
Ein Raketentest als politisches Signal
Frankreich hat erstmals die weiterentwickelte Atomrakete M51.3 von einem U-Boot aus getestet. Der Start erfolgte ohne Nuklearsprengkopf, fällt aber in eine Phase, in der Präsident Emmanuel Macron die nukleare Abschreckung zunehmend in die europäische Sicherheitsordnung einbinden will.

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Demokratie als Kampfbegriff
Geschichte und Gegenwart. […]

USA und NATO: Verhandeln, Aufrüsten, Eskalieren
Der Dieseldeal und die gleichzeitige Vorstellung einer NATO-Siegesstrategie werfen die Frage auf, wie sich die US-Verhandlungsbereitschaft zu den militärischen Planungen gegenüber Russland verhält. […]

Die Börsengänge von KI-Unternehmen sollten verschoben werden, bis der Kongress Maßnahmen ergreift
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Schauriger Mythos und Realität: das chinesische Sozialkreditsystem
Das chinesische Sozialkreditsystem (SKS) wird im neoliberalen Westen oft als einheitliches, orwellsches, dystopisches Überwachungssystem aller Bürger dargestellt wird. Trifft das überhaupt zu? […]

Grafiken verboten, Pantomime erlaubt
Ist die Enquete bereit, die visuelle Macht der Pandemie öffentlich zu überprüfen? Wie die Mehrheit den Medienwürfel stilllegte – und Lars Schaade die Corona-Kurven mit […]

Märchenstunde: Eine “Theorie des Sieges“ der Nato vom Supreme Allied Commander Europe
Auf dem Warsaw Security Forum 2026 erzählte General Grynkewich, der Supreme Allied Commander Europe, wie die Nato, stärker und geeinter denn je, bei einem russischen […]

Warum ist der Sprachumbau eine Katastrophe, Herr Heine?
Sprache verändert sich ständig. Aber was geschieht, wenn dieser Wandel nicht einfach passiert, sondern bewusst vorangetrieben werden soll? […]

BND und BfV: Auf dem Weg zu Sabotage, Terror und Stasimethoden
Anhörung im Bundestag: Die angebliche Reform der Geheimdienste dient der Vorbereitung auf Krieg und der Bekämpfung von Widerstand gegen den Krieg. […]

Die Bierkiste als letzter moralischer Hochsitz des Shitbürgertums
Die Sozialdemokraten protestieren gegen eine Geschäftsordnung und vereinbaren in Berlin mit Linken und Grünen einen Kampf gegen Selbstverständlichkeiten. Wie tief geht es noch? Die SPD: […]

Todesrate bei jüngeren Amerikanern stieg in einem Jahrzehnt um 70 Prozent an
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Ein feministischer Axtmord
Die vierte Staffel der Netflix-Serie Monster befasst sich erstmals mit einer Serienmörderin. Prompt erfährt der Zuschauer, dass Frauen offenbar immer aus Notwehr töten. […]

Leben im Irrenhaus
„Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren!“ Das schrieb vor 250 Jahren der deutsche Schriftsteller, Philosoph und Aufklärer Gotthold […]

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Schülerproteste treiben Macron und seine Regierung an den Abgrund
Nicht nur wegen maroder Schulen, sondern auch wegen massiver Polizeigewalt und Massen-Festnahmen gehen längst auch Eltern, Lehrer und Studenten auf die Straße. Es ist unwahrscheinlich, […]


Laut Thomas Röper hat Frankrich keine taktischen Atomwaffen, sondern nur strategische. Also die Oberklasse der Waffengattung. Wenn auch nur eine dieser Raketen abgefeuert würde, wäre der Atomkrieg sofort auf der höchst möglichen Stufe, auf der er nicht mehr zu begrenzen ist. Wohingegen Russland ein fein abgestimmtes Sortiment von taktischen Atomwaffen habe. Röper ist pro-russisch, für die, die ihn nicht kennen.
Wenn Frankreich diese Raketen abschickt, ist es glatter Selbstmord. Russland kann da antworten und es wird die Atomkraftwerke als Wirkungverstärker nutzen. Somit bleibt das französische Atomarsenal wohl für immer ungenutzt. Sofern die Handelnden einigermaßen bei Trost sind.
Diese Rakete M51.3 passt sehr gut zu Röpers These. Sie hat eine Reichweite von 8 bis 10.000 Kilometer und ist von daher eindeutig zum Transport einer strategischen Waffe gedacht.
„Doch Abschreckung bleibt ein riskantes Prinzip. …
Wie wahr, aber tatsächlich bleibt sie für sich betrachtet völlig wirkungslos. Es sei Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“ empfohlen, nie war sie in den 230 Jahren seit ihrem Erscheinen so aktuell wie heute. Um Frieden zu erreichen und zu erhalten, sind zusammenwirken von (echter) Moralität und Vernunft notwendig, beides fehlt dem heutigen westlichen Führungspersonal völlig. Da hilft nur noch beten – vielleicht.
In „Le jour ne se lève pas pour nous“ hat Robert Merle 1986 über zwei Tauchgänge französischer Nuklear-U-Boote berichtet, an denen teil zu nehmen ihm erlaubt worden ist. Die für mich relevanteste Information des Buches war die Mitteilung eines der Kapitäne, seit der konkreten Erstschlagsdrohung Ronald Reagans gegen die Sowjetunion (Anlaß war der Solidarnosc – Aufstand in Polen) stünden die zwei aktiven Boote Frankreichs vom Auslaufhafen Brest weg unter permanenter Beobachtung und Verfolgung mindestens eines US-Jagd-U-Bootes, das die Franzosen nicht abzuschütteln vermochten.
Das nukleare Trägersystem war damals die M45, für das eine nominelle Reichweite von 6000 km angegeben worden ist.
Die nominelle Reichweite der ersten Version der M51, die 2010 in Dienst gestellt worden ist (wenn ich recht erinnere), betrug 8000 km. Die neueste Version soll eine Reichweite von 10.000 km haben.