Die fleißig angebrachten ESC-Werbungen gehen im Stadtbild unter.

Austria – Zero Points

Der Eurovisions-Zirkus ist vom 12. bis 16. Mai in Wien. Stadt, Land und Österreichischer Rundfunk sind mit dem nötigen Balanceakt überfordert, die Feierstimmung wirkt bestenfalls gezwungen.

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3 Kommentare

  1. „Vor einem Jahr hatte man das Glück, respektive Pech, den Eurovision Songcontest (ESC) wieder zu gewinnen. Er fand damals in der Schweiz statt und wäre um ein Haar von dem Beitrag aus Israel gewonnen worden. Ebenjener Beitrag war damals sehr umstritten, weil das israelische Fernsehen zum zweiten Mal in Folge Songs entsendet hatte, die eine gewisse politisch-agitatorische Note aufwiesen.

    Genau dies ist aber beim Songcontest verboten. Ein unauflösbarer Widerspruch: „

    Nicht für die Veranstalter des „Song Contest“, EBU. Die haben schon vor Jahren politische Beiträge etwa der Ukraine (Lied über die Vertreibung der Krimtataren durch Stalin) zugelassen, und Proteste der russischen Teilnehmer abgewiesen. So gewann dann dank der Jurys der eigentlich verbotene politische Beitrag den Wettbewerb. Ebenso wurde mit keinem Wort auf die politische Instrumentalisierung im Folgejahr eingegangen, als die Ukraine Gastgeber war, und Poroschenko erklärte, er werde das Finale auf der Krim veranstalten, die zu dem Zweck natürlich erst mal zurückerobert werden müßte. Am Ende verhinderte Kiew wenigstens die Teilnahme der russischen Künstlerin mit dem skandalösen „Grund“, sie habe gegen ukrainische Gesetze verstoßen (weil sie auf der Krim war, ohne über die Ukraine eingereist zu sein).

    Dann wurde Russland ausgeschlossen, dann Weißrussland.. aber Israel, das die Abstimmung (und zwar die Televotngs) im letzten Jahr offensichtlich manipuliert hatte, ist natürlich weiter dabei – Genozid in Gaza, Irankrieg, Westjordan-Terror hin oder her….

    https://taz.de/Eurovision-Song-Contest-2026/!6177446/

    Dafür will man jetzt das Televoting einschränken, nicht daß Israel trotz Ausbuhens wieder „völlig unerwartet“ das „Publikumsvorting“ gewinnt. Dann könnte der ESC ganz einpacken, denn das würde dann wohl nicht mal mehr der deutsche Kulturbeauftragte verstehen, der vor Monaten mit dem deutschen Boykott des Finales gedroht hatte, wenn Israel ausgeschlossen würde…

    Es ist schon lange nicht mehr unpolitisch! Aber so lange „die Richtigen“ das Ereignis politisch mißbrauchen, ist alles „ok“…

  2. Wer diesen mittlerweile von der Wokeness-Sekte zur narzisstischen Selbstbeweihräucherung dominierten Deppen-Zirkus voller Geschmacksverirrungen namens ESC allen Ernstes noch für ein „musikalische“ Veranstaltung hält, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
    Die mehr als unappetitlichen politischen Begleiterscheinungen lasse ich jetzt mal außen vor, die hat Herr Jödicke in seinem Beitrag sehr ausführlich und treffend skizziert.

  3. ja, ja, der Anti-Semitismus! Ist schwer zu verurteilen ! Sogar der ö. ex Parlaments – präsident rückte mit Farbe und Pinsel und Medienmeute aus, um „anti-semitische Schmiereien“ zu übermalen. Was aber stand vor dem Mann an der Wand ? DEATH TO ZIONISM ! Das kommt davon, wenn Präsidenten nicht lesen können.

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