US-Regierung überlegt weitere Atomwaffen nach Europa im Rahmen der nuklearen Teilhabe zu verlegen

Die Erweiterung der Nuklearen Teilhabe könnte eine Kompensation für den geplanten größeren Truppenabzug aus Europa sein und dürfte gleichzeitig dazu dienen, der französischen Initiative eines europäischen Atomabwehrschildes den Boden abzugraben, um die Kontrolle zu behalten.

mehr lesen

2 Kommentare

  1. „Allerdings wäre die Frage, ob der relativ kleine französische Atomschirm wirklich vor einem Angriff von hochbewaffneten Ländern wie Russland oder die USA schützen könnte bzw. ob Paris die Vernichtung des Landes aufs Spiel setzen würde, wenn ein europäischer Bündnispartner angegriffen wird.“

    Weder ein kleiner, noch ein grosser ‚Atomschirm‘ schützt vor irgendwas. Vielmehr ziehen im Konfliktfall seine Stationierungsorte gegnerische Angriffe geradezu magisch an. Die Lösung liegt im Verzicht auf jegliches Angriffspotential, auch desjenigen Anteils, der sich als Verteidigung tarnt. Wer keine militärische Angriffsmittel hat, wird nicht als Gefahr wahrgenommen, schon dass reduziert die Gefahr eines militärischen Angriffs massiv. Jeder Staat hat neben militärischen andersgeartete Angriffsmittel, heutige Staaten sind stark verflochten, alle sind auf gutwillige Zusammenarbeit angewiesen. Das macht Erpressungsversuche nicht unmöglich, aber erschwert sie.

    Längerfristig sollte die Abschaffung des Konzepts Nationalstaat erfolgen, die Welt kann sich ebensogut in Regionen strukturieren mit möglichst vergleichbarer Grösse und Bevölkerungszahl. In einer post-nationalstaatlichen Welt würden sich Regionen je nach Aufgabe von Fall zu Fall in unterschiedlichen Verbänden zusammenschliessen, vom Zweier-Verein bis zur weltumspannenden Organisation. Wahnvorstellungen wie Atomschirme würden als solche erkannt und belächelt.

  2. Natürlich wollen das die USA.
    Den Stellvertreterkrieg mit Russland auf die EU eskalieren inklusive Atomwaffen.

    Wir werden auch noch eine weitere
    Distanzierung sehen, vielleicht die Auflösung
    der NATO. Damit versucht man wenig
    glaubhaft, russischen Atomwaffen aus
    dem Wege zu gehen…

    Gleichzeitig rühmt sich Palantir offen, die
    komplette Infrastruktur für ukrainische
    Deepstrikes auf Moskau zu liefern.

    Na dann. Wohl bekomm’s!

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen