Gaza

Der doppelte Selbstmordkurs: Die Enthüllungsfalle

Warum ein Personalwechsel das System nicht saniert und wie der Lernprozess beginnen muss.

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9 Kommentare

  1. Zitat „Der Erhalt Israels als moderner, wehrhafter Staat und der dauerhafte Schutz westlicher Freiheit sind untrennbare Ziele. Beide werden von Islamisten und ihren Unterstützern im Westen bedroht.“

    Wenn man so einen Satz schreibt, aber vorher: “ Die Zukunftsfähigkeit des Westens hat die Überwindung seiner gesellschaftlichen Spaltung zur Voraussetzung – zwischen Linken und Rechten, Säkularen und Religiösen, Juden und Nichtjuden.“

    übersieht man, worum es geopolitisch im Gaza geht, oder man will es nicht sehen und betreibt die „gesellschaftliche Spaltung“, die man angeblich kritisiert. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Dann bitte ich um säkulare Aufklärung. Ich strebe nicht nach Milliardengewinnen an der Börse, sondern nach Erkenntnis.

    Beim Gaza-Krieg geht es nicht um den Erhalt und die Wehrhaftigkeit des israelischen Staates. Da geht es darum, dass die zionistischen israelischen Siedler den Gaza okkupieren wollen und die Palästinenser sich verdünnisieren und vom Acker machen sollen. Frage: Wer sperrt dort wen seit Jahren ein? Und die Antwort ist: Es ist die israelische Regierung, die die Palästinenser im Gaza einsperrt. Es sind nicht die Palästinenser, die die israelischen Bürger in Israel einsperren.

    Was hat das mit den Islamisten im Westen zu tun? Damit unterstützt man lediglich die Vorurteile und bedient die Argumente dieser extremistischen Religionsanhänger. Da schaut her: Die „Juden“ und die „Christen“ sind die Bösen. Wir sind auf der „richtigen“ Seite und die richtige Seite, das ist der Islam. Wir sind die „Guten“.

    Extremisten gibt es nicht nur beim Islam, die gab und gibt es auch bei den „Juden“ und den „Christen“.

  2. Also, da ist mir schon ein bißchen was unklar, z.B. die „Siegerstraße“, was immer das sein soll; mal abgesehen davon ist es für mich höchst zweifelhaft, das „wir“ jemals auf dieser fuhren.
    Die Forderungen kann ich unterschreiben, aber ohne mindestens Eingrenzung des Kapitals wird da nichts draus werden.
    Der entgrenzte Kapitalismus ist das ursächliche Problem aller im Artikel angesprochenen Probleme.
    Ich behaupte mal, das wir ohne radikalen Systemwechsel auf der Rutschbahn in den Orkus sind!

    1. „Ich behaupte mal, das wir ohne radikalen Systemwechsel auf der Rutschbahn in den Orkus sind!“

      Sie drücken auf den Systemwechselknopf, die Sonne am Ende des Tunnels geht auf und alle krempeln sich die Ärmel hoch. So, nä ?

      Orkus kommt, ob mit oder ohne Krieg.

    2. Der “ entgrenzte Kapitalismus“? Gibt es einen begrenzten oder ist heute nicht der Kapitalismus auf seiner systemisch bedingten “ normalen“ Entwicklungsstufe angelangt? Geht heute ein Gespenst durch die westliche Welt, die Gefahr der Begrenzung des Kapitalismus?

      1. Die SU ist die Grenze gewesen, Oberst, und die „Entgrenzung“ (besser „Entfesselung“ der imperialistischen Konkurrenz vom Krieg gegen „das Reich des Bösen“), hat nur deshalb eine volle halbe Generation (10 Jahre bis 2001) gebraucht, um voll wirksam zu werden, und hat auch danach noch ein paar Jährchen gebraucht, in alle Winkel von Weltmarktpolitiken erstreckt zu werden, weil andernfalls die reale Gefahr bestanden hätte, daß die imperialistischen Metropolen sich wechselseitig mit heißen Kriegen überzogen hätten, statt ihre Angriffe aufeinander über die Peripherie des Weltmarktes und maßgeblich auf deren Territorien, also „über Bande“, abzuwickeln.

  3. „Sicherheit durch Schulterschluss: Der Erhalt Israels als moderner, wehrhafter Staat und der dauerhafte Schutz westlicher Freiheit sind untrennbare Ziele. Beide werden von Islamisten und ihren Unterstützern im Westen bedroht.“
    Halte ich für überzogen!

    „Islamisten sind Anhänger des Islamismus, einer politisch-ideologischen Strömung, die den Islam als staatliche und gesellschaftliche Ordnung durchsetzen möchte“ schreibt die KI

    genau das möchte doch der Zionismus auch
    „Seit der Staatsgründung bezeichnet Zionismus insbesondere das Eintreten für die Existenz und Sicherheit Israels als jüdischen Staat.“ lese ich bei Wiki
    als „JÜDISCHEN Staat“ wohlgemerkt, nicht als einen wehrhaften, modernen, säkularen Staat Israel-Palästina oder Palästina-Israel.
    Bis heute haben die arabischen Israelis, also die Palästinenser in Israel nicht die gleichen Bürgerrechte wie jüdische Israelis.
    Die Chance, einen Staat für alle zu schaffen, wurde nicht ergriffen, weder von GB, noch vom Völkerbund und schon gar nicht von Herzl, Ben Gurion, Golda Meir und und und.

  4. Israel sollte sich erinnern, auf was dieser Staat seit 1948 beruht: Vertreibung, Enteignung, Besatzung und Apartheit. Bitte um Verzeihung und Versuch der Wiedergutmachung an den Nachbarn wäre überfällig. Ob jetzt ein paar Figuren ausgewechselt werden, ist belanglos, solange das Grundübel konsequent ignoriert wird!

  5. Israel sollte sich erinnern, auf was dieser Staat seit 1948 beruht: Vertreibung, Enteignung, Besatzung und Apartheit. Bitte um Verzeihung und Versuch der Wiedergutmachung an den Nachbarn wäre überfällig. Ob jetzt ein paar Figuren ausgewechselt werden, ist belanglos, solange das Grundübel konsequent ignoriert wird!

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