Wir verlassen X: Linke, Grüne und SPD ziehen in die Wohlfühl-Blase ab

Drei Parteien, die sich links verorten, haben gemeinsam erklärt, die Online-Plattform X von Elon Musk zu verlassen. In einer sehr deutschen Aktion geben die drei Parteien viel Reichweite und Diskursmacht auf. Kritiker meinen, dass die Ultrarechte noch gestärkt wird. 

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4 Kommentare

  1. Herr Streck begeht einen leider heutzutage sehr üblichen Kategorienfehler. Er verwechselt bzw. setzt natürliche mit juristischen Personen gleich. 1.Parteien sind juristische Personen. 2. Parteien sind hierarchisch aufgebaut. Da bedeutet, dass in besagten Fällen nicht etwa die gesamte Partei, sondern ein Gremium oder ausgewählte Delegierte diese Entscheidung getroffen haben. Auf jeden Fall waren es nur eine kleine Gruppen. Zum Letzten ist zu sagen, dass Leute die wie der Autor selbst, seit Jahren in ihrer Internetblase sitzen, nicht verstehen, dass nichts von dem was im Netz „geschieht“ einen Einfluß auf die reale Politik hat.

  2. Wenn man nix mehr zu sagen hat, braucht man auch kein Megaphon mehr.

    Davon ab ist der Raum der sozialen Medien schon etwas breiter als X, Mastodon, Bluesky und Facebook. Zur Wählergewinnung braucht man die nicht, TikTok, Youtube, Insta, Snapchat – schon mal gehört?

    Und als Debattenraum sind diese Plattformen ohnehin ungeeignet. Kann jemand mal ein gegenteiliges Beispiel beibringen? Danke.
    Ab davon wollen die Verlassenden keine Debatten führen, sondern Wahrheiten verkünden. Ihre einzig wahren Wahrheiten. Neben meiner Wahrheit sollst Du keine andere haben.

  3. Ich nutze nur Youtube und das Web, weswegen ich gerade auch hier lese, bei Zeitungen etc.
    Facebook, Twitter, Instagram, Tiktok usw. nutze ich nicht, habe ich nie genutzt und werde ich auch nie. Soviel Zeit habe ich nicht.
    Bzgl. Twitter und Nutzung durch Parteien denke ich, dass die das maximal zur Verlinkung auf Inhalte ihrer Websites nutzen sollten. Dann können die dort nen Diskussionsforum drunterhängen und gut is. Private kommerzielle Platttformen sind für Diskussionen und freie Meinungsäußerung quasi per Definition ungeeignet. Da findet auch mittlerweile so ne Art Wettbewerb bzgl. Reichweite statt…wofür?

  4. Die drei, von den zwei ja so gar nichts mehr mit links am Hut haben und die dritte fast nichts mehr, simulieren nur noch Politik. Sie werden immer irrelevanter. Sie beweisen mit dem Schritt gerade, wie unfähig sie sind. Interessante Betrachtung jedenfalls. Danke.

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