Ramallah

»Die Palästinenser sind sich der wachsenden Anzahl an Deutschen bewusst, die Palästina unterstützen«

Wie steht es um die Zukunft Palästinas? Der im Westjordanland lebende, palästinensische Anwalt und Menschenrechtsaktivist Raja Shehadeh ist weiterhin der Meinung, dass nur eine Zwei-Staaten-Lösung zu einem langfristigen und stabilen Frieden im Nahen Osten führen kann.

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Ein Kommentar

  1. Das Thema „Nahost“ ist einfach nur trostlos und hoffnungslos.
    Da sind alle verrückt: Die aktuelle israelische Politik ist schlecht, aber die palästinensische Politik war und ist deswegen kein bisschen besser, eher noch schlechter.
    Für meine Begriffe eine Zeitverschwendung, hierüber zu schreiben.

    Gleichzeitig sehe ich aber auch die Palästina-Begeisterung von Teilen der deutschen Linken mit sehr großem Argwohn.
    Wozu sich da einmischen bzw. sich instrumentalisieren lassen?

    Hinzu kommt, dass es bei dieser Palästina-Begeisterung von Teilen der deutschen Linken wenig erfreuliche und sehr durchsichtige Nebenaspekte gibt:
    1. Die Linkspartei schielt doch bloß auf neue Wähler bzw. auf die Festigung ihrer neuen arabischen Klientel und greift daher die Einstellungen, Ziele und Emotionen dieser Klientel auf. (Der gestrige Wahlerfolg der Linkspartei in Berlin mit dem Besuch des arabischen Klanchefs Remmo auf einer Wahlparty als aktuellstes Beispiel! Sog. „Migrantifa“-Grüppchen als zweites Beispiel.)

    2. Für die hiesige arabische bzw. palästinensische Community ist die Linkspartei wiederum bloß ein nützliches Mittel, ein Hebel, um antiisraelische Positionen und auch islamistisches Denken in der deutschen Politik zu etablieren.

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