
Unkabarettistische Anstalten
Die Anstalt mit Uthoff und von Wagner ist in aller Munde – sie hat längst die Pfade des Kabaretts verlassen und macht Politaktivismus.

Warum will China die „anthropomorphen KI-Interaktionsdienste“ regulieren?
Virtuelle Begleiter, Partner, Freunde oder Helfer simulieren menschliches Verhalten und dienen manchen schon als Ersatz für den Umgang mit Menschen. In China, wo die Fertilität […]

Die Nachbarn wehren sich gegen Rheinmetall im Wedding
Neuer Film über die Proteste gegen Waffenkonzern, der den Weddinger Autoteile-Hersteller Pierburg gekauft hat, um dort fortan Artilleriemunition zu fabrizieren. Im Berliner Norden, im einst […]

Ist Frau Guérot Teil des Kulturkampfes, Herr Gebauer?
Die Kündigung der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot hat weit über die Wissenschaft hinaus für Diskussionen gesorgt. Das unterstellte wissenschaftliche Fehlverhalten zeigt sich mehr und mehr als […]

Ein Krieg und kein Ende in Sicht
Viele Abstimmungen und ein Krieg, der einfach weitergeht. […]

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Die Rüstungsindustrie erlebt goldene Zeiten, doch Europas Zukunft wird dafür verpfändet. […]

Tech-Millionär setzt auf pluripotente Stammzellen, um seinen Körper „Organ für Organ“ zu verjüngen
Bryan Johnson leistet Gesundheitsarbeit, um länger zu leben oder nicht zu sterben. Jetzt will er mit pluripotenten Stammzellen einen Klon geschaffen haben, um seine alternden […]

Islamisten und Lügner
Der Anschlag auf den CSD in Berlin und was er bedeutet. […]

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Mexiko: Noch komplexer als die Bonner Welt der „Deutschen Welle“?
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Die immergleichen Statements und Satzbausteine, die man nach einem Anschlag vernimmt, stellen den Terror nach dem Terror dar. Damit reicht es nun endlich! […]

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Totalitäre Dystopien gelten vielen als düstere Zukunftsvision. Dabei übersehen sie, wie weit der Verlust an Freiheit längst fortgeschritten ist. […]

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In der EU marschieren alle im Gleichschritt gegen Russland: Von der Politik zur Industrie, von den Kirchen zu den Gewerkschaften und vorneweg die Medien, von […]

Ein Krieg ohne Endpunkt
Warum Washington in Iran immer tiefer in einen Konflikt gerät, dessen Ziel sich ständig verändert. […]

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Der Rechtsstaat war in der Corona-Zeit nicht mehr gegeben. Er war außer Kraft gesetzt, das Grundgesetz versagte. […]

„Ich schließe nicht aus, dass auch Europa wieder in den Kriegszustand zurückkehrt“
Moshe Zuckermann über die zerfallende Demokratie und den Faschismus in Israel, das Mitläufertum als tragende Machtstütze in Israel und im Nazideutschland, die Militarisierung und die […]


Mal wieder nach langer Zeit ’nen De Lapuente gelesen.
Reife Leistung – über die „Flüchtlingskrise“ und die „Willkommenskultur“ schwadronieren, ohne die endlosen West/US-Kriege in der Region zu erwähnen. Nebenbei: die „Flüchtlinge“ arbeiten überwiegend in den Billiglohn-Branchen. Die bringen mir Pakete und räumen die Regale im Supermarkt ein.
Anstalt und Heute-Show gucke ich schon lange nicht mehr; nicht mal Ausschnitte auf Youtube. Für mich hat der gesamte Artikel Null Neuigkeitswert, auch wenn ich Robertos Verriss der Anstalt weitgehend teile..
Ich bin immer ein großer Freund des Kabaretts gewesen.
Als Kind lernte ich bei meinen Eltern die „Lach- und Schießgesellschaft“ kennen, v.a. Dieter Hildebrand, den ich immer sehr bewunderte, auch später, er war das Maß für mich, an dem ich anderes Kabarett gemessen habe.
Da saß dann auch mal ein amtierender Bundeskanzler, Willi Brandt, in den Zuschauerreihen und hat herzlich mit gelacht, wenn er selber durch den Kakao gezogen wurde, absolut unverstellbar heut zu Tage, unsere Politmimosen kommen doch sofort mit dem Staatsanwalt.
Auch die Anstalt habe ich früher gerne gesehen, wo Georg Schramm dabei war und Urban Priol, der noch nicht vom Sender kastriert war.
Der Bayer mit dem Hut, der Name will mir nicht einfallen, hat doch da mal die legendäre Goldmann-Sachs-Tafel aufgebaut und deren Vernetzung dargelegt, das war Klasse!
Auch Volker Pispers war wirklich gutes Kabarett, aber mittlerweile?
Im ÖRR ist das, was da an „Kabarett“ gesendet wird, den Namen nicht mehr wert.
Außer Lisa Fitz fällt mir kaum jemand ein.
Was der Autor über die „Anstalt“ schreibt kann ich ansonsten unterschreiben.
Das politische Kabarett in Deutschland ist tot, ich empfinde das als Kulturverlust!
Ist der RDL eigentlich jetzt AfD-Wähler? Ich erinnere mich an seinen Text, sein Viertel ist herunter gekommen. Nur finde ich das trotzdem traurig, wenn man selbst mit teils Migrationshintergrund es nicht schafft eine (marxistische) Kritik zu formulieren. Danger-Dan schafft das übrigens auch nicht. Vergleiche mit Olle Schneemond:
https://www.youtube.com/watch?v=Lc747loZZao
Mich hat allerdings nicht die Anstalt aufgeregt, sondern der Grüne, der Ole und Simon stalkt. Darüber habe ich mich so sehr aufgeregt, sogar vorhin noch beim Joggen, dass ich über einen Stein gestolpert bin und es mich gelegt hat. Zum Glück nix groß passiert. Was mich bei dem Grünen so aufgeregt hat? Dass er wie Agent Smith aus der Matrix daherkommt, die Banalität des Bösen. Oh das darf man ja so nicht sagen!
Bei den Anstalt-Typen ist doch so, dass sie übernommen haben. Der Eine hat ein „von“ im Namen – immer ein Warnzeichen. Eigentlich war von Anfang an erkennbar, dass die das nicht konnten. Am Anfang hatten sie aber wohl noch gute Texter, Rechercheure? Natürlich gibt es im ÖR die geistig-moralische Zeitenwende. Was sollen sie auch sonst tun, damit sie weiter ihr Geld bekommen? Im höheren Management ist viel politisch besetzt. Ich frage mich ja dann immer nur: Die sind ja auch alt – wie lange soll das Siechtum noch dauern? Wie lang noch bis zur Rente? Können die Frührente machen? Haben die schon ein Häuschen in der Toskana neben Harpe Kerkeling und unserer Kanzerlin der Herzen? Mich überrascht dabei immer, dass es bestimmte Leute immer noch gibt, wenn ich mal nach einigen Jahren von ihnen höre und mich erinnere wie furchtbar die auch damals waren. Aber TV ist ja auch so ein typischer Job für obere Mittelschicht, bisschen rumlabern vor Publikum oder im Studio, schöne vom Staat finanzierte Abenteuerreisen nach Bolivien….
Kabarett braucht das Subversive, diesen Schlag gegen Gewissheiten. Im zeitgenössischen Kabarett verfolgt das eigentlich nur Lisa Eckart ( ihre Einlagen unter der Gürtellinie geschenkt) Andreas Rebers z.T. . Was die Anstalt macht ist reine Akklamation, so wie es im DDR Kabarett verstanden wurde, die gute Sache Sozialismus durch „Aufdecken von Missständen“ noch besser zu machen.
Hildebrandt war ein wahrer Meister der unvollendeten Sätze. Statt brachial SEINE Botschaft zu präsentieren, riß er den Satz an, und ließ ihn sein Publikum im Kopf vollenden. Als er zur ersten Folge symbolisch „den Staffelstab“ an die Macher der Anstalt übergab (damals noch Schramm und Priol), war das aber schon ein deutlicher Verweis auf den Verfall des Fernsehkabaretts. Denn die Erben des Scheibenwischers Riechling und Jonas hatten das Format schon runtergewirtschaftet So sehr, dass Hildebrandt von seinem Markenrecht Gebrauch machte, und ihnen den traditionsreichen Namen entzog. So entstand der „Satiregipfel“, der irgendwann zur Ein-Mann-Show Dieter Nuhrs verkam. Einem extrem unlustigen Agitator von der „unlinken“ Seite.
Aber auch andere Kabarettisten haben längst den Schwanz eingezogen. So auch der erwähnte Christoph Sieber, der spätestens mit der Coronazeit ins „Verteidigungsministerium“ gewechselt ist. Auch sein einstiger TV-Partner Tobias Mann wurde irgendwann zwangseingenordet. Bis dahin war das durchaus sehenswert…
Mich würde interessieren, wo Pispers heute stünde. Hätte er standgehalten oder wäre auch er eingeknickt? Die eine oder andere Äußerung zur Coronazeit war ja schon merkwürdig…
Ein paar Gedanken zur Lektüre:
„Die Anstalt mit Uthoff und von Wagner ist in aller Munde“
Schon dieser erste Satz wirkt auf mich seltsam, denn ich kenne diese „Anstalt“ gar nicht:
Ehrlich, ich übertreibe nicht: Ich habe noch nicht eine einzige Folge gesehen. Auch nicht fünf oder zehn Minuten.
Ein paar Zeilen später …
Aha, das ist also eine Fernsehsendung im ZDF, eine kabarettistische.
Nun, wir schon erwähnt, kenne ich sie gar nicht.
Weshalb sollte ich mir ausgerechnet im ZDF – ausgerechnet dort – eine solche Sendung ansehen, wo es mir doch mitunter schon schwer fällt, den mir schon fast zu glatt- und weichgespülten Dieter Nuhr zu ertragen, den die „politisch-korrekten“ Zeitgenossen hingegen für nicht „politisch-korrekt“ genug halten.
Wieder ein paar Zeilen später …
Es ist also ein politisches Kabarett, und der Autor moniert, dass man den Zuschauern da die eigene Haltung/Meinung sehr nahe bringt. Sehr nah.
Hat irgendwer etwas anderes erwartet???
Was sind das dann aber für Leute, die sich eine kabarettistische Politsendung im ZDF reinziehen?
Ausgerechnet dort !
Ja, was ist es denn nun: politisches Kabarett oder eine kabarettistische Politiksendung?
Ist es politisches Kabarett?
Nein!
Der Begriff „politisches Kabarett“ würde ja bedeuten, dass das Kabarett im Mittelpunkt stünde und nicht die Politik.
Ja, was sind das für Menschen, die sich das ansehen ???
Ich frag mal eine KI, um wie viel Uhr die Sendung läuft …
Aha, das beginnt überhaupt erst um 22.15 Uhr.
So spät also erst. Hui!
Was sind das für Menschen, die um 22.15 Uhr statt sich das Nachtzeug anzuziehen und die Zähne zu putzen eine dubiose TV-Sendung reinziehen, die sogar womöglich erst um elf oder sogar nach elf Uhr nachts endet??
Antwort:
Das sind wahrscheinlich erstens junge Menschen, die am nächsten Morgen nicht früh zur Arbeit fahren, sondern ein sog. „Studium“ absolvieren. Also Studenten, deren erste Veranstaltung erst um 9.15 Uhr oder 10.15 Uhr beginnt.
Zweitens mögen es jüngere Rentner sein, also solche, die grün wählen oder die jene bewusste Kanzlerin gewählt haben.
Drittens könnten es Berufstätige sein, deren Arbeitszeit erst am Vormittag beginnt, z.B. um 8.30 Uhr oder gar erst um 9 Uhr. Also Werktätige, deren berufliche Wertschöpfung sich vermutlich nicht auf nützliche physische Dinge wie Dachdecken, Altenpflege oder Brötchenverkauf bezieht …
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Ich lese De Lapuentes Text weiter …
Dann ein Satz, den ich mir unterstreiche:
„Mit dem Auftritt des Chores verließ man die Pfade des Kabaretts, man übte sich in Agitation, setzte auf spaßbefreite Emotionen statt auf humoristische Argumente. “
Hatte ich´s doch gleich geahnt: Agitation!
Die Zuschauer wollen also ihre ohnehin schon vorhandene Meinung auf „witzige“ Art bestätigt bekommen und sich sozusagen hingebungsvoll agitieren lassen.
Erinnert mich etwas an jene bewusste „Hass-Stunde“ – ist das der richtige Name ? – in Orwells „1984“.
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So eine Sendung habe ich nun also schon seit zwölf Jahren verpasst.
Ich werde sie weiterhin nicht beachten.
Die Anstalt hat bis vor 10 Jahren Kabarett gemacht und sich danach von den Öffie-Anstaltsfürsten zermahlen lassen.
Dieter Hildebrandt wäre das nicht passiert; der war ungleich kämpferischer und hat sich auch nie nur von den Öffies abhängig gemacht.
Wer wissen will, was Kabarett ist (auch im Unterschied zu den Comedianten/Komödien), der gucke:
— Dieter Hildebrandt oder Volker Pispers oder Georg Schramm und wie sie alle heißen.
— Oder eben die Anstalt vor langer Zeit: https://www.youtube.com/results?search_query=die+anstalt+2014+verbotene+folge
Wer seinen Fernseher ABSCHAFFT, lebt gesünder! Die Abschaffung der Öffies steht noch aus.
Satire isr und war schon immer politischer Aktivismus. Oft der einizige, der möglich war,ohne diekt ins Gefängnis zu gehen. Herr Lapuente, Sie sind ja auch ein politischer Aktivist, kein Journalist. Von daher sollten Sie sich mit Vorwürfen zurückhalten.