
Trump – ein Wiedergänger Caligulas?
Donald Trump wird gerne mit dem römischen Kaiser Gaius Caeser Augustus Germanicus genannt Caligula verglichen. Der alte Römer soll irre gewesen sein – wie der US-Präsident? Ein historischer Vergleich, der hinkt.

Atomwaffen und Klimakrise: Warum ein begrenzter Nuklearkrieg globale Folgen hätte
Der Begriff eines „begrenzten“ Atomkriegs gehört zu den gefährlichsten Annahmen moderner Sicherheitsstrategien. Selbst ein regionaler Nuklearkonflikt wie zwischen Indien und Pakistan hätte weltweite klimatische Folgen. […]

Operationsplan Deutschland offenlegen – Bundeswehr stuft Teile herunter
Wenn ein hoher Offizier einen geheimen Kriegsplan wie Waschmittel anpreist. Bereits seit Jahren wird die Infrastruktur im Interesse der Armee ausgebaut – zum Beispiel Straßen, […]

Bayerische Regierung will für Unis das Verbot für Künstliche Intelligenz verbieten
Nach einem geplanten Hochschulinnovationsgesetz sollen an Bayerns Hochschulen Prüfungen mit Verwendung von KI möglich werden. Und es sollen neue Strafregeln für "dauerhafte Störer" bis zur […]

Spanischer Lawfare
Isabel Ayuso: Die Hoffnungsträgerin der spanischen Rechten wird von Covid-Masken verfolgt. […]

Der Globale Süden definiert seine eigene Linie zum Thema wirtschaftliche Entwicklung und Menschenrechte
Von 11. bis 12. Juni fand in Beijing das internationale „Forum 2026 on Global Human Rights Governance“ statt. Das Ziel des Forums war Erfahrungen betreffend […]

Rentenkommission präsentiert einen 33-fachen stacheligen Rentenstrauß – Kern: Die Renten-Konterreformen gehen weiter!
Der Souverän, das Wahlvolk, spielt in dem absurden Polittheater keinerlei Rolle. Von der Regierung handverlesene Experten üben Konsens untereinander – sie befinden sich im krassen […]

Der Deal, den keiner erklären kann
Vor wenigen Tagen wurde Frieden verkündet. Heute drohen wieder Eskalation, steigende Ölpreise und neue Unsicherheit. Wenn niemand mehr sagen kann, ob der Durchbruch überhaupt noch […]

Erschöpft sich die russische Wirtschaft im Krieg?
Russland werde nie gewinnen, so UN-Botschafter Melnyk. Kiel Institut prognostiziert oder hofft eine "strukturelle Erschöpfung" der russischen Wirtschaft. Aber nach dem Economist kann der Kreml […]

Zerschlagung des Rentensystems – Alles für die Aufrüstung?
Die Pläne der Bundesregierung zur Rentenreform drohen das System grundlegend zu verändern. Statt einer Rente als Regel wird sie für viele zur Ausnahme – finanziert […]

Was haben Sie gegen linke Sprache, Frau Voss?
Mit dem Wörterbuch „Links-Deutsch / Deutsch-Links“ haben Pauline Voss und Julian Reichelt eine hitzige Debatte ausgelöst. Der Sammelband versteht sich als Beitrag zum aktuellen Kulturkampf […]

Bundesverwaltungsrichter: Komplizen der Desinformation
Eichmann-Akten weiter geheim trotz Ablaufs der Schutzfrist […]

Die linke und die rechte Hand des Teufels
Der Spiegel, die Panzerknacker und der große Vaterländische Russo-ukrainische Krieg. […]

Spanien: Nicht alles ist ein juristischer Krieg gegen die Regierung
Dass die Frau von Ministerpräsident Sánchez nun vor Gericht gestellt wird, hat ein klares Geschmäckle. Dass die ehemalige rechte Hand von Sánchez und der Ex-Generalsekretär […]

Diskretion, bitte!
Noch nie wurde so viel über Achtsamkeit gesprochen – und selten so wenig Rücksicht genommen. […]

Die Selbstjustiz der FSK
Warum glaubt ein Staat, der sich gerne im Stolz auf seine Demokratie suhlt, immer häufiger, erwachsene Bürger vor kontroversen politischen Inhalten schützen zu müssen? […]

Kolumbien: Milei- und Trump-Fan Abelardo de la Espriella gewinnt die Stichwahl gegen den linksliberalen Iván Cepeda
Kommentar zum Rechtsruck in Lateinamerika. […]


„Die lex majestatis diente ursprünglich dazu, Vergehen gegen die Hoheit des römischen Gemeinwesens zu ahnden. Mit dem Gesetz sollten Fahnenflucht, Volksverhetzung und schlechte Amtsführung von Magistraten verfolgt werden – unter Tiberius nutzte man es, um kritische Worte gegen den Kaiser justiziabel zu machen.“
Der §188 (Majestätsbeleidigung) und der § 130 (Volksverhetzung) stammen also aus dem römischen Reich. Das wusste ich noch nicht, Es ist schön zu sehen, was hier für jahrtausendealte Traditionen gepflegt werden. Wobei der §130 ja nur angewendet wird, wenn ein Kritiker des politischen Mainstreams verurteilt werden kann. Bei Leuten die offen zum Krieg gegen Russland aufrufen (ich nenne keine Namen) hingegen ist er nicht relevant.
Fahnenflucht (§ 16 WStGB) könnte hier auch bald wieder äußerst wichtig werden.
Ich halte übrigens Trump nicht unbedingt für verrückt. Er hat halt eine sehr hohe Meinung von sich selbst und kann daher keine Fehler machen bzw. eingestehen. Dies sieht man aber genauso bei unseren Politikern. Das ist nichts Trump-spezifisches. Trump zeigt nur offen, wie korrupt und verlogen das politische System ist und schon immer war. Früher verbarg man das aber wesentlich geschickter, so dass heutzutage manche Leute plötzlich aufwachen und kritisch werden.
Der Vergleich USA-Rom drängt sich auf, doch wie jeder Vergleich hinkt er. Zum Einen ist die Verwaltung von Roesenteichen heute deutlich einfacher, zum anderen herrschen die USA nicht nur durch ihre Militärmacht. Sie herrschen mehr durch ökonomischen Druck. Das hätte Rom nie geschafft, da die unterworfenen Völker ökonomisch nicht von Rom abhängig, sondern würden ausschließlich militärisch und mit den Mitteln des Teile und Herrsche beherrscht. Als diese militärische Macht schwand, brach das Imperium Romanum zusammen wie ein Kartenhaus. Die USA werden ihre ökonomische Macht sicher eher erhalten, als ihre militärische.
Mit das Interessanteste an diesem Artikel ist das Nachdenken darüber, dass „Verrücktheit“ bei einem Politiker in unterschiedlichen Gesellschaften und zu unterschiedlichen Zeiten ziemlich verschieden definiert wurde.
Hier hat es ja Veränderungen gegeben.
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In der SU kamen Dissidenten mitunter in die Psychiatrie.
In der Renaissance wäre Trump als gewiefter und lebenspraller Machtmensch glorifiziert worden.
Wären Gewaltpolitiker wie Stalin und Hitler, die man im 20. Jahrhundert mitunter auch als verrückt bezeichnete, im Spätmittelalter und im Umfeld von Timur Lenk sonderlich aufgefallen?
Richard II. von England (reg. 1377–1399) war vermutlich wirklich geisteskrank.
Julius Caesar soll unter Epilepsie gelitten hatten. Gewiss keine Geisteskrankheit, aber doch eine Auffälligkeit.
Bei Johanna I. von Kastilien, der Wahnsinnigen im 15. Jh. sind die Verrücktheitsvorwürfe zweifelhaft, denn „Wahnsinn“-Zuschreibungen wurden auch früher schon politisch genutzt, um die Handlungsfähigkeit in Zweifel zu ziehen.
Und Ludwig II. von Bayern (1845–1886, König von Bayern)? Sein Handeln inkl. Schlösserbau scherte sich nicht um die bayerischen Finanzen. Aber war er deswegen im medizinischen Sinne verrückt?
Wilhelm IV von Preußen (reg. 1840 – 1858/61) soll hingegen zuletzt wirklich unter einer Art von „Gehirnarteriosklerose“ gelitten haben; Schlaganfälle kamen hinzu. Andererseits war auch sein politisches Wirken bei vielen sehr unbeliebt.
Nur ein paar Beispiele.