Rutte und Selenskij

Vier Jahre Ukraine-Krieg und die Isolation von Jacques Baud

Eskalation nach außen – Repression nach innen.

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10 Kommentare

      1. Ich denke weniger das die meisten von „UNS“ das gut finden würden, was die herrschende Klasse geplant hat, sollten sie es jemals begreifen.

  1. Bis diese EU soweit ist, gibt es diese Ukraine mehr , So wie Wir Sie noch kennen o(

    KanonenUsch …. da wo Sie die Bühne betritt gehen nicht nur die Eintritttgelgelder dann an die Rüstungsindustrie …

  2. Ein wenig Voltaire – einfach um das Kommentar-Niveau anzuheben (und weil es so gut zum Artikel von S. Dagdelen passt):

    In seinem Artikel „Gedankenfreiheit“ von 1765 (Philosophisches Taschenwörterbuch), ein Gespräch zwischen dem Briten Boldmind und einem portugiesischen Dominikaner namens Médroso (=“Angsthase“), bringt es Voltaire so zum Ausdruck:

    Bolmind:…Wir sind in England glücklich, seitdem jeder das Recht genießt, in aller Freiheit seine Meinung zu äußern.
    Médroso: Wir leben in Lissabon auch in aller Ruhe, wo niemand die seine sagen kann.
    Boldmind: Ihr lebt in aller Ruhe, aber ihr seid nicht glücklich; es ist die Ruhe der Galeerensträflinge, die im Takt und in Stille dahinrudern.

    Leider tendiert die Welt im 21. Jahrhundert eher zum Galeerensystem. Die EU Staaten greifen zum Mittel der Zensur, um schon im Ansatz oppositionelle Stimmen zu unterdrücken. Vertreter von Minderheitenpositionen werden abwechselnd als verrückt hingestellt, als rassistisch, antisemitisch, verschwörungstheoretisch bedroht, oder existentiell vernichtet.
    Das bedeutet das Ende der bürgerlichen Gesellschaft.

    1. So ist es. Es handelt sich um geradezu mafiöse Strukturen, die ein ganzes Spinnennetz von Helfershelfern und Profiteuren unterhalten. Die bürgerliche Fassade wird wohl bald ganz fallen.

  3. Wird demnächst ein Österreicher von der EU sanktioniert? *Ironie*

    „[…]Ausland

    Militärexperte: „Je länger der Krieg dauert, umso größer sind Russlands Chancen“

    Der Krieg in der Ukraine wird zunehmend durch Material, Zeit und Ressourcen entschieden. Militäranalyst Markus Reisner analysiert die Lage und die militärischen Perspektiven.

    Der Krieg in der Ukraine ist längst zu einem Abnutzungskrieg geworden. In der ZiB2 war dazu Markus Reisner, Oberst des österreichischen Bundesheeres, zu Gast.

    Er analysierte den Frontverlauf, den Einsatz neuer Technologien und die wachsenden Herausforderungen für die Ukraine.
    Selenskij: Auch USA drängen Ukraine zur Aufgabe des gesamten Donbass

    Hohe Verluste, lange Dauer

    Zu Beginn habe niemand erwartet, „dass die Ukraine diesen Abwehrerfolg tatsächlich erzielen kann“. Möglich geworden sei das durch jahrelange Vorbereitung. Rasch sei aber klar gewesen, „dass es tatsächlich zu einem Abnutzungskrieg kommt, der vor allem durch die Ressourcen entschieden wird“.
    Meinl-Reisinger in der Ukraine: „Wir schauen nicht weg“

    Zu den Verlusten sagte Reisner: „Die Russen haben laut unbestätigten Schätzungen etwas mehr Soldaten verloren, etwa 220.000 Mann.“ In diese Zahlen müssten Gefallene, Vermisste und Verwundete einbezogen werden. Demografisch stehe Russland mit rund 148 Millionen Menschen rund 33 Millionen Ukrainern gegenüber – ein Faktor, der langfristig ins Gewicht falle.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://kurier.at/politik/ausland/zib2-reisner-ukraine-krieg-russland-ukraine/403133472

    Anmerkungen:

    Herr Reisner beschreibt ja die Vorgänge an der ukrainisch-russischen Front sehr akkurat, neutral und genau.

    Nur muss auf Herr Markus Reisner aufpassen, dass die EU ihn nicht sanktioniert wie Jaques Baud – übrigens Herr Reisner erwähnt auch Punkte im österreichischen Mainstream, die in den Alternativmedien längst bekannt sein dürften 😉

    Stichwort:

    „jahrelange Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland…also schon Jahrzehnte vor 2022….in der Ukraine“….

    Wie gesagt der Militärexperte Herr Reisner muss aufpassen, dass er nicht der nächste ist der sanktioniert wird.

    Sarkastische Grüße
    Bernie

  4. Mich würde vielmehr interessieren wie die aktuelle Rechtslage in der causa Baud im Verhältnis zum Eastendverlag aussieht. Der bekannte Magdeburger RT-NDS-OAZ-Autor Florian Warweg schrieb hierzu vor einem Monat:

    >In Folge der Sanktionierung und der damit einhergehenden Rechtsunsicherheit hatte beispielsweise der Westend-Verlag, welcher in Deutschland die Bücher Bauds verlegt, auf Anraten seiner Anwälte sämtliche Bücher des Schweizer Analysten mitten im laufenden Weihnachtsgeschäft vom Markt genommen. Denn vom weiteren Buchverkauf hätte Baud wirtschaftlich profitiert und der Verlag folglich gegen das schon erwähnte „Bereitstellungsverbot“ verstoßen. Seit Anfang Januar bietet der Verlag die Bücher wieder an, muss aber sicherstellen, dass der entsprechende Anteil am Verkauf der Bücher nicht an Baud weitergeleitet wird. Was wiederum aus anderen Gründen den Verlag in rechtlich schwierige Fahrwasser bringt.<

    Den Ausführungen von Warweg entnehme ich, dass jetzt Karsten, Grünhagen und Horn vom Eastendverlag dem alten Schweizer das Fell abziehen.

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