Woke Leute

Avantgarde und Autoritarismus

Die woke Freiheitsfeindlichkeit ist nicht vom Himmel gefallen. Sie hat eine Ihrer Wurzeln in der Künstler-Avantgarde des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Essay über Tom Soras „Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus“.

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15 Kommentare

    1. Da wäre ich doch wohl noch ein gehöriges Stück des Weges weiter. Ohne notarielle Beglaubigung der Einvernehmlichkeit für bzw. zu was auch immer, nein danke … aber erfreulicherweise bin ich aus dem Alter raus.

  1. „Kinder im Mutterleib ohne Strafe zu töten“

    Wenn Männern Parasiten im Körper wachsen würden, dann wäre Abtreibung der absolute Mindeststandard, und niemand würde einen nicht lebensfähigen Zellhaufen „Kind“ nennen.

    Wenn ein nicht lebensfähiger Zellhaufen aber ein Kind sein soll, dann müssten alle Tiere automatisch Menschenrechte erhalten, immerhin sind die lebensfähig, intelligent und haben Bewusstsein, im Gegensatz zu einem Embryo.

    Im übrigen halte ich die Transagenda nicht für links, sondern für ein neoliberales ( = hart rechts und faschistisch) PsyOp zur Vernichtung der wenige Rechte, die Frauen sich erkämpft haben.

    Es ist Frauenhass im woken Mantel und de facto Sharia, weil Frauen nun keine sicheren Orte mehr haben, und der Transvergewaltiger ist ja auch immer unschuldig.

    Ich stimme mit allen überein außer diesem albernen Frauenhass und Kontrolle über die Körper Anderer.

    1. Natürlich hat der faschistoide gender und diversity Kram nichts mit links sein zu tun. Aber woher sollen die konservativen Wasserträger sonst ihre Daseinsberechtigung in dieser Schmierenkomödie herleiten, wenn sie nicht die vorgegebenen Ablenkthemen beackern und gewünschte Pseudoalternativen anbieten.

  2. Der erste Schritt wäre, sich von der Sprache des Imperiums zu lösen. Siehe Klemperer LTI.
    Der Begriff des Autoritarismus ist ein solcher Begriff der LTI. Der richtige Begriff wäre Diktatur. Bei der Gelegenheit könnte man dann erkennen, dass jede Klassengesellschaft eine Diktatur ist und das Gefasel von Freiheit reine Demagogie.

  3. Schön rausgearbeitet, Herr Zeller, Chapeau!
    Viel interessanter aber: wie konnte ein derart pubertäres Gehabe zur kulturprägenden Kraft des Wertewestens werden?

  4. Ich schlage vor, für derartige künstlerische Exzesse Ausstellungen zu organisieren, damit sich das Volk angemessen darüber empören kann. Fehlt noch ein griffiger Name. „Aus der Art geschlagene Kunst“? Irgendwie so, kann man ja noch dran feilen, wenn die AfD die Macht ergriffen hat.

  5. „Lagerdenken und Kontaktschuld hingegen zerstören die freiheitliche Ordnung.“

    Und dann schreibt er solch einen hetzerischen und verleumd. Artikel. Ein Text, wie ihn normalerweise nur die übelsten Faschisten verfassen. Auf der Merkliste – der Author Christian J. Zeller ist gesichert rechtsextrem.

  6. Also ok, Cage ist nicht meine Musik (falls überhaupt eine), aber sowohl der Autor als auch der von ihm gepriesene Spiesser Sora missbrauchen das Thema, um unablässig „Sozialismus“ und „Totalitarismus“ zu geifern.
    Arnold Schönberg, dessen Musik ich durchaus schätze, war politisch konservativ. Sowas interessiert die Geiferer mit ihrem faschistischen Schaum vor dem Mund aber nicht.

    Nichts gegen Pluralität auf Overton, aber müssen solche scharfrechten Tiraden sein?

  7. Wenn jemand meint, es gibt soundsoviel Geschlechter, bitte sehr!
    Wenn jemand meint, dass Kunst so und so zu sein hat, bitte sehr!
    Wenn jemand meint, ich denke falsch und verstehe als alter weißer Mann meine Erbschuld nicht, bitte sehr!
    Wenn jemand meint, meine Sternchenlose Schreib- und Sprechweise sei Ausdruck von Was weiß ich nicht, bitte sehr!
    Das können die denken, wie sie wollen, da können die nach leben, wie sie es wollen, bitte sehr!
    Sie können glauben was sie wollen, ob sie die Verdammnis herab beschwören, ob sie irgendwas als Sakrament für heilig deklarieren, ob sie ihren Frauen Burkas anziehen, ob sie zu Allah, oder Buddha oder Christus oder Brians Sandale beten, bitte sehr!
    Solange sie mich damit in Ruhe lassen!
    Wenn sie mir das aufzwingen wollen, von dem Moment an sind sie mein Feind!
    Sie sind meine Feinde, wenn sie diese Dinge als Quintessenz des Seins postulieren, als Maß des Seins, aber Armut, Hunger, Krieg und Verzweiflung zulassen, ohne dagegen Stellung zu beziehen.
    So einfach ist das für mich!
    Aber ich bin ja nur ein alter, weißer Mann,
    was weiß ich schon!
    Nur in Ruhe sollen sie mich mit diesem Kram lassen!

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