Flagge Schweiz vor Panorama

Die Schweiz und das Atomwaffenverbot: Europas sicherheitspolitischer Stresstest

Die Schweizer Initiative zum UN-Atomwaffenverbot wird zum Stresstest für Europas Sicherheitsordnung – und stellt die Grundsatzfrage, ob Abschreckung alternativlos ist oder normative Eigenständigkeit auch in Zeiten geopolitischer Eskalation möglich bleibt.

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4 Kommentare

  1. Die Schweiz sollte sich eine Atombombe zulegen, die sie mit Hyper Schall dem ersten Angreifer ins Zentrum schickt. Der auslösende Moment muss klar definiert sein und die Drohung ernst gemeint.
    Alles andere ist Makulatur.

  2. Selten einen Artikel gelesen der sich so sehr ziert seine Meinung zu sagen. Man liest und fragt sich danach, was genau will uns die Autorin sagen. Das ist mir bis zum Schluß ein Rätsel geblieben.

    > Neutralität neu denken

    Da gibts nichts neu zu denken. Es gibt Neutralität oder keine. Finnland ist der NATO beigetreten und hat damit seine Neutralität aufgegeben. Mit Konsequenzen die den meisten Finnen erst noch klar werden wird.

    Ob die Schweiz dem „Vertrag über das Verbot von Kernwaffen“ beitritt, berührt nicht die Neutralität. Zumindest findet sich bei der Definition von Neutralität nichts dazu. Was die Schweiz da macht, muss sie selbst wissen.

    Der „Vertrag über das Verbot von Kernwaffen“ ist aus meiner Sicht eh nicht das Papier wert auf dem er steht. Da er nichts verhindert oder verbessert. Wir haben Länder die haben illegal Atomwaffen erworben, das kümmert aber keinen, es sei denn das ist das falsche Land wie Nordkorea. Das wird deswegen mit Sanktionen überzogen, alle anderen Länder aber nicht. Das Wort illegal ist in dem Zusammenhang auch schon Unsinn.

    Man muss leider sagen, ohne Kernwaffen bist du Opfer, da wird man schonmal einfach so angegriffen, wie man aktuell sieht. Von Ländern die meinen sie hätten das „Recht“ Kernwaffen zu besitzen.

    > Für Deutschland wäre das besonders relevant. Die Bundesregierung bewegt sich zwischen Bündnisverpflichtungen und einer gesellschaftlich tief verankerten Skepsis gegenüber Atomwaffen.

    Es gibt keine Bündnisverpflichtungen was Kernwaffen betrifft. Das ist reines Polittheater, von Leuten die meinen Deutschland müsste wieder in der Welt den großen Max spielen. Diese Idee sollte man nicht noch unterstützen, indem man daraus eine „Bündnisverpflichtung“ macht.

  3. Die Schweiz war schon immer der Störenfried. Durfte da nicht ein Daniele Ganser den Stay Bahind Skandal öffentlich machen? Sogar als Doktorarbeit. Nur, weil die Schweiz nicht in der NATO ist. In einem NATO-Kand hätte man das unterbunden.
    Und da sind noch mehr NATO-Kritiker. Etwa dieser Jaques Baud. Das ist kein Zufall, dass der Schweizer ist. Ansonsten hätte man ihn politisch neutralisiert.
    Nun sollte das die Schweizer einschüchtern. Hat nicht geklappt, sie haben für den Atomwaffensperrvertrag gestimmt. Gratulation und danke!

    Hopp Schwyz!

  4. Dabei ist die Schweiz das einzige deutschsprachige Land was Atomwaffen bauen und besitzen darf!

    Die beiden anderen Länder sind aufgrund von üblen Geschichten in der Vergangenheit für immer davon Ausgeschlossen.

    Oder?

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