Soldatenfriedhof, Frankreich

Umfrage: Halten Sie einen Waffengang für unausweichlich?

Fürchten Sie, dass ein europäischer oder vielleicht sogar globaler Krieg unausweichlich wird?

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11 Kommentare

  1. Die Frage ist falsch gestellt. Es geht nicht um einen „Waffengang“, sondern es geht um die Frage, ob die atomare Apolkalypse unausweichlich ist oder nicht. Oder Kurz: Wir können uns einen Atomkrieg nicht leisten, denn er führt zum Untergang der Menschheit.

    1. Ich bin überzeugt, das es keinen Atomkrieg geben wird. Aber ich bin überzeugt das es einen konfentionellen Krieg geben wird. Die heutigen nicht atomaren Waffen sind in ihrer Wirkung nicht weniger verheerend.

      Den einzigen Unterschied macht die bei einer atomaren Kriegsführung langzeitliche Auswirkung aus. Die tatsächliche Zerstörung der urbanen Gegenden ist auch ohne Atomwaffen möglich.

      Man sollte sich die Auswirkungen, in der Ukraine ansehen und da haben die russischen Streitkräfte noch nicht einmal richtig angefangen mit dem Einsatz nicht atomarer Raketentechnik. Das würde im Krieg gegen die Nato und insbesondere Deutschland anders aussehen.

    2. @Dani Schönmann

      Gegen Deutschland sind gar keine „atomaren Apokalypsen“ nötig, weil hier die Infrastruktur dermaßen konzentriert ist, dass ein Risiko des „daneben zielen“ fast auszuschliessen sein dürfte. Allein Berlin dürfte nach wenigen Tagen, spätestens Wochen deutlich gezeichneter sein als Kiev nach Jahren des Krieges; schon wegen dem jahrelangen Überbietungswettbewerb in abwertender Kommunikation gegen Russland seitens unserer „Vortragskünstler“ aus Politik und Medien!

      Da werden sich die Russen ausnahmsweise an die Millitärdokrin der USA oder auch Israel halten: Plattmachen um jeden Preis!

  2. Kapitalismus = Krieg. Davon rücken die Pseudolinken nicht ab. Die wären total enttäuscht, wenn es in der Ukraine Frieden gäbe. Besonders die Grünen. Dabei ist ihnen CO² ganz egal.

  3. Idiokratie Deutschland
    Ich fühle mich nicht ohnmächtig, weil ich klar denken kann.

    Mit Bestürzung nehme ich jedoch wahr, dass ein gestrandeter Wal in diesem Land mehr Aufmerksamkeit erhält als Armut, sozialer Gesellschaftsverfall und Kriegsbedrohung ( von der NATO von langer Hand provoziert )!

    Und was tut Politik? Nichts, weniger als nichts. Sie arbeitet sich an der von ihr selber geschaffenen AfD ab, um von eigenem ( auch ideologischen ) Totalversagen abzulenken.

  4. Zu Frage 1:
    Gar nicht »wahrscheinlich«, denn er findet auch ohne offizielles Brimborium bereits statt.

    Zu Frage 2:
    Dazu müsste ich wissen, welches »das Land« denn genau sein soll. Eher nicht, mir fällt da gerade kein Land ein, das zu verteidigen wäre.

    Zu Frage 3:
    Nein, ich fühle mich nicht »ohnmächtig«, sondern angewidert und das aus vielen Gründen. Eine ausgedehnte Ohnmacht wandert immer weiter in den Bereich des „wünschenswerten“, das könnte ein Gefühl von Zugehörigkeit erzeugen, in diesem allgegenwärtigen K o m a.

    1. Erläuterungen & Ergänzungen:

      Zu Antwort 1:
      Die deutsche Außenministerin in Person der Transatlantikerin Baerbock sagte am 24.01.2023 in Straßburg:»We are fighting a war against Russia and not against each other.« Das war kein sprachlicher Schnitzer oder eine rhetorische Figur.

      Zu Antwort 2:
      Zu verteidigen wäre sich gegen die fortschreitenden Hegemonialinteressen des Kapitals und da jedes Land nicht Opfer dieser Interessen ist, sondern als Staat deren ausführendes Organ, ist es nicht angezeigt, „ein Land“ zu verteidigen.

      Zu Antwort 3:
      Statt des Bergriffs »ohnmächtig« wäre „hilflos“ präziser gewesen. Allerdings ist da niemand an entscheidender Stelle zu sehen, welcher um Hilfe bäte, und auch alle anderen scheinen ganz gut zurecht zu kommen in diesem ihrem Zustand, denn alle machen weiter wie bisher.

  5. Der Mensch sollte sich im klaren sein, dieses liberale System entscheidet was geschieht, d. H.,
    das der liberale Kapitalismus bzw. Faschismus bestimmt, wer geopfert wird.
    Da der globale Süden selbst infiltriert ist, mit dem liberalen System, bleibt dem Bürger welche Option übrig, zu einer infaltilen Frage?
    Den Menschen wird politisch zwei Optionen gewährt, der Punkt dieser Gewährung ist, daß der Liberalismus sich einig ist, alle für uns, oder ihr werdet durch unserem System vernichtet.
    Diese deutsche Vernichtung ist deutlich sichtbar.
    VW, BMW, BASF, Bayer…. etcppff, werden nicht zerstört weltweit, sondern nur für den zu neu strukturierten Basar Deutschland geschrumpft. Diese ganze Unternehmern sind weiterhin weltweit aktiv und produzieren ihre Opfer am Arbeitsmarkt.
    Diese Politik und ‚ihre Streitigkeiten‘ dient dem Sklaven obient zu sein. Immer in der Unterdrückung zu leben.
    Die Matrix ist am einen Scheidungspunkt angekommen, sie lebt oder wird aufgelöst.
    Diese Entscheidung liegt bei der Bevölkerungen jeglicher Staaten, ob der Daumen oben oder unten für diese selbst gestellt werden.

  6. Wir wickeln aktuell alles friedlich ab. Unsere Finanzen, unsere Energieversorgung, unsere Produktion, unsere Landwirtschaft, unsere Kultur, unseren Sozialstaat, unser Bildungsniveau, unser Vertrauen, unser gutes Benehmen, … Gut so! Wir sollten der Politik dankbar sein.

    Denn ein Waffengang ist nur nötig, wenn wir uns dagegen wehren. Doch das tun wir nicht. Deshalb ist bald nichts mehr da, wofür sich die teure Investition in einen (Atom-)krieg lohnen würde.

    Auf diesem Wege sind die Überlebenschancen zumindest für den Einzelnen größer, als wenn wir uns als Gesellschaft gegen das wehren, was für uns vorgesehen ist.

  7. Die Frage ist falsch gestellt. Sie müßte lauten:

    „Halten Sie die deutschen und „europäischen“ Politiker für verrückt genug, einen Krieg mit Russland anzuzetteln, nur um nicht zugeben zu müssen, daß sie falsch liegen?“

    Hier lautet die Antwort leider „ja“.

    Die Fragestellung geht mir zu sehr in Richtung „Naturgesetz Krieg“. Es gibt immer einen Ausweg aus einem Krieg. Die Frage ist, wer ist bereit, ihn zu gehen?

  8. Die NATO befindet sich im Krieg mit Russland. Deutschland ist durch seine Handlungen aktive Kriegspartei, es beteiligt sich an Ausbildung und Ausrüstung der in der Ukraine eingesetzten Verbände und es finanziert die Ukraine.
    Alles nach Vorgabe der neoliberalen Vordenker aus Washington.
    Ziel von Nuland und Co. ist die Schwächung Russlands bei gleichzeitiger Zerstörung des deutschen und ukrainischen Potenzials.

    Von einer direkten Beteiligung deutscher Kampftruppen kann nicht ausgegangen werden. Die Stärke des Heeres liegt bei 68 700 mit einer wahrscheinlichen Stärke der Kampftruppe von höchstens einem Viertel. Diese Einheiten besitzen so gut wie keine Möglichkeiten, sich gegen gegnerische Luft-, Raketen- und Drohnenangriffe zu schützen. Sie sind wie ganz Deutschland jedem Gegner hilflos ausgeliefert.

    Ein zersiedelter Industriestaat ohne Rohstoffe, ohne eigene Primärenergiequellen, ohne Tiefe des Raumes ist sehr schlecht zu verteidigen. Fehlt die Fähigkeit zur Massenfertigung von Systemen zur Luftverteidigung, ist das Land überhaupt nicht zu verteidigen. Dieses Land ist nichts anderes als eine vorgeschobene Position für die Kriegsführung der USA.

    Landesverteidigung bedeutet, gegen die vorzugehen, die Krieg wollen.

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