Cosmo, WDR, Logo

Wer versteht eigentlich noch den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

Die geplante Umwandlung von Cosmo ist mehr als eine Programmreform. Sie wirft die Frage auf, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch seinem Auftrag folgt – oder zunehmend der Logik von Reichweite und Zielgruppen.

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4 Kommentare

  1. DLF , Phönix und Arte sind zu reinen Regierungs- Propaganda- Institutionen verkommen. Die heute als Vorbild hinzustellen, das hat schon was. Lange Zeit hatte ich die Illusion, der ÖRR sei zu reformieren.
    Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, das das nicht mehr möglich ist. Die einzige Möglichkeit sehe ich in der völligen Zerschlagung des ÖRR. Und im Neuaufbau eines Bürgerrundfunks von der Basis her. Unter konsequentem Ausschluss der politischen Parteien und ihrer Vorfeldorganisationen…

  2. Zitat:
    „Deutschlandfunk, Phoenix oder Arte zeigen jeden Tag, wie wertvoll öffentlich-rechtliches Programm sein kann.“
    Zeigen sie das? Wenn, dann trotzdem gefiltert und weich gewaschen.
    Die Sender zeigen bei gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, machtpolitischen, EU-politischen und militärischen Themen die gleiche manipulative und einseitige Propaganda, wie alle anderen ÖR Programme auch.
    Dass auf Arte auch noch weitere Aspekte einen Sendeplatz finden, dürfte an den zu 40% von Arte France zugelieferten Sendungen liegen. Um das Niveau zu sichern, kann Arte Deutschland nicht einfach jede ARD Schmonzette übernehmen.

  3. Das Genick hat der WDR sich selber gebrochen mit der Abschaffung von funkhauseuropa.
    Cosmo sollte die Nachfolge sein: abends vielleicht wie vorher mit fremdsprachigen Beiträgen – OK.
    Tagsüber mit eingängigem incl mainstream-hits verwässertem Musikangebot. (Nur schwache background Infos zu einzelnen Gruppen – funkhauseuropa war denen vom WDR anscheinend zu tiefgründig intellektüll…)
    Ausserdem: was soll so teuer an Cosmo sein. Wenn ich von RLP nach NRW fahre, höre ich den Sender im Auto. Wenn ich nach zwei Stunden Aufenthalt zurückfahre, höre ich dieselben Beiträge wieder.
    Sprich: da arbeiten Leute für 3-4 Stunden und dann gehen die Beiträge im loop wieder von vorne los.
    So kann man auch Geld an Mitarbeitern sparen.
    (Nicht zu sprechen von diesen unsäglich flachen „woken“ Beiträgen zwischen der Mucke.)

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