Auf dem Weg in die Wehrpflicht

Auch ohne Wehrpflicht benötigen jetzt männliche Personen ab 17 Jahren eine Genehmigung des "Karrierecenter" für längere Auslandsaufenthalte. Die Kontrolle des sich kriegstüchtig machenden Staates schlägt zu. Gibt es Auswege?

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23 Kommentare

  1. Der 05.04.2026 ist der Palästinensische Kindertag.
    Es hat am 05.04.1995 Yasser Arafat sein Engagement zur UN-Kinderrechtskonvention bekräftigt und diesen Tag deklariert. „Der Kinderrechtskonvention sind 196 Staaten beigetreten, das sind mehr als allen anderen UN-Konventionen.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Kinderrechtskonvention).

    Zum Völkermord:
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

  2. Unbeantwortet bleibt indes die Frage, ob der Verbleib im Ausland ohne gültige Genehmigung als Republikflucht gewertet werden wird.

    1. Nein es gibt kein Straftatbestand Republikflucht „ein verlassen der BRD“ aber es gibt die Fahnenflucht oder Dienstflucht.

  3. „Noch gibt es in Deutschland keine Wehrpflicht“

    Äh … doch, seit Jahrzehnten. Wurde bekanntlich nur ausgesetzt.

    „Jetzt wurde erst entdeckt, was zeigt, wie wenig genau die Medienvertreter manche Sachverhalte untersuchen, “

    Immer diese anderen Medienvertreter.

  4. ja, ja Deutschland ist wieder wer, übernimmt wieder mal „Verantwortung“ ein beschönigendes Wort für Krieg…
    wie schnell das geht, vor noch nicht langer Zeit galt „nie wieder Krieg“

  5. Salamitaktik. Froscherhitzen. Auf das Bonmot vom versoffenen EU-Juncker kann man gar nicht oft genug hinweisen: „…Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

    Aber selbst wenn die meisten begreifen würden, was da beschlossen wurde, würde es nichts ändern. Weil wegen Gewaltmonopol.

    „Empfehlen kann man Wehrpflichtigen (…) den Kriegsdienst zu verweigern (…) Wohl wissend, dass im Ernstfall dieses Grundrecht nur bedingt gelten könnte (…) aber auch, dass die Anerkennung beliebig schwer gemacht werden kann.“

    Rötzer weiß selbst und erkennt hier – zwar vorsichtig und unter Bemühung allerlei Konjunktive – ja schon explizit an, dass eine Kriegsdienstverweigerung im Ernstfall ein reiner Papiertiger ist. Eine unverbindliche Meinungskundgabe des zu verheizenden Menschenmaterials.

    Rötzer selbst hat doch in seinem gestrigen Artikel dargestellt, was passiert, wenn die Stunde schlägt:

    „Wenn die Menschen nicht freiwillig gehen, müssen sie mobilisiert werden“

    „https://overton-magazin.de/top-story/budanov-wenn-die-menschen-nicht-freiwillig-gehen-muessen-sie-mobilisiert-werden/“

    Im besten Deutschland aller Zeiten würde ein solches Mietmaul dann bloß nicht auf den Namen Budanov hören, sondern Maggi Strackmann heißen, Rotzerich Kotze-Weiter oder Bumm-Bumm-Boris.

    Wieso dann also jetzt die Empfehlung, den Kriegsdienst zu verweigern? Und wieso eigentlich nur den Kriegsdienst, den für Heimatfront und Hauptkampflinie so unerlässlichen Ersatzdienst aber nicht?

    Wieso die kritische Berufung auf ein deutsches Gericht (hier: BGH)? Rötzer weiß doch auch, dass Gesetze und Gerichtsentscheidungen immer den Konjunkturen des bürgerlichen Staates folgen und je nach Bedarfslage schneller sich ändern als das Aprilwetter. (aus dem „kann ausgesetzt werden“ des BGH wird dann sofort ein „wird ausnahmslos ausgesetzt“ des BVG).

    Hilft eigentlich nur noch, sich in die Gottbegnadetenliste eintragen zu lassen. Einige OT-Autoren kredenzen ja schon entsprechend geeignete Dichtkunst.

    Und im Übrigen ist die aktuell noch vorhandene Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung eben gar kein Mittel und keine Handhabe für die Antragsteller. Sondern das Mittel der Wahl des Systems, sein Menschenmaterial ruhigzustellen, in (ein bisschen) falscher Sicherheit zu wiegen und dadurch von anderweitiger, möglicherweise wirksamerer Gegenwehr abzuhalten während einer Vorkriegszeit, in der das System aufgrund seiner eigenen Erwägungen ohnehin noch keine Totalmobilmachung für zweckmäßig erachtet.

    BRD-Insassen verstehen das aber regelmäßig falsch als freibleibendes und großzügiges Angebot des Systems an sie.

    Da Rötzer das hundertprozentig auch weiß, wäre es hilfreich und zielführend gewesen, wenn er seinem hiesigen Marschflugkörper eine entsprechende Flugbahn eingestellt hätte, statt großenteils mit Wattebäuschen und Täuschkörpern zu operieren.

  6. „Die Kontrolle des sich kriegstüchtig machenden Staates schlägt zu. Gibt es Auswege?“

    Ja. Das Ignorieren von aberwitzigen Gesetzen und Ausführungsvorschriften. Während der friedlich-fröhliche Kriegsablehner sich an irgendeinem Strand oder auf irgendeiner Alm sonnt, krauchen die Feldjäger, die ihn suchen, durchs Unterholz des Teutoburger Waldes oder durchforsten die Kanalisation von Bottrop.
    Den eigenen Briefkasten darf man straffrei bis zum Überquellen von Werbung vermüllen lassen. Einen Briefkasten sollte man sowieso niemals öffnen.
    Zudem: Wer sich bei einem „Karrierecenter“ meldet, ist schon in die Falle getappt. Mütter warnen ihre Kinder stets davor, sich von fremden Onkels in dunkle Nischen zerren zu lassen. Meidet solche Ecken. Ruft eure Mütter zu Hilfe.

  7. „This may be madness, yet there is method in it“

    So nimmt der Wahnsinn seinen Lauf und noch vor fünf Jahren hätte ich mit dergleichen nicht vorstellen können/wollen!
    Meine Frau und ich sind nur froh, daß wir nur noch eine geringe ‚Restlaufzeit‘ haben. Für den Fall der Fälle haben wir eine Flasche Sekt kalt liegen und setzen uns dann damit auf den Balkon, um die Nuklearsonne zu genießen …

    1. So geht es uns auch, und langsam sind es wir leid, unsere Restlaufzeit zusätzlich zu gefährden, weil die anderen unter 60-Jährigen dem verbreiteten Hass auf „niedere“ Völker frönen und alles für richtig befinden. Ich habe 1989 meinen Fernstudiumsabschluss riskiert, als ich mich für den Wandel in der DDR aussprach. Wenn die heutige gehirngewaschene Generation Krieg möchte, muss sie ihn bekommen. Es scheint keinen anderen Ausweg mehr zu geben.

  8. Wenn die Jugend nicht will-ich lasse mich für den Volkssturm vormerken.Mit dem Wintermantel einkleiden und ab an
    die Ostfront.Spart in meinem Alter das Begräbnis.Vieleicht Blechorden als Anerkenung ?

    1. auch eine Möglichkeit den Friedhofzwang Gebühren ein Schnippchen zu schlagen…
      muss ich mir merken soweit es mir 84. die Altersdemenz das noch erlaubt…
      ekelhaft diese aufgezwungene Diskussion

  9. Ich sage es erneut. Das wird alles nicht klappen. Wie man hört beantwortet das jugendliche designierte Kanonenfutter die Fragebögen nur sehr spärlich. Die Mädels gar nur zu 4 %.
    Die Vatis und Muttis von BWL Justus und Jura Friedrich werden Wege und Mittel finden ihrer kostbaren und raren Brut den Wehrdienst zu ersparen und die Kevins und Justins werden dem Kreiswehrarzt, sofern überhaupt welche für den Job gefunden werden, was husten.
    An dieser Stelle wird uns die Inkompetenz der „Regierung“ durchaus mal zugute kommen.
    Es ist schon witzig wie ewig Gestrige glauben, daß sie in einem Krieg des 21. Jahrhunderts wieder mit Panzern über irgendwelche Grenzen rollen und daß die Truppenstärke irgendeine Rolle spielt. Ist doch egal ob das 180 T oder 260 T sind, wenn die Teutschen wieder eins auf die Schnauze kriegen.

  10. Wehrdienstverweigerung!

    Es wird massivst in Grundrechte eingegriffen. => Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht.

    Ferner: Wo sind die Frauen? Keine Wehrpflicht für Frauen??? Gleichberechtigung???

  11. Warum sollte ein junger Mann, der das Land verlassen will, irgendjemandem erzählen, dass er länger als 3 Monate dieses Irrenhaus verlassen will? Ab über die Grenze, zusehen, dass man seine Staatsbürgerschaft los wird und gut isses. Je weiter weg, desto besser.

  12. Ich habe den Faschos in der 2 Gewissensprüfung gesagt, das ich, wenn man mich unbedingt zum Mörder machen wolle gern eine Waffe in die Hsnd geben solle. Aber wen und wieviel ich dann erschießen würde ich schon selbst entscheiden. Aber sicherlich nicht Menschen die ich nicht kenne und noch nie gesehen habe ……
    das mit der Mörderausbildung haben sie bei mir aufgegeben.
    Bei Che uns Fidel hätte ich freiwillig mitgemacht, aber für Oetker, Kühne und Würth, für Merz Arbeitgeber und die Strack irgendwas tu ich es nicht.

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