Trump-USA: Platon ist für Philosophiestudenten zu woke

Im stramm rechts regierten Texas wurde einem Philosophieprofessor von der Texas A&M University verboten, einen Kurs über „Rassen- und Genderideologie und die Lektüre von Platon" zu halten.

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14 Kommentare

  1. Aber anti-woke gilt doch bei den „Erwachten“ in den Alter_naiven Medien als vorbehaltslos gut?
    Zumindest hat man den Erlöser, der mit orangem Lichtschwert alles Woke zerschlägt, immer wieder dafür abgefeiert – freilich ohne zu realisieren, dass das Lichtschwert lediglich ein oranger Laserpointer ist, der permanent nur auf Trump himself zeigt.
    Einige, die langsam verkatert aus ihrer Verklärung des Gottgleichen erwachen, erkennen stückweise, dass Trump mit seiner MAGA-Sekte nur die carotingelbe Seite derselben Medaille ist, die sich die „demokratischen“ Ideologen der letzten Regierungen aus dem anderen Lager so gerne um den Hals hängten.
    Merke: immer hübsch beobachten.. und ja nie glauben, die AfD, die grossteils immer noch in trumpscher Verzückung deliriert, würde es dereinst anders handhaben.

  2. tldr: Zensur ist die Kunst, die eigene Unsicherheit und (Freiheits)Angst mit ordentlich Moralin als Wahrheit zu verkaufen. Willkommen in der algophoben Gegenwartsgesellschaft – hier wie auf der anderen Seite des großen Teichs. 🤷‍♂️

  3. Soweit ich sehe, richtet sich das Verbot (?) doch gar nicht gegen Platon, sondern gegen einen Kurs über Genderismus. Ob da Platon oder irgendein anderes Märchen gelesen wird, spielt doch keine Rolle.

    Dass die Theorie, es habe Kugelmenschen gegeben, die von einer höheren Macht in homo- und heterosexuelle Menschen mit jeweils der Hälfte der ursprünglichen Extremitäten und Köpfe geteilt wurden, evolutionsbiologisch nicht haltbar ist, dürfte doch hoffentlich Konsens sein?

  4. Muss ausgerechnet das Thema „Rassen- und Genderideologie und die Lektüre von Platon“, behandelt werden, ginge nicht auch „Klimawandel und CO²-Emission und die Lektüre von Platon“?
    Ich musste übrigens in der Schule Platon lesen und erkannte, dass ich nichts weiß.

  5. Es war sowas von absehbar, dass das Pendel jetzt gewaltig in die entgegengesetzte Richtung ausschlägt, nachdem man es mit der woken Ideologie dermaßen auf die Spitze getrieben hat. Beides ist scheiße! Man muss aber auch erkennen, dass beide Seiten daran die Schuld tragen. Es ist ja nicht so, dass man vorher nicht auch gegen Professoren vorgegangen ist, die es beispielsweise wagten zu behaupten, es gäbe nur zwei Geschlechter.

    Bevor man das nicht erkennt, wird dieser Bullshit immer weiter gehen.

  6. Man kann sicher den antiwoken und rassistischen Ausschlag unter Trump kritisieren, in alternativen Medien allemal. Aber alle, die sich derzeit hinter die meisten europäischen Regierungen und Organisationen stellen, haben keinerlei Recht, sich darüber zu echoffieren, solange die noch einmal eine Stufe schlimmer agierenden Zionisten und Banderisten mit unseren Steuergeldern vollgepumpt und als Verteidiger der Freiheit gefeiert werden. Das die USA ein Rassenproblem hatten und haben, ist nun wirklich keine Neuigkeit, auch wenn es Sinn macht, immer wieder einmal darauf hinzuweisen, für Neuankömmlinge das indoktrinierte Jungvolk, was sich eventuell hierher verläuft.

  7. Das macht doch nichts. Ich bin 2 x ins Amiland gereist. Ist schon länger her. Jeder Haushalt hatte da in jedem Zimmer 24/7
    einen Fernseher laufen. Ich gehe davon aus daß sich daran nicht viel geändert hat. Vermutlich halten die meisten da Platon für eine Zahnpastamarke.

  8. Fantastisches Bild, Feuerbach hat jeden Raum genutzt um noch Kleinigkeiten unterzubringen und das Bild lebendig zu machen. Auch interessant wie sich die Vergangenheit die noch ältere Vergangenheit vorgestellt hat. Und der Höhepunkt sind Platons (oder Sokrates?) 6 Finger 😉

    A ja fast vergessen die Yankees können sterben gehn.

  9. Schwul, lesbisch und hetero hat doch eigentlich nichts mit 64 Geschlechtern zu tun. Es bleibt bei Platon bei 2 nur Geschlechtern.
    Was soll daran woke sein?
    Oder geht unter Trump auch gegen den Eros an sich, wenn er nicht dem Gelderwerb dient? Studenten sollen schließlich auf der Uni lernen worauf es später einmal ankommt.

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