NATO-Flagge

Vom „Kalten Krieg“ zum „hybriden Krieg“?

US-Diplomatin und ehem. Nato-Botschafterin Julianne Smith und ihre „hybriden“ Phantasien.

mehr lesen

3 Kommentare

  1. “ Pentagon drängt Europa zu leiseren Tönen gegenüber Russland – Nato-Partner irritiert “

    https://www.berliner-zeitung.de/article/pentagon-nato-russland-rhetorik-usa-10545402

    Der eigenen Propaganda auf den Leim
    gekrochen :

    „Estlands Ministerpräsident Kristen Michal hatte Ende September den russischen Präsidenten Wladimir Putin als „Ratte in der Ecke“ bezeichnet. Er begründete seine Einschätzung damit, dass die russische Armee im Krieg gegen die Ukraine kaum vorankomme und die russische Führung deshalb verstärkt auf Sabotageaktionen in Europa zurückgreife.“

  2. Ein merkwürdiges Lamentieren, das uns Herr Silnitzki hier vorträgt, irgendwo zwischen Jammern und Erschöpfung.
    Krieg ist Täuschung, war es schon vor dem Trojanischen Pferd und wird niemals in einem begrenzten und definierten Aktionsraum verweilen. Es gibt auch keinen Schiedsrichter, der die Regeln wie bei einem Boxkampf auslegt, als welcher jeglicher Krieg verkauft werden soll – natürlich ins nahezu unendliche skaliert, was die Absichten und Abgründigkeit des Gegners angeht.

    Krieg ist Täuschung, selbst der Kampf und das Sterben dadurch & darin ist gleichfalls eine Täuschung über die Absichten eines Krieges. Die entfernte Sichtweise auf Stalins Handeln, als eine rückblickende „Notwendigkeit und Unabdingbarkeit“, ist gleichfalls eine Täuschung: Stalin tat, was Stalin tat, weil er nichts anderes tat. Das gilt für alle seine Opfer, bis ans Ende der Zeit.

    Wenn eine Frau Smith jetzt mit »hybrider Kriegsführung« geifert und keine Belege oder Beweise oder auch nur eine Definition vorlegt, so ist es genau das, was sie beabsichtigt. Durch diesen Nebelbegriff, den jeder „Experte“ zu jeder Gelegenheit anders nebulös definieren wird, erreicht sie genau das, was sie will: Outsourcing, das als Verfügungsmasse betrachtete Publikum soll den – Verzeihung – „Hirnfick“ doch an sich selbst ausführen. Gelegentlich sagt man zu sowas genervt: „Schrei doch noch lauter, dann hast du noch mehr Recht.“

    Nach den ersten guten Artikeln, die Michael Silnizki hier bei OM publizierte, scheint er inzwischen ein wenig müde geworden zu sein, wiederholt sich, verfängt sich in historisch belanglosen bis merkwürdigen Interpretationen. Manchmal muss man eine Pause machen, manchmal ist weniger mehr.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen