Trumps „Big Stick“-Diplomatie

Auf dem Wege zum postmodernen Imperialismus?

mehr lesen

7 Kommentare

  1. Ich bezeichne Trumps Politik als Aasgeier Methode. Ich halte nichts von so hochtrabenden Konzepten und historischen Vergleichen, wie sie in diesem Artikel formuliert werden. Wo immer Trump ein krankes und kaputtes System sieht, fällt er über es her und frisst seine Eingeweide bevor er ans Muskelfleisch geht. Frühes Erscheinen am Kadaver und Drohgebärden gegen andere Aasfresser sind für den Erfolg wichtig.
    Venezuela, Kuba und besonders der Iran leiden unter Zombie Systemen, die ersteren unter einem antiquierten Kommunismus, und der Iran hat nur noch Ähnlichkeit mit dem Mittelalter, weil der Vertreter des 12 Imam, der in der Großen Verborgenheit lebt, die Herrschaft beansprucht, wie der Papst als Vertreter Jesu im Hochmittelalter. Im heiligen Größenwahn erschöpft der Iran seine Kräfte, und ich hoffe, dass dasselbe Schicksal Israel trifft.

  2. Wichtiges Thema; bitte nicht aus den Augen verlieren:

    Können unsere Kinder nicht mehr ernähren

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/koennen-unsere-kinder-nicht-mehr-ernaehren-behoerden-sperren-konten-von-journalisten-ehefrau-li.10027407
    „Können unsere Kinder nicht mehr ernähren“: Behörden sperren Konten von Journalisten-Ehefrau
    Nach der Kontensperre gegen Hüseyin Doğru trifft es nun seine Ehefrau. Dem Journalisten und seinen Familie droht eine humanitäre Krise.

    (von User A.F. übernommen)

    1. Das Schweinesystem hat nun auch das Konto von Dogrus Frau gesperrt. Ohne dass Dogrus Frau sanktioniert ist:

      https://x.com/hussedogru/status/2037859218326180064

      Dogru hat jetzt für seine 5-köpfige Familie mit 3 Kindern nur noch knapp über 100 Euro pro Monat.

      Die wollen die Dogrus vernichten.

      Bei x wird dazu aufgerufen, zivilen Ungehorsam zu leisten.

      https://x.com/BakuninsT/status/2036558395365265506?s=20

      Aya Velazquez erklärt, sie wolle Dogru öffentlich vor laufenden Kameras Geld und Sachspenden überreichen.

      https://t.me/ayawasgeht/5160

      1. Ich bin Gott sei Dank aus diesem Drecksland vor 13 Jahren schon abgehauen, sonst wäre ich heute sehr stark in Versuchung, um es vorsichtig auszudrücken, mich nicht nur verbal zur Wehr zu setzen und wofür – für 80% Idioten die dieses System auch noch unterstützen.

  3. …………… was haben die psychothischen Gunslinger aus dem Norden des amerikanischen Kontinents jemals Gutes, Menschenfreundliches, Kultiviertes in die Welt gebracht…?????? Kriege, Zerstörung und Schutzgelderpressung im XXXXXXFormat säumten die Blutspur, die sie in der Geschichte der vergangenen zwei Jahrhunderte hinterließen. Ihre Rechtfertigung, ihre selbstgebastelte moralische Überhöhung gab ihnen die immer gültige Unantastbarkeit, sie handelten ja im Auftrage des Herrn, waren unterwegs in zertifizierter Mission. Der unschlagbare Dreiklang, FREIHEIT, DEMOKRATIE und MENSCHENRECHTE verwandelte sich in eine Kakophonie biblischen Ausmaßes. Der aktuelle Chief in command, der GRÖTAZ, lebt wahnhaft in seiner ANDERSWELT und keiner seiner Claqueure und Büchsenspanner hat die Eier, ihn zumTeufel zu jagen. So kann man nur – Bidengleich – darauf hoffen, dass ihn der erkennbare Verlust an Klarheit aus der Kurve haut. Unser eigener Wahnsinniger hat damals auch im Führerbunker von Ersatzarmeen gefaselt,
    die schon alles regeln würden. Nun,wohlan, los gehts ……..

  4. Daran, dass Tronald betont rückwärtsgewandt ist, dass er geprägt ist von u.s.-amerikanischen Traditionen, kann man nicht zweifeln, obwohl viel von dem, was Silnizki hier ausführt, seinen geistigen Horizont deutlich übersteigt. Die Analogisierungen werden davon nicht falsch. dennoch sollte man sich hüten, sie zu weit zu treiben, stattdessen auf entscheidende Unterschiede hinweisen. Die technologische Entwicklung hat den Krieg entscheidend verändert, sie hat ihn totaler gemacht, das Rest-Symbolische aus ihm herausgedrückt. Der Aggressor steht heute vor der Notwendigkeit, jedes einzelne Gebäude zu erobern. Sogar ein Sieg gegen inferiore Gegner, z. B. der IS in Faludscha oder die Hamas in Gaza (keine Gleichsetzung intendiert), gestaltet sich langwierig, wenn er überhaupt gelingt. Die Verteidiger zahlen einen hohen Preis, zurück bleibt sehr viel Zerstörung, aber wenn es sich um gut motiverte Menschen handelt, ist eine Überwältigung extrem schwierig. Daher versucht Tronald im Fall Venezuela die Eroberung schon gar nicht und gibt sich mit Erpressung zufrieden. Das kann eine Weile reichen, hinterlässt aber einen für den Aggressor prekären Zustand, der im Fall imperialer Schwäche relativ leicht umgestossen werden kann. Der Angriff auf den Iran generiert mittelfristig eine solche. Während der Iran dafür gigantische Schäden in Kauf nimmt, aber vermutlich den Status quo ante schliesslich verbessern können wird, müssen Venezolaner und Kubaner, deren Länder noch intakt sind, sich gedulden, bis der gute Moment kommt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert