Bundestag

Das Geld der Anderen

537.996 Euro kostet ein Bundestagsabgeordneter den Steuerzahler – pro Jahr. Dazu kommen kostenlose Reisen, üppige Privilegien und ein Politikapparat, der Milliarden verschlingt. Warum ändert sich daran nichts?

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6 Kommentare

  1. Fehlen in der Auflistung nicht noch Positionen?
    – Sitzungsgelder Ausschüsse?
    – Gelder für Fraktionsvorsitzende etc.?

    Passend dazu, diese Denke gibt es vermutlich nicht nur in der Schweiz
    „Arbeitgeber-Boss Müller (aus der Schweiz) kämpft für Hungerlöhne
    „Löhne zum Leben sind nicht Aufgabe der Arbeitgeber. Tieflöhner sollen aufs Sozialamt. Auch bei einem 100-Prozent-Job.“
    Quelle: https://www.workzeitung.ch/2025/06/arbeitgeber-boss-kaempft-fuer-hungerloehne/

  2. Dazu kommen dann mögliche Zusatzeinkünfte, die zwar nicht den Bundeshaushalt belasten, aber wie steht es da mit Steuern? Werden sie angemessen versteuert? Wohl kaum.
    Zudem ist da dann die Bestechlichkeit oder Befangenheit im Gespräch. Ein Bundestagsabgeordneter, der im Aufsichtsrat von Rheinmetall sitzt, wird wohl kaum gegen Aufrüstung stimmen.

  3. „Joana Cotar war von 2017 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages, die letzten Jahre davon partei- und fraktionslos. “

    Und die ersten Jahre davon bei der AfD, ohne die sie nie in den Genuß des Bundestages gekommen wäre. Mut zur Wahrheit, Frau Cotar.

  4. Ergänzend noch dazu die Situation von Abgeordneten nach 8 Jahren Zugehörigkeit zum Bundestag:

    Ehemalige Abgeordnete erhalten für jedes Jahr der Parlamentszugehörigkeit einen Monat lang Übergangsgeld in Höhe der aktuellen Abgeordnetenentschädigung (derzeit 11.833,47 Euro monatlich), maximal jedoch für 18 Monate. Ab dem zweiten Monat werden andere Einkünfte angerechnet.

    Nach 8 Jahren Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag erwerben Abgeordnete einen Pensionsanspruch in Höhe von 20 Prozent der aktuellen Abgeordnetenentschädigung (Diät). Bei einer Diät von derzeit 11.833 Euro entspricht dies einer monatlichen Altersentschädigung von rund 2.366 Euro (vor Steuern). Nach nur acht Jahren Amtszeit liegt ihr Rentenanspruch bereits über dem Durchschnitt.

    Des Weiteren: Bundestagsabgeordnete zahlen keine eigenen Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse oder eine andere Altersvorsorge ein. Die Pension wird direkt aus dem Bundeshaushalt (Steuermitteln) finanziert.

    1. Jaja, das Geld der anderen halt. Cotar hat super abgefettet und hat, als sie ihr Schäfchen im Trockenen hatte, ihre Partei und ihre Wähler verraten. Cotar ist genau das, was sie hier anprangert.

  5. Vielleicht reden wir „zu -recht“ nicht über die Kosten …

    … weil die direkten Kosten des Bundestages einfach volkswirtschaftlich gesehen völlig egal sind.

    Unser BIP ist so ca. 5000,- Milliarden Euro groß der Bundeshaushalt ca. 500 Milliarden Euro.

    Entschiedent ist was ganz anderes:

    wie gut werden wir regiert — und wir viel Schaden richtet der Einfluss von Interessegruppen an ?

    Die letztlich durch „legale-Koruption“ durchgesetzte „Riester-Rente“ hat die Bürger mehr gekostet als der Bundesttag.

    Wir brauchen extrem harte „Anti-Koruptions-Gesetzte“ und ein totalverbot jeder Lobbyarbeit
    — und dafür können wir unseren Politkert noch 2 mal oder 3 mal mehr Zahlen.

    Wir brauchen „funktionierende“ Poltik keine „Verrückten“ die mit z.B. einer „Scharze-Null-Idologie“ das ganze Land herunterwirtschaften.

    Das sind unsere Probleme.

    Unserer Probleme sind nicht die „Überbezahltung“ der Poltiker sondern deren „Unterqualifikation“, also das wir ständig die „Dümsten“ und die „Verantowrtungslosesten“ in den Bundestag wählen,

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