
Aus einem Land vor unserer Zeit
Das Land, das ich kannte, in dem ich aufwuchs, dessen Werte mich oft ärgerten, die ich jedoch kannte und hin und wieder auch schätzte, gibt es nicht mehr. Nun weiß ich, wie sich Ostdeutsche fühlen.

Territoriale Neuordnung der Ukraine?
Auf dem Wege zur Entstalinisierung der Ukraine. […]

Wien, die heißeste Stadt
Das Thermometer kletterte am 4.8.2026 in Wien Stammersdorf auf 41 Grad im Schatten. Hitze, Trockenheit und Waldbrände im Stadtgebiet machen die Folgen der Klimakrise in […]

CSD-Anschlag: Amri 2.0?
Nach der PKW-Attacke am Christopher-Street-Day in Berlin stellen sich ähnliche Fragen wie beim ungeklärten Anschlag vom Breitscheidplatz. […]

Die Macht der KI-Besitzer
Wer kontrolliert die künstliche Intelligenz – und wer kontrolliert ihre Betreiber? Michael Lindenau warnt vor den Möglichkeiten, KI-Systeme gezielt zu beeinflussen. […]

Die Araber und die Shoah
Diese Rezension ist bereits 2011 erschienen. Sie hat gleichwohl nichts von ihrer Relevanz und Aktualität verloren. […]

Statt Dunkelflaute eher Hitze-Blackout wegen Kühlwassermangel für Atomkraft
Die Stromversorgungslage ist vor allem, aber nicht nur, in Südosteuropa prekär. Besonders dramatisch ist es in Ungarn. Das AKW Paks steht erstmals kurz vor der […]

Ein Bild der Friedensbewegung
Zwischen Protestzug und Straßenfest: Eine Kritik an Form, Wirkung und politischer Strategie der heutigen Friedensbewegung. […]

Die Westbank in New York
Ein Stellvertreterstreit um das Gedenken an 9/11. […]

Wacht Deutschland nun in dem Krieg auf, den es seit Jahren maßgeblich unterstützt?
Ein Angriff mit einer mit Sprengstoff ausgerüstete Drohne auf eine womöglich mit Munition beladene ukrainische Transportmaschine könnte zufällig vereitelt worden sein. Es wäre womöglich eine […]

Rechts- oder Linksträger?
Sie haben Polohemden im Schrank? Werfen Sie sie schnell weg, wenn Sie politisch nicht falsch verortet werden wollen. Eine Glosse. […]

Die von Selenskij angeordnete 40-Tage-Operation hat den Krieg weiter eskaliert
Mit den Angriffen auf Ölraffinerien und Handels- und Logistikzentren wollten Selkenskij und der jetzige Verteidigungsminister Khmara im Glauben an die angebliche ukrainische Überlegenheit Russland zur […]

Russische Blockade des Schwarzen Meeres
Der Drohnenkrieg und die wirtschaftlichen Folgen. […]

Wie arm sind wir, Herr Schneider?
Deutschland steckt in einer tiefen sozialen Krise – doch wer spricht eigentlich noch für die Menschen, die kaum Gehör finden? […]

Helmut Schelsky – Der Mann, der den Marxismus überlebte
Warum „Die Arbeit tun die anderen“ zu den erstaunlichsten Büchern der Bundesrepublik gehört. […]

From Field to Glass – Bio hochprozentig
Ausgezeichneter Bio-Whisky von der Nordseeinsel Föhr: Wie ein Familienbetrieb mit konsequenter Kreislaufwirtschaft und kompromissloser Eigenproduktion weltweit Maßstäbe setzt. […]

US-Außenministerium: Kuba ist „weniger ein Nationalstaat als eine allumfassende Geheimdienst- und Subversionsoperation
US-Regierung dämonisiert Kuba zum großen Gegner, das wahrscheinlich das nächste Angriffsziel sein wird. Amerikanische Linke oder Sozialdemokraten seien von Kuba instrumentalisierte "Werkzeuge für den Untergang […]


Diese 75 Jahre Nachkriegszeit, in denen auch ich mein Leben verbracht habe, diese Epoche und ihre Werte hat sich 2020 über Nacht wegwischen lassen. Ohne nennenswerten Widerstand. Sie war also auch nur eine Illusion, so wie die Jetzige. Es ist nicht nur Heimatlosigkeit, die uns Älteren zusetzt, es ist diese völlige Entwurzelung aus der Zeit, aus den Epochen, die kommen und gehen und nie Bestand haben.
Es ist unglaublich aber in diesbezüglich hatte Baerbock recht, aber nicht so wie Baerbock sich das dachte.
„Vor vier Jahren sind wir in einer anderen Welt aufgewacht.“
Ich bin auch in einem anderen Land aufgewacht, habe diese Entwicklung allerdings nicht für möglich gehalten und es wird immer schlimmer.
Wer sich ans Grundgesetz hält bekommt Hausverbot an Schulen.
„Es ist unglaublich!“ – Ex-Soldat enthüllt den Geheim-Plan an Schulen
https://www.youtube.com/watch?v=-3e-AA8YkU0
Mir geht es genau so, kann ich nicht bestreiten, aber ich habe Glück!
Geldsorgen habe ich nicht, arbeiten muss ich nicht mehr, meine Familie, v.a. die Kernfamilie ist intakt, Riesengarten ist da, Bibliothek ist vorhanden, ich kann reisen und tue das auch und die Welt bleibt draußen, so weit wie möglich, ich bin nicht reich, aber Ausreichendes ist vorhanden, bis ich nicht mehr da bin.
Ich kann mich mit Menschen umgeben, die mich bereichern, ich empfinde mich als privilegiert, kann Menschen helfen und tue das auch.
So weit so gut.
Es müsste aber allen Menschen so gehen wie mir, die nach 45 Berufsjahren eine gute Rente haben, ebenso wie meine Frau.
Und es wäre auch kein Problem, das es allen Menschen im Alter so ginge, das dem nicht so ist, ist politisch gewollt.
Die Parteien, die dafür gesorgt haben, das alte Menschen im Müll wühlen, sind ihrer Aufgabe nicht gerecht worden.
Die neue Partei, die an die Tröge will, wird die Situation weiter verschlechtern.
Denn auch das ist ein verlorenes Heimatgefühl, meine Großeltern und Eltern hatten ein auskömmliches Leben im Alter, man konnte in den Urlaub fahren und sogar etwas hinterlassen.
Das sich die Menschen Sorgen um ihre Alten machen müssen, ist auch ein Stück Verlust..
Mir hat der Artikel gefallen; er beschreibt sehr gut auch mein inneres Empfinden.
Das klingt nach Verschwörungstheorie, die ich in dieser Form bezweifele, denn in der bürgerlichen Demokratie mit dem Liberalismus als Staatsideologie und dem liberalen Kapitalismus als Wirtschaftsform gibt es einen intrinsischen Faktor, der zwangsläufig zum Neoliberalismus mit all seinen unsozialen Zumutungen treibt.
Ein „Geheiß mächtiger Spieler“ (als Subjekt) ist nicht notwendig, denn es ist das liberale Dogma der Freiheit des Kapitals sich ungestört vermehren zu dürfen, das dem Staat seine Bedürfnisse aufzwingt. Und in der Globalisierung stehen die Staaten sogar in Konkurrenz um die profitabelsten Bedingungen für das Kapital. Die Staaten werden so vom Kapital an der Nase geführt aufgrund von Bedingungen (den Freiheitsdogmen), die von der liberalen Demokratie selbst herbeiführt werden: Der Freiheit (des Kapitals).
Es ist schon seltsam. Also ich (Anfang der 70er Jahre geboren), sage mir in der Rückschau immer wieder, daß ich mein Leben heute ganz anders gestalten würde, wenn ich die Phasen jetzt nochmal durchlaufen müßte (was ich Gottseidank nicht muß). Ich wundere mich immer wenn ich tatsächlich kitschiges sehe, wie Hochzeiten in weiß mit Rüschenkleid und dreistöckiger Torte. Würde ich im Leben nicht mehr machen. Ich sehe nämlich bei all dem Horror und den vielen paralysierten per App Lebenden auch große Chancen für etwas Neues. Diejenigen die sich verstehen, haben während der politischen Pandemie zb einen Radar entwickelt. Per Blick habe ich gelegentlich Trost und Zuspruch erfahren in dieser entsetzlichsten Erfahrung bisher in meinem Leben.
Und das gilt auch für andere Themen. Die schönste und bereicherndste Erfahrung der letzten Jahre war für mich die Erkenntnis daß ich wahrhaftig denken kann, was ich will. Und wenn mir sonst nichts bleibt, das geht immer.