Territoriale Neuordnung der Ukraine?

Auf dem Wege zur Entstalinisierung der Ukraine.

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3 Kommentare

  1. Während weite Teile der Bevölkerung sich an den sommerlichen Temperaturen erfreuen (oder sich darüber entsetzen) und viele noch immer vom ersten Einzug unserer Nationalmannschaft in die K.o.-Phase einer Fußballweltmeisterschaft seit rund einer Generation berauscht sind, machen das Merz-Regime und seine Nato-Partner ernst:

    – Am 1. Juli 2026 wurden die „Sicherstellungsgesetze“ (Notstandsgesetze) so verändert, dass sie künftig scharf geschaltet werden können (oder bereits scharf geschaltet worden sind?), ohne dafür den Notstand ausrufen zu müssen.

    – Ebenfalls im Juli 2026 wurde vom Innenministerium die „Bedrohungslage“ auf „hoch“ hinaufgestuft.

    – Ein Verbotsverfahren gegen die Opposition ist vorbereitet, aber noch nicht formal eingeleitet.

    – Im „Verteidigungsfall“ werden laut Gesetz alle Wahlperioden in Bund und Ländern bis sechs Monate nach Ende des „Verteidigungsfalles“ „verlängert“. Das bedeutet, bis dahin (bis zum „Endsieg gegen Russland“) fänden dann bei uns so wie in der Restukraine keine Wahlen auf Bundes- und Länderebene mehr statt.

    Sollte uns der Endsieg allerdings auch dieses Mal verwehrt bleiben, dann wird wohl die künftige russische Militärverwaltung in Berlin bei Gelegenheit das weitere Verfahren bekannt geben. Oder unser Land wird so verwüstet sein, dass an den Wiederaufbau eines Staatswesens nicht mehr zu denken ist.

    Der „Verteidigungsfall“ muss vom Bundestag mit Zweidrittel-Mehrheit beschlossen werden, es sei denn, die Nato ruft nach Artikel 5 den „Bündnisfall“ aus. In diesem Fall kann die Bundesregierung dann selbst den „Verteidigungsfall“ ausrufen.

    Wenn das der Plan auf Ebene der Nato und/oder des Merz-Regimes ist, muss im Grunde nur noch eine „tiny litte false flag“ wie kürzlich in Leipzig organisiert werden, um die ganze Prozedur ungehindert abspulen zu können.

    Wo wir / unser Land mittlerweile stehen und wie die einzelnen Komponenten eines solchen Planes ineinandergreifen, ohne dass es für den Großteil der Bevölkerung sichtbar ist, hat Alexander Schreiner gestern auf https://www.youtube.com/watch?v=2r9er_LivZg in fünfzehn Minuten ebenso verständlich wie unaufgeregt dargelegt.

    Es muss nicht so kommen, doch denke ich, dass mittlerweile leider mehr dafür als dagegen spricht.

    Dazu kommt noch, dass wir im kommenden Winterhalbjahr auch noch auf einen Energie- (und wer weiß was sonst noch) Notstand zusteuern.

    Was den Krieg gegen Russland betrifft, hat die europäische Nato nach Einschätzung von Militärexperten die nicht für die Nato arbeiten über das Anrichten von Schäden in Russland hinaus keine Chancen. Und wo sich die tatsächlichen russischen „roten Linien“ befinden, kann man anschaulich in der aktualisierten Fassung der russischen Doktrin zum Einsatz von Atomwaffen nachlesen.

  2. Man sollte weniger historische Gebiete und die Herrschaft darüber als Ausgangspunkt bemühen. als vielmehr die einheimische Bevölkerung derselben. Und da sind wir – den polnisch-sowjetischen Krieg und dessen Ausgang ignorierend – ganz schnell wieder bei George Curzon, dem britischen Außenminister am Ende des 1. Weltkrieges und dessen Vorschlag zur Grenzziehung des damals neu errichteten Staates Polen. Und der umfaßte im Osten (also im Westen der heutigen Ukraine und Weißrusslands) eben nur die überwiegend polnisch besiedelten Gebiete, womit die als „Curzon Line“ in die Geschichte eingegangene Ostgrenze der polnischen Republik ziemlich genau der heutigen entsprach. Nach der Korrektur der polnischen Eroberungen (1920) durch das geheime Zusatzprotokoll zum Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion (1939), die daher auch keine der drei West-Siegermächte 1945 in Zweifel zog.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Curzon-Linie

  3. Revanchisten und Revisionisten sind die widerlichsten und ekelhaftesten Kriegstreiber, insbesondere wenn die sich hinter so einem altklugen pseudowissenschaftlichen Gelaber verstecken.

    Wahrscheinlich besteht ein Teil davon sowieso aus dem nachplappern des Hobbyhistorikers Putins.

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