Wahllokal

Wählt bloß nicht, was ihr wollt

Wenn die Brandmauer den Stimmzettel erreicht.

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9 Kommentare

  1. Wählen ergibt keinen Sinn, weil die, die ihr wählt nicht das sagen haben und die, die das Sagen haben gar nicht wählbar sind.

  2. „Wählt nicht die, die sich melden. Wählt die, die sich nicht melden.“
    Ratschlag eines Inspirators der Pariser Kommune aus dem Exil.

  3. Die benannte Brandmauer hat nichts mit der Demokratie am Hut.
    Die genannte Brandmauer, ist aktive psychologische Manipulation, für Situationen die Bürger, einfach nicht in der Lage sind, das zu begreifen.
    Die gesamte Bevölkerung, wird durch die Medien insoweit manipuliert das diese Medien weltweit, daß generieren, was diese Welt benötigt.
    Eine fortlaufende Lüge, über reale Verhältnisse.
    Die deutsche Politik, betreibt, einen Liberalismus, indem sie, die afd verleumdet und das ist, was die deutschen oligarchen möchten. Eine Inszenierung, zwischen Ost und West.
    Der inszenierte ideologische Schlagabschhau bedient die Massen, ohne zu berücksichtigen, wer der Initiator real ist.
    Diese Simulation, durch die Simulanten verursacht, diese Simulierung.

  4. Um Wahlempfehlungen habe ich mich noch nie geschert.

    Wenn mir ein Herr Schuster vom Zentralrat der Juden, der sich mit Kritik am genozidalen Netanjau stets zurückhält, empfiehlt, nicht die AFD zu wählen, weil diese Nazis seien, dann ist das für mich eher eine Wahlempfehlung. Wenn mir das noch im Deutschlandfunk ins Ohr gesäuselt wird, um so mehr.

    Der DLF ist ja nicht neutral. Schon bei der letzten Wahl haben sich eine Redakteurin und die SPD-Ministerpräsidentin Schwesig öffentlich darüber ausgetauscht, wie sie eine bestimmte Partei klein kriegen können. Als sei in den Rundfunkstatuten festgelegt, dass der DLF die Zusammensetzung bestimmen Parlamente zu beeinflussen habe.
    Kann denn die AFD nicht mit Argumenten gestoppt werden? Muss man sich in der Diskussion über die Regeln hinweg setzen oder gleich ein Verbot dieser unliebsamen Partei fordern?

    Wer nicht an seine Argumente glaubt, sollte nicht in die Politik gehen. Und wer glaubt, Argumente durch Brandmauern oder Verbote ersetzen zu können, ist kein Demokrat.

    1. „Kann denn die AFD nicht mit Argumenten gestoppt werden? “

      Welche Argumente? Es gibt keine Argumente gegen die AfD. Argumente gegen die AfD würde ja bedeuten, dass die gesamte Gesellschaft ihren massiven Rechtsruck in den letzten 20 Jahren hin zum Semi-Faschismus heute in Frage stellt. Es stimmt, dass die AfD Merkels Baby ist -dass Merkel ein Monster gebar, weil sie selbst nur ein Produkt eines faschistischen Monster-Systems war- aber die AfD der Merkel alleine in die Gebärmutter zu schieben, reicht als Begründung nicht. Das AfD-System ist das kollektive Ergebnis einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung der letzten 20 Jahre. Wie kann eine Gesellschaft jetzt gegen sich selbst auftreten und gegen sich selbst „argumentieren“…?

  5. Das erinnert mich an die Wahlaufrufe zu DDR-Zeiten:“Wählt die Kandidaten der nationalen Front!“. Hier waren ja alle Blockparteien vertreten und eine Opposition nicht vorgesehen. Geschichte wiederholt sich.

  6. Voraus: Ich bin nicht AfD-affin hatte aber beruflich mal mit Gleichnis- und Metaphernforschung zu tun.
    Deshalb fühle ich mich genötigt klarzustellen: Das Bild von der Brandmauer hängt so schief, dass es auf beiden Beinen hinkt, (um es ebenso schief auszudrücken🤔).
    Was will das Bild suggerieren? Eine Brandmauer steht zwischen zwei verschiedenen Gebäuden. Gehören die Ausgegrenzten also nicht zum selben Haus wie die „Brandmaurer“? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es Mitbewohner sind, die sich die Gestaltung, Renovierung, Heizung, Farbe des Hauses, oder ob und wer darin evtl. auf Kosten der zahlenden Eigentümer gratis wohnen darf, etc. anders vorstellen, als der Rest? Leute, die ebenfalls berechtigte Forderungen und Anliegen haben, weil sie als Miteigentümer ebensoviel einzahlen? Die Brandmauer,von der die Rede ist, dient nicht zum Schutz gegenüber einem überspringenden Brand eines anderen Hauses. Sie dient in diesem Bild vielmehr der Einmauerung mindestens eines Viertels der legitimen Miteigentümer dieses Hauses, der Mitbewohner desselben Hauses.
    Und wenn schon „Brandmauer“: Es brennt tatsächlich in einem Nachbarhaus, der Ukraine. Aber anstatt hier eine Brandmauer hochzuziehen und beim Löschen zu helfen, betätigen sich unsere Brandmauer-Parteien im Gegenteil als Biedermann und Brandstifter zugleich, indem sie das Feuer anfachen und im Sine des Wortes Brandbeschleuniger liefern, mit der idiotischen und verlogenen Begründung, dadurch werde unser Haus sicherer vor künftiger Bedrohung.

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