
Im Spannungsfeld von Gewaltfreiheit und Gewalt
Orientierungspunkte zur Gewaltfreien Sozialen Verteidigung (GSV).

Du hast ihnen alles gegeben
Unsere schönsten Antikriegslieder. Heute: Es ist an der Zeit. […]

Ukraine-Krieg: „Die derzeitige Entwicklung entspricht der klassischen Eskalationslogik“
Interview mit General a. D. Harald Kujat: "Äußerungen deutscher und europäischer Politiker und die Berichterstattung der Medien vermitteln nicht den Eindruck zu deeskalieren. Im Gegenteil, sie […]

Ein Gewissen gegen die Gewalt
Der unendliche Kreislauf der Geschichte durch Zweigs Linse. […]

Israel vor der Wahl
Was bedeutet es, wenn man im israelischen Politdiskurs von “schicksalhaften Wahlen” redet? […]

Muss man sich wundern, wenn Russland „Europa ohne Umschweife zum Hauptgegner“ erklärt?
Stärker denn je wird in Deutschland die Bedrohung durch Russland beschworen, um Rückhalt für die Aufrüstung des Landes und der Ukraine zu finden. Dazu muss […]

„Ein absoluter Fall von Antisemitismus“
Fünfzig Jahre nach den Verbrechen begann in San Martín, einem Vorort von Buenos Aires, der Prozess gegen den früheren Produktionschef von Mercedes-Benz Argentina (MBA). […]

Allons enfants!
Frankreich erlebt Krawalle, Amerika sieht seine Vorurteile bestätigt: Die einen erkennen revolutionären Geist, die anderen das Ende Europas. […]

Wir müssen den Tech-Feudalismus stoppen, bevor es zu spät ist!
Das US-KI-Unternehmen Anthropic meldet für das 3. Quartal dieses Jahres einen Umsatz von 16,8 Mrd. US-Dollar und dabei wurde das Unternehmen erst 2021 gegründet. Die […]

Trump und das Ende der Egomanie
Ein maligner Narzisst mit psychotischem Einschlag steuert den Kurs der Welt. Was wird er tun, wenn ihm klar wird, dass alles verloren ist? Atombomben werfen? […]

Europaweite Sozialproteste: Russland soll verantwortlich sein
Die rechte Regierung Italiens spricht vom „hybriden Krieg“ wegen Straßenschlachten wie in Mailand. Bundeskanzler Merz warnt, Russland destabilisiere „die gesamte politische Ordnung“ Europas und die […]

Verheerende Folgen des Christkinds
Eigentlich tritt das Wetterphänomen „el niño“ regelmäßig auf. Doch was in diesem Jahr nicht nur an der Pazifikküste, sondern auch im Cono Sur (im lateinamerikanischen […]

Wie das BSW zurück ins Spiel finden könnte
Warum und wie das BSW die Republik (doch noch) erfolgreich verändern kann. […]

Trumps Diesel-Deal mit Russland – Europas Kriegstreiber schäumen vor Wut
Trump lockert die Sanktionen gegen Russland, weil er russischen Diesel braucht. Während Washington seine eigenen Interessen verfolgt, hält Europa an seiner Konfrontationspolitik fest. Könnte ausgerechnet […]

Deutschland als Bittsteller: Tür auf für die heilige KI
Beim Berliner Investitionsgipfel wirbt der Kanzler dafür, Unternehmen und ihre Daten für KI zu öffnen. Nvidia bekommt eine zentrale Rolle, der Staat stellt Geld und […]

Merz: „Eine Kapitulation der Ukraine kommt nicht infrage. Denn das wäre eine Kapitulation von uns allen“
Selenskij fordert mindestens weitere 70 Milliarden Euro Unterstützung. Die EU – und die Bundesregierung – suchen verzweifelt nach einer Finanzierung und sind erpressbar, weil sie […]

Expansion der NATO auf Hochtouren
Während die Frage eines NATO-Beitritts der Ukraine in den Verhandlungen der USA mit Russland einstweilen zurückgestellt wurde, ist der Militärpakt im gesamten Raum zwischen Schwarzem […]


Eine interessante Argumentation, der ich in Teilen zustimmen kann. Aber der Autor hat Prämissen bei den Kriegszielen. Er geht von einer Beherrschung und Ausbeutung aus mit dem Mittel der ansässigen Bevölkerung, die ihre Arbeitskraft reproduzieren soll und komplexe Aufgaben bewältigen soll.
Kriege, wie der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion oder der Genozid an den Palästinensern erfüllen diese Prämissen nicht. Gegen Vernichtung kann man kein sozuales Konzept stellen.
Wendet man die Idee des Autors auf den Ukrainekrieg an, würde man dagegen schnell zu guten Einsichten gelangen.
Richtiger und wichtiger Einwand! Einem Vernichtungskrieg bzw. Genozid kann man sich mit den erwähnten Mitteln nicht entgegenstellen. …
Da braucht es dann wohl doch eher so etwas wie wohldosierte und gut durchdachte Guerrilla-Taktiken, um die Angreifer zu zermürben, zu entwaffnen und ihre Kraft gegen sie zu verwenden (Judo) etc.pp.! ABER NICHT um sie nun ihrerseits zu vernichten!
Mir gefällt die Methode der Ka’por im brasilianischen Regenwald im Kampf gegen die illegalen Holzfäller, Goldsucher et al. sehr gut! 🙂
→ https://apolut.net/gebt-dem-kriegsgeilen-pack-den-ayahuasca-tee-zu-trinken/
…
Wenn ich jemandem ein schwarz Blatt hinlege, auf dem ich vorher einen weißen Punkt gemalt habe, und frage, „was ist da zu sehen?“, werde ich die Antwort erhalten, „ein weißer Punkt.“ Nicht die große Schwärze, die ihn umgibt. Die Sichtweise des Menschen richtet sich immer auf das Licht und die damit verbundene Hoffnung auf einen neuen Tag.
So weit, so blumig. Wahrscheinlich sieht der Mensch vor allem den Kontrast und die Abweichung von einer „Norm“, oder einfacher das Ungewöhnliche.
Die Geschichtsschreibung, bzw. was von dieser präsentiert und „verpflichtend“ gelehrt wird, ist die Geschichte einer erfolgreichen Eroberung und der Herrschaft selbst. Diese selektive Geschichte begründet, beweihräuchert und legitimiert diese Herrschenden und die Existenz von Herrschaft überhaupt. Deswegen wird die Art, der Modus, die Waffe, wie und womit diese Herrschaft erlangt wurde, verherrlicht, glorifiziert und vor allem als unausweichlich dargestellt, einhergehend mit der Behauptung, der Mensch sei ein gegen sich gewalttätiges Tier, was dann die gewählten Mittel und die Herrschaft selbst rechtfertigen soll und tut.
Wenn schon die (in sich willkürliche) Moral bemüht werden muss, könnte man auch sagen, dass vielleicht nicht die Verteidigung das Primat ist oder sein sollte, sondern dass einem Angreifer oder Usurpator unmissverständlich und endgültig deutlich gemacht wird, dass er die sozialen Regeln des Miteinanders gebrochen hat und somit jegliche respektvolle Behandlung verwirkt. Wie nachdrücklich und tatsächlich endgültig das zu tun sei, sei mal dahingestellt. Ich bezweifel, dass mit den historischen Reitervölkern wirklich zu diskutieren war oder dass diese vorher provoziert wurden. Aber da kann ich mich irren.
Um es kurz zu fassen: Das funktioniert, wenn die Bevölkerung Teil der Beute ist. Ist es ausschließlich das Territorium bzw. seine Ressourcen, ist die Bevölkerung ersetzbar bis überflüssig. Das gilt für Grönland und galt großteils für den Ost-Feldzug der Nationalsozialisten (zu Punkt 3.5.; es ist also plausibel denkbar und wurde praktiziert).
Alles zu Punkt 4. ist wichtig, aber an dieser Stelle muss gefragt werden, was zu tun ist, wenn „ein Volk“, so wie die Deutschen gerade, es größtenteils überhaupt nicht bemerkt oder wahrhaben will, dass es (auch) die Heimat der Aggressoren ist.
Ansonsten ist das Buch wahrscheinlich eine gute Sache, das in die Sekundarstufe I. gehört, und das meine ich nicht despektierlich.
——–
Btw. hat Egon Spiegel einen ähnlichen Artikel mit Focus auf Grönland schon im Januar gebracht: Soziale Verteidigung Grönlands
Und wo wir bei sozialer Verteidigung sind: Nach 10 Monaten lässt sich anhand der dortigen Kommentare auch die Veränderung des Kommentariats eindrücklich beobachten, und die soziale Verteidigung im schwindenden Umfang der Partizipation erkennen.
Solange die Eigentumsfrage nicht geklärt wird und der Drang nach Expansion, auf Grund von Gier und Reichtum , notwendig sind um die Bedürfnisse der Herrschenden zu bedienen wird es keine gewaltfreie Kommunikation geben.Solange es Wertigkeiten gibt und danach gehandelt wird drückt sich schon Gewalt aus. Wer bestimmt eigentlich über wen und warum.Weshalb können Unterschiede sich nicht ergänzen ,anstatt zu bekämpfen.Natuerlich braucht es Führungskräfte mit Kopf und Geist ,Geschick und Diplomatie aber das wichtigste die innere Freiheit und Unabhängigkeit von alten Traumata der Herkunftsfamilie.