President Donald J. Trump participates in a Healthcare Affordability event at the Eisenhower Executive Office Building alongside Cost Plus Drug Company Co-Founder Mark Cuban, Medicare Director Chris Klomp, HHS Secretary Robert F. Kennedy, Jr. and CMMS Administrator Dr. Mehmet Oz, Monday, May 18, 2026. (Official White House Photo by Joyce N. Boghosian)

Die Unterwerfung

Die Umsetzung des Zolldeals mit den USA setzt die europäische Wirtschaft selbst aufs Spiel. Hunderttausende Arbeitsplätze sind bedroht. Als Steinbruch für US-Oligarchen hat Europa jedenfalls keine Zukunft.

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5 Kommentare

  1. Schade, dass Sevin Dagdelen immer nur die nationale Sicht auf das Geschehen hat. Anstatt das kapitalistische Wirtschaftssystem zu kritisieren, das solche Wirkungen überhaupt erst ermöglicht, prangert sie nur an, dass die deutschen Bosse nicht zu den kapitalistischen Konkurrenzgewinnern gehören. Wie der Reichtum hüben wie drüben zustande kommt, durch Ausnutzung der Arbeitskraft und entsprechend niedrigem Lohn, der sich immer nur für die Arbeitgeberseite lohnt, ist leider kein Thema.
    Gucken wir uns doch mal den Gewinnerstaat USA an in Bezug auf die Millionen in der Automobil- und Stahlindustrie usw. – wie sieht deren Leben und das der unteren Schicht denn aus? Viele ohne Krankenversicherung, ca. 50 Millionen mit Lebensmittelmarken, die ohne sie glatt verhungern müssten, Millionen ohne irgendeine Reserve (wehe, die Waschmaschine geht kaputt oder das Auto), Millionen Obdachlose – und das soll also der anzustrebende Gewinnerstaat sein?

    1. Schade, dass Sevin Dagdelen immer nur die nationale Sicht auf das Geschehen hat.

      Nun macht Frau Dagdelen als Politikerin erstmal Politik in und für diese Nation und nicht transnational (hoffentlich…).
      Den Rest macht manchmal das Forum 😉

    2. @Fritze
      Dagdelen spricht von „Europa als Ausweidemodell für US-Oligarchen“. Davon profitieren natürlich nicht die „Millionen Obdachlose“ in den USA, die Sie hier ins Spiel bringen. Die US-Oligarchen haben den US-Staat jedoch voll im Griff und benutzen ihn zur Machtausübung im globalen Maßstab für ihre Beutezüge. Bei den EU-Vasallen haben sie damit, wie man sieht, leichtes Spiel. Das nennt man Imperialismus. Kritik daran ist auch „Kapitalismus-Kritik“.

      Es ist ein ungeschriebenes westliches Gesetz, dass Geld die Welt regiert. Entsprechend fühlt sich die politische Elite der EU auch nur dem transnationalen Kapital verpflichtet, das sich allerdings zunehmend in den USA ansammelt – in nur ganz wenigen Händen.

  2. Das ist ja alles vollkommen demokratisch zustande gekommen.
    Ich wünsche also den EU-Europäern viel Spaß mit den Folgen ihrer Wahlentscheidungen.

  3. …verständigten sich Vertreter der Regierungen und des Europäischen Parlaments in der Nacht darauf, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren.

    So sieht also das erste Sanktionspaket der EU gegen die USA wegen deren Angriffskriegs gegen den Iran aus?
    🤣

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