„Niemand wird diktieren, welche Helden wir ehren“

Polen liegt im Streit über die Verklärung der "Helden" der Ukraine, die für das Wolhynien-Massaker verantwortlich sind. Kiew errichtet für diese einen Pantheon. Das Europäische Parlament rügt nur die Brüskierung der Polen, aber nicht die Verklärung der selbst faschistischen Nazi-Kollaborateure durch die ukrainische Regierung.

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20 Kommentare

  1. Mich wundert ja, daß man jüdischerseits nur dröhnende Stille vernimmt. Kein ukrainischer Botschafter in Israel einbestellt?Vom hiesigen Zentralrat keine Forderungen an die Bundesregierung? Sämtliche Meldestellen gegen Antisemitismus und ähnliche GONGOs die sonst dienstfertig Laut geben schweigen? Seltsam!

    1. Der Leiter von Yad Vashem hat das sehr kritisiert.
      Hab irgendwo gelesen, – ich weiss nicht ob das stimmt- , dass er dann in Myrotvoretz eingetragen wurde.

    2. Diese „dröhnende Stille“ findet aber auch nur in den westlichen, vor allem den deutschen Medien statt! Tatsächlich protestiert Israel seit Jahren gegen die Verehrung von Judenmördern in der Ukraine und richtet jedes Jahr am 1. Januar eine offizielle Protestnote an Kiew, wenn in der Rada feierlich der Geburtstag von Stepan Bandera gefeiert wird. Das hindert die Faschisten in Israel (unter anderen in der Regierung Netanjahus vertreten) aber auch nicht daran, mit dem Naziregime in Kiew militärisch zusammenzuarbeiten.

  2. Brüder und Schwestern im Geiste, kann man da nur sagen….
    Böse Zungen behaupten, das die Polen den Eklat nur inszeniert haben, um sich von der Ukraine abzusetzen. Das Schicksal des Bandera- Staates scheint besiegelt. Und die Polen wollen nicht mit in den Strudel versinken…

  3. Ist nicht wirklich seltsam. Sein Rechter Sektor hat ihm mit dem Ableben be –
    droht, sollte er den Krieg gegen die Moskowiter (!) beenden und Frieden schließen.

  4. „Selenskij mit seiner jüdischen Abstammung wurde gerne im Westen als Garant dafür gehandelt, dass unter seiner Regierung keine retrofaschistischen oder neonazistischen Strukturen entstehen oder gefördert werden.“ Was für eine naive Vorstellung. Auch Juden können Faschisten sein oder Völkermord begehen.

  5. Der Autor schreibt :
    „Die Abgeordneten stimmten mit einer überwältigenden Mehrheit der Aufnahme der Ukraine in die EU zu.“

    Ist OK : die Ukrainer haben riesige Opfer gebracht, nur um in dieses verfluchte EU-Völkergefängnis aufgenommen zu werden, deshalb : lasst sie rein ! Ich freue mich schon auf das Wehklagen der hiesigen teutschen Bauern – die treu und brav seit Generationen die Von-der Leyen-Partei wählen – wenn der BRD-Markt mit billigsten ukrainischen Agrarprodukten geflutet wird : wer nicht denken will, muß fühlen !

  6. Könnte sich die Redaktion mal um die Funktionalität des Kommentarbereichs kümmern, im Moment verschwindet ja alles ohne Hinweis im Nirwana, unerträglich!!

    1. Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Wenn man nicht will, dass eine Diskussion entsteht, zu der eben manchmal auch Sarkasmus und eine Wortwahl die in der Klosterschule nicht geduldet wird gehört, soll man den Kommentarbereich gleich ganz schließen.
      Dann weiß man, woran man ist und kann sich anderen Publikationen mit weniger gouvernantenhaften Ansprüchen zuwenden!

      1. Das wird nicht passieren.
        Wie hieß es vor kurzem (analog) so schön zu den Amerikanern: Die wollen nicht lernen, sondern belehren.

  7. „Da gibt es keine Kritik an der Verherrlichung der rechtsnationalistischen, mit den Nazis kooperierenden Kampfverbänden UPA/OUN, deren Anführer und deren Anhänger in der Ukraine.“

    Wie soll es denn Kritik geben, diese würde dann angebliche „russische Propaganda“ bestätigen. In dieser Frage hat man sich festgelegt und man grüsst sich gerne nostalgisch mit dem faschistischen Gruss dieser Organisation – und fühlt sich modern und demokratisch. Auch in den USA.

  8. @Russischer Hacker: Wie viele Tausend Atombomben sind deine Empfehlung? Oder machst du es diesmal unter der Zerstörung des gesamten Planeten?

  9. Hier scheint gar nichts mehr zu gehen.
    Außer dem vom „Kommentarium“ natürlich.
    Ansonsten gilt die Heldenverehrung seitdem Bubis das Bundesverdienstkreuz bekommen hat.

  10. Merkwürdiger Widerspruch, wer nicht in der Lage ist bei dem Versuch ihn einzufangen unter den Häschern oder dann im Rerutierungszentrum ein Massaker anzurichten, sollte doch eigentlich auch an der Front nichts taugen.

  11. Die Ukraine entwickelt sich leider meiner Meinung nach mehr und mehr zu einer Kloake, die das Trinkwasser der ohnehin schon am Rande des moralischen Bankrotts stehenden politischen Kultur in Europa nachhaltig vergiftet.
    Das wird noch die übelsten Konsequenzen für uns haben.

  12. Nur die Spanier ehren weiter ihre Helden. Ketelaere konnte zwar nochmal ausgleichen für Belgien, doch am Ende war der spanische Siegtreffer aus einer Verkaetung unglücklicher Umstände entstanden und aus reiner Merinowolle.

  13. Eben laß ich etwas über die Edelweißpiraten, seinerzeit nicht nur eine Alternative zur HJ (Hitlerjugend) und fand das bemerkenswert. Ausgangspunkt der Betrachtung war eine durchaus beeindruckende Bilderreihe, zu HJ/BDM auf n-tv.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Edelwei%C3%9Fpiraten

    Zitat:
    ‚In Köln-Ehrenfeld erinnert seit dem 9. November 2003 eine Gedenktafel an die im November 1944 dort hingerichteten Edelweißpiraten. Die Tafel ist an den Bögen der Bahnunterführung in der Schönsteinstraße, Nähe Venloer Straße, angebracht – in der Nähe, der heutigen Bartholomäus-Schink-Straße, hat die Hinrichtung stattgefunden.[10] Die Tafel war schon Jahre vorher fertiggestellt worden, aber auf Druck der Kölner CDU wieder abgenommen worden. Die CDU hatte seit Kriegsende die Anerkennung der Edelweißpiraten als Widerstandskämpfer zu verhindern versucht, teilweise mit Argumenten, die direkt aus Gestapo-Verhörprotokollen zitiert wurden.‘

  14. In München hatte vor einigen Jahren, Sel. vorvorgänger Juschtschenko eine Gedanktafel am Haus von Jaroslavw Stezko anbringen lassen.
    auf dem portal stadtgeschichte- muenchen steht dazu folgendes

    „Hier lebten und wirkten die Eheleute
    Jaroslaw und Jaroslawa Stetzko
    für die Freiheit der Ukraine. Wir gedenken
    Ihrer hervorragenden Leistungen

    Präsident der Ukraine“

    Gestiftet vom ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko.

    Die unwürdige Gedenktafel für einen Nazi-Kollaborateur und Antisemiten wurde auf öffenlichen Druck in den Eingangsbereich verlegt.

  15. Wie diese Politiker sich alle drehen und wenden.
    Ein Friedens Präsident, wird zum Kriegs Präsident. Winzlinge wie die Balten, werden zu grossen ‚Hasser’gegen ein Land, vondem diese wirtschaftlich stark abhängen. Deutschland klagt gegen eine Yacht und verdrängt reales Wissen darüber.
    Man sanktioniert einen Staat, um sich selbst zu zerstören…
    Ergo, was ist der Faschismus? Der Faschist ist das Kapital, das Kapital wird wird von einer Zone in die andere verlegt, was jedoch überhaupt nicht öffentlich erwähnt wird, bzw überhaupt keine Rechenschaft darüber existiert, welche Mengen an Kapital am abwandern ist.
    Das abwandern wird inner politisch kommuniziert, als würde es dem Plebs zugute kommt, er bekommt dann einen Krümmel, der Rest geht an den ‚Apparat‘ namens demokratischer Staat.
    Das was hier und heute geschieht ist der praktische Faschismus durch die Korruption, weil alle Akteure sich dessen bewusst sind, „ich besitze aber Mrd und einen sozialen Status“. Diese gesammten Kosten werden „demokratisch“ nach unten verteilt. Natürlich mit dem Stempel, ihr das Volk habt das alles so gewählt.

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