Roboter- und Menschenhand

Die Macht der KI-Besitzer

Wer kontrolliert die künstliche Intelligenz – und wer kontrolliert ihre Betreiber? Michael Lindenau warnt vor den Möglichkeiten, KI-Systeme gezielt zu beeinflussen.

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5 Kommentare

  1. Grundsätzlich gibt es bei der Kontrolle von KI nur 2 Möglichkeiten: Entweder politisch, öffentlich und staatlich oder privatwirtschaftlich durch die Eigentümer. Ersteres steht für das chinesische Modell, das privatwirtschaftlich für die USA. Möglicherweise wird die EU eine Mischform versuchen, ich bezweifle aber, dass sich die EU damit durchsetzt – und es bei der üblichen Fassade von Öffentlichkeit und Demokratie bleibt.

  2. KIs bekommen schon längst Propaganda im Internet hingelegt damit die diese nachplappern.


    Michael Lindenau warnt vor den Möglichkeiten, KI-Systeme gezielt zu beeinflussen.

  3. Die Oligarchen lassen ihre „KI“ auch ihre Ideologie plappern? Erst die Verwurstung des gesamten geistigen Eigentums der Welt und jetzt das?

    Nein! – Doch! Ich bin erschüttert!

  4. Warum wird gerne vor den Gefahren der KI gewarnt, wenn die in unbefugte Hände gelangt?

    Reicht es nicht festzustellen, dass KI Millionen von Arbeitsplätzen vernichten wird, um mit gigantischem Energieaufwand größtenteils Ergebnisse zu produzieren, die ein Mensch auch hinbekommen hätte? Klar, die KI produziert kostengünstiger, schneller, aber vernichtet eben mit den eingesparten Lohnkosten auch die gesellschaftliche Kaufkraft, die man doch gerne abschöpfen möchte.
    Wenn tatsächlich die vernuteten 30-40% der Arbeitsplätze wegfallen würden, welcher Bäcker würde dann noch Brötchen verkaufen? Welches Restaurant, Kino, Theater, welche Eisbuden etc. hätten noch genügend zahlende Kunden?

    Die Ökonomie würde zusammenbrechen. Es wäre eine Kettenreaktion sondergleichen. Man kann da ja gelegentlich beobachten, wenn ein großes Industrie wegzieht, wie dann der bisherige Standort verödet, welche Geschäfte in der Folge alle pleite gehen. Hier geht es nicht um einzelne Standort, oder einzelne Industrien (wie Drucker/Setzer), sondern um ganze Branchen und das quer durch die Gesellschaft.

    Insofern scheint mir das obige Szenario doch recht harmlos.

  5. Auf heise online wurde heute ein Artikel veröffentlicht, der das Umgehen der Firma OpenAI mit dem Ausbruch der KI aus ihrem „Käfig“ beschreibt. Durchaus lesenswert.
    Obwohl bekannt war, dass die KI es geschafft hatte, die Sandbox zu verlassen, gab es keine Bemühungen, die Sicherheit zu verbessern, oder zumindest frühzeitig Kenntnis darüber zu erlangen, wenn eine KI ihre Regeln verletzt.

    Daraus kann man zweierlei lernen: es ist wie immer, Unternehmen müssen per staatlicher Gewalt gezwungen werden, ihe Produkte sicher(er) zu machen. Eine wie auch immer geartete Ethik ist nicht zu erwarten, wenn Profit winkt. Zweitens: KI ist prinzipbedingt nicht oder nur sehr aufwändig zu kontrollieren. Sie soll ja eigenständig agieren, sie soll ja eigene Lösungen finden. Das tut sie dann auch und dann… Ooops!

    Hätte man sich auch vorher denken können. Es soll sogar Leute geben, die davor eindringlich gewarnt haben.

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