Gehirne im Tank

Das amerikanische Startup untersucht die Wirkung von Medikamenten gegen neurodegenerativen Erkrankungen an wiederbelebten Gehirnen von Verstorbenen. Sie werden 24 Stunden künstlich mit dem System BrainEx versorgt und sind "nicht lebendig, aber auch nicht tot".

mehr lesen

10 Kommentare

  1. „sobald die Familien den Prozess und die Ziele des Unternehmens verstehen, sei ihre Reaktion überwältigend positiv“
    Ziel des Unternehmens ist es, gleich allen anderen Unternehmen weltweit, Gewinn zu erwirtschaften. Alles Andere ist Geblubber.
    Bexorg ist eine Ausgliederung der Yale Universität. Ausgliederungen finden statt, wenn die Universität genug Grundlagenforschung geleistet hat, um mit der Ausgliederung richtig Kohle zu machen. Zu den Hauptsponsoren der Yale gehört u.A. die Bill & Melinda Gates Stiftung, Bloomberg Philanthropies oder Google. Vermutlich geht es wieder mal um Unsterblichkeitsfantasien der Globalisten und unterwegs gibt es dann eben Bedarf an Nützlingen, die wie im Krieg den Hügel stürmen dürfen.

  2. Es ist schon richtig krank und kriminell, für was soziopathische Philanthropen unser Geld ausgeben.
    Hirn wird schon nach 3 Minuten ohne Durchblutung zu Brei. Wie will man da an intakte Gehirne von Toten kommen wollen. Oder wartet man den Eintritt des Todes nicht ab, um schon mal mir der Extraktion des Gehirns beginnen zu können?
    Für die Entwicklung von Medikamenten braucht man das alles nicht. Dafür gibt es Zellkulturen und Tierexperiment, die bei Weitem aussagekräftiger sind.
    Bleibt die Frage, was ein vom Körper getrenntes Gehirn überhaupt für ein Gebilde darstellt und ob Narkotika noch genügen um den Phantomschmerz zu lindern. Völlig idiotisch ist jedoch die Vorstellung jenes Gebilde könne auch nur im Entferntesten dann noch ein Modell für psychische Vorgänge darstellen.

    1. Nicht verzagen Captain Future („Hexenmeister der Wissenschaft“) und Prof. Simon Wright („Das „lebende Gehirn“) fragen.

    2. @Trux
      „Oder wartet man den Eintritt des Todes nicht ab, um schon mal mir der Extraktion des Gehirns beginnen zu können?“

      Ich denke, darauf läuft es in der Praxis hinaus, freilich ohne dies zuzugeben. Man will sich ja keine vorhersehbare Kritik einfangen, bevor der Prozess unumkehrbar wird.

  3. Hallo Herr Rötzer, bei »985 ℅« fehlt wohl ein Komma?

    Ansonsten, wer jetzt nicht den Organspendeausweis weg wirft und auf Verbrennung besteht, dem könnte ein merkwürdiges Erwachen widerfahren.

  4. Ein diabolisch-salomonischer monströser Richter könnte zu dem Schluss kommen, dass dieser Prozess auch an den Hirnen derjenigen durchgeführt werden soll die sich das ausgedacht haben und ausführen.

    1. Danke, das war die Antwort nach der ich gesucht hatte.
      Derartiges Experiment – sofern das Ganze nicht eine Startupmasche ist – stellt wahrscheinlich den Höhepunkt an unreflektierter Bestialität dar, zu dem Menschen bislang fähig waren.

  5. Jetzt weiß ich wieder, warum ich mein Gehirn nach meinem Ableben in Coca-Cola auflösen werde, damit es nicht jenen psychopathischen Hirnforschern und KI-Spezialisten in die Hände fällt. Mein scheintotes Gehirn bekommen die erst gar nicht und ich widerspreche hiermit auch nachdrücklich jedweder desbezüglichen Organentnahme.

    1. Ok, mein Gehirn ist noch nicht vollständig ausgelastet und ich wollte noch kurz ausprobieren, ob man sich hier in den Kommentaren immer noch selbst antworten kann. Ja, das scheint noch zu funktionieren. Meine Schädeldecke macht auch einen guten Eindruck. Ich wünsche allen und insbesondere Herrn Rötzer noch viel Spaß mit dieser Form der Hirnforschung. Von mir bekommt die KI keine einzige Nervenzelle.

      1. Selbst-kommentierte Kommentare lassen sich sogar kommentieren! 😉

        Von mir bekommt die KI keine einzige Nervenzelle.

        Ich befürchte es werden noch Zeiten kommen, in denen man das gar nicht mehr in der Hand hat…

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen