
Ein „Intellektueller“ im Bundeskanzleramt?
In der renommierten US-amerikanischen Zeitschrift für Außenpolitik Foreign Affairs hat der amtierende Bundeskanzler am 13. Februar 2026 einen Artikel veröffentlicht, der lautet: „Wie man die Tragödie der Großmachtpolitik abwenden kann. Deutschland kennt die Kosten einer Welt, die allein von Macht beherrscht wird." Die Sprache verrät alles.

OPLAN offenlegen – Wer Krieg organisiert, hat kein Recht auf Geheimhaltung
In den Bundesländern, zum Beispiel Baden-Württemberg, ergänzen Katastrophenschutz- und Krisenmanagement-Pläne den militärischen Operationsplan Deutschland der Bundeswehr. Alles Geheim- und Verschlusssache. – Ein Kommentar […]

Toxikologe Helmut Sterz über Giftmittel als Impfstoffe
Giftmittel als Impfstoffe: Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe Helmut Sterz weist nach, wie uns rechtswidrig Giftstoffe als Heilmittel gegen Covid-19 verkauft wurden. […]

Probelauf für die große Schlacht
Bereits nach der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen zeichnen sich Trends ab, die für die Präsidentschaftswahl in 13 Monaten von entscheidender Bedeutung sein könnten. […]

Brandmauern: Die Architektur eines Schutzversprechens
Brandmauern sind teuer, schränken ein, engen ein, machen Umbauten schwierig und suggerieren eine trügerische Sicherheit. […]

Selenskij droht Abgeordneten mit Mobilisierung, wenn sie nicht spuren
Seit Jahren ist die parlamentarische Demokratie in der Ukraine in einer Krise. Die Rada konnte bislang trotz der absoluten Mehrheit der "Diener des Volkes" durch […]

Warum ich nicht gewählt habe
Als Kaiser Karl vor 500 Jahren gegen Martin Luther die Reichsacht verhängte, konnte dieser sich beim Reichstag in Worms auf großer Bühne verteidigen. Heute vernichtet […]

Vom Corona-Schock zur Dauerkrise
Die Corona-Jahre markierten einen tiefen Einschnitt: Grundrechte wurden eingeschränkt, staatliche Maßnahmen bestimmten den Alltag und Impfstoffe rückten ins Zentrum der Krisenpolitik. Gleichzeitig wächst der Einfluss […]

Der Irankrieg – ein besonderes Dilemma für die Golfstaaten
Am 28. Februar 2026 haben die USA und Israel einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran begonnen, von dem viele nicht beteiligte Staaten betroffen sind. Warum […]

Nun wird das Völkerrecht geschreddert: Ist es denn wirklich nutzlos?
Das Völkerrecht ist nicht nur dadurch bedroht, dass es von Machthabern ignoriert wird. Nun werden Stimmen laut, ob es überhaupt gelten soll. […]

US-Firma testet humanoide (Kampf)Roboter in der Ukraine
Der Roboter Phantom von Foundation Future Industries, Eric Trump ist Investor, soll alle Waffen bedienen können, mit denen Menschen ihre Gegner bekämpfen, und sich in […]

Südosteuropas Militärbasen als euro-atlantische Vorposten im Iran-Krieg
Bulgarien deklariert US-Flugzeuge auf zivilem Flughafen in Sofia zur Militärübung. Präsident Dan: „Rumänien war sicher, Rumänien ist sicher, und sobald diese amerikanischen Kapazitäten, Ausrüstung und […]

Nichts wissen macht auch nichts
Oder ganz grundsätzlich: Was ist Wissen? Zweifelhaft erscheint, ob die Wissenschaft heute noch Wissen schafft. […]

Mehr Butter!
Neues aus der Wissenschaft von den Verschwörungstheorien. […]

Völkerrecht, immer wieder Völkerrecht!
Man mag den Schlag gegen den Iran durchaus für verachtenswert halten – aber das Gewese um das Völkerrecht nervt und ist wenig zielführend. […]

Kontosperrung in Deutschland, weil ich als Russland-Korrespondent in einem „Hochrisikoland“ lebe
Offener Brief an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. […]

Die Zunahme der Propaganda
Wie Konzerne seit über einem Jahrhundert mit gezielter Propaganda demokratische Prozesse beeinflussen – und warum die wahre Gefahr für die Demokratie oft dort liegt, wo […]


Das Entscheidende Wort zum Verständnis
der westlichen Narrative ist das Wort
„Bigotterie“. Mehr kann man dazu auch nicht sagen.
Das soll nicht heißen, dass an anderen
Stellen der Welt Milch und Honig fließen.
Es gibt nur überhaupt so gar keinen Grund,
in irgendeiner Form den Westen als
womöglich moralisch überlegen zu sehen.
Wie Herr Mächtz es gerne macht.
Exactissimus!
Zu viel der Ehr für das Merz. Aufschlussreich immerhin der Nachweis des essentialistischen und damit intrinsisch rassistischen Feindbegriffs. Und dass bei Merz anderweitig alles relativ ist und Tatsachen den eignen Interessen untergeordnet. Nicht anders als bei Tronald, bloss in der Form etwas gewählter. Man könnte das Merz als Finanzsektorfaschisten bezeichnen, ein weiterer Unfall der deutschen Geschichte, noch in vollem Gang.
Genauso essentialistisch ist auch der Begriff von „Freiheit“.
Die hat man eben einfach, komplett unabhängig von tatsächlichen politischen Zuständen.
Irgendwo steht in Stein gemeißelt „Wir sind ein freiheitlicher, demokratischer Rechtsstaat“ oder so ein Mumpitz und das ist dann einfach wie das Universum aufgebaut ist.
Man ist von der Unfreiheit für immer erlöst durch unwiderstehliche Gnade, keine Werke von Nöten.
Na ja, außer der Notwendigkeit die richtigen Parteien zu verbieten natürlich. Und die absolute Unterwerfung unter den Vater in Washington.
Aber sonst ist frei einfach was man eben ist, und die anderen nicht, ohne politische oder gar moralische Erfordernisse.
Im Gegenteil, das ist der ultimative Freibrief.
Soll Merz etwa das schreiben, was wirklich ist, dass wir „unsere Demokratie“ sicher machen durch Zensur und Strafmaßnahmen, und dass wir ein Blocksystem geschaffen haben und Parteien Andersdenkender verfolgen und verbieten werden. und dass wir Demonstranten und Leugner vertreiben oder jahrelang in Untersuchungshaft stecken, und dass wir aufrüsten für einen richtigen Krieg gegen Russland, den wir 2029 provozieren oder unter einem vorgegebenen Grund anfangen werden, um ein Trauma zu heilen, das Deutschland zugefügt wurde, und dass ruhig die ganze Welt verrecken kann, wenn sie sich uns nicht anschließt?
Hätt‘ ich gar nicht mehr gedacht, hier noch mal so einen guten Artikel zu lesen.
Merz zu verteidigen, erzeugt bei mir Ekel, aber ich kann mich noch so ekeln, hier bedarf es der Korrektur.
Der Autor ist nichts weiter als ein demagogischer Schmierenjournalist, der bereits zu Anfang die Grundlage seines gesamten Artikels mit einer gezielten Falschinterpretation legt.
“ ‚Russlands gewaltsamer Revisionismus im brutalen Krieg gegen die Ukraine ist nur der eklatanteste Ausdruck dieser neuen Ära‘. Jetzt wissen wir es: Für diese „neue Ära“ sei Russland mit „seinem brutalen Krieg“ verantwortlich. Nicht die USA, nicht die Nato, nicht der sog. „Westen“? Nein!
Aus „ist nur [!] der eklatanteste [!] Ausdruck [!] dieser neuen Ära“ Russland sei verantwortlich für diese „neue Ära“ zu machen, ist übelster Schmierenjournalismus.
Wollen Sie etwa behaupten, Merz machte irgenjemand anderen als Rußland für „diese neue Ära“ verantwortlich?
Falls ja, dann bitte Nennung der lt. Merz Verantwortlichen.
Sie befinden sich auf gleichem Niveau wie der Autor des Artikels.
Ich habe nichts geschrieben, was Ihre Frage auch nur im Ansatz rechtfertigt.
Das interessante an Merz‘ Aussage ist doch gerade, dass er Putin nicht allein, wenn auch in besonderem Maße, für die „Tragödie der Großmachtpolitik“ verantwortlich macht. Hier wäre zu fragen, wenn kann er denn noch meinen? Und das schon im Februar.
Weiter wäre zu fragen, wie Merz denn die Großmachtpolitik der deutschen Staatsgewalt, so unbeholfen sie auch sein mag, beschreiben würde und warum er diese verleugnet/verschleiert, indem er insinuiert, Deutschland enthalte sich solcher Machtpolitik, weil es die „Kosten“ dieser Machtpolitik kenne. Außerdem wäre zu fragen, worauf die Kenntnis der „Kosten von Machtpolitik“ anspielt (WK I und II oder nur WK II oder worauf sonst).
„[…]Politik – Analyse.
Eine pro-russische Denkfabrik: Das Institut für konservative Wirtschaftspolitik von Sebastian Schnelle, 17. Mär 2026.
Das Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW) präsentiert sich als wirtschaftspolitisches Forschungsinstitut, entpuppt sich jedoch als Netzwerkplattform für AfD-nahe, neurechte und pro-russische Akteure. Geschäftsführer Christoph Kofner und zahlreiche Gastforscher pflegen Verbindungen nach Osteuropa und Russland, loben Rechtsverschiebungen in der Region und verbreiten ideologische Narrative der Neuen Rechten.
Der hpd hat unlängst über den wirren Blogbeitrag von Hans-Thomas Tillschneider (AfD) bezüglich einer deutschen christlichen Orthodoxie berichtet. Was dabei nicht weiter zur Sprache gekommen war, war die Plattform, auf der sein Text in der Rubrik „Nation & Identität“ veröffentlicht wurde: das Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW). Im September 2025 gegründet und beim Amtsgericht München als Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) eingetragen, wird das Institut vom Geschäftsführer Christopher Kofner geleitet. Der Politiker – Jurij Christopher Kofner, wie er mit vollem Namen heißt – mit deutsch-russischen Wurzeln ist studierter Volkswirtschaftler und arbeitet in der AfD-Landtagsfraktion Bayern als Fachreferent für Wirtschaft, Energie und Digitales; zudem ist er Sprecher des Fachausschusses für Finanzen und Steuern der AfD Bayern.
Nach Berichten des Bayerischen Rundfunks wurde ihm 2024 die Einreise in die USA verweigert und FBI und Grenzschutz befragten ihn bezüglich einer möglichen systematischen russischen Einflussnahme auf die AfD. Ebenso fragte man ihn, welche Kontakte er als Russlanddeutscher in den Kreml habe.[…]“
Quelle und kompletter Text:
https://hpd.de/artikel/pro-russische-denkfabrik-institut-fuer-konservative-wirtschaftspolitik-23890
Meine Kommentare dazu:
Der Artikel beschreibt die (angebliche) Nähe der AfD zu Putins Russland, aber was mir bitter aufstößt, bei aller teilweisen Zustimmung zum Artikel ist die Behauptung der Nähe der Deutschen aus Russland zu Putins Russland in diesem Artikel.
Sebastian Schnelle nimmt hier alle russischstämmigen Deutschen in Geiselhaft – frei nach dem Motto wer aus Russland kommt, und in Deutschland eingewandert ist, der kann nur „ein Freund Putins sein“.
Herr Schnelle siehe keine Unterschiede bei den „Russlanddeutschen“, was ich auch bei hpd.de unter dem Artikel so kritisiert habe.
Mein nächster Gedanke war übrigens, ob es auch pro-ukrainische Denkfabriken in Deutschland gibt, und welche Parteien von den pro-ukrainischen Denkfabriken finanziell, oder mit Sonstigem, gefördert werden?
Aber das ist ein anderes Thema welches ich nicht weiter vertiefen will – ich will es nur einmal angesprochen haben, als Freund der neutralen Sicht der Schweiz – die wie ich, immer 2 Seiten einer Medaille sah, als neutraler Staat.
Gruß
Bernie
Der März ist ein Wasserträger der herrschenden Klasse nichts weiter.
Er soll im Auftrag von Blackrock dafür sorgen, das die deutsche Wirtschaft niedergehalten wird, wie schon zuvor Baerbock, Scholz und Habeck.
Die wollen uns verkaufen, krank machen, krank halten und töten.
Ein hervorragender Artikel, aber bei dem Gedanken an unsere vollkommen unterbelichteten „Eliten“ wird’s mir einfach eklig zumute. Und wenn ich mir dann auch noch das Geschwätz vom Steinmeier von gestern anhöre, von wegen Demokratie verteidigen, dann dreht sich bei mir der Magen um.
Merz hat immer noch seinen Vater, mittlerweile 102. Die Menschen in meiner Umgebung, meine Wenigkeit eingeschlossen, haben es da ungleich schwerer und das scheint mir, nicht zum ersten Mal, kein Zufall zu sein. Es gibt Milieus von mittelmäßigen Vorteilsnehmern die herrschen wollen trotz ihrer Mittelmäßigkeit und die daher die Politik des status quo ums Verrecken weiterführen wollen.
Das scheint mir das eigentliche Problem bei Merz und Co., und erklärt auch seine Arroganz gegen sozial Schwächere und Arbeitnehmer.
Außenpolitisch ist er hingegen brauchbar, die Verhältnisse einfach umzudrehen, von der Erzählung des „guten Westens“, hin zu der eines guten Ostens, ist genausowenig zielführend wie die Politik des status quo.
Guter geschriebener Artikel.
Ein Merz ohne äääh hat das eigentlich gar nicht verdient.
Seit Adolf werden die Kanzler hierzulande ohnehin von in den USA bestimmt. Über den Rest muss man sich dann auch nicht weiter wundern.
Ohne Russland als territorial und demographisch größtem Land Europas hat das sog. Westeuropa in Eurasien und BRICS+ keine Zukunft!
Merz lebt in einer Fantasiewelt wie viele Gestalten im politischen Westen. Er sollte vom Revisionismus schweigen. Er, der Sohn und Enkel glühender Nazis. Als Kanzler ist er untragbar, intuitiv wußten das die Bundestagsabgeordneten, deswegen ist er auch erst im 2. Wahlgang durchgekommen. Richtig wäre es gewesen ihn ganz zu verhindern aber dafür war mal wieder das Duckmäusertum zu groß.
Zum dritten mal in 120 Jahren haben wir einen Irren von Russenhaß zerfressenen kriminellen Trottel als Staatsoberhaupt, der uns ins Unglück reißen wird.
Nie im Leben hätte ich gedacht, daß ich mir mal den Helmut Kohl zurück wünschen würde.