Plagiat, Symbolbild

»Plagiate werden immer leichter«

Plagiierte Doktortitel, entwertete Promotionen und eine Politik ohne echte Rücktrittskultur: Warum geraten gerade Spitzenpolitiker immer wieder wegen ihrer Dissertationen in die Kritik?

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5 Kommentare

  1. „Und dann kommen noch die (wenigen) politischen Aktivisten hinzu, die Diskussion und kritische Auseinandersetzungen zu boykottieren versuchen.“

    Woran scheitert denn deren Versuch, zur Diskussion nicht hinzugehen?
    Oder ist vielleicht eher „sabotieren“ gemeint? Vielleicht auch „zu einem Boykott aufrufen“?
    Nur mal als terminologische Anregung, wegen Genauigkeit, Wissenschaft und so.

  2. Ich, als Dr. Klöbner, bin unangreifbar. An mir beißt sich jede/r Plagiatsjäger_in die Beißer_innen aus. Nicht mal ein Weber, geschweige denn eine Weberin, würde fündig.

  3. Wer braucht eigentlich diese Unzahl an Texten, die außer 3 Hanseln kein Mensch liest?
    Ein Großteil der Wissenschaft dient meinem Empfinden nach vor allem der Selbstbefriedigung, sei es nun Reputation oder Anhäufung von letztlich irrelevantem Wissen.

  4. Nun soll ja der Doktor oder die Doktorin etwas Neues finden oder erschaffen. Dem bisherigen Wissen soll etwas hinzu gefügt werden und es soll schon von diesem Kandidaten kommen. Daran kann man eigentlich nicht rütteln. So ist man aus dem Mittelalter heraus gekommen. So muss das bleiben.
    Nun werden die Altvorderen da auch nicht unbedingt korrekt gewesen sein. Schaute man sich die Arbeiten von Kant, Gauß und Leibnitz an, so fände man sicher auch eine Stelle, wo ein Zitat nicht als solches gekennzeichnet ist. Aber am Ende musste dann das Neue herauskommen. So sollte auch heute verfahren werden.
    Aber das nun wurde offensichtlich neoliberal aufgeweicht. Gut, dass das in die Kritik gerät.

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