
Ukraine: „Wir haben genügend Personal, um noch zehn Jahre und sogar länger weiterzukämpfen“
Nur noch 22-25 Millionen sollen in den von Kiew kontrollierten Gebieten leben, die Zahl der alten Menschen steigt drastisch an, die jüngeren Männer kämpfen und sterben an der Front, haben sich versteckt oder sich ins Ausland abgesetzt. Zurück will nur ein Teil. Manche sagen, die Ukraine benötige Millionen von Migranten.

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Und wieder ein NATO-Kampfbegriff!
„Full Scale Invasion“. Von deutschen Medien und Kriegspolitikern auch als „Vollinvasion“ bezeichnet. Geht schon seit einiger Zeit in den Sprachgebrauch ein.
Setzt aber voraus, daß es vorher eine russische Teil-Invasion gegeben haben müßte, die es aber nicht gab. Die gibt es nur in der NATO-Propaganda, in der man die mehreren Referenden der Krim-Bevölkerung zur Zugehörigkeit/Nichtzugehörigkeit der Halbinsel zu Russland bzw. der Ukraine einfach ignoriert. Zuletzt das entscheidende im Jahr 2014 ignoriert, und stattdessen von einer „gewaltsamen Annexion“ spricht. Daß niemand auf der Krim böse ist über diese „Annexion“ weiß man im Westen genau! Die haben nämlich ihrerseits die (tatsächlich militärische!) Annexion der Krim durch die Ukraine 1995 nicht vergessen:
https://www.infosperber.ch/politik/welt/die-so-andere-geschichte-der-halbinsel-krim/
Was die Krimbewohner möchten ist völlig unwichtig. Die Ukraine will Sewastopol für ihre Herrchen sichern damit der Putin™ nicht mehr das schwarze Meer kontrolliert. Das möchte der Kreml natürlich nicht. Es war sowieso ein historischer Unfall, daß der größte Kriegshafen der Flottte nicht auf russischem Gebiet lag. Es spielt dem Kreml natürlich in die Hände, daß die Bevölkerung der Krim nie so recht glücklich mit der Schenkung an die Ukraine war.
Zitat:
„Daß niemand auf der Krim böse ist über diese „Annexion“ weiß man im Westen genau!“
Na, das ist doch ganz einfach. Auf der Krim und im Donbas hat es VOR den Referenden einen millionenfachen Bevölkerungsaustausch gegeben, der so heimlich ablief, dass es nur unsere hiesigen Propagandatröten mitbekommen haben.
Danke für den Link. Das ist die beste Zusammenstellung der Abläufe um die Krim, die ich bislang gesehen habe.
Diesmal nur ein „kurzer“ Kommentar: Der „Endsieg“ des „Wertewestens“ in der Ukraine ist nah. Es kann allerdings noch ein paar Jahre, ein paar Millionen Tote und Verwundete und viele Milliarden Euro kosten.
Was sagen die Manager und Aktionäre der Rüstungsindustrie und die Hersteller von Rollstühlen und Prothesen dazu? Die Manager und Aktionäre der Rüstungsindustrie und die Hersteller von Rollstühlen, Arm- und Beinprothesen sind begeistert.
Zitat:
„Was sagen die Manager und Aktionäre der Rüstungsindustrie und die Hersteller von Rollstühlen und Prothesen dazu?“
Wie bemerkte schon Volker Pispers so treffend: „WIr haben das KnowHow für Bein ab und Bein dran.“
„Um den Arbeitskräftemangel zu beheben, will Kiew mehr Afrikaner als Arbeitsmigranten anwerben, sagte der Leiter des Präsidialamtes, Kirill Budanov. Der Sicherheitsdienst der Ukraine und das Außenministerium seien beauftragt worden, die Liste der „Migrationsrisikoländer“ zu überprüfen, um diesen Plan umzusetzen. Die Liste legt die Regeln für die Einreise und Legalisierung von Ausländern fest. Für Arbeitsmigranten dürfte die Ukraine eher ein Durchgangsland sein als ein Ziel mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von rund 650 US-Dollar.“
Ein sehr kluger Plan, ich wünsche gutes Gelingen! Das garantiert in kürzester Zeit full scale Anschluß an Westeuropa.
So, so – mach Sachen: „„Wir haben genügend Personal, um noch zehn Jahre und sogar länger weiterzukämpfen“ …
Angekommen beim Absatz „Land von Witwen und Waisen“ und beim ersten Satz mit „Die Bevölkerung könnte sich mithin halbiert haben, die Geburtenrate sinkt weiter, die Fruchtbarkeit der Männer und Frauen scheint abzunehmen, während die Zahl der Toten weiter steigt“ kam mir mein gestriges Kopfschütteln bei der Lektüre eines Artikels auf dem eNTenkanal wieder in den Sinn. Nicht im Ukro-Liveticker wie sonst üblich, nein. Weit abgekegen „auf hinteren Rängen“ zwar aber mit einer aufrützelnden Überschrift.
In seinem heutigen Ukraine-Artikel vermeldet Roetzer Erschreckendes „Ukraine werde zum Land von Witwen und Waisen, meldete CNN. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer im Land sank von 65,2 Jahren vor dem Krieg auf 57,3 Jahre im Jahr 2024. Bei Frauen sank dieser Wert von 74,4 auf 70,9 Jahre. Die Zahl der alten Menschen steigt drastisch an.
Dass da der gestrige ntv-Artikelt im Abschnitt Politik wunderbar bzw. erschröcklich passt, wer würde das bezweifeln:
Deutscher Arzt hilft in der Ukraine – „Manchmal steht man fassungslos davor“
Fassungslos davor? Schon das Einstiegsbild klärt auf: Krankenzimmer, die Wand gut geschmückt und vorbereitet mit Schmetterlingen, in Landesfarben blaugelb. Im Bett ein hochbetagtes Mütterchen mit Kopftuch, ein mitleiderregendes Gesichtsprofil (wie ich es nur aus der Leichenbeschau her kenne). Davor vier Männer, der linke davon ohne Maske – zufrieden lächelnd. Daneben drei Weitere, alles Brillenträger – schön mit FFP2 und Plastik-Handschuhen bestückt.
Bildunterschrift: „Viele haben gar nicht das Geld zu fliehen“, sagt der deutsche Arzt Matthias Werner über seine Patienten in Cherson“.
Die erschütternden ersten Zeilen: „Medizin unter der Erde, Drohnen über der Stadt und Menschen, die trotzdem bleiben: Der Freiburger Arzt Matthias Werner kommt aus seinem zwölften Einsatz in der ukrainischen Frontstadt Cherson….Absatz…Freitagmittag, irgendwo zwischen Ternopil und Lwiw. An einer Tankstelle mitten im Nichtssteht ein Auto im Leerlauf, der Himmel ist grau. Drinnen warten drei Menschen auf die Weiterfahrt nach Deutschland. Einer von ihnen ist Matthias Werner, 62 Jahre alt, Allgemeinarzt aus Kirchzarten bei Freiburg. Nur wenige Stunden zuvor war er noch in Cherson im Einsatz, im Süden der Ukraine, nur wenige Kilometer von der Front entfernt.Jetzt ist er am Telefon, erschöpft, aber gesprächig. Es war bereits seine zwölfte Reise, sagt er. Zwölfmal Ukraine, zwölfmal Krieg, zwölfmal zurück in eine Welt, in der medizinische
Versorgung oft nur noch improvisiert funktioniert.’…“
Nun, die Umstände und die Bedrängungen vor Ort, die sind wahrlich wenig kommod, weder für die meist alten Patienten (von Verwundeten – so nahe an der Front – wird nichts berichtet, der Verf.) noch für das wohl extra eingeflogene deutsche medizinische Personal. Bunker, Drohnen, Dauerbeschuss. Eingeflogen? Warum ich das mutmaße? Nun, auf der website vom Doktor wird verlautbart „“Liebe Patienten, die Praxis bleibt vom Montag, den 04.05.2026 bis
einschließlich Freitag, den 08.05.2026 geschlossen.“ Ohne einen Flieger – von wem auch immer gestellt – dürfte wohl kaum viel Zeit für Patientenbetreuung über geblieben sein.
So geht Tränenmelker-Propaganda! Einen Tropfen auf einen heißen Stein und hinterher schön aufblasen, koste es was wolle. Die im Artikel geschilderten Patientenkontakte mit den jeweiligen Diagnosen und Problemen (viel zu teure, oft auch fehlende Medikamente) bei Minirenten wie die einer anderen alten Frau (Überschrift: Eine alte Frau und ein Moment, der hängenbleibt) – bis auf die Rentenhöhe bestimmt für den Dr. zuhause auch nicht viel anders. Immerhin, der Einsatz ist schon löblich. Nicht dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen sich der der Männer nähert.
Komme man mir jetzt bitte nicht mit mangelnder Empathie. Das Individuum hat zu leiden! Wenn es dann noch heißt „Je länger Werner erzählt, desto klarer wird, wie brüchig das medizinische System geworden ist. „Die Krankenhäuser laufen auf Sparflamme“, sagt er. Ärzte seien gegangen, Operationen würden verschoben, vieles sei nur noch Notbetrieb. Und oft scheitere Hilfe nicht an Wissen oder Willen, sondern am Geld.“ Na, auf diesem steinigen Weg sind wir in dem Land , in dem alle mal gut&gerne lebten in der Zwischenzeit auch bald angekommen sein wenn nicht .… Und wenn unsere kriegsgeilen Russenhasser – gewählt oder nicht – so weiter machen, dann … Nur ob der Russe uns Drohnen schicken würde steht zu bezweifeln an. Da dürfte eher die Sequenz mit Königstiger Sherkan und der Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch auf YouTube passende Hinweise zu Weiterungen liefern.
Die ukrainische Wirtschaft benötigt Investitionen, um dann eventuell Arbeitskräfte anzuwerben.
Das schafft die EU, sie nimmt ihre eigene Bevölkerung aus, investiert in der Ukraine, welch ein wahrer Kapitalismus wird umgesetzt?
Die Afrikaner stehen gewiss schon schlange an, um in die beste Ukraine aller Zeiten zu gelangen.
Seit Jahren baut Russland seine Beziehungen zur AU aus, bietet alles mögliche an von Bildung, Kultur, Rohstoffen etcppff, da bin ich gespannt wer hier das rennen um Arbeitskräfte gewinnt.