Symbolbild: Amerikaner

Fürsorglicher Imperialismus

Amerikaner und europäische Geschichte.

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Ein Kommentar

  1. 1. „Die Schauspielerin, die Helena sowie ihre Schwester Klytaimnestra spielt, ist Lupita Nyong’o, eine in Mexiko geborene Kenianerin, also eine Art weiblicher Barack Obama. Sie sieht gut aus, keine Frage … “

    Auf der anglo-amerikanischen NATO-Pedia heißt es tatsächlich: „Nyong’o holds Kenyan, Mexican, and United States citizenship and identifies as ‚Kenyan-Mexican’.“

    Die Frage, die sich stellt, ist doch: Geht es hier um Ästhetik, um Schönheit, um Design und die optische Erscheinung, um einen Schmaus für die Augen, also um Äußerlichkeiten oder um „innere Werte“? Die einen finden Sie „hübsch“. Kann Mann/Frau/Es so sehen. Es gibt vermutlich aber auch Männer (und Frauen und Diverse) die das anders sehen, weil sie charmante Französinnen, heiße Italienerinnen/Spanierinnen, kühle Norwegerinnen oder Frauen/Diverse mit blonden oder roten oder brünetten Haaren mögen. Aber das ist persönliche Geschmackssache.

    Bei den „inneren Werten“ ist das selbstverständlich anders. Bei den inneren Werten geht es um „höhere“ Werte. Da geht es um Ideologie, um Philosphie, um Weltanschauung, um Religion, um Rassismus, um Nationalismus, um Antisemitismus und um die Haltung des Geistes und da hört der Spaß für viele Bürgerinnen und Bürger auf. Das ist in den vereinigten demokratischen Staaten von Nordamerika nicht anders als im demokratischen und sozialen Bundesstaat Deutschland wie es im Art. 20 Grundgesetz von 1949 heißt.

    2. Auch der unvermeidliche Elon Musk schlug sich auf die Seite der Kritiker und nannte Nolan einen „anti-weißen Ras[s]isten“.

    Man kann über den Billionär und Plutokraten Elon Musk sagen, was man will, aber dumm ist der Mann nicht. Das ist ein cleverer Psychologe, er kennt sich mit Zwiedenken, Doppeldenk und Rabulistik aus und weiß, wie man die kleinen Leute an der Nase herumführt und die Gesellschaft in „Rassisten“ und „Nichtrassisten“ spaltet und herrscht (divide et impera = teile/spalte und herrsche).

    Wenn ein Sozialdarwinist sagt, dass das Rassismus wäre, dann wissen alle kleinen Rassisten, was los ist. Ein Sozialdarwinist würde niemals von Sozialdarwinismus und davon sprechen, dass Rassismus ein ideologischer Bestandteil des Sozialdarwinismus ist. Außerdem wissen die meisten Bürgerinnen/Bürger in den USA und Deutschland sowieso nicht, was Sozialdarwinismus ist, aber sie wissen, was Rassismus ist und Rassismus ist böse, vor allem dann, wenn Nichtweiße damit auf Weiße zielen. Wenn Weiße auf mit der rassistischen Waffe auf Nichtweiße schießen, dann ist das für die meisten Weißen selbstverständlich kein „Rassismus“, dann ist das Notwehr. Was denn der Ku-Klux-Klan dazu?

    Nur so am Rande: Der Sozialdarwinismus war das ideologische Fundament der deutschen NSDAP.

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