Atomdekret in Frankreich: Erneuerbare für AKW-Laufzeitverlängerung ausgebremst

Gebaut werden sollen sechs neue Atomkraftwerke, die aber vor 2038 sicher keinen Strom liefern. Und das ist angesichts von EPR-Desastern eine optimistische Prognose. Im Hintergrund steht die Atombombe.

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12 Kommentare

    1. Die AKWs wird Frankreich eh nicht finanzieren können; es sei denn, die Deutschen nehmen „solidarischerweise“ weitere „Sondervermögen“ auf, weil sie von „nuklearer Teilhabe“ träumen… 😉

    2. @motonomer
      Doch wohl in Niger, wie bisher auch, oder nicht?
      Der Preis mag sich geändert haben. Aber eine andere Verwendung als Verkauf hat man dort bislang ja nicht.
      Man könnte freilich auf die Idee kommen, eigene Atomkraftwerke zu bauen; aber ohne Unterstützung von beispielsweise Russland kann ich mir das nicht vorstellen.

  1. “ Könnte man nicht hohe Ausgaben in zivilen Projekten verstecken, wäre das militärische Atomprogramm noch viel teurer. “

    Lustiger Satz.

    und nun ist das Programm günstig oder billig ?

  2. Was der kleine Napoleonverschnitt und seine Besitzer wollen, ist das Eine. Die Fähigkeit, das auch umzusetzen, das Andere. Und da sieht’s schlecht westlich des Rheins aus. Ein Land, dessen Regierung keinen regulären Staatshaushalt aufstellen kann, das keinen soliden Schuldendienst für seine überbordenden Schulden zustande bringt, hat weder das Geld noch die Industrie, um sein Atomprogramm in die Realität umzusetzen. Und Deutschland wird auch nicht helfen. Mit dem liegt der Kleine Napoleon über Kreuz, wegen der Führungsrolle in Europa.
    Dazu kommt noch, das sein Boss, der französische Rothschild, von ihm fordert, gemeinsam mit dem Völkermordregime und den Amis Krieg gegen den Iran zu führen. Scheint wohl so zu sein, das der Kriegsplan doch nicht so funktioniert, wie gedacht. Die Zionisten können zwar wehrlose Frauen und Kinder abschlachten. Mit einem ernsthaften Gegner sind sie überfordert.
    Das kostet zusätzliche Ressourcen, die auch noch beim Krieg gegen Russland fehlen…..Die Decke ist eben zu kurz!

  3. Die Wahrscheinlichkeit, daß es i. den nächsten 3 Jahren zu einem Supergau in Frankreich kommt ist >50%.
    Damit muss sich dann Le PEN rumschlagen.

    mobiles Inselsolar, kleine und mittlere Windanlagen, Biokraftstoff und Autos als hybride Krsft- Wärme Anlagen werden in Frankreich schnell die heutige Grossindustrieabhängigkeit ablösen. Nur Von der Leyen und die Rothschilds müssen vorher zum Halsfrisör.

  4. Von vorn: Flamanville 3 sollte 2012 fertig sein und dann als Prototyp für den Ersatz der gesamten Flotte mit EPRs sein. 2012 war aber nichts fertig, das Ding gab erstamla Ende 2024 Strom ab. Nach 13-facher Kostenüberschreitung. Und jetzt haben wir nuklearen Flatterstrom? Wegen einem Sturm? Ich spare mir die Witze.
    Wenn nun damit halbwegs Zufriedenheit herrschte, würde man den EPR zum zukünftigen europäischen Reaktor küren. Ist er nicht. Der nächste ist 2038 fertig, das ist völlig unakzeptabel. Dieser Deckel übrigens sollte aus Schmiedestahl sein, um genügend zäh und damit unempfindlich zu sein. Jetzt haben sie ihn aber gegossen und daher kommt der große Kohlenstoffanteil. Also Schmiedeeisen, das bei Belastung gerne bricht. Man müsste, um das richtig zu machen, Teile der Schwerindustrie wieder aufbauen, die früher einfach da war. Jetzt müsste man sie allein für die Atomindustrie nochmal aufbauen. Kosten ohne Ende.
    Und dann, weil die neuen nicht kommen, müssen die alten Hobel überarbeitet werden. 100 Milliarden, wenn auf 60 Jahre ausgebaut wird. Zahlt Papa Staat. So bleibt der Strom billig, aber der Staat ist bankrott.
    https://x.com/i/grok?conversation=2025177670514802968

    Seid mal froh, dass wir ausgestiegen sind. Diesen Mist haben wir hinter uns.

  5. Die frühen Grünen haben vor einem „Atomstaat“ gewarnt. Ein Staat, in dem sich alles nur noch um die Atomindustrie und deren Wohlergehen dreht. Wozu das Volk eingebunden werden muss. Das ist schon gelungen, der Franzose fühlt sich nur dann als Franzose, wenn da Atomkraftwerke stehen. Die EDF-Propaganda wirkt. Was die Rechten nutzen. Rechts vom Rassemblement ist noch Eric Zemour und der will noch viel mehr Atomkraftwerke.
    Macron versucht offenbar, ihnen durch Entgegenkommen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ganz falsch, die Atombefürworter wählen weiterhin rechts. Er könnte versuchen, das atomkritische Lager hinter sich zu vereinen. Das muss es ja irgendwie doch geben, bei so einem Totalversagen dieser Technik.
    Ich sehe bei diesem Macron keinerlei Gescchick als Regierungschef.

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