
Canceln – ein Gewohnheitsrecht der Guten?
Wolfram Weimer cancelte neulich drei Buchhandlungen von einer Liste für einen Preis. Das darf offenbar nur das woke Milieu – alle anderen sollen sich bitte fair und anständig verhalten.

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Umfrage: Wen würden Sie wählen?
Stellen Sie sich vor, heute wäre Bundestagswahl: Wen würden Sie wählen? Würden Sie überhaupt wählen? […]

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Es gibt politische Situationen, die kippen nicht plötzlich – sie kippen langsam, fast unmerklich. Bis zu dem Punkt, an dem selbst die lautesten Drohungen nicht […]

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Jetzt hat sich der Roberto aber gewaltig ins Knie geschossen. Weimer! Ausgerechnet Weimer!!
https://www.alexander-wallasch.de/suche?keywords=weimer&query_type=and
Für einen ersten Überblick:
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/80-000-euro-fuer-ein-weimer-abendessen-wir-haben-nachgefragt-gab-es-geldwerten-nachtisch-fuer-den-kanzler
Der Unterzeichner des angeblichen Manifestes für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt polemisiert gegen Meinungsvielfalt und für deren politisch getriebener Einengung.
Bigotter geht es kaum noch!
Inwiefern wird denn die Meinungsvielfalt eingeengt, wenn drei Buchhandlungen keinen staatlichen Preis bekommen?
Noch besser wäre es natürlich, wenn es gar keine staatlichen Preise gäbe.
Ernsthaft????
Der Ausschluss war ausschliesslich politisch begründet.
Wie kann man sich über das woke Canceln der „Salonlinken“* echauffieren, wenn man das rechte Canceln des reaktionären „Kulturstaatsministers“ gut findet?
Verstehe ich nicht.
Und nein. Das ist alles keine neue Erfindung. Im Adenauerstaat wurde schon immer gecancelt, was das Zeug hält.
Es hat nur in den letzten Jahren nur eben vorrangig diejenigen getroffen, die vorher jahrzehntelang ein Monopol aufs Canceln hatten, nämlich die miefige konservative Wolke. Werden die selbst Canceln, wenn sie es können? Natürlich. Macht Weimer gerade. Die Jammern, wenn sie selbst getroffen werden? Ja und? Konservative Jammern immer.
*) Das „Linke“ an „Salonlinken“ aka „Linksliberalen“ ist im Kern übrigens nichts denn blanker Egoismus. Das „Liberale“ an Ihnen ist das Primat der eigenen Meinung.
Man findet „Salonlinke“ daher für gewöhnlich auch vorrangig im Kleinbürgertum und nicht im Großbürgertum (das besorgt seine Geschäfte im Stillen) oder der Arbeiterklasse (die haben für so einen Scheiß keine Zeit).
Im übrigen wird sich das mit den „Linksliberalen“ von selbst erledigen, denn das Kleinbürgertum oszilliert traditionell zwischen „Linksliberal“ und „Faschismus“ und das Pendel schwingt erkennbar bereits wieder nach rechts. Viel Spaß noch mit dem „umgekehrten autoritären Staat“.
Welche Position nahmen denn diese zensierten Buchladen-Leute zur sog. Hammerbande in Ungarn und anderswo zur sog. AntiFa ein? Und was bedeutet für diese Kreise „Antirassismus“ wenn nicht die Unterordnung nationalstaatlicher Souveränität unter die globalistischen Menschenschlächter, Freifahrtscheine für Messerstecher und Gruppenvergewaltiger – dann, wenn sie die „richtige“ Herkunft haben.
Wieviel Staatsknete haben diese Zirkel in der grünen Trittin Ägide abkassiert?
Trotzdem ist das Weimer Eingreifen Zensur, auch wenn es nicht die Falschen trifft. Das Recht auf Meinungsfreiheit ist unteilbar, Wenn es nun aber gar nicht mehr existiert, kann es nur darum gehen, die Zensur einzuschränken.
Die Petition für Meinungsfreiheit z.B. macht das richtig. Es ist beschämend, wie viele hier im Forum nicht unterschreiben wollen, weil sie von “ rechts“ käme, dabei ist jede Petition für die Meinungsfreiheit „links“.
Das System verdaut sich selbst, hahaha.
Die Kritik trifft daneben, denn hier wird nichts gecancelt. Die drei Buchhandlungen bekommen halt keinen Preis – so wie tausende andere auch. Niemand verbietet ihnen, weiter ihren Geschäften nachzugehen, oder schreibt ihnen ihr Sortiment vor.
Ich würde mich einer Forderung anschließen, dass der Staat gefälligst überhaupt keine Kulturpreise zu verteilen hat. Wir brauchen keine „Staatskultur“, weder „links“ noch „rechts“, sondern Kulturfreiheit.
„Ich würde mich einer Forderung anschließen, dass der Staat gefälligst überhaupt keine Kulturpreise zu verteilen hat. Wir brauchen keine „Staatskultur“, weder „links“ noch „rechts“, „sondern Kulturfreiheit.
Dem stimme ich zu.
Trotzdem ist es Zensur, wenn ein Staatsminister gezielt drei Bewerber streicht, weil sie ihm nicht passen. Wenn das keine Zensur ist, gibt es keine
Die Unterstützung der Kultur schwächt sie
Für das vom Autor dargestellte Prozedere gibt es ein schönes Sprichwort, in dem Elche vorkommen.