Handwerker des Todes

3126 Menschen hat Johann Reichhart bis 1945 hingerichtet, darunter die Geschwister Scholl. Auch nach dem Krieg setzt er seine Henkerstätigkeit fort – diesmal im Namen der amerikanischen Militärjustiz. 

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2 Kommentare

  1. was will der Autor damit sagen? Das Henker ein äusserst zweifelhafter Beruf ist, egal unter welchen Bedingungen? Dass der Henkersberuf wenig mit einer humanistischen Einstellung zu tun hat?

    Warum verweist er nicht auf den Volksgerichtshof, der die Geschwister Scholl verurteilte? Stört ihn nicht, das keiner der 570 Richter dieses politischen Strafgerichtes in der BRD jemals verurteilt wurde (im Unterschied zur DDR)? Das keines der zahlreichen Todesurteile jemals gesühnt wurde, die deutsche Justiz ihm Legalität zubilligte, keines seiner zahlreichen menschenverachtenden Urteile jemals verwarf?

    Der Autor scheint sich in die in Deutschland übliche Kultur einzuordnen: Auf die Kleinen treten, vor den Grossen katzbuckeln.

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