Merz: „Wanken wir in Deutschland, wankt Europa. Wankt Europa, wankt die Ukraine. Deshalb bleiben wir fest“

Merz bindet seine Kanzlerschaft an die Stabilität der EU und das Überleben der Ukraine, also auf ein stures Weiter-so. Immer noch setzt er auf einen Sieg über Russland, obgleich die Ukraine vor der Pleite steht und immer mehr Milliarden in das Land gepumpt werden müssen.

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18 Kommentare

  1. Die Durchhalteparolen werden immer markiger. Die Siegesmeldungen immer größer. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor, so als Deutscher.

    1. Bei Youtube findet man „Wochenschauen“ aus der späten Schaffensphase des österreichischen Malers! Ponkt! (wegen der 100 Zeichen).

  2. Ja ja, der Merz, dieser Mann ist nicht nur überheblich, selbstgefällig und abgehoben, nein, ein Herrenmensch eben, Kolonialherr würde es auch gut nageln. Aber war es mit Scholz besser? Mit Merkel? Mit Schröder? Hat irgendeine dieser Regierungen irgendetwas gemacht, was sich für einen mittelständischen Arbeitnehmer als gut herausgestellt hat? CDU, SPD, FDP, Grüne, sie alle waren mal zumindest Teil einer deutschen Regierung. Die einzige Konstante, die recht viele Bürger seit geraumer Zeit erkennen, ist die, dass sie immer weniger Geld im Portemonnaie haben.

    Im Gegenzug gibt es stetig schlechter werdenden Leistungen. Die Infrastruktur zerfällt, die Schulen sowieso, die Bahn ist sogar international zur Lachnummer geworden, Schwimmbäder schließen, die verbliebenen Freibäder sind nur noch mit Sicherheitsdienst zu betreiben, die Mieten explodieren, an der Tankstelle ziehen sie dir das letzte Hemd aus, beim Arzt gibt es keine Termine mehr und wer im Alter pflegebedürftig wird, dem saugt Vater Staat den letzten Cent aus der Tasche. Zusätzlich dann noch Zensur, Strafen und Sanktionen für diejenigen, die vom offiziellen Narrativ abweichen.

    Das Schlimmste daran: Merz hat seine Aufgabe bereits erfüllt, seine Black Rock-Drahtzieher dürften mit seiner Leistung höchst zufrieden sein. Die Kriegsanleihen sind unter Dach und Fach. Die Maßnahmen zur Umleitung sozialer Ausgaben in den Militärisch-Industriellen-Komplex sind in vollem Gange. All das würde sich durch einen Tod von Merz nicht ändern. Eher das Gegenteil: Weil er eben so unbeliebt ist, ist es viel besser, ihm noch mehr unpopuläre Entscheidungen anzuhängen, damit der nächste BK – der aller Wahrscheinlichkeit nach genauso schlecht sein wird wie der Merz – so tun kann, als stünde er für eine völlig neue Politik.

    Ein Land, in dem wir gut und gerne leben?? Oder Jammern auf hohem Niveau? Oder das tumbe Gefühl, dass sich in diesem Land auch künftig nichts zum Besseren wenden wird?

    Man muss sich nur den dummen Wechsel von Starmer zu Burnham in Großbritannien ansehen. Es gibt eine Menge Briten, die naiv dachten, dass Burnham „es gut meint“. „Der britische Premierminister Andy Burnham begeistert seine Partei und die Wähler. Von seinem Erfolg kann die deutsche Politik lernen“, so jauchzt der Spiegel.

    Dass Großbritanniens Staatsverschuldung im Jahr 2026 bei rund 103,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt und das Land Rekordzinsen für neue Schulden und den Schuldendienst zahlt, wobei die jährlichen Zinszahlungen inzwischen das Verteidigungsbudget übersteigt, das lässt man hier tunlichst beiseite.

    Die Ursachen sind doch stets die gleichen: Regierungen verwenden die sprudelnden Einnahmen unproduktiv, fremd- statt eigennützig, sinnlos statt zukunftsaufbauend und ideologisch statt ökonomisch. Auch ein Burnham statt eines Merz würde es in Deutschland nicht zum Guten richten.

  3. Witzig, was ein „stur“ bei Merz ist, ist ein „konsequent“ bei Putin.

    Immer schön mit zweierlei Maß messen. Ein echter Rötzer eben. Was tut man nicht alles für die Blase.

    Herr Rötzer, falls man es vor Ihnen verheimlicht hat: Niemand braucht einen Sieg über Russland. Aber Russland braucht auch keine Siege über seine Nachbarn.
    Das Waffenstillstandsangebot schlägt der selbstverliebte Zar seit Monaten aus und die Menschen sterben weiter.
    Und in D jubeln dem Diktator Menschen zu, die nicht wissen was sie tun.

    1. Das einzige echte Waffenstillstandsangebot, das es in diesem Krieg bislang gab, hat der Westen ausgeschlagen. Im April 2022 war das – vor schätzungsweise über eine Million toten Soldaten,. vor allem auf ukrainischer Seite. War es das wert, NAFO?

      Auch einige Teil-Waffenstillstände hat Kiew ausgeschlagen. So das Angebot Moskaus, Energieinfrastrukturen nicht anzugreifen. Und nein, das war nicht nachdem die Ukraine begonnen hat, diese in Russland anzugreifen, bis es sogar Trump zuviel wurde, sondern schon vor über einem Jahr. Tatsächlich begann Kiew mit den Angriffen direkt als „Antwort“ auf das Moskauer Angebot. Ein Jahr später ist die Ukraine energietechnisch so gut wie tot. In Russland gibts die Energie trotz der Angriffe immer noch. Und auch die haben zuletzt extrem nachgelassen. Kiew hat offenkundig keine Pfeile mehr im Köcher und der Bevölkerung wird schon seit Wochen geraten, die Städte vor dem Winter zu verlassen, weil man die nicht mehr wird versorgen können.

      Läuft nicht gut, oder?
      Und wer Merz verbal den Allerwertesten pudert, sollte nicht vom „selbstverliebten Zaren“ spotten….

      1. Die Russen greifen seit 2022 ohne Unterbrechung, aber mit Vorliebe im Winter die komplette Energieinfrastruktur der Ukraine an. Die Ukraine antwortet mit gleicher Münze erst seit 2025 und zwar in der Art, dass der Zar jammert und die Russen in Schlangen stehen. Das ist Pillepalle im Vergleich zu dem was die Russen von Beginn an angerichtet haben und weiter anrichten.

        Das Angebot für einen Waffenstillstand durch einfrieren der Front steht seit Monaten aber der Zar hofft auf noch auf ein paar qkm. Wenigstens der Donbass soll komplett erobert werden. Das ist ein Kriegsziel für die Galerie, geopolitisch nicht wirklich wichtig. Das kann sich nur ein Zar leisten. In einer Demokratie wäre der Typ schon weg. Da lebt der Vatnik gerne, solang er nicht in die Sturmtruppen muss.

        Nach 4,5 Jahren steht der Angegriffene immer noch und will einfach nicht brechen. Obwohl der Zar und seine Vatniks jeden Monat den Sieg herausposaunen. Der Krieg wird frühestens in 2027 enden und das ist auch nicht besonders wahrscheinlich.

        Die Ukraine wird selbst entscheiden, ob sie den Krieg beenden wird. Nicht die Russen und nicht die Europäer

        1. lol. selten soviel blödsinn gelesen. die ukraine bestimmt rein gar nichts mehr selber. die ist verkauft an black rock, die united states of aggression und die dämliche eu. mit der eu ist dieser korrupte staat eine selbstzerstörerische symbiose eingegangen.

    2. Ottono schreibt:
      „Niemand braucht einen Sieg über Russland. Aber Russland braucht auch keine Siege über seine Nachbarn.“
      Welche Nachbarn?
      Es geht ausschl um die Ukraine und ……
      um eine neue Sicherheitsarchitektur in EUropa MIT Russland.
      Habe heute gerade wieder gelesen, dass selbst Menschen, die sich als Ukrainer
      identifizieren im Alltag russisch sprechen und das gerne.
      Die beste Lösung 2013 wäre eine Trennung gewesen, Beispiel Tschechoslowakei (heute Slowakei und Tschechien) vollzogen ohne Blutvergiessen.
      Wollten das USA/Nato/EU… NEIN!!
      Sie könnten, wenn Sie denn wollten das alles bei Rand Corporation und Zbigniew Kazimierz Brzeziński nachlesen…..!

  4. Der Don Quijote mit den beiden Fetteimern an den Füßen, poltert bis zum Spannungsfall über’s öffentliche Parkett.
    Eine andere politische Rettung ist nicht in
    Sicht.

    Die Russen setzen jetzt „fliegende Drahtscheren“ in Kiew ein. Das sind Drohnen mit Sprengstoff in den Flügeln.
    Damit zerschneiden sie beim Aufschlag die tragenden Seile der Brücken um Kiew.
    Ohne Zweifel stecken die Russen hinter
    dem „Anschlag“ in Leipzig. Nur Russen verwenden Drohnen, die unter eine Tortenhaube passen und maximal 100 Gramm Fimo tragen können.

    Bis zum nächsten Besuch mit Selenskis
    Nase in der Achselhöhle.

  5. Die „Berichterstattung“ über Merz „Besuch“ gestern waren schon fast FSK18-pflichtig, so wie er den kleinen Nazi-Freund geherzt hat. Und das Wort benutze ich bewußt, denn „der Jude“ Selenski bedient nicht nur die üblichen ukrainischen Nationalismen, sondern posiert vor SS-Runen zur Ordensverleihung und ist dabei, in Kiew, ausgerechnet auf dem Gelände eines der größten Heiligtümer der russisch (!!!!) orthodoxen Kirche, dem Kiewer Höhlenkloster nämlich, ein Walhall für Naziverbrecher aus der Zeit von Bandera & Co. einzurichten, die dafür mittlerweile einer nach dem anderen „heim ins Reich“ geholt werden.

    Die Show mit dem Luftalarm war andererseits so peinlich…. da kann man nicht mehr ernst bleiben. Das macht das Kiewer Regime nun seit Jahren so, wenn Besucher kommen. Diesmal inszenierte man es auch noch gleich für den Tross der Hofberichtbestatter. Weder waren die bedroht, noch hörte man einen Einschlag in der Nähe. Nur die Sirene.

    Mann, Mann, Mann….

  6. Auf einem Foto, das nicht nur den oben zu sehenden Bildausschnitt zeigt, sieht man, dass Elendski auf Zehenspitzen steht. Ein echter Medienprofi! Dabei trägt er doch bereits Schuhe, die ihn ein paar Zentimeter größer wirken lassen.

    (Stimmt es eigentlich, dass es Ukro-Portalen verboten ist, die Füße des Bandera-Kobolds zu zeigen, wenn er neben Erwachsenen steht?)

  7. Da reist der Herr Bundeskanzler an dem Tag der deutschen Wiedervereinigung/ Einheit,
    einem ja sehr bedeutenden Tag der Bundesrepublik, lieber mit einem Milliardengaschenk,
    zum Umarmen des Diktators Elendski, in die Ukraine. Bringt dann auch noch sich und seine
    Mitarbeiter in höchste Lebensgefahr, wissend, dass Russland auf Westpolitiker, die in das
    Kriegsgebiet reisen keine Rücksicht mehr nimmt. Muß dieser Mann Deutschland wirklich erst
    in den Kreig mit Russland reißen, bevor er endlich von seinem Posten enthoben werden kann?

  8. Merz hat sein Herz wohl zwangsläufig an die Nation verloren, welche Russen zu Tausenden tötet, da kann man nichts machen.

    PS: Natürlich wäre es Merz – genau so wie Medienschaffenden wie Herrn Martens – lieber, wenn tausende russische Soldaten durch den Beschuß deutscher Landser zu Tode kämen.

  9. „Wie ausgerechnet die Bindung an den ukrainischen Präsidenten, dessen Macht im eigenen Land ebenso einbricht wie die von Merz und der bei Wahlen kaum Siegeschancen hätte,“

    Die grösser werdende Kluft zwischen dem deutschen Reichskanzler -abgebildet in dessen miserablen Umfragewerten- resultiert aus der Tatsache, dass er mit seinen direkten Statements zumindest aussenpolitisch die korrekten Einschätzungen liefert und Forderungen aufstellt, aber auf eine Bevölkerung stösst, die in ihren in der Merkel-Ära eingerichteten atomisierten individuellen Komfortzonen verharrt, wo man nach wie vor mehrheitlich der Ansicht ist, Sicherheitspolitik -und Frieden in Europa- seien zum Nulltarif zu bekommen und die Aufgabe der Regierung bestehe ausschliesslich darin -wie in den Nullen- & Zehnerjahren- die europäische Friedensdividente einzustreichen und an das Volk zu verteilen zum Versaufen und zum Verballern auf Malle & Teneriffa. In der sog. „Zeitenwende-Rede“ im Februar 2022 stellte der damalige Reichskanzler Scholz klar: die guten, alten Merkel-Zeiten mit reichlich Speck fürs Volk seien vorbei, ab jetzt müsse der europäische Frieden auch bezahlt werden. Das tumbe deutsche Volk hat die fundamental veränderte außen- und sicherheitspolitische Lage Europas auch im bald 5-ten Jahr des grössten Krieges in Europa seit ’45 immer noch nicht kapiert.

  10. Die Jahre nach 2015 der Kanzlerschaft Merkel, so dachte ich, seien schwer zu übertreffen und wurde mit jeder folgenden Bundesregierung eines Besseren belehrt. Eine Außenministerin Baerbock kann nicht getoppt werden, aber ein Wadeful schafft sogar das. Gegen Merz wirkte O.Scholz mittlerweile wie der Friedenskanzler. Es wird langsam Zeit für die Iden des Merz.

  11. @Inninnör
    Ich denke nicht, dass der ein hohes Risiko eingegangen ist, es wäre auch sehr Schade um diese „Figur“. Solche Typen sollten schon das Ende nahen sehen und dieses auch bis zum Schluss auskosten dürfen.
    Die Schreihälse und „Schreibtischgeneräle“ rechnen mit dem Shutdown um ab 2029. Ergo werde ich höchstwahrscheinlich den Zusammenbruch der EU/Nato und die Zerstörung des europäischen Kontinents nicht mehr miterleben dürfen.😉🤣🤦‍♂️

  12. In der Ukraine werde Europa verteidigt, behauptet er.

    Da wäre doch zu erst zu klären, was damit gemeint ist. Es ist ja nicht nur Merz, der das „behauptet“, es ist die Stellung der europäischen Staaten, die ihr Schicksal ganz praktisch an den Erfolg der Ukraine knüpfen.

    In der Ukraine soll Europa verteidigt werden. Was wird denn da eigentlich verteidigt, und warum ist dafür ein Sieg über Russland notwendig?
    Europa ist auf dem Weg zu einer Großmacht, die aus eigener Kraft ihre Interessen verteidigen kann. Dem steht Russland entgegen. Wenn Russland nicht in die Schranken gewiesen werden kann, dann ist das Projekt Europa erledigt.

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