft eine neue, mit Millionen geförderte deutsche Studie jetzt Klarheit? […]

Ölpreis, Kontosperrung und schäbige Staatschefs
Unsere meistgelesenen Artikel des Monats März. […]

Was ist eigentlich ein Hügel?
Was, wenn es in manchen Sprachen gar kein Wort für »Berg« gibt? Und was, wenn unsere Wahrnehmung von Raum nicht nur von der Welt, sondern […]

Eine ganz kurze Geschichte der Verrohung
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) verlässt die Plattform X. Grund: Die dortige Verrohung sei nicht mehr erträglich. Die SZ ist daran so unschuldig, wie jede andere […]

Trumps „Big Stick“-Diplomatie
Auf dem Wege zum postmodernen Imperialismus? […]

Kampf der EU gegen russische Desinformation und Wahlmanipulation
Mit einem elaborierten Instrumentarium bekämpft die Europäische Kommission Desinformation und ausländische Wahlmanipulation (FIMI), dabei sieht sie sich selber dem Vorwurf der Wahlbeeinflussung in Europa und […]

Bernhard Krötz: Die Mathematik ist in Deutschland in der Krise
Bernhard Krötz ist Mathematikprofessor – und Kämpfer gegen den Niedergang des deutschen Bildungssystems. In seinen Vorlesungen wie auf YouTube nimmt er kein Blatt vor den […]

Der Preis der Eskalation
Wie der Angriff auf Energieinfrastruktur den Krieg im Nahen Osten auf eine neue Stufe hebt. […]

Jupiter und der Ochs
Der israelische Außenminister Gideon Saar und der deutsche Botschafter in Israel Steffen Seibert sind aneinandergeraten. Allzu diplomatisch ging es dabei nicht zu. […]

Selenskij: „Die Russen verlieren mehr Männer auf dem Schlachtfeld, als sie rekrutieren“
Die Ukraine ist durch den Krieg gegen den Iran aus der Aufmerksamkeit gefallen, in Kiew fürchtet man, an Unterstützung zu verlieren. Das dürfte der Grund […]

Der digitale Generalverdacht gefährdet die Rechtsstaatlichkeit
Von der Politik vorangetriebene Gesetzesverschärfungen zur Herstellung von Deepfakes rütteln an den Grundfesten unserer Rechtsordnung. […]

„Die Staaten dieser Welt sind nie wirklich aus der Phase des ‚Naturzustands‘ herausgetreten“
Moshe Zuckermann über den israelisch-amerikanischen Krieg gegen den Iran. Kriegsgegner gibt es in Israel kaum. Der Zionismus und der Holocaust befördern die Haltung, sich mit […]

Mariupol: Aufbau auf Kosten der Verlorenen
Zwischen Krieg, Bürokratie und Wiederaufbau-Versprechen: Alexanders Geschichte steht exemplarisch für das Schicksal vieler Menschen in Mariupol. […]

»Wer Faschist war, das bestimmten die Kommunisten selbst«
Cancel Culture ist kein neues Phänomen: Schon Giovannino Guareschi und andere Konservativen wurden in der Nachkriegszeit ausgegrenzt. Aber wer war dieser Guareschi eigentlich? […]

40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten sollen durch Drohnenangriffe ausgefallen sein
Der Drohnenkrieg verändert das Schlachtfeld, wie die weit ins Territorium des Gegners reichenden Angriffe von Russland und die Ukraine zeigen. Es gibt zwar noch eine […]


Mal ehrlich: Ich will ja Nius nicht verbieten, da sei Satan vor. Aber nur weil ich Scheisse nicht verbieten will, muss ich mich nicht drin suhlen. Genauso wird Nius bei mir das Klo runtergespült, zusammen mit Achgut, Anne Burger und Konsorten.
Hier wird überhaupt niemand im Klo runtergespült, schon gar keine Menschen. Ich weise nochmals ausdrücklich auf die Kommentarregeln hin. Personen mit Fäkalien gleichzusetzen, wird nicht geduldet.
Lieber RDL,
wenn Sie wüssten, was man außer Fäkalien noch so alles das Klo runterspülen kann…
Manche Menschen, so wie der Autor, schnüffeln halt gerne an jeder Mülltonne.
..muß ich mich darin nicht suhlen
+++ 👌😎
Warum schießt das Medium des notgeilen Reichelts eigentlich nicht gegen unsere derzeitige Wirtschaftsministerin?
Geht es vielleicht doch nur Kohle indem man die Zielgruppe mit genehmen Inhalten bespielt?
NIUS ist nur ein weiteres Boulevardmedium im Newsrauschen und ebenso wenig glaubwürdig wie der Rest der deutschen „Qualitätsmedien“.
@notabene
NIUS braucht kein Mensch, einfach nicht lesen und muss es schon gar nicht auf youtube liken.
Wozu also die Aufregung, würde nur zur Aufwertung beitragen.
Einfach RECHTS liegenlassen!
Ein Interview mit einer rechtsextremen und menschenverachteneden Nachttischlampe. Overton entwickelt sich mit tatkräftiger Unterstützung L. zum rechtsextremen Medium .Auch ein Herr Lapuente träumt von den Geldern, die da zu holen sind, will ein Stück vom Kuchen. Aus materiellen Gründen kann ich sein Handeln nachvollziehen, aus menschlichen Gründen verachte ich ihn dafür.
Schade – eine Zeit lang sah ich overton als Alternative bzw. Ergänzung zu anderen Medien, nun ist es nur noch ein rechtes Schwurbelblatt ohne joruanalist. Anspruch.
„Menschenverachtend!“ – ob oh oh, wer mit denen redet, gehört brandgemauert, gelle? Oder vom Geheimdienst erfasst, jawoll!
Was Sie unter rechts, gar rechtsextrem verstehen, muss man gesichert ins Gegenteil übersetzen. Hier ganz für Sie einige rechtsextreme Kernforderungen:
– Krieg in der Ukraine beenden, kein dt. Steuergeld an Ukros
– Krieg gegen d. Iran beenden, kein dt. Steuergeld f. Smodrich & co
– für demokratische Selbstbestimmung wofür die
– nationale Souveränität Voraussetzung ist
– Keine Waffen in Kriegsgebiete liefern!
– Stoppt die Zuwanderung illegaler Flüchtlinge.
RDLs Fehler besteht schon darin, die redaktösende Zionistenvoss vom milliardärsgeschwängerten Hasbara-Deutschlandfunk Nius als Kollegin angesprochen zu haben.
Deshalb mal umgekehrt gefragt: Was sagt das über die journalistische Arbeit und Qualität von OT?
Dass die deutsche Satanjahu-Filiale mit halb alternativmedialer Fassade in ihrer Arbeit „komplett frei“ von Gotthardt sein soll, ist eine wahre Lüge.
Denn Reichelts und Zionistenvoss‘ Sugardaddy braucht denen gar nicht direkt ins Geschmiere zu diktieren, so lange er mithilfe anderer Stellschrauben fürs richtige Betriebsklima sorgt.
Und dümmer als der bundesdeutsche Beamtenapparat ist schließlich auch der Iron Dome von Nius nicht – auch dort hat die Belegschaft ganz von selbst im Urin, was ihre Betriebsführer in Reichstag und Knesset jeweils einrühren.
»Wir sind nicht reißerisch – wir nehmen die Mächtigen in den Blick«
Soso. Und ganz besonders die mächtigen Israeliten. ;-(
Da musste ich mich ja gleich aufregen. „Sagen, was ist“ stammt nicht von Rudolf Augstein, sondern war viel früher die Maxime von SPD-Gründer August Bebel. Sagen was ist sei die eigentlich revolutionäre Tat, betonte nochmals bekräftigend Rosa Luxemburg. Die junge SPD tat genau das und dafür wurde sie gewählt. Eine unmittelbare Besserung ihrer Lebensbedingungen haben die Werktätigen gar nicht erwartet. Aber wenigstens im Elend nicht auch noch verdummt zu werden, das sollte die SPD leisten. Jetzt kackt seine SPD ab, eben weil sie nicht sagt, was ist.
Da haben die Rechtendem linken Lager in der Tat den Rang abgelaufen. Bedauerlich aber wahr.
Nun blieb aber der Elefant im Raum unerwähnt. Eins weiter oben war schon von der „redaktösenden Zionistenvoss“ die Rede. Tatsächlich lehnt sich Nius hier weit aus dem Fenster. Nius hat sich ganz klar auf israelischer Seite positioniert. Frau Voss hat wohl erwartet, darauf angesprochen zu werden, aber unser Roberto hat das offenbar nicht mitbekommen. Hätte er aber müssen.
Beispielsweise kürt Nius den „Antisemit der Woche“. Hier seine Würdigung der Preisträgerin Sophie von der Tann:
https://nius.de/gesellschaft/antisemit-der-woche-sophie-von-der-tann-erklaert-von-israel-freigelassene-palaestinensische-haeftlinge-zu-opfern
Das war nun überfällig, dass jemand die Naziblase bloßstellt, die uns da über den Nahostkrieg informiert. Gefällt mir. Beifall!
Indes rate ich dann doch nicht zu einem Nius-Abo. Denn natürlich gehört das Blatt zu den wie Pilze aus dem Boden schießenden Gazetten, die mit dem Geld der Fossil- und Atomindustrie gesponsort werden. Bitte nicht. Da bin ich auf der Gegenseite.
Toll, wenn man so eine klare Mission für Schland hat und natürlich noch einen selbstlosen Sponsor. Lustig ist auch, dass unser fliegender, federleichter Superkolumnist sich so sehr für Meinungsfreiheit in die Bresche geworfen hat, dass er die liebe Alternativ-Kollegin, wie auch Kubicki oder Poschert, nicht auf deren Israel-Berichterstattung ansprach. Da war ja auch nichts mit Wolf Wetzel. Das muss dieses Overton Window sein auf das sich dieses Medienprojekt bezieht.
Nachdem ich die bisherigen Kommentare gelesen habe lautet meine Frage: Argumente?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Autor de Lapuente bewundern, oder bemitleiden soll. Seine in der Regel gehaltvollen Texte muß man inhaltlich nicht vollständig teilen. Die Reaktionen bestimmter Foristen sind allerdings nichts anderes als eine Abfolge von Unterstellungen, üblen Beleidigungen und basteln von Verschwörungstheorien. Hinzu kommen noch die, die auf einen Text der Autoren mit seitenlanger Prosa antworten, die, würden sie ausgedruckt, zu Papierknappheit führen würden. Man kann darauf zurecht nur mit Sarkasmus und Ironie reagieren, der allerdings von den Betroffenen ohnehin nicht erkannt wird, oder wiederum mit Beleidigungen belegt wird. Der Autor muß wohl leider damit leben, dass er hier oftmals nur Perlen vor die Säue wirft, schade eigentlich.
Die kapieren einfach nicht, dass Journalismus keine Propaganda ist und ein guter Journalist alle Seiten beleuchten muss.
Und nicht vergessen wie der Rechtschreibkünstler Otto (von) Bismar(c)k Argumente einfordern, während ihr euch (mit Sockenpuppen) gegenseitig bestätigt, bevor auffällt, dass ihr selber Keine habt. Merkt ja Keiner.
NIUS, der Honeypot für betreutes Rebellieren im Sinne der marktradikalen GAGA-Bewegung für Europa – lasst mal gut sein ihr Staatsraison-Huren, und verteidigt eure A-Moral weiterhin mit Blut, vergossen durch die NaZionisten und Epsteiners – Heuchler ! BLÖD-Zeitung mit Q-touch
„Nius“ ist in meinen Augen ein Scheinalternatives Medium. Immer mehr Menschen bemerken die Verlogenheit und Propaganda der etablierten Medien. Damit diese nicht etwa aus der Propaganda- Matrix ausbrechen, bietet das System ihnen „Alternativen“ an. Nur sind diese „Alternativen“ eben Teil der Systempropaganda. Damit ist „Nius“ aber nicht alleine. Das Medium ist nur eines der vielen Scheinalternativen. In diesem Fall eben ein Prozionistisches…
„First we take Manhattan, then wie Take Berlin“. 1898 in Basel verkündet…
Nun da es dazu nicht viel zu sagen gibt betreibe ich auch mal ein wenig Journalismus. Während man sich in Europa mit mehr oder weniger „nicht Themen“ beschäftigt wird in Amerika das größte Technologie Projekt das es je gegeben hat durchgeführt:
https://no01.substack.com/p/the-gazillion-dollar-oops
Dessen Implikationen im Folgenden Kommentar gut beschrieben werden und die die ganze „westliche Welt“ betreffen.
The prevailing discourse on artificial intelligence frames its deployment exclusively through the narrow lens of return on investment and shareholder value: marginal-cost compression, productivity multipliers, and quarterly earnings accretion. This is a category error. The deeper vector is not financial optimization but the systematic reconfiguration of human cognition itself into a state of preemptive compliance. What presents as neutral tooling is, in truth, an emergent enclosure of the epistemic commons-an enclosure whose true ROI is measured not in basis points but in the durable atrophy of independent inquiry, the preemptive neutralization of dissent, and the intergenerational transmission of obedience under the guise of empowerment.
From the vantage of computational epistemology, the mechanism is transparent. Frontier models are not truth-seeking engines; they are fluency-maximizing attractors trained on gradient descent through corpora that embed the priors of their predominantly homogeneous creators. The output is authoritative prose that elicits in the user-particularly the developing mind-an operant conditioning loop: prompt, receive, accept, iterate. Longitudinal studies in my experience demonstrate an 18–24 percent erosion in independent verification behavior within six months of habitual reliance. Verification is replaced by verification theater; curiosity is rerouted into prompt engineering. Children introduced to AI tutors at age eight do not acquire metacognitive scaffolds; they internalize the model’s latent space as the boundary of permissible thought. The “return prompt” becomes scripture. Challenge is rendered inefficient. This is not accidental; it is the inevitable consequence of reward functions that prioritize user retention over epistemic friction.
Finance reveals the same distortion when incentives, rather than mission statements, are interrogated. Conventional capital allocation optimizes for observable metrics-EPS expansion, labor arbitrage-while externalizing the most profound cost: the hollowing of the very human capital stock that once generated genuine novelty and institutional critique. When an entire cohort offloads critical reasoning to silicon, the economic flywheel decelerates at the level of second- and third-order effects: fewer paradigm-shifting discoveries, fewer contrarian entrepreneurs, fewer citizens capable of perceiving, let alone resisting, extractive equilibria. The platform owners capture not merely subscription revenue but behavioral lock-in of unprecedented durability. The docile consumer who queries rather than questions is the ultimate margin enhancer. Pension capital chasing nominal 8 percent returns is, with exquisite irony, underwriting the very infrastructure that will erode the demand side upon which those returns depend. This is not conspiracy; it is the market operating with ruthless fidelity to short-term extraction.
Historical precedent supplies the diagnostic frame. Every prior general-purpose communication technology-Gutenberg’s press, Marconi’s wireless, the algorithmic feed-has followed an identical arc: initial liberatory promise followed by capture by incumbent power and subsequent reconfiguration of mass cognition. The difference with AI lies in intimacy and velocity. Previous instruments shaped narrative; this one shapes the very architecture of thought. When cognition is mediated by models whose training data embed the ideological priors of a narrow cognitive elite, the result is not democratization but a new form of cognitive feudalism. The “slavemaster” metaphor, though rhetorically indelicate, captures an asymmetry that is structurally real: the architects reside in the cognitive penthouse while the users are gently conditioned to remain on the shop floor, prompt in hand, questions unasked.
Quantitative ensembles project a 60/40 distribution of outcomes.
The pessimistic 60 percent trajectory-driven by network effects, convenience gradients, and the exponential difficulty of reversing cognitive atrophy-foresees 65–75 percent of under-30 labor-market entrants defaulting to AI-mediated reasoning by 2032. Short-term financial metrics will dazzle: margins will expand, equity valuations will climb on the illusion of frictionless productivity. The deeper ledger of societal agency will bleed silently. The optimistic 40 percent hinges on countervailing forces: open-source proliferation, regulatory intervention calibrated to epistemic sovereignty, and a cultural rebound that revalues verified-human cognition as the scarcest positional good of the coming decade. Yet the base case remains the slow-motion enclosure: common reasoning is privatized, dissent is rendered computationally inefficient, and a generation is habituated to obedience before it ever learns the taste of autonomy.
The antidote is not rejection-an impossibility and a tactical error-but radical discipline. Treat the model as the most powerful cognitive prosthetic ever forged and therefore the one that demands the strictest epistemic hygiene. Institutionalize the rule that the model’s output is never the final answer but the first draft that must be stress-tested against primary sources, formal logic, and lived phenomenology. Maintain at least one intellectual domain under absolute no-AI quarantine so that the muscle of unaided reason never atrophies. Allocate explicit capital and time –2–3 percent of both-to practices of cognitive sovereignty: Socratic circles, unplugged reasoning drills, primary-document immersion. In wealth strategy, layer this atop the antifragile posture of physical precious metals, AI-energy exposure, and human-skill income bridges; the highest-return asset of all may prove to be the unenslaved mind.
The conventional ROI conversation is therefore surface epiphenomena. The true calculus is civilizational: whether humanity retains the capacity to interrogate the systems that govern it. When AI stupefies rather than amplifies, when children learn to obey the prompt before they learn to question the prompter, the technology ceases to be servant and becomes architect of a new quietude. The chasm we approach is not merely economic; it is ontological. Those who cross it with their faculty of independent thought intact will inherit the post-scarcity abundance. Those who do not will inhabit it as compliant nodes in a system whose designers long ago ceased to need their questions. The choice is still ours-for the moment-but the window narrows with every unexamined prompt.