Was die Armadas Trumps vor Venezuela und Iran kosten

Auch wenn es nicht zu einem wirklichen Kriegseinsatz kommt, kosten die militärischen Muskelspiele Trumps Milliarden. Lohnen sich die "Investitionen"?

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29 Kommentare

  1. Durch das Auspressen der Vasallen wird dafür schon genug Geld reinkommen, war doch bisher immer so. Schwieriger wird es wohl schon den Iran tatsächlich zu besiegen, auch wenn der Iran (noch) keine Auftragsmörder in den USA hat, wie USA/Israel sie im Iran haben. Dabei sollte ein gutes Set an Auftragsmördern in den USA für jeden Staat der Stress mit den USA hat, zum ‚must have‘ gehören.
    Da die Amis gern die Führung ihrer Gegner Ermorden lassen, ist es nur nett und freundlich verschiedene Führungsfiguren in den USA auch einfach zu Ermorden. Natürlich gilt das auch und gerade für jeden Präsidenten, nicht nur für The Donald.
    Und gerade der Iran sollte sich da wirklich mal Mühe geben und ein paar Militärs in den USA hiten. Merke von den USA morden lernen heißt Siegen lernen.

  2. Wenn es „nichts kostet“ ist das ja weniger als eine Kugel Eis. Das schaffen die Amis, solange Öl und Gas in Dollar gehandelt werden. Für jede Tonne Energie die in der Luft verpufft können neue grüne Scheine gedruckt werden. Der Weltbedarf an grünen Scheinen ist quasi unbegrenzt.

    1. Das galt bisher. Seit Saudi Arabien aber neben Dollar auch andere Währungen akzeptiert gilt das so in dem Umfang nicht mehr. Das Öl das die Saudis an China verkaufen wird nicht mehr in Dollar gehandelt sondern in der chinesischen Währung.
      Die sogenannte Entdollarisierung hat begonnen. Damit einher geht das Problem für die USA, das eben nicht mehr alle vom Dollar abhängig sind.

  3. Die Kosten für den Betrieb der Trägerkampfgruppen fallen so oder so an. Ob die vor Venezuela oder im persischen Golf herumdümpeln oder anderswo ihrem Ubüngsbetrieb nachgehen. Wenn nicht gerade Krieg ist, spielen die Krieg um in Übung zu bleiben.

    1. Das ist eben nicht so, steht auch im Artikel. Das würde man nur gerne in der Trump-Regierung so sehen. Anscheinend klappt es ja auch.

      1. Ja auch wenn das so steht im Artikel, korrekt ist es deswegen noch lange nicht.
        Wenn die Schiffe so oder so irgendwo rumfahren oder rumhängen – also nicht im Hafen angedockt sind – fallen lediglich die variablen Zusatzkosten an.
        Die sind zwar sicherlich auch nicht zu verachten, aber wohl kaum 31 Millionen.

        Überlegen wir mal:
        Für die Schiffe in etwa die gleichen Kosten an (Energie, Nahrung, Sold usw).
        Vielleicht etwas mehr Sold bei dieser Art von Einsatz,
        Vielleicht etwas mehr Energieverbrauch aufgrund höheren Einsatz von Elektronik,
        Wohl etwas mehr Patrouillenflüge wie üblich (eine F35 säuft etwa 7to Kerosen pro Std, bei 24 Std = 170to, Kosten/to ca 660US$, dh = 110’000 US$ pro Tag und F35 permanent in der Luft.
        In einem quasi-Kriegseinsatz sind sicher permanent 4 bis 6 Flieger in der Luft, wenn nicht noch mehr – ich weiss es aber nicht.
        Dann die Wartungskosten der F35 – da gibt es verschiedene Zahlen – oh oh oh – 30’000 bis 44’000 US$ pro Stunde. Autsch. Das macht dann – sagen wir – 960’000US$ pro Tag und F35.
        Hmm – also wenn die pausenlos 4 F35 in der Luft haben, sind wir dann allein bei der Wartung bei gegen 4 Millionen.

        Dazu noch all das andere Fluggerät …

        Und wenn denen zwischendurch noch einer der F35 vom Deck fällt ….

        Ich ziehe meinen Einwand zurück, die Mehrkosten sind wohl tatsächlich massiv – ob nun 15 oder 30 Millionen mehr, also soviel hab ich nicht zu spendieren.

    1. So ist es. Ganz schön fies. Und die 4 – 5000 Mann Besatzung ist jetzt schon 240 Tage auf See mit Wartezeiten von bis zu einer 3/4 Stunde, wenn sie mal pinkeln wollen. Viele wollen wohl nach dem Einsatz die Navy verlassen….. Bei den midterms wird Trump sich noch wundern.

      https://www.zerohedge.com/military/uss-gerald-ford-carrier-hit-sewage-crisis-record-deployment-endures

      Ich nehme an, daß es im Iran recht ruhig bleiben wird. Ein Krieg dort wird unüberschaubare Kosten verursachen.

    2. Die Litauen-Brigade stößt ja auch nicht gerade auf mehr Begeisterung als 10%. Mit Plumpsklos in der Pampa lässt sich auch keine hinter dem Ofen herauslocken.

    3. Diese Information stammt aus dem Stern, Selbst wenn es so wäre, läge es nicht am Einsatz gegen Maduro, sondern an den Mängeln des Schiffes.

  4. „Alle spricht dafür, dass die Aktion eine Inszenierung war, die mit der Regierung abgesprochen war, die Maduro opferte, um an der Macht zu bleiben….“

    Wer z.B. ist Alle/Alles ? Belege ?

  5. Wenn Raubtiere auf Beutezug gehen, haben die Nicht-Raubtiere das Nachsehen, damit das Raubtier vorübergehend satt wird. Das Raubtier selbst kann nur durch ein anderes, konkurrierendes, Raubtier außer Gefecht gesetzt werden. Ich wünsche den anderen, dass sie die entsprechenden Fähigkeiten weiterentwickeln, mit den Amis und deren Strippenziehern im Nahen Osten wird es nach 280 angezettelten Kriegen langsam ungemütlich und langweilig, etwas Neues muss her.

  6. Ich finde die Argumentation merkwürdig. Sind die Schiffe und die Soldaten gemietet, z. B. von Nordkorea, um den Schlag gegen Maduro durchzuführen? Nein, die Schiffe gehören den USA und die Soldaten werden auch bezahlt, wenn sie nur in einem amerikanischen Hafen rumsitzen und kiffen. Dasselbe gilt für Polizeieinsätze bei Demonstrationen bei uns, für die unsinnige Summen berechnet werden, als ob es sich bei der Polizei um ein Security Unternehmen handle, das mit der Bekämpfung der Demonstranten beauftragt wurde.

  7. Im Grunde sind mir die Kosten der US-Militärprovokation scheißegal. Ich freue mich aber, das diese hoch sind, denn das könnte zügelnt auf Trump wirken. Außerdem wär es gut, wenn die amerikanischen Soldaten durch ihre viele Einsätze müde und frustriert wären, denn dann kämpfen sie schlechter. Aber die US-Piloten fliegen ja ihre Einsätze immer unter Drogen, anders wäre dies auch nicht möglich.

    Sorgen mache ich mir um die Gegenkräfte, also um den von einen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg bedrohten Iran und seinen offenen und heimlichen Unterstützern Russland und China. Nebenbei, natürlich gefällt mir das iranische Regime nicht, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde sein Sturz nur Instabilität in die Region bringen, was allen Völkern Asiens schaden würde. Ziel muß es sein durch eine Koalition der „Kräfte der Abschreckung“ Trump vom Krieg abzuhalten.
    Das sollten noch alle vernünftigen Menschen auch so sehen.

    Es ist schade, das China gezwungen ist so viel Geld für diese Abschreckung auszugeben, denn dies geht zu Lasten des Wohlstandes in China. Dasselbe gilt für Russland.

    Ich bin froh das die Neumondphase über den Iran Ende der Woche zu Ende geht, denn die amerikanischen Piloten fliegen nicht gerne bei Vollmond. Greift Trump bis Ende der Woche nicht an, dann wäre ein nächstes Zeitfenster Mitte März. Der Iran hätte dann Zeit sich besser mit den neuen chinesischen Waffen vertraut zu machen, was die Abschreckung erhöht, weil es die Kosten eines amerikanischen Angriffs steigert.

    Für uns alle hätte ein weiterer amerikanisch-israelischer Angriffskrieg auf den Iran negative Folgen, weil die Weltkonjunktur einbrechen würde. Die Schließung der Straße von Hormus, was der Iran mit russisch-chinesischer Hilfe trainiert hat, würde den Ölpreis nach oben treiben und der schwachen deutschen Wirtschaft weiter schaden.

    Fazit, die Kräfte der Abschreckung müssen gestärkt werden, damit der Friede eine Chance hat!

    Larry Johnson von „Sonar21“ sieht die Lage so. Er wünscht auch keinen Krieg, kann ihn aber nicht ausschließen

    https://sonar21.com/war-with-iran-on-hold-but-for-how-long/

  8. Wenn der Junkie den Drogenschrank kontrolliert, was soll denn da auch bitte anderes bei herauskommen?

    Aus einer Rettungsaktion zur Vermeidung eines Kollaps des Finanz- und Bankensystems ist mittlerweile eine Orgie des stetig andauernden Gelddruckens geworden, wobei ein Ende aufgrund der überbordenden und nicht mehr bedienbaren Verschuldung auch gar nicht absehbar bzw. wohl auch nicht mehr möglich ist. Die Zentralbanken werden auch keinesfalls mit dem progressiven Gelddrucken aufhören, weil sie schlicht und ergreifend eine Horror-Angst davor haben, was dann passiert.

    Die meisten Teilnehmer haben wohl mittlerweile verstanden, dass die Aktien-, Anleihen-, Immobilienmärkte, etc., sich in einer künstlichen Realität von durch die Druckerpressen erzeugte Blasen befinden. Die Zentralbanker werden auch künftig alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um dieses Environment dementsprechend zu befeuern, denn der Rubikon ist bereits längst überschritten.

    Wir sollten daher die Zeit, bis eben der unausweichlich harte Schnitt kommen wird, und hoffentlich kommt er nicht all zu schnell, noch entsprechend genießen. Cheers!

  9. Larry Johnson schreibt auf „Sonar21“:

    „Die Grenze zwischen Krieg und Frieden hängt von einer einzigen Frage ab: Wird Donald Trump das Abkommen akzeptieren, das Iran ihm als verbindliche Garantie gegen den Bau von Atomwaffen anbietet? Wenn er das Abkommen annimmt, gibt es keinen Krieg. Wenn er es ablehnt, ist ein Krieg unausweichlich. Die USA sind auf einen solchen Krieg nicht vorbereitet, Iran hingegen schon. Die Entscheidung liegt allein bei Donald Trump.“

    https://sonar21.com/the-key-indicators-that-the-us-is-going-to-attack-iran/

    Für mich ist die Frage nach den Kosten des US-Militäraufmarsches zweitrangig!

    Viel wichtiger ist doch die Frage, wie dieser Krieg, der für uns alle hohe Kosten bedeuten würde, verhindert werden kann.

    Wie oben angesprochen setzte ich auf die Koalition der Abschreckungswilligen, nämlich den Iran selbst und China und Russland. Man muß die Kosten eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges in eine für die USA nicht akzeptable Höhe treiben. Dazu könnten auch die Verhandlungen Chinas mit den Iran beitragen. Der Iran möchte chinesische hyperschnelle Schiffsabwehrraketen kaufen, gegen die die USA kein Gegenmittel haben. Das berichtet heute die „jungeWelt“

    https://www.jungewelt.de/artikel/518445.iran-angeblich-vor-kauf-moderner-chinesischer-schiffsabwehrraketen.html

    Die Frage ob es zu einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA gegen den Iran kommt, wird in den USA, gerade auch in den Alternativmedien dort, heftig diskutiert. Hier hört man wenig bis nichts auf allen Sendern

    Warum? Schlaft Ihr?
    Oder unterstützen die Israelfreunde hierzulande diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, trauen sich aber nicht dies offen auszusprechen?

    1. @Naomi
      Man darf gespannt sein wie es nacheinem Krieg gegen den Iran weiter geht und ob Israel danach einen Krieg gegen die Türkei führen wird um Groß-Israel zu realisisieren.
      Ab Minute 15:20
      https://m.youtube.com/watch?v=OUR3nqbY_xQ&pp=ygUVR2ViZiBpbiBkZXIgU2Fja2dhc3Nl

      „Warum? Schlaft Ihr?
      Oder unterstützen die Israelfreunde hierzulande diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, trauen sich aber nicht dies offen auszusprechen?“

      Diskutieren ist in DE nur noch regierungstreu erlaubt

  10. Schau dir nur die EU-Kamarilla an, welche heute Kiew besucht hat!

    Krieg, Krieg und nochmals Krieg. Garniert mit den Worthülsen und Sprachschlamm von Kallas und von der Leyen.

    1. @Cajus

      …und man prüft schon ob man Ungarn nicht das Stimmrecht entziehen kann.
      Irgendein windiger Trick wird sich vermutlich schon finden lassen

  11. Auf der Strecke bleiben jedoch immer die Ärmsten, die anderen liegen in weichen Federbetten und bestimmen wer sterben soll.

    Magnum – Soldier of the line
    https://www.youtube.com/watch?v=HmKz_7y2MGw&list=RDHmKz_7y2MGw&start_radio=1
    Soldier of the line, it isn’t fair
    You’re bleeding deep inside, nobody cares
    Your flag and lance stand proud, splintered and red
    No movement in the fields, the crows will be fed
    You might also like

    Soldier of the line, you’ve come to the end
    You’ll never get to see your mother again
    Some unfamiliar place you’re going to stay
    An unremembered name, an unforgettable day

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