Der Feind aller?

Dies ist ein kurzer politischer Text, aber ein ungewöhnlicher. Es steckt keine Absicht darin, anders zu schreiben, nur um auffallen zu wollen. Er handelt von Zwickmühlen und Verwirrung, von persönlichen Erfahrungen, die letztlich doch eine politische Relevanz haben.

mehr lesen

7 Kommentare

  1. Traurig das die Karriere zu Ende ist weil man etwas veröffentlicht…
    Sprich weil man arbeitet…

    Traurig.

    Wenn man sowas jemanden in den 80’ern erzählt hätte in Westeuropa. Die hatten das nicht geglaubt.

    Wohin Gleichschaltung führt, rein wirtschaftlich, das sehen wir bei den unfähigen, nicht originären VW AG.

    Medienarbeit ist frei.

    Meinungsfreiheit.

    Schade Europa. Das führt geradezu in den Untergang.

  2. Werter Herr Nekrasow
    Der fanatische Hass des „Westens“ richtet sich nicht gegen die Regierung Russlands. Dieser Hass gilt jedem „Russen“, unabhängig von dessen politischer Einstellung. Es gibt Personen, die vom „Westen“ ( Politik und Medien) hofiert werden. Aber nicht aus Liebe zum russischen Volk. Sondern weil diese sich als nützliche Idioten für antirussische Machenschaften benutzen lassen. Und selbst wenn die Machthaber im „Westen“ von der Macht entfernt werden und eine neue Generation ans Ruder kommt, wird sich nichts ändern. Der Hass auf alles russische ist tief im genetischen Code der Bevölkerung der Staaten des „Westens“ verankert! Da wird sich nichts ändern…

  3. Habe die Dokumentation gesehen und kann sie nur jedem empfehlen, der einen tiefen Blick in die Abgründe des Kapitalismus nehmen will! Selbst Kunde bei Ikea sehe ich diesen Laden jetzt mit völlig anderen Augen!
    Für mich steht fest ,das Ikea als Milliardenschweres globales Unternehmen die politische Elite Russlands nutzten konnte um u.a. mit Hilfe der Geheimpolizei K.P. „in Eisen zu legen“!
    Dass dabei auch sehr viel Geld den Besitzer gewechselt hat!
    Mag sein dass K.P. zu gierig war und es bei dem Vergleich mit Ikea von einer Milliarde hätte belassen sollen, Zu eindeutig waren die Drohungen nicht noch mehr zu fordern ! Aber das Insider erschossen werden ,andere angeblich Selbstmord begehen jagt mir Schauer über den Rücken! Schwedische Manager wie Mafiosi auftreten inbegriffen! Russenmafia lässt ebenfalls grüßen?
    Sehenswert auch wie unter Umgehung bürokratischer Hürden Ikea expandieren und 13 Geschäftshäuser errichten konnte mit Baumängeln die bei uns nie möglich wären! Ich will nicht wissen wieviel Schmiergelder für Grundstücke/ Bebauung in Russland über den Tisch gegangen sind. Zumal ja auch andere Geschäfte untergebracht sind! Tolle Doku zumal A. Negrasov auch einen Blick auf die Mentalität der Menschen und die jüngere Geschichte des Landes wirft!
    Zum Abschluss noch ein kräftiger Hieb auf die ARD- gehört zur besten Sendezeit ins Erste ! Erst recht in Bezug auf die Wahlen im Osten! Wer weiß mit welcher Art von Managern die Treuhand durch die Lande gezogen ist! Das Interesse blühende Landschaften zu schaffen war eher bescheiden find ich und bin nur ein Wessi.
    Was mögen meine Landsleute im Osten wohl darüber denken?

    1. Nun, der „Westen“ hat sich als Sieger gefühlt, der jetzt ungehemmt plündern, rauben und stehlen konnte. Inzwischen gehören 85% des Besitzes im Osten den „Wessis“. Und 10% anderen Ausländern.
      Vor kurzem habe ich dem Sohn einer Freundin beim Umzug geholfen. Der erzählt mir, das er seit seinem Auszug zu Hause schon 7 Wohnungen hatte. Und Alle gehörten „Wessis“….
      Warum wohl gab es eine Generalamnestie für Alle Verbrechen der „Treuhand“? Weil es weder genug Staatsanwälte, Richter,Gerichtssäle und Gefängnisse gab, um die zu verurteilen!

  4. Den „Magnitsky Act“ habe ich seinerzeit bei der von Herrn Rötzer organisierten Veranstaltung gesehen, und hatte in dem Rahmen die Ehre, Sie (ganz kurz) perönlich kennenzulernen.
    Dass ,Arte‘ den Film damals nicht gesendet hat war schon eine Art Menetekel für all das was folgte: die Einseitigkeit, das Weglassen, die Propaganda. Und dafür, wie es russlandpolitisch gelaufen und gekommen ist, bis heute.
    Auch diesen neuen Film werde ich mir auf jeden Fall ansehen!
    Vielen Dank Herr Nekrasov,
    vielen Dank Herr Rötzer.

  5. Ah ja, es ist dieser Film über Konstantin Ponomarev. Der darf nun auf Arte kommen. Kein Wunder er hat eindeutig antuirussische Schlagseite. Aber Nekrasow hätte sich klar sein müssen, dass sein Bemühen in der Sache im Nichts enden würde.

    Aber es ist nicht DER Film, der Telepolis-Lesern sofort ins Gedächtnis kommt, wenn er Nekrasow liest. Darüber gab es einen Zweiteiler auf TP, dort exklusiv. Nekrasow schildert darin, wie er vom Geschäftsmann Bill Browder engagiert wurde, um die Geschichte seines Angestellten Magnitzky zu verfilmen, der nach seiner, Browders, Ansicht von den russischen Behörden umgebracht wurde. Nekrsow war zunächst arglos, merkte aber, dass sich Browder im Lauf der Geschichte heillos in Widersprüche verwickelte. Die ganze Geschichts stimmte hinten und vorne nicht. Außerdem verlangte Browder einen Propagandafilm, der politische Wirkung entfalten sollte. Das tat N. nicht, er erstellte einen Film, in dem er genau diese Ereignisse beschrieb. Findet man jetzt nicht mehr, wie auch den TP-Artikel, der natürlich der Neuber-Zensur nicht entkam. Nebenbei: auf der Wayback-Maschine sind alle Telepolis-Artikel ab 2012 gelöscht. Welch ungeheurer Aufwand, um die Wahrheit zu unterdrücken. Ja, es gibt einen Tiefen Staat.
    Die Lüge wurde dann im großen Stil doch noch im Westen politisiert und sie hat tatsächlich diesen Magnitzky-Act aus der Taufe gehoben. Und fleißig vom Westen gegen Einzelpersonen verwendet.
    Berufslügner Browder lebt jetzt in London als rechte Hand des Ganoven Chodorkowski, der dort an der Spitze einer Oligarchenblase auf den Sturz Putins wartet, um dort wieder alte Seilschaften an die Macht zu bringen.

    Indes, das zieht sich.

  6. Ich habe nur die Überschrift gelesen, dann etwas nachgedacht und was kam dabei heraus? Die NATO! Sie ist die eindeutige Fortsetzung des Kolonialismus. Und das ist richtig.

    Aber davon abgesehen, unser überaus genialer Kanzler fährt in die Arktis, während nicht nur hier seine Hütte brennt, sondern unser aller Hütte brennen. Ok, er hat Hütten in Gebieten, die von einem Krieg mit Russland weniger bis kaum belastet sein werden. Im Ausland , natürlich, wie Annalena was weiß ich, und die wusste fast von nix, außer ihren „geilen“ High Hills. Ich bin als fast 68er deutlich bessere Optiken gewohnt. Aber das ist nur mein subjektiver Eindruck, betreffs dieser eigentlich sehr gewöhnlichen Person.

    Was mich sehr ratlos macht, das ist mehr das Feld des vollkommenen diplomatischen Versagens der Deutschen Diplomatie.

    Wie können in einem demokratischen Staat, eine Bundeskanzlerin im Falle Israels und unsere leidige Frau Baerbock, im Falle der Ukraine, hingehen und denen sagen und sagen ? „what ever it costs“!

    Ich denke mal, abgesehen davon, dass es das absolut Dümmste ist, was eine Regierung machen kann, halte ich das auch für ein absolut undemokratischste Verfahren, weil, es so eine unglaubliche wirtschaftliche Reichweite hat.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen