Symbolbild für Rente und Altersarmut, KI-generiert

Zerschlagung des Rentensystems – Alles für die Aufrüstung?


Die Pläne der Bundesregierung zur Rentenreform drohen das System grundlegend zu verändern. Statt einer Rente als Regel wird sie für viele zur Ausnahme – finanziert durch massive Kürzungen zugunsten von Aufrüstung und Militär.

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8 Kommentare

  1. Ich fürchte, der Zug hat keine Notbremse. Wozu auch? Es soll ja vorwärts gehen. Bremsen oder Richtung ändern ist nicht vorgesehen.
    Irgendwie erinnert mich das an die untergegangene DDR: Vorwärts, immer vorwärts.

    1. Und der Friedrich ist ja auch ein echter Mutmacher, da gleicht er Erich Honecker. Und eine Art Einheitsparteien-Staat haben sie auch schon hinbekommen.

  2. Da wird es wohl Zeit, sich des Diktums Walter Benjamins zu erinnern, nämlich dass Revolutionen der Griff nach der Notbremse seien…

  3. Da fällt mir gerade ein, wie sind eigentlich die Rentner in Putins Reich abgesichert ? Bei den angeblich so geringen Rüstungsausgaben im Land des Friedensfürsten müsste es ihnen doch blendend gehen. Oder kaufen die auch Aktien von russischen Panzerfabriken? Anteile an Ölraffinerien dürften allerdings im Augenblick ein Verlustgeschäft sein. Lohnt sich Flaschensammeln in Moskau überhaupt, oder übernimmt das die örtliche Mafia? Wie viel Pflegestufen gibt es in Russland, benötigt man Pflegepersonal aus dem Reich des kleinen dicken Kommunisten aus Pjöngjang, oder finden sich genug Olgas und Swetlanas aus den Großstädten westlich des Urals ? Fragen über Fragen, die Frau Dagdelen sicher beantworten kann.

  4. Da fällt mir gerade ein, wie sind eigentlich die Rentner in Putins Reich abgesichert ? Bei den angeblich so geringen Rüstungsausgaben im Land des Friedensfürsten müsste es ihnen doch blendend gehen. Oder kaufen die auch Aktien von russischen Panzerfabriken? Anteile an Ölraffinerien dürften allerdings im Augenblick ein Verlustgeschäft sein. Lohnt sich Flaschensammeln in Moskau überhaupt, oder übernimmt das die örtliche Mafia? Wie viel Pflegestufen gibt es in Russland, benötigt man Pflegepersonal aus dem Reich des kleinen dicken Kommunisten aus Pjöngjang, oder finden sich genug Olgas und Swetlanas aus den Großstädten westlich des Urals ? Fragen über Fragen, die Frau Dagdelen sicher beantworten kann.

  5. Was für ein Unsinn. Die Amis versprechen, ihr Engagement in der NAZO einzuschränken oder auszutreten, wenn die Europäer nicht aufrüsten, was wahrlich kein Grund für Aufrüstung ist, sondern Abrüstung motivieren sollte. Und die Amis sind auch nicht schuld, wenn die Europäer bei ihnen Waffen kaufen, genausowenig wie der Bäcker schuld ist, wenn die Menschen Brötchen kaufen. Und auch die die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters geschieht nicht auf Anordnung der USA. Und ganz gewiss ist es ist nicht der Wunsch der USA, wenn die Europäer einen Friedensschluss in der Ukraine verhindern und die Russen besiegen wollen, wo soll das denn hinführen?
    Schuld sind die deutschen Kriegstreiber, zu denen auch die Linke gehört, die erklärt hat, sie werde mit der CDU koalieren, um die „Machtergreifung“ der AfD zu verhindern, und ebenso das BSW, das genau das getan hat.
    Drum links, zwei, drei!
    Drum links, zwei, drei!
    Wo dein Platz, Genosse, ist!
    Reih dich ein in die Kriegstreibereinheitsfront,
    weil du auch ein Deutscher bist.

  6. Aus diesem Grund wählen viele Bürgerinnen und Bürger auch die AfD, denn die blauen Sozialdarwinisten versprechen, dass sie Deutschland vor dem wirtschaftlichen Untergang retten werden so wie dereinst der größte deutsche Führer aller Zeiten Deutschland vor dem sicheren Untergang rettete und die Deutschen von der dunklen Demokratie der Weimarer Republik in das helle Licht führte.

    Leider waren dann bei Wolgograd (formerly known as „Stalingrad“) die Batterien der großen Taschenlampe leer und es wurde wieder dunkel, noch viel dunkler als vor der Machtergreifung der großen deutschen Anführers. Das könnte heute sicherlich nicht mehr passieren, denn heute gibt es Akkus und wiederaufladbare Batterien. Ersatzbatterien hatten die Deutschen damals auf dem schnellen Marsch Richtung Osten nämlich vergessen, die standen nicht auf Packliste.)

    Wenn es nur noch eine Basisrente gibt, das Krankengeld (Beamte ausgenommen), das Erziehungsgeld und das Wohngeld abgeschafft worden ist, das Arbeitslosengeld nur noch drei Monate lang gezahlt wird (Beamte ausgenommen, weil die sog. „Staatsdiener“ qua Statusgesetz nicht arbeitslos werden können), die Behinderten mit einem Teller Reis und zwei kalten Kartoffeln am Tag abgespeist werden und Bürgergeldempfänger nur noch 90 Euro pro Monat und ein Zelt auf dem Zeltplatz bekommen, dann kommt das ökonomische Paradies, das wirtschaftliche Eldorado, der Garten Eden, der Himmel auf Erden für alle Arbeiter und alle Angestellten und sie werden so reich wie der superreiche Elon Musk. Dann müssen die Arbeiter auch nicht mehr arbeiten und die Angestellten sich nicht mehr anstellen, weil das Kapital an der heiligen Börse für sie arbeitet. Gepriesen sei der Kapitalismus. Geheiligt werde der Name der Marktwirtschaft.

    Wie blau muss man sein, um das zu glauben? 2,95 Promille reichen da sicherlich nicht aus, da bin ich mir ziemlich sicher. Es gibt wahrscheinlich aber auch Leute, die das glauben ohne einen einzigen Tropfen Alkohol getrunken zu haben.

  7. Man erzählt euch, ihr sollt mehr sparen, um im Alter sicher zu sein. Gleichzeitig wird verschwiegen, dass Ersparnisse nur existieren können, wenn sich jemand verschuldet. Soll jeder sparen, muss irgendwer die Gegenrechnung tragen. So preist man euch die Tugend des Ansparens und verschweigt ihre Voraussetzungen. Das ist, als würde man allen Leuten empfehlen, Teppichhändler zu werden, ohne zu fragen, wer am Ende noch die ganzen Läufer kaufen soll.

    Und nun streitet ihr darüber, ob das Geld zu Rentnern oder zu Panzern fließen soll. Die einen wollen euch Sicherheit durch Rücklagen verkaufen, die anderen durch Aufrüstung. Und immer gilt: Ihr sollt heute mehr zahlen, damit ihr morgen weniger habt. Aber warum akzeptiert ihr überhaupt eine Ordnung, in der Millionen Menschen jahrzehntelang schuften müssen, um anschließend auf das Versprechen angewiesen zu sein, im Alter nicht in Armut zu fallen? Der Schüler vertraut dem Staat seine „Bildung“ an. Der Arbeiter vertraut ihm seine „soziale Sicherheit“ an. Der Rentner vertraut ihm seinen „Lebensabend“ an. Alle hängen am selben Zügel.

    Wenn Aufrüstung den „Sozialstaat“ verdrängt, zeigt das vor allem eines: wie abhängig ihr von Institutionen geworden seid, die ihre Prioritäten jederzeit ändern können. Die eigentliche Frage lautet nicht, ob Militärstaat oder Sozialstaat. Sondern wie man leben könnte, ohne ständig die Angst vor Armut, Krieg, Krankheit oder dem Entzug staatlicher Gnade im Nacken zu haben.

    Mein Rat ist bescheidener als große Wahlprogramme: Macht eure Leben leichter, eure Bedürfnisse kleiner und eure Abhängigkeiten geringer. Wer wenig braucht, ist schwerer zu regieren. Wer vieles erwartet, lebt von den Versprechen anderer. Die Freiheit beginnt dort, wo man weniger will, als man zu wollen erzogen wurde.

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