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Selenskij: Ukraine hat „offiziell“ nichts mit den Anschlägen auf die Nord Stream-Pipelines zu tun

Nach Festnahme von Wolodymyr Schurawlew, der von der Bundesanwaltschaft verdächtigt wird, lässt Selenskij offen, ob die Ukraine inoffiziell für die Anschläge verantwortlich sein könnte. Die Bundesanwaltschaft spricht von "staatlichen Stellen", benennt sie aber nicht, auch nicht die mutmaßlichen Verantwortlichen.

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6 Kommentare

  1. Zum Beispiel hat der damalige US-Außenminister Antony Blinken ausdrücklich gesagt, dass die Sabotage von Pipelines, die russisches Gas nach Deutschland liefern, eine „enorme Chance“ bietet, die Abhängigkeit Europas von russischer Energie zu beenden. In einer vom Pentagon in Auftrag gegebenen Studie der RAND Corporation aus dem Jahr 2019, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Russland überfordert und geschwächt werden kann, heißt es ausdrücklich, dass die USA von einem Stopp von Nord Stream 2 profitieren würden.

    Es gibt auch die Tatsache, dass sowohl Präsident Biden als auch seine Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten Victoria Nuland ausdrücklich sagten, dass Nord Stream 2 gestoppt werden würde, wenn Russland in die Ukraine einmarschiert.

    Alles andere ist Wischi-Waschi! Jeder mit halbwegs klarem Blick, der weiß schon recht genau, wo die entsprechenden Akteure zu finden sind. Seymour Hersch war/ist da schon auf dem richtigen Pfad.

    Aber alles klar, wenn Sie glauben, dass die Vereinigten Staaten für diesen Anschlag verantwortlich sein könnten, da sind Sie halt ein verrückter Verschwörungstheoretiker.

  2. Können Sie meinen Kommentar posten?

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Über den Völkermord sprechen.

  3. Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Sonntag, der 23.08.2026):
    Die Siedler zünden in Usarin, südlich von Nablus, eine Hütte und ein Kraftfahrzeug an und sprühen rassistische Rede an die Wände. Die Siedler entwurzeln in Al-Maniya, östlich von Betlehem die Olivenbäume und Weinreeben (das Land gehört einem Palästinenser). Der Bürgermeister sagt, dass im Betlehem-Gouvernorat die Angriffe auf das Eigentum, das Land und die landwirtschaftlichen Produkte die geerntet werden, stark zugenommen haben. Nach Zählungen wurden im Juli die Palästinenser 798 mal angegriffen (Wall and Settlement Resistance Commission). Das Militär begibt sich nach Qalqilya, Ya’bad, Illar und Beita. Das Militär nimmt in Al-Mughayyir, aus einem Kraftfahrzeug auf der Strasse, mindestens einen Palästinenser fest (und wirft später Tränengas und lässt die Palästinenser nicht in die Ortschaft rein). Das Militär entwurzelt in Jalboun, östlich von Jenin die Olivenbäume. Das Militär schiesst östlich von Ramallah auf einen Palästinenser (liegt blutend auf der Strasse). Die Siedler begen sich nach Far’ata und verbrennen in Burqa, östlich von Ramallah ein Zelt mit Schaf-Futter und Geräten. Die Siedler beschädigen in der Nähe von Betlehem die Bewässerungsanlage die sich auf dem Bauernhof eines Palästinensers befindet. Die Siedler lassen in Kafr Malek, nordöstlich von Ramallah die Schafe rumlaufen um die Gegend für sich zu beanspruchen. Die Siedler stehlen südlich von Hebron einen Esel und schleifen das Tier auf den Hufen mit einem Kraftfahrzeug hinterher (Samstag, Tierquälerei).
    Das Militär hat die Schliessungen des Tulkarm, Nur-Shams- (bis 30.September) und Jenin-Flüchtlingslagers verlängert (bis 20.August). Es wurden seit Januar 2025 mehr als 34.000 Palästinenser aus ihren Zuhause vertrieben und Wohngebäude zerstört um die Strassen für das Militär zu verbreitern (es gab Palästinenser die sind ohne Genehmigung zurück und deren Zuhause bzw. Inneneinrichtung wurde auch zerstört).
    Das Militär erschiesst Islam Ahmad Ajjouri, 14 Jahre im Askar Al-Jadid-Flüchtlingslager, östlich von Nablus. “Er wollte nur seine Grundbedürfnisse befriedigt haben.[…] Islams Träume und Ziele waren bescheiden. Sein Ziel war es einfach, ein bisschen mehr zu bekommen oder ein bisschen mehr von dem zu haben, was er brauchte.[…] ” (sein Onkel auf der Beerdigung, sagt auch dass die Besatzer keine Palästinenser auf dem Land wollen).

    Ich muss noch sagen dass der 24.07. ein ereignisreicher Tag gewesen ist. Es hat sich Farouk Adnan Ali Ramadan eine Waffe angeignet und mindestens einen Siedler und einen Militär-Angehörigen erschossen (in Tel, südwestlich von Nablus). Darunter war ein Siedler, der immer in den Nachrichten gezeigt wurde und manchmal in einem Posting auftaucht, wie er einen Palästinenser fortschickt. Der andere war ein Militär. Die Palästinenser wurden so häufig angegriffen, dass einer sich die Bewaffnung des Militär-Angehörigen geschnappt und beide erschossen hat (während des Kriegsverbrechens der Vertreibung, keine Selbstjustiz aber evtl. Notwehr) [1].

    Zu dem was in Gaza passiert:
    Es wurden bisher bei den Angriffen zwei Menschen getötet (darunter Mohammad Abdul Salam Taha, 4 Jahre) und acht verletzt (darunter ein Kind). Ismail Abu Al-Foul wollte nächste Woche heiraten. Ein Angriff war auf ein Warenlager in Al-Zawaida (Gaza-Mitte), einer auf das Al-Nuseirat-Flüchtlingslager, einer auf den nördlichen Teil von Khan Younis. Das Militär schiesst im östlichen Teil von Gaza-Stadt und drei Palästinenser werden verletzt. Es wurden im Juli 389 Kinder mit Unterernährung diagnostiziert. Es werden notwendige Maschinenbauteile und Öl (Schmieröle und andere Utensilien für den Betrieb) nicht reingelassen und Stromgeneratoren in sieben UNRWA-Notfallunterkünften sind nicht in Betrieb (ebenfalls nicht Wasser- und Mülltransporter und andere wichtige Geräte). Die humanitären Berichte der Vereinen Nationen lesen sich wie Tätigkeitsberichte in denen nicht steht was genau fehlt und was alles nicht stimmt. Eine Verschlechterung um Schuldzuweisungen nicht zuzuarbeiten, schliesslich hat der Sicherheitsrat einen Völkermord nicht verhindert. Die Länder tun sich äussern/verurteilen aber dies nur um die eigenen Bevölkerungen ruhig zu halten [2].
    Das Militär tötet Ahmed Ramzi Ahmed, 15 Jahre bei einer Bombardierung (Samstag).
    Die Leiche von Lulu Akram Mahmoud Harz, 23 Jahre wird nach 975 Tagen aus den Trümmern geholt. Die Überreste der Verstorbenen werden nach und nach geborgen, beerdigt und zu der Anzahl der Toten im Völkermord dazugerechnet. Es ist so, dass das Militär in der gelben Zone die Trümmer mit Verstorbenen von privaten Unternehmen entfernen lässt (diese Überreste fehlen dann bei den Toten, es wurden auch auf mindestens zwei Friedhofsgeländen die Militärstützpunkte gebaut). Seit dem Waffenstillstand im Oktober letzten Jahres wurden mehr als 1.286 Palästinenser getötet, 813 Getötete aus den Trümmern geholt und 4.257 Palästinenser verletzt (mehr als 8.500 Tote vermutet man noch unter den Trümmern und in den Strassen). Es wurden bisher mehr als 73.420 Palästinenser ermordet und 174.369 Palästinenser verletzt.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Über den Völkermord sprechen.

    [1] Es wurden Farouk Ramadan und andere Palästinenser erschossen und sein Zuhause wurde zerstört (mehrere Vehikel mit Sprengstoff beladen wurden explodiert).
    [2] So ist eine aktuelle Meldung dass die Niederlande sich aus Eurovision zurückziehen (wie bereits Island, Irland, Slowenien und Spanien). Anstatt für einen Boykott und die Beteiligung von Palästina an dem Wettbewerb einzustehen. Es haben in dem Land gegen den Völkermord bis zu 200.000 Menschen demonstriert aber diese regelmässigen Demonstrationen finden nicht mehr statt und wurden im Sommer letzten Jahres wegen Urlaub abgesagt.
    [3] Montag: Es ist der Geburtstag von Yasser Arafat (24.08.1929 – 11.11.2004). Es wird im Al-Sheikh Radwan-Viertel in Gaza-Stadt eine Entsalzungsanlage zerbombt. Es gibt wegen der schlechten Wasserqualität schon Erkrankungen und Fehlgeburten. Das Militär erschiesst nördlich von Khan Younis Amal Nash’at Abu Khater, 10 Jahre.

    1. Wieso wird dieser Scheiß immer noch durchgestellt? OT, was soll das Theater mit dem „neuen Forum“, wenn dann diese Mißbraucher freies Spiel haben?

      1. Weil es kein »substanzieller Scheiß« ist. Die meisten halten es allerdings für den falschen Ort.
        Aber eigentlich ist es unverständlich, warum etwas als belästigend empfunden wird, das so leicht aktiv übersehen werden kann, ohne Spuren zu hinterlassen.

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