Bundesgerichtshof sieht Nord Stream-Anschläge als „Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates“

Der Bundesgerichtshof wies die Haftbeschwerde von Kuznetsovs Anwälten zurück, der als Beschuldigter in Untersuchungshaft sitzt. Funktionelle Immunität könne für„geheimdienstlich gesteuerte Gewaltakte“, die verdeckt ausgeführt werden, nicht geltend gemacht werden. Es könne sich auch um ein Kriegsverbrechen handeln.

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24 Kommentare

  1. „Offen bleibt, um welchen Geheimdienst und welchen Staat es sich handelt“

    Warum nur einer? Die Ukraine macht doch nichts alleine.

  2. „Man kann ja auch immer noch daran zweifeln, ob die Gruppe mit der kleinen Segelyacht überhaupt imstande war, die Anschläge auszuführen.“

    Von der ganzen Entwicklung im Fall NS2 bin ich masslos enttäuscht und fühle mich zunehmend verwirrt, nachdem das in den kritischen „Alternativen Medien“ in 2023 verbreitete Fakten-Narrativ des „Investigativ-Journalisten“ Seymour Hersh, wonach im Rahmen der BALTOPS 22- NATO-Sommerübung Tiefseetaucher der U.S-Navy den Sprengstoff platzieren und 3 Monate später auf Bidens Befehl zur Detonation brachten, so tiefe Spuren in meinem sensiblen Unterbewusstein hinterlassen hat.

  3. Ein wesentlicher Teil der Energieversorgung Deutschlands wurde gesprengt. Polen dazu: „Die „Zerstörung feindlicher Infrastruktur“ sei keine Sabotage, sondern „gerechtfertigt““. Polen betrachtet also den EU- und NATO-„Partner“ Schland als Feind. Nun ja.

    Das Kaspertheater, dass besoffene Hanseln der Ukroarmee mit einem Paddelboot in die Ostsee gestochen seien, um 80 m tief zu schnorcheln und an der Pipeline Knallfrösche anzubringen, wird also fortgeführt. So sieht es aus, wenn eine Regierung „ihr“ Volk verhöhnt.

    Schland, das Land der drangsalierten Dichter und gemarterten Denker, kann auf seine – nicht nur – naturwissenschaftlich bildungsfern gehaltene Bevölkerung zählen.

    1. Ist ja nichts neues, daß polnische Politiker populistisch die latente Deutschenfeindlichkeit bedienen.

      Aber die Merkel, der Scholz, der Merz lächeln doch immer so nett in die Kameras! Zu mehr reicht es bei den Meisten offenbar nicht.

      1. Zwischen Russlands Grenze und der deutschen fehlt eigentlich nur die Fläche Polens. Mal ehrlich und wir kämen mit den Russen klar. Ich vermute mal wir kämen mit den Russen klar, beide Völker haben der Menschheit unendliche Kulturelle Erungenschaften geboten.

        1. Polen hat schon mal 123 Jahre lang auf der Landkarte nicht existiert. Hat es jemandem in Europa gefehlt – außer den durchtriebenen polnischen Nationalisten?

      2. „Ist ja nichts neues, daß polnische Politiker populistisch die latente Deutschenfeindlichkeit bedienen.“

        Ja. Den Unterschied zwischen dem Gedöns polnischer Politiker und dem Verhalten der polnischen „Normalbevölkerung“ (gastfreundlich, umgänglich, hilfsbereit …) nehme ich jedoch als besonders krass wahr.

  4. Da ja auch die RFR geschädigt wurde als Anteilseignerin an NS 2 könnte man die Person ja an die RFR ausliefern. Ich vermute der FSB und der GRU hätten an die Person ein paar offene Fragen.
    Das Angebot könnte ja für den Verdächtigen verlockend sein.

    Im Gegenzug könnte ja das FSB oder der GRU Leute ausliefern die hier gesucht werden aber sich in der RFR aufhalten. Da der Verdächtige kein Bürger der BRD ist, würde das auch nicht gegen das Verbot verstoßen deutsche an Drittstaaten auszuliefern.

  5. Jetzt geht das schon wieder los…der wievielte Themenbaum zu diesem Thema ist das jetzt?
    Die Amis haben das Ding in die Luft gejagt, so, wie sie es vorher auch angekündigt hatten und Ende Gelände,
    Wer was anderes glaubt, soll sich in die Glaubensgemeinschaft der 9/11 Jünger einfinden, die immer noch Glauben, das da ein paar Musels mit Messern bewaffnet 4 Flugzeuge entführt haben…

    1. Das geht solange bis wir feststellen das zwischen der russischen Westgrenze und Deutschlands Ostgrenze kein Land mehr existiert.

      Zumindest wenn es nach den Leuten geht die man Nationalisten nennt.
      Wir anderen werden das dann mit bedauern zur Kenntnis nehmen und irgendwo auf die Straße gehen. Mit dem gleichen Erfolg den wir immer schon hatten. Nämlich dem Bekenntnis wir waren zu wenige.

    2. Sie als Unterwasser-Schweißer können doch sicher auch noch ein paar Theorien liefern wie es denn „wirklich“ passiert ist denn es wurde noch nicht von jedem alles gesagt 🛶🤿🧨🎉🦧

      1. Es reicht doch zu wissen das WTC/7 gesprengt wurde…oder?
        Das hat aber mit „Unterwasserschweißen“ nichts zu tun. mon pote. 😉
        Ich kann viel besser Fahren und Fliegen, als Schweißen, außer den andere Dingen die auch noch davor kommen.

        1. Ihnen ist wohl aufgefallen das die ganzen Ungereimtheiten mehr Instrument als eigentliche Aufklärung sind. (Verunsicherung ist eine starke Waffe)

  6. „Der Generalbundesanwalt geht davon aus, dass die mit Zeitzündern ausgestatteten Hochleistungssprengsätze jeweils mindestens 14 Kilogramm wogen und aus einem Gemisch von Hexogen (RDX) und Oktogen (HMX) bestanden.“

    Nur jeweils 14kg Sprengstoff.
    Ist das real oder eine Höchstleistung des Generalbundesmärchenerzählers?
    Bitte klärt mich auf, ich lerne immer wieder gerne dazu.

  7. Feindliche Infrastruktur sind Nordstream 2, das Gazprom gehört, und 51% von Nordstream 1, die ebenfalls Russland gehören. Der springende Punkt ist aber, dass sich nur die Ukraine im Krieg mit Russland befindet, und deshalb berechtigt ist, feindliche Infrastruktur zu beschädigen. Da die übrigen Verdächtigen in ungetrübtem Frieden mit Russland leben, und nur der Ukraine etwas humanitäre Hilfe zur Finanzierung des Staates und Mittel zur Verteidigung gegen den Aggressor bereit stellen, sind sie nicht berechtigt, die Pipelines zu zerstören, Ein ganz komplizierter Fall ist die BRD, die sich weder im Krieg noch im Frieden mit Russland befindet. Das Dritte zwischen Krieg und Frieden sind Überfälle bewaffneter Gangsterbanden. Also ist auch die BRD nicht zur Zerstörung der Pipelines berechtigt und unterliegt auch nicht dem Völkerrecht, sondern dem russischen Strafrecht.

  8. Sieht nach einem eleganten Plan B aus, nachdem sich der Ukrainekrieg etwas anders entwickelt hat als gedacht. Schau mer mal, was sich in den nächsten Monaten alles ergibt.

  9. 14 kg? Was ist aus den 500 kg pro Sprengsatz geworden, die man aus seismischen Messungen von Erdbebenstationen hergeleitet hat?

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nord-stream-lecks-ermittler-gehen-von-bomben-mit-grosser-sprengkraft-aus-a-089aef88-b323-45f1-9ec8-74491bf8b5fc

    Passen die nicht mehr ins Narrativ mit der Andromeda-Nusschale oder gab es neue Erkenntnisse, welche die größeren Sprengsätze ausschließen? Ist es überhaupt plausibel, dass nur 14 kg ausreichen? Ich meine da gabs einige berichte, die erklärt haben, warum an für diese Rohre einen ordentlichen Wumms benötigt, um die zu beschädigen. Ich würde gerne genau wissen, wie man auf die neue Zahl gekommen ist und eine plausible Begründung hören, weshalb die alte nicht mehr stimmt. Andernfalls muss ich davon ausgehen, dass hier ein Mythos gestrickt werden soll.

    1. Ganz einfach, wenn eine Pipeline unter Wasser implodiert, aufgrund einer kleineren Explosion von außen, was passiert dann? Nicht etwa eine seismische Druckwelle, auch Erdbeben genannt, diese wurde registriert und entsprach einem Äquivalent von 500 kg TNT.

      1. Es wurde also damals falsch berechnet? Ist das irgendwo nachzulesen oder handelt es sich lediglich um eine Vermutung von dir? In dem Spiegel-Artikel heißt es immerhin:

        „SPIEGEL-Informationen zufolge berechnete man, dass für die Zerstörung der Röhren jeweils Sprengsätze eingesetzt worden sein müssen, deren Wirkung mit der von 500 Kilogramm TNT vergleichbar ist.“

        Das ist schon sehr eindeutig formuliert und bedeutet, dass der Faktor einer eventuellen Implosion entweder bereits einkalkuliert wurde, oder dass man das damals übersehen hat. Das muss schon für die Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar erklärt werden, da es sich erstmal um einen offensichtlichen Widerspruch handelt.

  10. Hin und wieder, selten, machen sich noch Vitalzeichen in der Justiz bemerkbar, dieses Mal sogar sehr deutlich. Man höre und staune, der Bundesgerichtshof erkennt Tatsachen:
    – „Ein“ Geheimdienst war am Werk.
    – Keine Privatleute, und seien sie persönlich noch so dubios, können mit Hobbytaucherausrüstung und Sylvesterfeuerwerk in 60 Meter Meerestiefe die zentrale Energie-Infrastruktur Europas unbemerkt wegsprengen.

    Im ansonsten großflächig verwesenden Körper des einstigen Rechtsstaats. Immerhin sitzt der Bundesgerichtshof nicht bei der NSU in Sachsen, wo einfach die Akten verschwinden, eine nach der anderen.

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