„Der Berliner Senat weiß bis heute nicht…“ – Eine Corona-Bilanz zwischen Ignoranz und Verantwortungslosigkeit

Zwei ehemalige Abgeordnete der Linkspartei dokumentieren in einem Schwarzbuch die irrationalen Entscheidungen der Berliner Regierung während der Corona-Jahre.

mehr lesen

Ein Kommentar

  1. „[…]Alexander King sagte bei der öffentlichen Vorstellung des Buches: „In Coronazeiten wurde eine Debattenkultur eingeübt, die autoritär ist und die sich bei allen anderen Gebieten fortsetzt: Aufrüstung, Ukrainekrieg, Israel-Palästina.“ Dadurch sei es geschafft worden, Teile der Opposition einzugemeinden.[…]“

    Mal ganz dumm gefragt, als Nachkomme vieler deutscher Generationen seit 1871, und dem Vergessen der typisch deutschen „Untertanen“mentalität (Zitat aus dem Buch von Heinrich Mann):

    War „eine Debattenkultur“ – ganz besonder in Kriegs-; Krisen- und Pandemiezeiten – nicht immer schon so in unserem Land?

    Wir Nachgeborenen haben das ja mittlerweile, vor lauter historischer Konzentration auf die autoriäre Ex-DDR, sowie den hitlerdikatorischen NS-Staat, völlig vergessen, aber die beiden Phänomen sind doch ganz besonders im Deutschland seit 1871, der Ausrufung des vereinigten Deutschen Kaiserreiches in Versailles, immer wieder auf einen mehr als fruchtbaren Boden gefallen.

    Meine Vermutung das menschliche Gedächtnis ist eben nur auf kurze Zeiträume festgelegt und es wachsen ständig, heute zudem noch völlig geschichtsvergessene, neue Generationen heran, da kann die uralte deutsche Debattenkultur – ganz besonders wenn es kriselt – mal ganz schnell als absolut neu dargestellt werden dabei ist die – ganz spezifisch im deutschen Raum – uralt.

    Ach übrigens die ÖRR in der BRD tragen ja mit ihren Teil dazu bei, dass diese Erkenntnis über die Debattenkultur in Deutschland nicht breite Bevölkerungsteile erreicht bzw. als absolut neu verkauft werden seit Corona sowie dem Ukrainekrieg, aber das ist ein anderes Thema, dass ich hier nicht weiter vertiefen will 😉

    Zynischer Gruß
    Bernie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert