„Billionäre sollte es nicht geben“

Musks obszöner Meilenstein führt zu Forderungen nach einer aggressiven Vermögenssteuer.

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14 Kommentare

  1. Es sollte nicht einen einzigen Millionär geben solange auch nur ein Mensch von HartzIV oder weniger leben muss.
    Keine Herren
    Keine Sklaven

    1. „Es sollte nicht einen einzigen Millionär geben solange auch nur ein Mensch von HartzIV oder weniger leben muss.“

      Hallo @monotoner,

      deutsche Hartzler sind die grössten Gegner der Wiedereinführung der Vermögenssteuer, weil sie sich als künftige Millionäre -aktuell in Warteposition- betrachten und ihre Interessenvetreter aus dem Einheitsparteikartell CDUSPDGrüneAfDLinkeFDP klug vorausschauend wählen, damit ihre künftige Vermögen steuerlich nicht belastet werden.

      1. Deutsche Hartzler gibt es sehr wenige, nur noch ca. 300 000, die mehr als 3 Stunden pro Tag erwerbsfähig sind. Ich kenne einen Hartzler, der als Gebäudereiniger arbeitete und während seiner Reinigungstätigkeit auch schon mal probeweise auf dem Kanzlerstuhl platznahm. Die meisten Hartzler sind wirklich gegen eine Vermögenssteuer, aber für eine gerechtere Einkommenssteuer.

        1. Was ist „gerechte Einkommenssteuer“? Was ist „ungerechte Einkommenssteuer“? Und was ist überhaupt „Gerechtigkeiit“? Das sind die gleichen Sprüche wie „Faire Löhne für gute Arbeit“. Auch da: Was ist „gute Arbeit“ und wann ist der Lohn „fair“ und wann nicht…?

          1. Ja, so in etwa. Eigentlich irrelevant dieses Gemoser. Der Reichtum Weniger ist ja das konzentrierte Vermögen Vieler. Das ganze System basiert auf Raub.

            Steuern. Man will nun netterweise etwas von der Beute zurückhaben.

            Und das werden die auch ganz bestimmt tun, nachdem der Raub schon nicht verhindert wurde. Ich schätze die rüsten auch auf, um bei den „Rückgabeverhandlungen“ in einer vorteilbehafteten Position zu sein.

  2. „Musk, dessen immenses Vermögen größtenteils aus Kursgewinnen besteht, die in den USA erst bei Verkauf der Aktien besteuert werden“, was ist denn daran falsch? Solange Aktien nicht verkauft werden, sind die Kursgewinne virtuell ! Das weiß doch jeder. Erst beim Verkauf entsteht reales Vermögen, auf das man Steuern erheben kann.

    1. @Torwächter

      Wie üblich wieder einer deiner überaus intelligenten Kommentare. Deine Steuern, die in die Ukraine fliessen, sind natürlich auch völlig normal und all‘ die gespendeten Kriegswaffen, die sich bei Drogen-Razien in Spanien wiederfinden, sicherlich auch!

    2. Naja, seit einiger Zeit werden in Deutschland tatsächlich auch fiktive, nicht realisierte Gewinne besteuert. Betrifft vor allem thesaurierende ETFs, kann aber in bestimmten Fällen auch bei nicht thesaurierende Anlageformen greifen, Stichwort: Vorabpauschale. Unser Staat nimmt, wo er kann.

  3. Eine übliche linksliberale Kritik. Das Übel wird an einzelne Personen festgemacht, die sich unmoralisch oder egoistisch verhalten. Der Staat müsste diese unmoralischen Personen nur ordentlich besteuern, dann wäre das Problem gelöst. Das mag ja sogar stimmen. Aber ob der liberale Staat überhaupt die Fähigkeit dazu hat, diese Frage wird unbedingt nicht gestellt. Denn das würde ja am liberalen Selbstverständnis kratzen. Lieber macht man sich etwas vor und belügt sich selbst (und die Gesellschaft). Das schreibt die System-Konformität vor, denn ein Regime-Wechsel wäre das größte anzunehmende Übel. Also lässt man das große Geld weiterhin die Welt regieren.

  4. Das wird allerhöchste Eisenbahn, das man die weiten Mägen dieser sogenannten „Superreichen“ endlich auspumpt!
    Auch Milliardäre oder dreistellige Millionäre sollte es nicht geben!
    Der Kapitalismus an sich impliziert doch, das der Mensch sich der Wirtschaft unterzuordnen hat und zur Verfügungsmasse des Kapitals degradiert wird!
    Wir müssen dahin, dass die „Wirtschaft“ den Menschen zu dienen hat und das Leben der Menschen verbessert und nicht umgekehrt, wie es der Fall ist.
    Solch große Vermögen gehören m.E. nicht nur besteuert, sondern gänzlich enteignet!
    Solange die Situation ist, wie sie ist, brauchen wir von Menschrechten und Bekämpfung des Hungers überhaupt nicht anzufangen, das ist derzeit nur substanzloses Bla,bla!

  5. Die ungerechte Einkommensverteilung kann beseitigt werden, wenn sozialkonservative Regierungen gebildet werden. In Deutschland eine Regierung aus AfD und DieBasis. Bitte klicke auf „Oneironaut“.

  6. Das Problem ist, dass ein einzelner Mensch (oder eine sehr kleine Clique) über die Zukunftsinvestitionen der Menschheit bestimmt. Kriterium ist dabei nicht das Interesse und die Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen, sondern allein die Spekulation auf Vermehrung des eingesetzten Kapitals.
    Die Superreichen mögen sich damit eine Flucht in den Weltraum organisieren wollen, nachdem sie die Erde unbewohnbar gemacht haben.
    Hier befindet sich der Kapitalismus grundsätzlich auf Abwegen, das hat mit Fortschritt oder Entwicklung der Produktivkräfte zum Wohle der Menschheit nichts mehr zu tun.

  7. Diese ganzen größenwahnsinnigen und durchwegs kriminell-skrupellosen Superreichen sind Symptom eines völlig kranken Systems.
    Solange sich die Diskussion darüber erschöpft, ob diese Individuen hoch besteuert werden sollten, ohne das dahinterliegende System ändern zu wollen, wird es keine Verbesserung geben können.

  8. Es bringt nichts, Reichen 90, 100 oder sogar 200 Prozent wegzunehmen, solange man ihnen im Keynesianismus die Geldpresse lässt.

    Keynesianismus bedeutet in der Praxis: immer neue Schulden, immer neue Kreditmengenausweitung, immer neue Nachfrage, immer neue Geldentwertung. Dieses neue Geld landet nicht neutral in der Gesellschaft. Es landet zuerst dort, wo Sicherheiten, Bonität und Kapitalzugang bereits vorhanden sind.

    Unten wird Geld verteilt, aber über Inflation, Mieten, Preise und Lebenshaltungskosten wieder abgepumpt. Oben bleibt die Maschine stehen, die aus Kredit, Vermögenswerten und Bonität neues Vermögen erzeugt.

    Darum löst reine Umverteilung das Problem nicht. Solange der Keynesianismus die Kreditmenge immer weiter ausweitet, produziert er genau die Superreichen immer wieder neu, die er angeblich bekämpfen will.

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