Trumps Desaster bei den US-Zwischenwahlen und die internationalen Folgen

Wer sich auf Donald Trump verlässt, ist verlassen. Die republikanische Niederlage bei den Zwischenwahlen hat vor allem mit den Kriegen zu tun, die der Präsident selbst entfesselt hat – und die die USA nun teurer zu stehen kommen als je zuvor.

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3 Kommentare

  1. Zitat aus dem Artikel:
    „….Für die Zukunft steht zu erwarten, dass Trump trotz der Niederlage noch stärker auf weltweite Kriege setzen wird. Anders ist aus seiner Sicht das strategische US-Dilemma nicht aufzulösen, anders meint er, einem immer stärkeren China nicht begegnen zu können. Aus den bisherigen Erfahrungen mit Trumps Verhandlungen muss man schließen, dass diese Verhandlungen nur zum Schein geführt werden – das gilt für die Ukraine wie für den Iran. Verhandlungen sind Teil der US-Kriegsführung. Insofern steht der Welt eine neue Reihe von Kriegen bevor, bei denen nicht auszuschließen ist, dass die USA etwa gegen den Iran auch Atomwaffen einsetzen. Ein innenpolitisch geschwächter US-Präsident hat das Plazet, außenpolitisch noch aggressiver zu reagieren….“ (Zitatende)

    Dazu passt auch ein Interview mit Norbert Röttgen (CDU) heute morgen ab 08:10 im „Deutschlandfunk) (DLF).
    Etwas kryptisch (wenn nicht gar etwas paradox ) meinte er u.A. das Folgende:

    „…..Die große Gefahr bestand , dass er mit allen Mitteln Friedenspräsident werden wird, also Kriege beenden möchte. Etwa indem er sich auf die Seite Russlands schlägt, was Europa anbelangt und indem er ZUM militärische Eskalation gegen den Iran neigt, was die Sache immer noch weiter schlimmer machen würde…“ (Ende Röttgen- Zitat aus DLF- Interview am 04.11.2026; etwa ab Minute 12:30) :
    https://www.deutschlandfunk.de/nach-den-us-midterms-interview-mit-norbert-roettgen-cdu-100.html

  2. Völlig plausible Analyse: Abgewählt wurde der Kriegstreiber Trump. Die Frage ist nur: Was tun? Denn die, die gesiegt haben, sind leider ebenso kriegstreiberisch, wenn sich auch Formen und Präferenzen unterscheiden.

    Völlig richtig ist auch, dass Frau Dagdelen die transatlantischen Tendenzen eines – zumindest realpolitisch vermutlich dominierenden – Teils der AfD kritisiert. Aber auch hier stellt sich wieder die Frage: Was tun? Sich den zumeist demokratennahen Transatlantikern der Brandmaurerfraktion anschließen?

    Es bleibt letztlich keine andere Möglichkeit, als JEDE friedenspolitische Initiative zu unterstützen, selbst wenn man sich dabei die Finger schmutzig machen muss – im Bewusstsein, dass die vorhandenen politischen Möglichkeiten mit „suboptimal“ noch sehr freundlich beschrieben sind.

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