Was tun, wenn ein Signal einer extraterrestrischen Intelligenz empfangen wird?

Umstritten ist bei SETI-Forschern, ob auf ein Signal einer außerirdischen Intelligenz geantwortet werden soll Die Internationale Akademie für Weltraumfahrt (IAA) hat die Protokolle überarbeitet und fordert, dass erst nach Einbeziehung der Vereinten Nationen als Vertreter der Menschheit eine Entscheidung getroffen werden soll.

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9 Kommentare

  1. Auf keinen Fall sollten wir antworten. Wir sollten im dunklen Wald schön brav den Ball flach halten. Dann bleibt uns vielleicht mehr Zeit uns selbst zu vernichten. Die Menschheit ist durchaus in der Lage sich selbst auszulöschen, unsere Politiker haben das längst in Arbeit. Auf keinen Fall benötigen wir dazu eine außerterrestrische überlegene Intelligenz die uns das vorzeitig abnimmt.

    1. Man stelle sich vor, wir verraten unseren Standpunkt an eine XL-USA, die von einem XL-Trump regiert wird. Nicht auszudenken, wie schnell wir – die Menschheit – im Krieg mit den Vögeln wären.

      Ich glaube allerdings, dass wir das Irrenhaus der Galaxis sind und zwecks Erheiterung schon lange intensiv und klammheimlich beobachtet werden.

    2. Ach, komm, unter der Annahme dass die Relativitätstheorie so gültig ist (und höher entwickelte Lebensformen existieren), macht es keinen Unterschied, ob man nun Antworten würde oder nicht. Das Resultat würde im Prinzip das Gleiche sein, aufgrund der langen Laufzeit bis die Antwort beim Empfänger angekommen sein würde (und der anschließenden Reisezeit der Ausserirdischen zur Erde).

      Einen Unterschied könnte es nur geben, falls die Relativitätstheorie eben nicht so gültig sein sollte, aber dann gibt es wohl trotzdem noch das Problem, dass ein Antwortsignal von der Erde dann doch wohl mit maximal Lichtgeschwindigkeit versendet werden würde… Soll heißen auch dann würde der Menschheit noch genug Zeit bleiben sich selbst zu vernichten, bevor irgendwelche außerirdischen Lebensformen, aufgrund dessen, dass diese ein Antwortsignal von der Erde bekommen haben (und sich daraufhin auf den Weg zur Erde machen), die Erde erreichen würden.

  2. Ausgerechnet die UN… die werden uns sicher an die Aliens verkaufen, wenn sie sich dadurch einen Vorteil versprechen.

  3. Sollten irgendwelche intergallaktische Intelligenzen versehentlich eine Übertragung
    des ESC empfangen, ist ein Versuch der weiteren Kommunikation überflüssig. Auch
    das erscheinen einiger Politiker, speziell aus dem Westen, auf einem Bildschirm in
    einer weit entfernten Galaxie, könnte dazu führen, dass die Erde gleich auf die schwarze
    Liste der „Vereinten Galaxien“ gesetzt wird. Vielleicht sollte man erst einmal Bilder von
    kleinen Kätzchen, Zwergottern oder gar Eseln in die Weiten des Alls schicken, in der Hoffnung,
    dass man sie auch dort als niedlich wahr nimmt. Bei einer Spezies die den Star Treck- Klingonen
    entspricht, wäre natürlich auch das ein Fehler. Den Vereinten Nationen das Spielfeld zu überlassen
    ist aber der größte Unsinn. Die bekommen schon auf ihrem heimischen Terretorium Erde nichts
    gebacken. Von der Erde sind in den vergangenen 120 Jahren ja schon einige „signale“ ins All
    gelangt, die nicht gerade als Empfehlung für einen Besuch anzusehen sind. Spätistens die
    Zündungen der beiden Atombomben sind auch noch in den Weiten des Weltalls zu erkennen
    gewesen. Sollte ein Späh-Ufo eine Runde über Gaza gedreht , oder sich ein ET unter deutsche
    Bahnreisenden gemischt haben und in diesem Chaos verzweifelt sein, wird die Erde nie offiziellen
    Besuch von Fred vom Jupiter bekommen.

  4. Schönes Thema, schade, dass man hier nicht mehr diskutieren kann.

    Höchstwahrscheinlich sind „sie“ längst hier, waren wahrscheinlich nie weg, sehr viel spricht dafür (und Herr Rötzer weiß das auch, wir hatten das schon zu Telepolis-Zeiten diskutiert, mittlerweile sind die Belege nicht mehr zu leugnen, außer man lehnt die Beschäftigung damit komplett ab) aber man kann natürlich auch angestrengt in die andere Richtung schauen um sich noch einige Jahre oder auch nur Monate in der Illusion zu wiegen, wir wären die einzige intelligente Spezies auf dem Planeten und hier „ganz allein“ evolviert. Dabei scheitern wir quasi an allem, noch nichtmal offenen Meinungsaustausch oder Frieden bekommen wir noch hin.

  5. Im Ernst: wenn wir wirklich darauf warten, dass uns eine außerirdische Hochkultur aus diesem selbstverschuldeten Schlamassel erlöst, sind wir als Spezies ohnehin nicht mehr zu retten.
    Vielleicht ist das der eigentliche Witz an diesen ganzen Protokollen: Wir schaffen es nicht mal, eine Pandemie, einen Krieg oder den Klimakollaps vernünftig zu managen – aber die Antwort auf den galaktischen Anruf der Superintelligenzen wollen wir natürlich vorher gründlich in UN‑Ausschüssen klären.
    Falls da draußen jemand mitliest, wird er uns eher als „kontaminierte Zone“ im kosmischen Kataster führen: hübscher Planet, leider von Idioten bewohnt, besser weiträumig umfliegen.

    Und selbst wenn uns jemand sehen sollte: Welcher halbwegs fortgeschrittene Zivilisation tut sich freiwillig ein planetenweites Reality‑TV an, in dem eine Horde pubertierender Primaten mit Atomwaffen, Credit Scores und Social Media herumspielt?
    Im besten Fall stehen wir auf irgendeiner interstellaren Schwarzen Liste mit dem Vermerk: „Vorläufige Quarantäne – Zivilisation stinkt sozial, politisch und ökologisch, Wiedervorlage frühestens in 10 000 Jahren.“

    Kurz gesagt: Wir senden derzeit vor allem ein Signal aus, und das lautet nicht „Hallo, wir sind bereit für den Dialog“, sondern „Bitte nicht stören, wir zerstören uns gerade selbst – und brauchen dafür wirklich keine Hilfe von außen“.

  6. Das ist wie mit der der Milliarde oder den hunderten Milliarden Euros in den Diskussionen über „Superreiche“ oder die Ukraine-„Hilfen“.

    Die NASA-Raumsonde Voyager 1 erreicht im November 2026 eine historische Distanz von etwa einem Lichttag (ca. 26 Milliarden Kilometer) … oh doch schon EIN LICHTTAG, Nein, doch , ohhhh (so um 1970 war Abflug)

    Na bis zum nächsten Stern sind es glaube ich 4 Lichtjahre, dann rechnet mal wie lange Voyager noch bis zum Alpha Centauri fliegt. Also da mal so zum Kaffee vorbei schauen ist wohl eher nicht. Selbst zuwinken (via Radiowellen) wird echt zäh, 8 Jahre auf Antwort warten (4 hin und 4 zurück, Thinking Time nicht mit einberechnet 🙂 ), da ist der Kaffee kalt …

    Ich glaube so um die 13 Mrd. Lichtjahre ist das bekannte Universum groß. Wo wir wieder bei der Milliarde wären.

    Keiner von uns kann sich die Dimensionen des Weltalls vorstellen (genauso wenig, wie das, was mit den Milliarden in der Ukraine passiert oder was die „Superreichen“ mit ihren Milliarden machen)

  7. Außerirdische sollte man auf jeden Fall davon abhalten die Erde zu besuchen. Man könnte sie abschrecken, indem man ihnen die Ergebnisse von Kommunismus und Sozialismus zukommen lässt. Aufnahmen von Maos “ Großen Sprung“, mit ca. 40 Mio Toten, oder Berichte über Massenerschießungen in der Sowjetunion unter Lenin und Stalin, würden sie vermutlich davon abhalten, auf diesem Planeten zu landen. Vielleicht würden sie aber auch neugierig, um zu lernen wie man mit Abweichlern und Konterrevolutionären umgeht. Sollten sie sich nicht davon abhalten lassen zu landen, würde ich als Ziel Cuba angeben, da werden sie geholfen…

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