Unternehmensproganda, Symbolbild

Die Erfindung der Mitbestimmung

Was nach mehr Demokratie und Mitbestimmung klang, diente Unternehmen oft ganz anderen Zwecken: der Imagepflege, der Manipulation der öffentlichen Meinung und der Schwächung der Gewerkschaften.

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Ein Kommentar

  1. Nun wird es demnächst sehr intensiv um Mitbestimmung gehen. Denn die gibt es( noch) in Deutschland, es sind Betriebsräte vorgeschrieben und sie sitzen in den Aktiengesellschaften gar im Aufsichtstrat. CDU und AfD haben aber die Mehrheit und die wollen das abschaffen. Der Leser dieses Artikels denkt, dass das weg kann.
    Obwohl der Autor längst tot ist und man auf seine Studien in keiner Weise angewiesen ist. Die Praxis ist interessanter. UK und USA sinbd seit Thatcher und Reagan quasi gewerkschaftsfrei. Um, wie gesagt wurde, die Betrieb effektiver zu machen. Irgendwie hat das überhaupt nicht geklappt. Diese Länder wurden regelrecht deindustrialisirrt. Wie das? Um es kurz zu machen: Sklaven arbeiten nicht gut. Denn wenn die Gewerkschaft weg ist, hat man hinter dem Werkstor keine Rechte mehr.
    Anders bei uns. Man hat Rechte, ganz besondders wichtig in dem Moment, wo irgend etwas schief gegangen ist und man fälschlicherweise beschuldigt wird. Das passiert dauernd. Der Unternehmerwillkür ist eine Grenze gesetzt und das hat durchaus Folgen. Insbesondere im Ausland ist das fast schon ein Traum, als Werktätiger nicht rechtlos zu sein. Das klappt. Wir sind nicht entindustrialisiert. Deutsche Unternehmen sind auf allen Kontinenten äußerst erfolgreich tätig, wir sind immer noch Kapitalexportweltmeister.
    Klar kommt jetzt das Argument, das sei ja Comanagement. Ist es. Weil die Mitglieder das wollen. Und für die persönlich Betroffenen ist das ein gewaltiger Unterschied.

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