Wenn der Staat tötet – oder: Warum die Todesstrafe ein Justizmord ist

„Du sollst nicht töten!“ Gegen dieses Gebot zu verstoßen, gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist die Tötung legitimiert. Ein Grundwiderspruch, der besteht, solange es die Todesstrafe gibt.

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2 Kommentare

  1. Das passt wieder einmal großartig zu den USA!
    Man denkt über die Abschaffung der Todesstrafe aus FINANZIELLEN Gründen nach!
    Gods own Country!

  2. Ich lehne die Todesstrafe ab, weil es immer die Möglichkeit des Justizirrtums gibt, wie schon genügend Fälle gezeigt haben.

    Gleichzeitig fällt es mir schwer mich damit abzufinden, dass es Verbrechen gibt, die so furchtbar sind, dass wir Menschen weder eine Strafe, noch eine Sühne und noch weniger eine explizit gerechte Ahndung dafür haben. Das ist dann der Moment, in dem man sich die Existenz einer Hölle in ihrer schlimmsten Form wünscht.

    Dieses Thema lässt einen hilflos zurück.

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